Wird das e-Book das Buch verdrängen?

Es war einmal das gute Alte Buch. Mit Seiten aus Papier, die man fühlen, Be- schnuppern Und Umblättern konnte. mit einem Einband, über den man streichen Konnte. Sie füllten ganze Bibliotheken, Wohnzimmer und auch Reisekoffer. Bis plötzlich das e-Book Auftauchte Und dem Buch den Kampf Ansagte. Oder ist es gar kein Kampf?

Bücher wiegen viel und Airlines nehmen keine Rücksicht auf intellektuelles Gepäck. Da kommt das e-Book natürlich sehr gelegen.

Claudia Traint

Niemals wird das e-book das klassische Buch ablösen. Das Buch ist ein etabliertes und historisch bedeutungsvolles Medium - es wird immer Bestand haben, zukünftig vielleicht in veränderter Form. Natürlich, das e-book hat seine Zeit, seine Nutzer und vor allem seine Berechtigung. Ich bin seit einiger Zeit Buchhändlerin und verbreite Leselust wo immer es mir möglich ist. Die meisten meiner Kunden lesen Bücher in gedruckter Form. Sie erfühlen die Bücher über ihren Einband, das Papier, das Format und die Farben am Cover. Doch es sind gerade die Viel-Leser, die die neue Technologie für sich entdeckt haben. Das klassische Beispiel ist eine längere Reise. Bücher wiegen viel und Airlines nehmen keine Rücksicht auf intellektuelles Gepäck. Da kommt das e-book natürlich sehr gelegen. Auch Studenten und Business-People bedienen sich gerne des e-books weil es ihnen um die rasche Aufnahme von Informationen geht und nicht um das Erlebnis Lesen. Ich freue mich, wenn gelesen wird. Ob Buch oder e-book: Hauptsache Lesen bleibt in Mode.

Ich freue mich, wenn gelesen wird. Ob Buch oder e-book: Hauptsache Lesen bleibt in Mode.

In den Stores sind belletristische Werke oft gratis zu finden.

Rudolf Trauner Jr.

Natürlich könnte man meinen, des Verlags wegen bin ich komplett gegen e-books. Nein, ganz so ist es nicht. Ich stehe dem mit gemischten Gefühlen gegenüber. Man kann nicht sagen, dass e-books schlecht für die Branche sind. Gerade bei Kinderbüchern gibt es die Möglichkeit, diese interaktiv zu gestalten. Viele Verlage wissen aber nicht, in welche Richtung das Ganze gehen soll. In den Stores sind belletristische Werke oft gratis zu finden, was meiner Meinung nach negativ ist, weil sich viele nicht mehr die Mühe machen werden, ein Buch so leichtfertig fertig zu stellen. Was die Lizenzen bei e-books betrifft, müsste eine Bereitschaft zum Kaufen wie bei Musik geschaffen werden. Wie auch immer – ich glaube, dass beides bestehen bleiben wird. Ich selbst lese aber nur Print. Nicht prinzipiell wegen dem Verlag sondern weil ich die Form des Lesens lieber mag. Fraglich ist natürlich, was die nächste Generation macht. Bei den 20 bis 30-Jährigen fällt mir auf, dass sie noch das geruckte Buch bevorzugen.

Lesen auf meinem e-Reader ist für mich zur Zeit die bequemste Art des Lesens.

Elisabeth Wolfsegger

Die ersten e-books habe ich auf meinem iPad gelesen. Der für mich entscheidende Vorteil: das Lesen ist ohne zusätzliche Lichtquelle möglich. Wenn man – so wie ich – gerne abends oder auch mal nachts liest und den Menschen liebt, der neben einem im Bett liegt, ist das für das weitere harmonische Zusammenleben sehr förderlich. Mein e-Reader ist im Vergleich zum iPad wesentlich handlicher und extrem leicht. Nachdem ich mich ja schon als Bettleserin geoutet habe, kann ich wirklich sagen, dass dies – zumindest liegend – zur Zeit die für mich bequemste Art des Lesens ist. Außerdem findet mein eReader Platz in meiner Handtasche und entbindet mich von der Entscheidung, welches Buch ich mitnehmen möchte. Das erleichtert auch das Packen vor einem Urlaub. Ein weiteres Plus: Es soll schon vorgekommen sein, dass ich ein Buch SOFORT haben musste. Im Internet-Zeitalter ist das eine Sache von wenigen Minuten, verbunden mit der doch reizvollen Möglichkeit, sich eine Vorab-Leseprobe schicken zu lassen. Ob das e-book das Buch ersetzen wird? In unserem Haus sicher nicht. Weil ich es trotzdem liebe, in Buchhandlungen zu stöbern, die Bücher anzugreifen, darin zu blättern und sie auch zu kaufen. Bücher haben eine Seele und zieren obendrein unsere Bücherwand. Da kann das e-book definitiv nicht mithalten.

#Ähnliche Artikel

Tschüss Kuh, hallo Känguru!

Australien nennt sie ihr Zuhause, Österreich ist ihre Heimat. Eva Buchroithner ist ausgewandert und hat sich in Down Under ihr eigenes Business aufgebaut. Mit ihrer Agentur für digitales Marketing expandiert die Oberösterreicherin derzeit kräftig. Doch bevor ihr der erfolgreiche Sprung in das Land der Kängurus gelungen ist, hat Buchroithner so einiges erlebt. Wir haben mit der Jungunternehmerin über ihre außergewöhnliche Geschichte gesprochen.

Wie (E-)mobil ist Österreich?

Die Umstellung der Fahrzeugantriebe von Benzin oder Diesel auf E-Mobilität und alternative Antriebsformen ist in die Gänge gekommen. Wir haben Harald Großauer, Landesdirektor [ÖAMTC Oberösterreich](https://www.oeamtc.at/), nach spannenden Zahlen und danach, was der Mobilitätssektor zur Erreichung der Klimaziele beitragen muss, gefragt.

„Am liebsten gebe ich Begeisterung und Know-how weiter“

Das Unternehmen Habra vertreibt Softwareprodukte für Architekten, Baufirmen, Bauträger und Wohnungsgenossenschaften. Und bietet neben der individuellen Optimierung von Programmen auch Weiter- und Ausbildungskurse dafür an. Gründer und Geschäftsführer Reinhard Brandstetter-Haslinger hat seine Leidenschaft für die BIM-Software Archicad zu seinem Beruf gemacht.

Wie Kühlschränke aus Asien zu Autos in Österreich wurden

Was haben Asien und (Ober-)Österreich gemeinsam? Zumindest die Leidenschaft für Autos und das Bedürfnis, die Branche mit neuen Innovationen voranzutreiben. Bei der Autowelt Linz und dem chinesischen Automobilgiganten Geely sorgt diese Philosophie für Verbundenheit. Andreas Parlic, geschäftsführender Gesellschafter des Linzer Unternehmens, spricht mit uns über die Zusammenarbeit, eine mögliche Revolution des Taxis und die Zukunft der E-Mobilität in Österreich.

„Unsere Händler und Partner brauchen Zugang zu exklusivsten Kreisen“

Die Manufaktur [Belassi](https://www.belassi.com/) produziert seit 2020 Luxus-Wasserfahrzeuge im niederösterreichischen Leiben. Um weltweit Händler zu finden, die eine besonders exklusive Zielgruppe erreichen, braucht das Vertriebsteam des Unternehmens nicht nur technisches Know-how und Flexibilität, sondern auch besonderes Fingerspitzengefühl im Umgang mit anderen Kulturkreisen. In dem kleinen Team wird meist Englisch gesprochen – und über den eigenen Aufgabenbereich hinausgeblickt.

Wo für beratungsresistente Berater kein Platz ist

Das junge Finanzberatungsunternehmen [Vion](https://www.vion-invest.at/) setzt im Vertrieb auf selbstständige Vermögensberater. Wie die Firma die Qualität sicherstellt und hohe Beratungsstandards garantiert, erklärt die weibliche Doppelspitze genauso wie die Bedeutung von persönlichem Wachstum.

Role Models: Frauen im MINT-Sektor

Gute Bezahlung, sichere Arbeitsplätze und aufregende Karrierechancen: Der MINT-Bereich hat Jobsuchenden so einiges zu bieten. Komisch nur, dass sich so wenige Frauen für diesen Sektor entscheiden – an den öffentlichen Universitäten machen sie zum Beispiel nur etwa ein Drittel der Studierenden in MINT-Fächern aus. Wir haben mit drei Frauen, die im MINT-Sektor erfolgreich sind, darüber gesprochen, woran das liegen könnte.

was wäre, wenn ...

Wussten Sie, dass es meistens nicht die Idee ist, an der Startups scheitern? Und wussten Sie, dass es in der oberösterreichischen Gründerszene ein 16-Uhr-Ritual gibt? Patric Stadlbauer, der mit seinem Smart Start Team von KPMG Österreich Startups unterstützt, hat sich unseren Was-wäre-wenn-Fragen gestellt. Und überrascht dabei mit der ein oder anderen Insiderinformation. Die Gedankenwelt eines Gründungsexperten …

Wie die Gleichung aufgeht

Geht es um Chancengleichheit und Gleichbehandlung, gibt es hierzulande noch einiges an Aufholbedarf. Im EU-weiten Gender Equality Index liegt Österreich unter dem Durchschnitt. Doch was machen Länder wie Schweden, Dänemark und Frankreich besser? Und wie ist die (arbeits)rechtliche Lage in Österreich zu bewerten?

Folge dem Trend!

Innovative Produkte erfüllen ein neues Kundenbedürfnis – theoretisch klar, doch wie sieht das in der Umsetzung aus? Jürgen Schmeller weiß, wie aus abstrakten Wünschen konkrete Neuerungen werden.

Wie kommt man denn auf sowas?

Produktentwicklung ist nicht mehr die Domäne verschrobener Forscher. Die [Admonter Holzindustrie](https://admonter.com/) zeigt, wie der Prozess lebendig und offen gestaltet werden kann – und wie wichtig es ist, Potential zu erkennen.

Die Zukunft zeichnen

Kundenerwartungen, Konkurrenzdruck, technologische Innovationen– moderne Märkte entwickeln sich oft rasend schnell weiter. Es gilt, zahlreichen Anforderungen gerecht zu werden. Das Team von b3d visual communication geht mit Geduld, Mut und Wille zur Veränderung an diese Aufgabe heran.

Ein Pool für die Ewigkeit

Die [Firma Polytherm](https://www.polytherm.at/) ist auf Pools aus Edelstahl spezialisiert – langlebig, stylisch und praktisch. Geschäftsführer Hermann Weissenecker spricht über neue Trends im Poolbau.

Der Bergsee im Garten

Kristallklar, erfrischend und ohne chemische Reinigung: Karl Sailer zeigt mit seinen Naturpools alternative Wege im Poolbau auf – ohne Komfortverlust.

PR

Raiffeisenlandesbank Oberösterreich. Sicherer Arbeitsplatz mit Wohlfühlfaktor.

Die Nähe zum Kunden und die damit verbundene besondere Kundenorientierung sowie die Vorreiterrolle in Sachen Digitalisierung machen die Raiffeisenlandesbank OÖ gemeinsam mit den oberösterreichischen Raiffeisenbanken zur digitalen Regionalbank. Wir begleiten unsere Kunden quer durch alle Zielgruppen als verlässlicher und kompetenter Bank-Partner, wollen Schrittmacher bei Innovationen sein und mit kundenfreundlichen Lösungen die Zukunft des Bankgeschäfts sowie unseres Unternehmens aktiv gestalten.

PR

...Wir# brauchen diese Talente!! Unternehmensprofil: Österreichische Post

Die Österreichische Post ist der landesweit führende Logistik- und Postdienstleister. So wie sich die österreichische Bevölkerung und Wirtschaft auf die flächendeckende und zuverlässige Versorgung mit Postdienstleistungen verlassen kann, so können das auch die Mitarbeiter. Selbst in schwierigen Zeiten wie der aktuellen Pandemie hält man hier zu seiner wichtigsten Ressource: den Menschen mit ihren Talenten.

PR

...Wir# brauchen diese Talente!! Unternehmensprofil: Hypo Oberösterreich

Menschlichkeit und Leistung, passt das zusammen? Bei der Hypo Oberösterreich passt das sogar sehr gut zusammen: Die Bank zählt nicht nur zu den erfolgreichsten Regionalbanken, sondern auch seit vielen Jahren zu den besten und beliebtesten Arbeitgebern Österreichs. 2007 war die Hypo etwa die erste Bank Oberösterreichs, die das staatliche Gütesiegel als familienfreundliches Unternehmen erhalten hat.