Mutmacher:innen

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Neue Schritte wagen

Wie wäre es damit, neue berufliche Herausforderungen anzunehmen und den nächsten Schritt auf der Karriereleiter zu gehen? Wir stellen einige Um-, Ein- und Aufsteiger:innen vor, die dies gewagt haben und spannende Karrierewege einschlagen.

Der Erste, der tanzt, sieht noch aus wie ein Verrückter!

Wäre der Klimawandel ein Berg, dann würden alle Achttausender neben ihm wie komfortable Hügel erscheinen. Doch schon Arnold Schwarzenegger sagte, dass „Taking Climate Action“ die beste Strategie ist, um mit ihm fertig zu werden. Über die Frage nach dem Wie, inspirierende Akteur:innen und grüne Sexyness, die den Klimaschutz auf die Überholspur bringen.

Tax-Homebase für internationale Projekte im Herzen von Linz

Ein Kreis, ein Dreieck und ein Quadrat haben nichts mit Steuern zu tun? Oliver Karte von der Icon Wirtschaftstreuhand in Linz sieht das anders. Im Interview mit uns räumt er gleich zu Beginn mit dem Klischee, Steuerberatung sei bieder und trocken, auf. „Es ist nicht so, dass wir im Keller eine Rechenmaschine haben und die ganze Zeit Zahlen eintippen. Es geht um mehr als Ziffern und Daten. Wir sind der steuerliche Begleiter von Gesamtprojekten. Die Klient:innen sehen ein Dreieck oder einen Kreis - und wir ein Quadrat. Meine Kolleg:innen und ich wirken mit unseren Auftraggeber:innen zusammen, um eine Figur daraus zu formen, die für alle passt.“ Südamerika, Asien und Afrika – der 32-Jährige betreut zusammen mit einer Kollegin Mandant:innen in mehr als 10.000 Kilometern Entfernung. „Wir sind in sehr engem Austausch, hören uns beinahe täglich. Wenn beispielsweise ein Unternehmen in Vietnam ein Wasserkraftwerk errichten will, dann sind wir schon in die Vertragsverhandlungen involviert. Wir gehen mit unseren Kund:innen sämtliche Steuerthemen durch. Es geht vorwiegend um Kommunikation und nicht bloß darum, eine Steuererklärung auszufüllen“, stellt Karte klar. Internationale Steueranfragen Und genau das ist es, was auch Stefan Bendlinger, Senior Partner und Icon-Gründungsmitglied, hervorhebt. „Die Hälfte unserer mehr als 70 Expert:innen beschäftigt sich täglich mit internationalen Steuerfragen. Es gibt keine andere Kanzlei in Österreich, die so viele Mitarbeiter:innen im Bereich des internationalen Steuerrechts beschäftigt. Wir sind unter anderem Marktführer in der Besteuerung des internationalen Anlagenbaus.“ Sogar andere Steuerberater:innen setzen auf die Icon-Expertise, holen sich den einen oder anderen Tipp. „Wir sind für Berufskolleg:innen oft das, was ein Facharzt für den Allgemeinmediziner ist“, zieht Bendlinger den Vergleich mit einem Schmunzeln. Schon ein Blick in sein Büro zeigt, dass der Mitgründer der Icon auch nach fast 30 Jahren im Unternehmen noch immer den Turbo einlegt. Denn in einer Glasvitrine vor dem Schreibtisch „parken“ einige Flitzer in Miniaturformat. „Bei uns sind noch alle drei Gründungspartner im Unternehmen. Die Geschäftsführung haben wir um fünf junge Partner:innen erweitert. Sie kommen aus dem eigenen Stall“, ist Bendlinger stolz und liefert auch gleich einen Blick in die Zukunft: „Wir steuern auf eine völlig neue Weltsteuerordnung mit völlig neuen Systemen zu. Auf diese müssen wir rechtzeitig reagieren. Vor allem die Digitalisierung nimmt einen ganz besonderen Stellenwert ein.“ Um den hohen Anforderungen weiterhin gerecht zu werden, sucht Icon aktuell nach personeller Verstärkung. Zwischen fünf und sieben Leute sollen es schon sein. Für all jene, die derzeit auf Jobsuche sind, ist die Möglichkeit vom Homeoffice aus zu arbeiten schon fast Grundvoraussetzung, um einen Job anzunehmen. „Das wird im Rahmen des Bewerbungsprozesses absolut verlangt. Homeoffice ist etwas, das man als Arbeitgeber mittlerweile anbieten muss. In der Regel dreht es sich im Vorstellungsgespräch schon bei der ersten Frage um dieses Thema“, erzählt uns Tamara Loizenbauer. Sie selbst ist seit neun Jahren im Unternehmen und leitet seit 2018 ein Team mit fünf Mitarbeiter:innen. Zu Beginn der Pandemie war gerade das Thema Vertrauen beim Homeoffice für einige Führungskräfte verschiedener Betriebe ein Problem. Bei Loizenbauer ging es eher in die andere Richtung: „Meine Mitarbeiter:innen haben sich in der Anfangszeit der Pandemie sehr regelmäßig gemeldet. Ich habe nie an meinem Team gezweifelt, konnte mich auf alle zu 100 Prozent verlassen.“ 50 verschiedene Zeitmodelle In Summe setzt Icon bei 90 Angestellten auf rund 50 verschiedene Zeitmodelle. Flexibilität wird bei Icon groß geschrieben. Loizenbauer: „In meinem Team arbeitet fast jede:r ein- bis zweimal pro Woche von zu Hause aus. Es hat sich gut eingependelt. Auch wenn man unsere Arbeit problemlos online erledigen kann, sind Abstimmungen im Büro meistens einfacher. Für das konzentrierte Arbeiten ist es aber auch mal gut, wenn man sich einen Tag rausnehmen kann.“ Für Sarah Ecker ist der tägliche Gang ins Büro hingegen ein Muss. „Ich bin eigentlich immer im Office. Ich wohne in Linz und habe somit auch keine weite Anfahrt. Außerdem wäre es zu Hause zu zweit sehr schwierig, da ich keinen Platz habe, an dem ich mich ausreichend konzentrieren kann“, so die 35-Jährige, die dem Arbeiten von zu Hause aus nicht nur Positives abgewinnen kann: „Wenn man ausschließlich im Homeoffice arbeitet, verliert man den sozialen Kontakt und die Bindung zur Firma. Ist man zu wenig vor Ort, leidet die Unternehmenskultur darunter.“ Die Teamleiterin selbst ist seit sieben Jahren ein fixer Bestandteil von Icon. Fehler können bei der täglichen Arbeit natürlich passieren. „Im Entwurf von Steuererklärungen war durchaus schon einmal ein Zahlendreher oder ein Nuller mehr dabei. Ob dann 5.000 oder 50.000 Euro Steuern zu zahlen sind, ist schon ein Unterschied“, lacht Ecker. Aber wie sie betont, wird in der ICON nach einem Vier-Augenprinzip gearbeitet, d.h. es wirft immer noch ein:e Kolleg:in ein Auge drauf, damit am Ende das Ergebnis für den Klienten stimmt. Zum Abschluss des Gesprächs mit den sympathischen Steuerberater:innen hoffen wir noch auf einen Tipp, wo sich denn die wahre Steueroase befinde. „Als Privatperson würde ich da die Vereinigten Arabischen Emirate empfehlen. Dort soll zwar mit Juni 2023 die Körperschaftssteuer eingeführt werden, es gibt aber keine Einkommenssteuer und somit brutto für netto“, so Oliver Karte mit einem Augenzwinkern. Doch bei genauerer Betrachtung ist es dann doch nicht mehr so verlockend. Denn dafür müsste man in Österreich seine Zelte abbrechen und in die Emirate ziehen. Da bleiben wir dann doch lieber hier. Auch wenn wir Einkommenssteuer zahlen müssen …_

„Bei uns hat Innovation Tradition“

Etwas Metall, Hitze sowie einen Hammer und einen Amboss. All das braucht es für das Schmiedehandwerk. Zum „Schmieden“ von Talenten benötigt man hingegen andere Werkzeuge: Zeit und Raum, um sich zu entwickeln, eine auf Stärken fokussierte Förderung und nicht zuletzt das richtige Gespür, wenn es nach Christof Baier geht. Mit uns spricht er über seine Rolle als „Talenteschmied“ beim Traditionsunternehmen W&H Dentalwerk, das sich seit jeher seine eigenen Nachwuchskräfte sichert.

Smart, mobil und digital

So sind sie, die Patient:innen 2.0. Sie wollen bei der Gesundheitsversorgung größtmöglichen Komfort und Service, Videosprechstunden und jederzeit abrufbare Gesundheitsdaten inklusive. Und auch bei den künftigen OP-Methoden wird es einige Veränderungen geben, wie uns Chirurg Tobias Gotterbarm vom Kepler Klinikum verrät.

Mit TURBO in die grüne Zukunft

Nico Rosberg hat nach seinem Weltmeistertitel in der Formel 1 eines nicht getan: sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen. Stattdessen investiert er in innovative Unternehmen, die Positives für die Gesellschaft bewirken, gründet das Greentech Festival und holt in der Elektro-Rennserie Extreme E jene Regionen vor den Vorhang, die besonders stark vom Klimawandel betroffen sind. Über einen Menschen, der Millionen erreicht – mit Kreativität, Spaß und einer großen Mission.

Starkicker tanken in Oberösterreich Kraft für die neue Saison

Fußballfans aufgepasst! Im Sommer tummeln sich wieder viele bekannte Profis in Oberösterreich. Vom aktuellen Europa-League-Sieger bis zum griechischen Serienmeister – sie alle holen sich die nötige Frische für das neue Spieljahr bei Trainingscamps in Oberösterreich. Warum eigentlich ausgerechnet hier? Und welche wirtschaftliche Bedeutung haben Buchungen von Spitzenvereinen für das Tourismusland?

Strom vom Dach

Wenn ein Boom es schafft, das System vor ungeahnte Herausforderungen zu stellen, ist es Zeit für neue Strategien. „Gerade bei der Photovoltaik ist das Interesse in Oberösterreich regelrecht explodiert“, sagt Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner. Die Kraft der Sonne spielt nicht nur aus diesem Grund eine tragende Rolle bei der Energiewende: Ziel des Landes ist es, die Gewinnung von Sonnenstrom bis 2030 zu verzehnfachen, auf 3.500 Gigawattstunden.