Kreativer Brückenbau zwischen den Branchen

Kreativität ist das Fundament für alle Innovationen. Sie gilt als Reaktion auf die gestiegene Nachfrage nach nicht-routinemäßigen, zwischenmenschlichen und analytischen Fähigkeiten als eine der vier wichtigsten Kernkompetenzen des 21. Jahrhunderts. Die Creative Region Linz & Upper Austria mit Sitz in der Tabakfabrik Linz fordert und fördert Kreativität in der oberösterreichischen Wirtschaft und inspiriert, initiiert und vernetzt seit über zehn Jahren Ideen, Menschen und Unternehmen sowohl aus der Kreativwirtschaft als auch aus anderen Branchen.

„Im Zentrum unserer Arbeit steht eine starke oberösterreichische Kreativwirtschaft, die Lösungen für aktuelle und künftige Herausforderungen liefert und so Innovation und Transformation mit voranbringt”, so Georg Tremetzberger, Geschäftsführer der Creative Region. „Wir sehen uns als Brückenbauer und bringen Expert:innen aus den unterschiedlichen Disziplinen zusammen und unterstützen dabei, kreative Erfolgsstorys made in Upper Austria zu schreiben.”

Wertvolle Inputs von außen ins Unternehmen holen

Viele Unternehmen sind auf der Suche nach Antworten auf die drängenden Fragen der heutigen Zeit. Um in diesen Antworten innovativ zu bleiben, ist es sinnvoll, sich kreative Inputs von außen einzuholen. Im Rahmen der Creative Ideathons arbeiten handverlesene Creatives gemeinsam mit Unternehmen aus anderen Branchen an relevanten Zukunftsthemen - vom konstruktiven Umgang mit Digitalität oder neuen Arbeitsmodellen, über den Kampf gegen die gegenwärtige globale Erwärmung bis hin zur Gestaltung eines nachhaltigen Wachstums. Denn Akteur:innen der Kreativwirtschaft zeichnen sich durch eine offene Denkweise, innovative Ansätze sowie Flexibilität aus und helfen mit ihren Erfahrungen, ihrer Expertise und ihren unkonventionellen Ansätzen dabei, die Perspektiven zu wechseln und neue Wege einzuschlagen. Das Finden von Lösungsansätzen, ein Kennenlernen von Personen und Arbeitsweisen sowie die Entwicklung von innovativen Ideen stehen dabei im Vordergrund.

„Als Creative Region unterstützen wir interessierte Unternehmen bei der Schärfung ihrer Fragestellung, kümmern uns um das Scouting passender Kreativschaffender und begleiten methodisch bei der Durchführung. Jeder Ideathon ist daher einzigartig und auf das jeweilige Unternehmen individuell zugeschnitten. Er wird so zum idealen Startpunkt einer zukünftigen Zusammenarbeit, bei der wir natürlich ebenso gerne mit Beratung und Vernetzung zur Seite stehen”, so Wolfgang Gumpelmaier-Mach, verantwortlicher Projektmanager bei der Creative Region.

Raum für Agilität und Innovation schaffen

Auch bei der Innovation Agent Academy treffen im Herbst wieder Verantwortliche aus den unterschiedlichsten Firmen und Organisationen auf Unternehmer:innen der Kreativwirtschaft. Im Lehrgang „Agile Leadership” widmen sie sich in interdisziplinären Teams unter anderem Struktur- und Kulturthemen und arbeiten an Strategien zur Entwicklung und Etablierung eines offenen, agilen Mindsets. Im Lehrgang „Human Centered Innovation” wiederum liegt der Schwerpunkt in der Vermittlung von Ansätzen, Prozessen, Frameworks und Methoden zur Innovationssteigerung in herausfordernden Zeiten.

Mit der Innovation Agent Academy hat die Creative Region in enger Zusammenarbeit mit Patrick Rammerstorfer und Katharina Ehrenmüller von der proactive GmbH ein intensives Workshop- und gemeinsames Weiterbildungsangebot initiiert und entwickelt, dessen Fokus auf dem „Doing” und der Transformation liegt. Nach zwei Durchgängen mit 50 ausgebildeten Innovation Agents aus unterschiedlichen Branchen und Disziplinen startet im Herbst 2022 der neue Durchgang. Georg Tremetzberger: „Die Teilnehmer:innen sind aus der Industrie, dem Handel, dem Tourismus, arbeiten bei NGOs oder kommen aus den Creative Industries. Gemeinsam heben sie sich und ihre Unternehmen auf ein neues Level und machen die Potenziale von Personen, Ideen und Organisationen durch Kreativität sichtbar.”

Kreative Netzwerke sichtbar machen

Eine Offenheit für Neues zeichnet nicht nur die Unternehmer:innen der Kreativwirtschaft, sondern auch die Creative Region selbst aus. Gemeinsam mit dem Linzer Startup Newsadoo macht sie nun innovative und kreative Projekte, Firmen und Netzwerke in einem eigenen Channel sichtbar. Georg Tremetzberger zur Kooperation mit dem Medien-Unternehmen: „Die Creative Region bringt zusammen, was Oberösterreich auch morgen noch stark und innovativ macht. Wir inspirieren, initiieren und vernetzen Ideen, Menschen und Unternehmen ‒ auch im digitalen Raum. Auf Newsadoo wollen wir daher sichtbar machen, wo in Oberösterreich Kreativität und Innovation bereits gelebt wird.”_

Wir inspirieren, initiieren und vernetzen Ideen, Menschen und Unternehmen - auch im digitalen Raum.

Georg Tremetzberger Geschäftsführer, Creative Region

Jetzt anmelden für den Herbstlehrgang „Agile Leadership“

www.innovationagent.academy

www.creativeregion.org

#Ähnliche Artikel

Aus dem Mühlviertel in die weite Welt

Als kleines Land hat Österreich im internationalen Vergleich viele Hidden Champions zu bieten. Wie ein Blick nach Hagenberg verrät, spielt das im dortigen Softwarepark ansässige Unternehmen Ventopay im Konzert der ganz Großen mit, liefert Digitalisierungslösungen für Weltkonzerne und kooperiert dabei auch regional mit anderen Technologieführern.

„Stehen erst am Anfang der Herausforderungen“

Die Zahl der Cybersecurity-Vorfälle steigt Jahr für Jahr an – der globale Schaden soll bis 2025 auf 10,5 Billionen Dollar steigen. Immer mehr Unternehmen werden mit Verschlüsselungstrojanern erpresst, durch die der Zugriff auf die eigene IT-Infrastruktur verloren geht. Für KMU kann der Schaden schnell sechsstellige Summen erreichen. Ebenfalls problematisch: Raubkopien und Reengineering. In Zukunft dürfte sich die Lage laut Expert:innen weiter verschärfen.

Eigenverantwortung statt Formalismus

Die NTS Netzwerk Telekom Service gestaltet und betreut IT-Lösungen in den Bereichen Netzwerk, Security, Collaboration sowie Cloud und Data Center. Im gesamten seit mehr als 27 Jahren, am Standort Linz seit 2007. Um die täglichen Herausforderungen zu bewältigen, setzt man in Linz auf persönlichen Austausch abseits formeller Meetings, eine offene Unternehmenskultur und Eigenverantwortung.

It's a match! Made in Bergheim

Das „S“ in USA steht für Salzburg. Zumindest, wenn man einen Blick ins beschauliche Bergheim im Norden der Landeshauptstadt wirft. Denn beim dort ansässigen Traditionsunternehmen Ramsauer & Stürmer Software ist mit Aptean ein Global Player am Markt für ERP-Lösungen eingestiegen – aus Georgia direkt ins Salzburger Land. Was hat sich seit der Übernahme vor mehr als einem Jahr alles getan?

TikTok: Muss das sein?

TikTok ist derzeit die angesagteste App auf den Screens der Welt. Dem Social Network aus China wird sogar zugetraut, Facebook und Instagram vom Thron zu stürzen. In sämtlichen Marketingabteilungen der Welt ist TikTok ein Thema. Die einen sehen darin bloß stumpfe Unterhaltung, die anderen viele Chancen. Die Linzer Videomarketing-Agentur Pulpmedia hat bereits zahlreiche Unternehmen und Marken in Sachen TikTok betreut und beraten und sich so einen Namen als TikTok-Experte im gesamten deutschsprachigen Raum gemacht.

Wie ein digitales Herz eine ganze Region belebt

Babumm, babumm, babumm. Wäre die Digitalisierung in Oberösterreich ein menschlicher Körper, wäre Linz wohl in der linken Brust angesiedelt – denn dort pocht die Landeshauptstadt als Herz der gesamten Region. Und das nicht ohne Grund. Im Gespräch mit Bürgermeister Klaus Luger über die Initiative „Digitales Linz“ und darüber, warum man auf den Zug der Digitalisierung unbedingt aufspringen sollte und wie an einer Innovationsdrehscheibe die Zukunft Oberösterreichs entsteht.

„Wenn wir das Rad neu erfinden, muss auch jemand damit fahren wollen“

Manchmal reicht es einfach nicht, innovative Produkte auf den Markt zu bringen. Vielmehr muss man auch die Kund:innen begeistern, den Weg der Innovation mitzugehen. Wir zeigen, wie das bodenständige Mühlviertler Unternehmen E+E Elektronik diese Herausforderung täglich meistert und was es als Innovationstreiber tatsächlich braucht.

Digitalisierung zu Ende gedacht

Sprache verbindet. Sie ermöglicht es uns, miteinander zu kommunizieren und erleichtert unseren Alltag erheblich. Zur Hürde wird sie nur dann, wenn man ihr nicht mächtig ist. Ganz ähnlich verhält es sich mit der Digitalisierung: Sie birgt das Potential, unser Leben auf das nächste Level zu heben. Zumindest, sofern man sie versteht. mgm begreift sich als Vermittler zwischen dem Business, der IT und der Organisation – und hat dafür das Zusammenspiel von Consulting und Technologie perfektioniert, um Kundenorganisationen Lösungen aus einer Hand zu bieten.

Durch die digitale Prärie

Wer sind die Vorreiter:innen, wenn es darum geht, erfolgreich durch die „digitale Prärie“ zu navigieren? Wir haben uns auf die Suche begeben und einige von ihnen gefunden. Ein Überblick.

Fernsehen der übernächsten Generation

Am Smartphone persönliche Einstellungen vorzunehmen, ist ganz normal – das Fernsehgerät dagegen lässt derzeit noch weniger Raum für Individuelles. Da TV-Geräte mittlerweile leistungsstarke, mit dem Internet verbundene Computer sind, entstehen aber vielfältige Nutzungsmöglichkeiten darüber hinaus. In Oberösterreich wird an neuen Möglichkeiten und Services gearbeitet, um den „Big-Screen” noch individueller zu bespielen. Im Fokus: eine innovative Newslösung.

„Die Zukunft ist elektrisch!“

Loyalität, Fachkompetenz und eine ehrliche Feedbackkultur auf Augenhöhe – all das zeichnet das 140-köpfige Team hinter Siblik Elektrik aus. Das Partnerunternehmen für Elektro- und Haustechnik lud uns an einem Montagmorgen ein, einige leitende Teammitglieder am Hauptsitz in Wien kennenzulernen. Sie erzählten uns von der Zusammenarbeit und den Erfolgen ihrer Teams und schon bald zeigte sich: Hier wird der partnerschaftliche Umgang auf allen Ebenen des Unternehmens gelebt.

Es braucht mehr Interaktion

Aus der Gaming-Branche ist die virtuelle Realität längst nicht mehr wegzudenken. Auch in der Entertainment-Welt hält diese Technologie immer mehr Einzug. Doch wohin geht die Reise – stehen künftig auch bei Konferenzen und Tagungen nur noch Avatare auf der Bühne? Wir sprechen mit Manfred Hämmerle, Chef von Österreichs führendem Konferenz- und Seminaranbieter.

Datenanalyse statt Bauchgefühl

Die Digitalisierung hat längst in die Landwirtschaft Einzug gehalten: Satellitenbilder werden zur Analyse der Ackerflächen verwendet, Traktoren fahren mit Spurenlenksystemen automatisch und zentimetergenau über das Feld, Künstliche Intelligenzen prognostizieren den Ernteerfolg. Für die Landwirt:innen sind die neuen Technologien eine Chance, um besser mit volatilen Produktionsbedingungen zurechtzukommen; für Österreich sind sie essenziell, um langfristig die Versorgung zu sichern.

„Eine Maschine kann nie so empathisch sein wie ein Mensch“

Wie verändert Künstliche Intelligenz unseren Arbeitsalltag? Und wie bereitet man sich am besten als Arbeitgeber:in oder Arbeitnehmer:in auf die bevorstehenden Veränderungen vor? Diese und viele weitere Fragen werden am Kongress „Powercouple: Mensch & Maschine“ der ARS Akademie am 14. September behandelt.

Können wir der KI vertrauen?

In Oberösterreich entsteht am Software Competence Center Hagenberg (SCCH) eine der ersten Zertifizierungsstellen für vertrauenswürdige und „riskante“ KI-Anwendungen. Unter welchen Bedingungen kann man einer KI vertrauen? Bei der Beantwortung dieser Frage geht es nicht etwa um das Abwenden einer Gefahr für die Menschheit – sondern um Systeme, die zuverlässig und vorurteilsfrei arbeiten.

Der Siegeszug der KI

Auch wenn die Digitalisierung langsamer voranschreitet als in den USA und Asien: In der heimischen Wirtschaft kommt KI immer öfter zum Einsatz. Weil sich industrieübergreifende Trends global meist schnell durchsetzen, ist Künstliche Intelligenz besonders in großen Unternehmen bereits alltäglich. Meist wird sie zur Steigerung der Effizienz eingesetzt – aber auch in anderen Anwendungsbereichen gibt es gewaltiges Potential.

Technologischer Meilenstein für Zeitungsverlage

Die beiden oberösterreichischen Forschungseinrichtungen Software Competence Center Hagenberg GmbH (SCCH) und RISC Software GmbH haben gemeinsam mit dem Tech-Unternehmen Newsadoo große Fortschritte im Rahmen eines Forschungsprojekts erzielt. Dadurch wird es Verlagen ermöglicht, in digitalen Kanälen datenbasiert zu arbeiten und neue Funktionen und Monetarisierungsmodelle inhouse zu entwickeln. Das große Ziel von Newsadoo liegt darin, die Vielfalt und Unabhängigkeit der europäischen Medienlandschaft zu erhalten und sie bei der Digitalisierung und Monetarisierung ihres Contents durch datenbasierte Technologien zu unterstützen.

Wie sieht Beratung in Zukunft aus?

War gefühlt noch gestern von der Arbeitswelt 4.0 die Rede, befinden wir uns heute dank der digitalen Transformation bereits auf dem nächsten Level. Die Arbeitswelt 5.0 ist noch smarter, vernetzter und erweist sich spätestens seit der Coronakrise als notwendiger Schritt in die Zukunft. Auf dem Weg dorthin leisten Nikolaus Schmidt und sein Consultingunternehmen Klaiton Unterstützung.