×


Wir wollen dir schreiben ...

... und zwar pünktlich donnerstags.


Der Newsletter ist kostenfrei und kann jederzeit abbestellt werden.

Netwerken in Oberösterreich

Kontakte knüpfen, gemeinsam an Projekten arbeiten oder interessante Geschäftspartner vermitteln: In Business-Netzwerken unterstützen sich die Mitglieder gegenseitig oder treten für gemeinsame Interessen ein. Ein Überblick über die wichtigsten Netzwerke in Oberösterreich und ihre Vorteile.

BNI

„Wir haben das Ziel, uns gegenseitig im Geschäftsleben zu unterstützen und positive Empfehlungen füreinander auszusprechen“, sagt Andreas Kleboth vom BNI Linz. Die Mitglieder arbeiten intensiv zusammen und vermitteln sich gegenseitig Kunden oder Geschäftspartner. Jeder Unternehmer kann sich vorstellen – teilnehmen dürfen aber nicht alle. „Von jeder Branche kann im Chapter nur einer vertreten sein“, sagt Kleboth. Besonders wichtig sei dem Netzwerk, dass alle Mitglieder zuverlässig sind. „Wir können uns nur gegenseitig empfehlen wenn wir uns aufeinander verlassen können“, erklärt der Architekt. Das Auswahlverfahre ist deswegen hart: Wird um eine Mitgliedschaft angesucht, überlegt ein Ausschuss, ob die Person in die Gruppe hinein passt. Nach einem Jahr beim BNI wird dann entschieden, ob der oder die Neue tatsächlich beim Netzwerk bleiben darf.

Jede Woche treffen sich die Mitglieder – es herrscht Anwesenheitspflicht. In 60-sekündigen Präsentationen und zehn Minuten langen Vorträgen stellen sich die Geschäftsleute vor. Zwei Chapter gibt es derzeit in Oberösterreich, einige werden gerade aufgebaut. Gegründet wurde das BNI 1985, es gibt Sektionen auf der ganzen Welt. „Man kann sich über die Chaptergrenzen hinaus gut austauschen“, sagt Kleboth. Während dem Gespräch mit uns sitzt er im Zug und gibt gleich ein Beispiel. „Ich bin gerade auf dem Weg nach Tirol und brauche dort einen Installateur und einen Elektriker. Deswegen hab ich einfach beim Innsbrucker BNI-Chapter angerufen, die vermitteln mir jetzt zwei Top-Kontakte“.

XING

XING ist das Facebook der Geschäftsleute – mit 12 Millionen Mitgliedern. In Österreich sind 480.000 Benutzer auf XING registriert, die offizielle Gruppe „Oberösterreich & friends“ hat 8.300 Mitglieder. Firmen haben die Möglichkeit, schnell und direkt mit Mitarbeitern, Kunden, Interessenten und Geschäftspartnern zu kommunizieren, Informationen zu verteilen oder einen Wissensaustausch voranzutreiben.

Das Netzwerk ist für jeden offen, auf www.xing.com ist eine Anmeldung kostenlos. „Karriere und Geschäft lebt von guten Kontakten“, sagt Robert Beer von XING. Während früher Networking den Eliten vorbehalten gewesen sei, seien Kontakte heutzutage dank Internet für alle zugänglich.

Frau in der Wirtschaft

Das Netzwerk vereint selbständige Frauen – von der Kleinstunternehmerin bis zur Topmanagerin – die sich gegenseitig unterstützen und beflügeln. Mehr als 27.000 Mitglieder hat „Frau in der Wirtschaft“ in Oberösterreich. Allerdings: Jede Unternehmerin ist automatisch Mitglied, Mitunternehmerinnen und Führungskräfte können sich registrieren lassen. Mehr als ein Drittel aller Neuunternehmer sind mittlerweile weiblich. „Netzwerke sind sehr wichtig, vor allem für Unternehmerinnen, um sich zu treffen und Erfahrungen auszutauschen“, sagt Vizepräsidentin Ulrike Rabner-Koller.

Industriellenvereinigung

Die Industriellenvereinigung (IV) ist die freiwillige Interessensvertretung der österreichischen Industrie mit etwa 4200 Mitgliedern. Das Netzwerk verfolgt das Ziel die Vorhaben ihrer Mitglieder in Europa und Österreich zu vertreten. Schwerpunkte dabei sind europäische und nationale Themen, von denen die IV-Mitglieder besonders betroffen sind. Seit 1947 gibt es eine Landesgruppe in Oberösterreich. „Wir sind eine sehr traditionsreiche Organisation, die es in anderer Form schon seit Ende des 19. Jahrhunderts gibt“, sagt IV-Oberösterreich-Chef Haindl-Grutsch.

Junge Industrie

Die Junge Industrie ist die „Jugendsektion“ der IV. Das Netzwerk betreibt Interessensvertretung für Jungunternehmer und Jungmanager, Informations- und Erfahrungsaustausch, eine Aus- und Weiterbildung. Mitglieder sind Manager und Unternehmer aus dem industriellen und produzierenden Sektor bis maximal 40 Jahre. Oberösterreichweit gibt es etwa 130 Mitglieder.

#Ähnliche Artikel

Wo Elektrotechniker zu Feuerwehrleuten werden

Für die Mitarbeiter:innen des Flughafens Linz ist kein Arbeitstag wie der andere – der Tagesablauf ist aufgrund verschiedenster Faktoren kaum planbar. Regelmäßige Schulungen stehen an der Tagesordnung. Im Notfall werden die Werkstätten- und Flugzeugabfertigungsmitarbeiter:innen sogar zu Feuerwehrleuten.

„Mit dem Gebäude wollten wir zeigen, was wir können“

Vor mehr als einem Jahr haben 250 Mitarbeiter:innen den neuen HABAU-Standort in Linz bezogen. Mit dem „HAB25“ wollte die Baufirma nicht nur das eigene Können demonstrieren, sondern auch die Mitarbeitenden in den Mittelpunkt stellen. Sie durften mitplanen und ihre Wünsche einbringen. Das Gebäude soll dem Konzern im hart umkämpften Arbeitskräftemarkt einen Vorteil verschaffen.

Nicht von dieser Welt …

… ist die neue Vision, die man beim Maschinenbauer Fill hat. Zumindest nennt sie sich „The Next World Project“ und möchte junge Menschen für das Unternehmen und die digitale Zukunft begeistern. Geschäftsführer Andreas Fill erzählt uns, wie die Vision Wirklichkeit werden wird und welche Fähigkeiten sie in jungen Menschen besonders fördern soll.

Würdest du deinen Arbeitgeber weiterempfehlen?

Auf der Suche nach einem idealen Arbeitgeber vertrauen Kandidat:innen stärker Arbeitnehmenden als der Marke selbst. Wir haben deswegen Mitarbeitenden von unterschiedlichen Unternehmen gefragt, wie sie ihr Arbeitsumfeld wahrnehmen – und ob sie Freund:innen empfehlen würden, sich zu bewerben.

„Kunden wollen keinen Bohrer – sie wollen ein Loch in der Wand“

Oder: Sie wollen keine Software, sondern ihre Anliegen, Probleme und Aufgaben gelöst bekommen. Nach diesem Credo handelt die mgm Gruppe mit ihren über 1.000 Mitarbeitenden an 19 internationalen Standorten. Und verfolgt mit dem hauseigenen Software Product Consulting einen Ansatz, der vor allem eines ist: auf die Kundenperspektive zentriert.

Verantwortung übernehmen, nachhaltig investieren

Als der führende Private-Equity-Fonds in Österreich ist sich die Invest AG ihrer großen Verantwortung gegenüber dem heimischen Standort und einer nachhaltigen Zukunft bewusst. Wie sehr sich das in ihrem Handeln widerspiegelt, zeigen zwei Investments, die versprechen, Gamechanger ihrer jeweiligen Branche zu werden: „Lithos Crop Protect“ und „HeartBeat.bio“.

Business as usual hat ausgedient

Tatort: Linz/Urfahr. Der Fall, den es zu klären gilt: Wie Marken Menschen etwas bedeuten, in einer Welt, die gefühlt immer mehr aus den Fugen gerät. Im „Verhör“: Christian Schmid, der seit Frühsommer die Beratungsgeschicke der etablierten Werbeagentur upart leitet.

PR

Karrierechancen bei Greiner

**Globaler Player, familiäre Werte.** Nur wenige vereinen das Beste aus beiden Welten so sehr wie Greiner. Die Karrieremöglichkeiten beim heimischen Unternehmen sind ebenso facettenreich wie die Produkte, die es herstellt.

PR

Karrierechancen bei LIWEST

Auf einer Frequenz mit dir und stets empfangsbereit ist LIWEST die „Caring Company“. Die oberösterreichische Instanz am Kabelmarkt bietet rund um TV und Highspeedinternet eine Bandbreite an Jobs.

PR

Karrierechancen bei Banner

Seit 1937 produziert das Familienunternehmen Batterien für Fahrzeuge aller Art. Damit die 785 Mitarbeitenden im Job einfach mal ihre „Batterien aufladen“ können, bietet Banner ein Gesundheitsprogramm, attraktive Arbeitszeiten und viele weitere Benefits.

PR

Karrierechancen bei Energie AG

Gemeinsam einen positiven Mehrwert für die Gesellschaft und die Umwelt schaffen. Dafür sucht die Energie AG Menschen, die nicht einfach irgendetwas arbeiten, sondern auch etwas bewegen wollen.

Lead by example …

… so weit bekannt und von vielen Menschen in Führungspositionen ein anerkanntes Ziel. Doch welche Eigenschaften braucht es als Führungskraft wirklich, um andere zu begeistern? Und wie stärkt man die Kompetenzen von jungen Führungskräften? Wir haben bei drei Vorzeigeunternehmen nachgefragt.

PR

Karrierechancen bei MIC

Workation, Mitarbeiterprämien, „Green Mobility“ – als weltweit führender Anbieter für globale Zoll- und Exportkontrollsoftwarelösungen bietet MIC ein hochmodernes Arbeitsumfeld.

BeneFIT für die Zukunft?!

Für Unternehmen ist der Arbeitnehmermarkt zuletzt ein hartes Pflaster geworden. Wer seine Mitarbeitenden langfristig binden will oder auf der Suche nach qualifiziertem Personal ist, muss sich intensiv mit dem Thema Benefits auseinandersetzen. Denn: Zusatzleistungen motivieren, heben das Unternehmen von der Konkurrenz ab und stärken das Employer Branding.

Was gibt es Neues? - Studien

Passend zum Start des neuen Studienjahres gibt es auch heuer wieder neue Studiengänge – wir stellen sie vor. An den Fachhochschulen gibt es nur wenige neue Angebote: Der Ausbau 2023/24 beschränkt sich auf die Aufstockung bestehender erfolgreicher und besonders nachgefragter Studiengänge.

Kühlen Kopf bewahren

Zeitgemäße Benefits, Entfaltungsmöglichkeiten und die idealen Rahmenbedingungen schaffen. Puh. Im War for Talents kommt man ganz schön ins Schwitzen. Zum Glück haben wir einige erfrischende Inspirationsquellen entdeckt.

Alles eine Frage der Psychologie?!

Durch alle großen Trends, die die Arbeitswelt momentan für uns bereithält, ziehen sich folgende Fragen: Wie können wir den neuen Herausforderungen resilient begegnen und was braucht es, damit wir ein gesundes Mittelmaß zwischen Unter- und Überforderung finden? Arbeits- und Gesundheitspsychologe Christian Korunka spricht mit uns darüber, wie wir mit den Anforderungen effizient und bedarfsorientiert umgehen können und als Gesellschaft nicht ausbrennen.