Sozialer Stresstest

Es geht viel um Fairness und Sicherheit, wenn man vom Sozialstaat spricht. Und natürlich um Gesundheit, Arbeit, Bildung, Familie und Pflege. Das Coronavirus hat das Sozialsystem auf die Probe gestellt. Wie meistert der österreichische Sozialstaat diese Prüfung?

Die Herausforderungen waren groß. Und sind es immer noch. Anders als bei bisherigen Wirtschaftskrisen kam das Virus quasi über Nacht. Und löste damit einen Stresstest für unser Sozialsystem aus. Wie kann man Pflegebedürftige und Risikogruppen schützen? Wie werden Familien die neue Situation meistern? Wie soll man Unternehmen unterstützen? Und die Arbeitslosigkeit so gering wie möglich halten? Tja, und wer soll das überhaupt alles bezahlen? Viktoria Tischler, Obfrau der Fachgruppe Personenberatung und Personenbetreuung der Wirtschaftskammer Oberösterreich (WKOÖ), Gerhard Straßer, Landesgeschäftsführer des Arbeitsmarktservice (AMS) Oberösterreich, und Joachim Haindl-Grutsch, Geschäftsführer der Industriellenvereinigung, darüber, wie sehr das Coronavirus das Sozialsystem befallen hat.

Familien am Limit

Victoria Tischler kennt die Probleme und Schwierigkeiten, die Familien, pflegende Angehörige und vulnerable Risikogruppen im vergangenen Jahr zu meistern hatten. „Das oberösterreichische Hilfswerk stellt in Oberösterreich eine fixe Größe in der Soziallandschaft dar, vor allem mit den umfassenden Dienstleistungen in Kinderbetreuung, Pflege und Betreuung älterer und kranker Personen“, berichtet die Geschäftsführerin des OÖ Hilfswerks und ergänzt: „Oberösterreichs Familien wurden von der Krise schwer getroffen.“ Die Herausforderungen sind bekannt: Besonders belastend für Eltern war die Unterstützung beim Homeschooling und die Organisation der Kinderbetreuung. Schließlich wurden fast 90 Prozent aller Kinder unter vierzehn Jahren im ersten Lockdown und über 70 Prozent im zweiten Lockdown zu Hause betreut. Und hier kamen vor allem die Mütter zum Handkuss. „Wichtig ist, dass nun mit allen Mitteln versucht wird, die Bildungs- und Betreuungseinrichtungen unter Einhaltung der hygienischen Maßnahmen offen zu halten“, fordert Tischler. Es müsse außerdem sichergestellt werden, dass kein Kind in seiner schulischen Karriere durch die notwendigen Schulschließungen beeinträchtigt wird. Da Pandemie und Lockdowns in den Familien nicht nur Kraft und Nerven, sondern auch viel Zeit und Urlaubstage gekostet haben, weitet das OÖ Hilfswerk heuer das Angebot an „Flexibler Sommerkinderbetreuung“ deutlich aus. „Wir sehen es als unsere gesellschaftliche Verantwortung, dass wir den Familien durch familiäre Dienstleistungen Verlässlichkeit vermitteln.“

(Kurzfristiger) Personalnotstand in der Pflege

Neben der Unterstützung von Familien werden vom Hilfswerk auch ältere Menschen zu Hause mit den mobilen Diensten betreut. „Die sich laufend ändernden Vorgaben rund um das Coronavirus waren eine große Herausforderung für alle Mitarbeiter und Mittarbeiterinnen des Hilfswerks“, weiß Tischler. Gerade in der 24-Stunden-Pflege war man im ersten Lockdown gefordert: „Wegen der vielen Reisebeschränkungen machten wir darauf aufmerksam, dass sich die Personalsituation zuspitzen wird. Die Testinfrastruktur in den Herkunftsländern unserer Betreuer war problematisch, weil entweder die Zugänge zu Tests schwierig waren oder die Testauswertung länger als 72 Stunden dauerte. Viele unserer 24-Stunden-Betreuer blieben aber über ihren üblichen Turnus hinaus in Österreich, um Notsituationen zu vermeiden.“

Und wie reagierte man auf die drohende Einsamkeit in Pflege- und Seniorenheimen? „Für viele Bewohner, deren Angehörige und Freunde war das strenge Besuchsverbot während der Pandemie natürlich eine große psychische Belastung“, so Tischler. Durch Telefonieren, Videocalls, Chatten, Briefe oder Pakete wurde der Kontakt zueinander so gut wie möglich gehalten. „Man hat sich auch über das offene Fenster oder den Balkon getroffen, das war für isolierte Menschen eine hilfreiche Abwechslung.“ Die Lehren aus der Krise? „Die Coronapandemie macht die hohe Bedeutsamkeit der Pflege und Betreuung im Eigenheim sichtbar. Wir benötigen eine Pflegereform, denn bis 2030 brauchen wir rund 91.000 Personen im Pflegebereich. Auch bei den Rahmenbedingungen des Pflegeberufes muss es Verbesserungen geben“, fordert Tischler. Das große Vorbild in puncto Pflege? Skandinavien. „Dort betreibt die öffentliche Hand die Altenpflegeeinrichtungen und ein Pfleger betreut durchschnittlich zwei Patienten.“ Bei technischen Entwicklungen in der Pflege gelte Japan als Vorreiter.

Erholung am Arbeitsmarkt

Was waren aus Sicht des AMS die größten Herausforderungen im vergangenen Jahr? „Da war zunächst die ungeheure Flut an Anträgen auf Arbeitslosengeld und Kurzarbeit“, weiß Gerhard Straßer. „Zudem musste das AMS OÖ seine Hauptdienstleistungen – Vermittlung und Förderung – telefonisch oder über digitale Kanäle abwickeln.“ Neue Formate – wie eJOBmeetings oder das virtuelle BerufsInfoZentrum – wurden dafür entwickelt. Erfreulich sei, dass aktuell die Arbeitslosenquote in Oberösterreich die niedrigste in ganz Österreich ist. „Die Beschäftigung und die Personalnachfrage liegen über dem Wert von 2019 und die Zahl der Jobsuchenden sinkt kontinuierlich. Ohne Kurzarbeit und Coronahilfen hätte es in etlichen Branchen einen Kahlschlag unter den Unternehmen gegeben. In keinem anderen Bundesland wurde die Kurzarbeit zur Aufrechterhaltung des Beschäftigungsstands von den Unternehmen so häufig genutzt wie in Oberösterreich. Auch der Anteil der Arbeitslosigkeit unter Frauen ist nur um etwa ein Prozent im Vergleich zu 2019 angestiegen“, so der Landesgeschäftsführer des AMS. Die oberösterreichische Wirtschaftsstruktur mit den vielen Industrie- und Gewerbebetrieben sei hier sicher ein Vorteil gewesen. Auch österreichweit wird es laut Straßer mit den Lockerungen der Covid-19-Beschränkungen automatisch zu einer weiteren Entspannung der Arbeitsmarktlage kommen. „Mit Ausnahme der Lebensmittelbranche und dem Gesundheitsbereich gab es überall einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Inzwischen arbeiten aber in etlichen Wirtschaftssparten deutlich mehr Arbeitskräfte als vor zwei Jahren – etwa am Bau, im Handel oder in den Bereichen Kommunikation und Technik. Andere Branchen wie die Gastronomie und die persönlichen Dienstleistungen sind nach dem langen Lockdown gerade beim Aufholen“, so Straßer. Die Zahlen sprechen hier für sich: Während im April 2020 der Höchststand mit 522.253 arbeitslosen Personen in Österreich verzeichnet wurde, hat man im März 2021 die 400.000er-Grenze wieder unterschritten. Sorgen bereitet Straßer also nicht die Erholung der Arbeitsmarktsituation, sondern der Fachkräftemangel und die Langzeitarbeitslosigkeit. „Das Programm Sprungbrett ist eine gute Aktion, um durch Beratung, Betreuung und Arbeitserprobung dem Problem der Langzeitarbeitslosigkeit entgegenwirken zu können.“ Alles in allem haben sich laut Straßer die österreichischen Institutionen im Krisenmodus gut bewährt. Man dürfe nie vergessen, dass die Wirtschaftskrise ja nicht durch interne Verwerfungen hervorgerufen wurde, „sondern eine Folge der Pandemiebekämpfung ist“.

Oberösterreichs Familien wurden von der Krise schwer getroffen.

Viktoria Tischler Obfrau der Fachgruppe Personenberatung und Personenbetreuung, Wirtschaftskammer Oberösterreich

Wie sieht die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt in Österreich aus?

316.960 Personen sind derzeit auf Arbeitssuche, davon 149.623 Frauen und 167.337 Männer.

75.400 Personen sind in Schulungen. Es gibt aktuell 97.632 sofort verfügbare offene Stellen im Land und 13.631 offene Stellen, die nicht sofort verfügbar sind.

Laut Eurostat liegt die Arbeitslosenquote in Österreich bei 5,6 Prozent. Österreich belegt somit Platz 10 von 27 EU-Staaten. Nur neun weitere EU-Staaten (Belgien, Bulgarien, Slowenien, Deutschland, Malta, Ungarn, Niederlande, Tschechische Republik, Polen) weisen eine geringere Arbeitslosenquote auf. Die höchste Arbeitslosenquote mit 15,4 Prozent hat Griechenland, gefolgt von Spanien, mit einer Quote von 15,3 Prozent.

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