Weniger ist mehr

Man betritt einen Raum und denkt sich "Wow!". Wie gelingt das? Wie richtet man Räume ein, damit man sich darin jahrelang wohlfühlt? Welche Farben, Materialien, Formen sind Trend? Wie lässt sich Funktionalität mit Ästhetik verbinden? Wir richten unsere Stilfrage an Gerhard Gerber, Geschäftsführer von Cubuz Wels: Er hat es sich mit seinen Innenarchitekten zur Aufgabe gemacht, hochwertige Kompletteinrichtungen mit maßgefertigten Möbeln und Designmarken umzusetzen.

Lichtblicke

„Grundvoraussetzung für den WOW-Effekt ist die Lichtstimmung“, sagt Gerhard Gerber von CUBUZ Wels. Wenn das Licht nicht in Szene gesetzt ist, kann es nicht wirken. Au- ßerdem komme es auf das Geschick der Farbkombinationen an: „Wir versuchen, Räume nicht zu überladen, sondern eher reduziert zu halten.“

Individuell

Wie lebt ein Mensch? Wie ernährt er sich, wie kocht er, was ist sein Lebensstil? Das

sind die Fragen, die sich die CUBUZ-Innenarchitekten zu Beginn einer Planung stellen. „Denn“, so Gerber, „die Raumplanung muss voll und ganz auf den jeweiligen Menschen abgestimmt sein – nur so kann er sich wirklich jahrzehntelang darin wohlfühlen.“

Reduziert

Die Zeiten von Deckenverbauten, Profilen, Rundungen, Anleimern und Rahmenfronten sind vorbei. „In der Regel ist heute alles reduziert, geradlinig und schlicht“, weiß Gerber. Das gelte auch für die Farben: „Bei den Küchen sind es weiße, erdige, schlammige, graue und schwarze Töne – kombiniert mit Granit. Und auch im Wohnraum setzt sich Lack – kombiniert mit ein bisschen Holz – durch.

Schön und gut

„Funktionalität und Ästhetik sind auf jeden Fall vereinbar“, ist Gerhard Gerber überzeugt. Ein Paradebeispiel dafür ist das Cubuz-Konzept „Die Küche in der Küche“: Hier befinden sich hinter Schranktüren zusätzliche Arbeitsflächen oder eine Ablagefläche für Küchengeräte, die im Hintergrund bleiben, wenn sie gerade nicht gebraucht werden. Das geht sogar so weit, dass sich hinter einer Küchenfront eine weitere komplette Küche verbergen kann.

Glasklar

Gerhard Gerber setzt auf das Material Glas im Küchenbereich: „Es gibt nichts Einfacheres von der Pflege her als Glas und auch die Bruchsicherheit spricht für das Material.“ Außerdem biete Glas gleichzeitig das gesamte Farbspektrum.

#Ähnliche Artikel

„Das Unmögliche möglich zu machen, treibt mich an“

Grenzen? Scheint er keine zu kennen. Zweifel? Wischt er mit Begeisterung zur Seite. Ilja Jay Lawal ist Modeexperte, Unternehmer, Speaker, Marketingprofi. Und erfolgreich. Was ihn antreibt und wie er es schafft, viele Bälle in der Luft zu halten, erzählt der Wiener im Interview.

Innovation Ziegelhaus?

Ziegel werden seit der Jungsteinzeit vor etwa 7.000 Jahren als Baumaterial verwendet. Warum der Baustoff trotzdem modern ist, weiß Maximilian Etzenberger, Geschäftsführer von [Etzi-Haus](https://www.etzi-haus.com/) und [Austrohaus](https://www.austrohaus.at/).

Von einer Hand zur nächsten

Familienunternehmen – das heißt für die Familie Holter nicht nur, dass sie die Eigentümer ihres Unternehmens [Holter Sanitär- und Heizungsgroßhandel](https://www.holter.at/) sind. Die Geschäftsführer Jasmin Holter-Hofer und Michael Holter begreifen die Bezeichnung als eine Philosophie.

Rein in den Konter!

Sie machen klein. Lächerlich. Oder verkleben den Mund. Verbale Attacken, die uns die Luft abschnüren. Manchmal fällt uns die passende Antwort erst Stunden nach dem rhetorischen Angriff ein. Doch dann ist es zu spät. Wie man sich dagegen wappnen kann, erklärt Kommunikationsexpertin Iris Zeppezauer.

Social-Media-Trends 2021

Seit mehreren Jahren arbeiten die beiden Marketingunternehmen Hubspot und Talkwalker mit ihren Monitoring-Tools sowie externen Branchenexperten zusammen, um die wichtigsten Social-Media-Trends für das kommende Jahr abzuleiten. Und so viel steht fest: Gegen Covid-19 hilft keine Firewall. Die Coronakrise hat ihre Spuren in der digitalen Welt hinterlassen und bestimmt die Social-Media-Trends im Jahr 2021 – die Top Five im Überblick!

Wohin geht’s?

Welche Abzweigung soll ich nehmen? Wie erreiche ich mein Ziel? Was ist überhaupt mein Ziel? Wenn [Martin Zaglmayr](https://zielgeher.at/) diese Fragen gestellt bekommt, dann macht er sich mit seinen Klienten auf den Weg. Wortwörtlich in der freien Natur. Und im übertragenen Sinn. Denn auf diesem Weg würden sie liegen: jene Antworten, die Führungskräfte, Unternehmer, Menschen, die sich weiterentwickeln wollen, suchen. Das nennt sich dann Coaching im Gehen. Warum es gerade jetzt so gefragt ist.

Singin’ in the rain

Mit dem Regenschirm ist es ein bisschen wie mit dem Mut: Wenn man ihn am dringendsten braucht, fehlt er einem oft. Warum einem das mit Schirmen der [Doppler Manufaktur](https://www.doppler-manufaktur.com/) kaum passiert? Das erzählen drei der Einzelstücke selbst.

Gekommen, um zu bleiben: hybride Events

Warten auf bessere Zeiten? Warten auf die alte Normalität? Keine Option. Jedenfalls nicht für die Tagungsbranche in Oberösterreich. Hier hat man sich neu erfunden. Und vieles davon wird auch nach der Pandemie auf der (digitalen und analogen) Bildfläche bleiben.

20 Fragen, die wir einem Data Scientist immer schon mal stellen wollten …

Lukas Fischer stellt sich gerne Herausforderungen und scheinbar unlösbaren Problemen. Er leitet und koordiniert die wissenschaftlichen Agenden im Bereich Data Science am Software Competence Center (SCCH), wo sich die Lösungen der Probleme wie kleine Puzzlesteine zusammenbauen lassen. Im besten Fall. Unsere 20 Fragen beantwortete er mit links …

Global denken, lokal handeln

Mit der Agenda 2030 haben sich die Vereinten Nationen zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Entwicklung bekannt. 193 Mitgliedsstaaten und 17 globale Nachhaltigkeitsziele sollen die „Transformation unserer Welt“ bringen. Wie das gelingen kann? Vor allem auf kommunaler Ebene …

Ehrlich ist nicht entbehrlich

„Unsere Branche kann viel zum Umweltschutz beitragen, aber die Themen sind eben nicht immer so sexy wie Elektromobilität oder Photovoltaik“, kritisiert Josko-Geschäftsführer Johann Scheuringer. „Die Diskussion über Nachhaltigkeit wird viel zu oft von scheinheiligen Marketingmaßnahmen getrieben und blendet dabei realitätsbezogene Ehrlichkeit aus.“ Beim Besuch am Firmenstandort in Andorf hat der Firmenchef und Fensterspezialist einiges zu dem Thema zu sagen.

Im Angesicht des digitalen Zwillings

Die digitale Transformation wurde in der oberösterreichischen Wirtschafts- und Forschungsstrategie als zentrales Handlungsfeld verankert, um die Zukunftsfähigkeit des Industriestandorts langfristig zu sichern. Die Erwartungen an die Forschung könnten dabei kaum größer sein: In der Rolle des Innovationsmotors soll sie sich wiederfinden. Wilfried Enzenhofer, Geschäftsführer der [Upper Austrian Research](https://www.uar.at/de/home), spricht im Interview darüber, wie die Leitgesellschaft für Forschung des Landes Oberösterreich dieser Herausforderung begegnet.

X, Y, Z und BOOM!

Im Arbeitsleben prallen Generationenwelten aufeinander. Und diese lassen viele spannende Chancen für Unternehmen entstehen. Wenn man versteht, wie sie ticken.

Ich bin hier die Boss

Fest steht: Es gibt viel Luft nach oben beim Frauenanteil in Führungspositionen. Anfang 2020 wurden acht Prozent der Positionen in den Geschäftsführungen und 22,6 Prozent der Aufsichtsratsposten bei den 200 umsatzstärksten Unternehmen in Österreich mit Frauen besetzt (Quelle: Statista.com). Führen Frauen anders als Männer? Und wenn ja, was sind die Führungseigenschaften von Frauen? Wir haben bei acht weiblichen Führungskräften nachgefragt, wie es so ist, „die Boss“ zu sein.

Auf der Überholspur

Volkswagen läutet nun endgültig sein Elektromobilitätszeitalter ein. Der neue ID.3 ist das erste Fahrzeug des deutschen Automobilherstellers, das von Grund auf als Elektroauto konzipiert wurde. Die Serienmodelle werden ab Dezember ausgeliefert. Porsche Linz-Leonding organisierte für uns eine Probefahrt in der Moon City in Salzburg. Ein Erlebnisbericht …

Virtual Digital Home

Stillstand im Lockdown? Von wegen! Viele Unternehmer und Mitarbeiter kurbelten den Innovationsmotor an. Die sechsköpfige Crew des Unternehmens b3d visual communication nutzte die Zeit der Ausgangsbeschränkungen, um die Möglichkeiten von virtuellen Immobilienbesichtigungen noch weiter auszubauen. Ein Blick hinter die Kulissen des innovativen Unternehmens an ihrem neuen Sitz im Lux Tower in Linz.

Eine (Herz-)erwärmende Familie ...

… und was für eine! Die Pelmondo-Geschwister können innerhalb kürzester Zeit ein wahres Feuer entfachen und eine einfache Umgebung in ein stimmungsvolles Ambiente verwandeln. Wie sie bei ihrer Arbeit vorgehen und welche Orte sie am liebsten prägen, erzählen sie am besten selbst.

„Wien mal anders“

„Wien ist anders“, so heißt es. Aber wie anders ist es? Unter diesem Motto begeben wir uns in die Bundeshauptstadt, um das Getümmel abseits der klassischen Touristenhotspots zu entdecken. Schnee im Sommer, wie Mozart übernachtet oder die Skyline der Stadt ganz alleine genießen: Das alles haben wir dort erlebt.