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Nicht von dieser Welt …

… ist die neue Vision, die man beim Maschinenbauer Fill hat. Zumindest nennt sie sich „The Next World Project“ und möchte junge Menschen für das Unternehmen und die digitale Zukunft begeistern. Geschäftsführer Andreas Fill erzählt uns, wie die Vision Wirklichkeit werden wird und welche Fähigkeiten sie in jungen Menschen besonders fördern soll.

„Wenn wir uns nicht weiterentwickeln, wenn wir stehenbleiben, sind wir kurzfristig nicht mehr konkurrenzfähig.“ Andreas Fill blickt aus dem Fenster. Was er wohl sieht – eine erfolgreiche Vergangenheit, eine schnelllebige Gegenwart, eine unsichere Zukunft? Nein! Viel eher richtet er den Blick auf neue Visionen. An denen mangelt es ihm und seinem Unternehmen Fill so gut wie nie. Seit zweieinhalb Jahren wird das Future Lab im Vollbetrieb bespielt und trainierte in dieser Zeit schon über 6.500 Kinder und Jugendliche, zum Teil auch Erwachsene im Bereich Digitalisierung. Und schon werden neue Pläne für die Erweiterung des Future Labs und der Lehrwerkstätte geschmiedet – „The Next World Project“.

Doch nochmal zurück zum Anfang. Die Ursprünge des Future Labs und somit auch des „Next World Projects“ liegen gut fünfzehn Jahre zurück. Damals begann man mit Berufsorientierungstagen, die die Lehrlinge verantworteten. In der letzten Schulwoche überbrückten oft Höhere Schulen mit Exkursionen die Zeit bis zu den großen Ferien. Andreas Fill selbst hielt die Präsentation – und wurde mehrmals enttäuscht. Denn das Interesse war weder bei den Schüler:innen noch bei den Lehrer:innen besonders groß und „ich musste sogar manchmal zusehen, wie der eine oder die andere Schüler:in oder sogar eine Lehrkraft eingeschlafen ist“. „Was mache ich da?“, fragte er sich, „das ist doch Zeitverschwendung.“ Er gab die Anweisung, künftig vor Ferienbeginn nur mehr Volksschulklassen einzuladen und erstellte gemeinsam mit der Personalentwicklung ein kindgerechtes Programm: „Technik mit Filli Future“, dem Maskottchen des Unternehmens. In der Lehrwerkstätte durften die Kinder eigenständig Aufgaben lösen, einen Hampelroboter oder eine Roboteruhr bauen oder am intergalaktischen Schraubomat drehen, bis Gummibärchen herauskamen. Das Ziel, die jungen Menschen zu „fillisieren“ („das ist bei uns die Steigerung von begeistern“) ging voll auf und schnell wurde das Unternehmen in puncto Berufsorientierung für die jüngsten Besucher:innen zum Vorreiter.

Spiel, Spaß und Frühförderung

Das Future Lab war der nächste logische Schritt, ein Thinktank, in dem alle generationsübergreifend Digitalisierung hautnah erleben können. Mittlerweile hat es eine jährliche Auslastung von 83 Prozent und eine Weiterempfehlungsquote von 98,5 Prozent. „Das macht Gusto auf mehr.“ So entstand die Idee zum „Next World Project“. Dabei soll folgende Frage im Mittelpunkt stehen: Wie findet man künftig die besten Mitarbeiter:innen? „Wir brauchen Menschen mit analytischem Denken, die den Umgang mit unseren Werkstoffen verstehen; kreative Köpfe, die innovative Konzepte entwickeln können; wir brauchen soziale Intelligenz und vor allem Teamplayer:innen.“ „The Next World Project“ möchte genau diese Kompetenzen in jungen Menschen fördern.

Das Projekt soll nach momentanem Plan aus zwei Säulen bestehen. Einerseits soll es im Future Lab weitere Labs geben, andererseits soll das interne Trainingscenter erweitert werden. In der „Next World Academy“ werden eigene Lehrlinge ausgebildet, aber die Räumlichkeiten sollen auch anderen Firmen zur Verfügung gestellt werden, die vielleicht selbst nicht mehr in der Lage sind, Lehrlinge auszubilden. Hinter dem Projekt stecken klare Ziele: Die jährliche Besucheranzahl soll von 4.000 auf 6.000 Schüler:innen steigen, die Anzahl an Lehrlingen von 93 auf über 100 erhöht und das Einzugsgebiet erweitert werden. „Aktuell kommen die meisten Schüler:innen aus dem Innviertel, aber erst kürzlich haben wir für das Future Lab eine Anfrage aus Tschechien erhalten. Und wir stellen auch fest, dass das Einzugsgebiet für Lehrlinge zunehmend größer wird.“

Bei den geplanten neuen Labs handelt es sich um ein Bio Lab, in dem man sich mit dem Thema Natur beschäftigt; ein Cycle Lab, in dem es um das Thema Kreislaufwirtschaft geht; ein Fun Lab, in dem der Spaß im Vordergrund steht und eventuell neue Sportarten entwickelt werden; ein Vitality Lab zum Thema Ernährung und ein Surprise Lab, bei dem man nie so genau weiß, was einen erwartet. Geplant ist eine Umsetzung bis 2027. Und in den Köpfen von Fill entstehen schon wieder die nächsten Ideen. So viel sei verraten: Es wartet eine spannende Zukunft!_

Wir wollen einer der begehrtesten Ausbildungsbetriebe in Österreich und in Bayern werden.

Andreas Fill Geschäftsführer, Fill

#Gedankensprung

mit Andreas Fill

Wenn ich eine Lehre bei Fill machen könnte_ würde ich aufgrund meiner zwei linken Hände eine Ausbildung im Bereich Personalentwicklung machen.

Die Ausbildung von morgen braucht_ begeisterte Pädagog:innen und technischen Support.

Die Lehrlingsausbildung liegt mir persönlich am Herzen, weil_ 50 Prozent des Unternehmenserfolges letztendlich auf Mitarbeitenden beruhen, die eine Lehre gemacht haben.

Das zeichnet „The Next World Project“ aus_ eine hochgesteckte Vision einer optimalen Ausbildung, die wir in einigen Jahren auch realisiert haben werden.

Diese Eigenschaften braucht es in der neuen Arbeitswelt_ Teamfähigkeit, Kreativität, Begeisterung

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