Willkommen am virtuellen Parkett

Corona samt Begleiterscheinungen hat den digitalen Wandel massiv vorangetrieben und viele zum Nachrüsten, Umdenken und Handeln bewegt. Von digital naiv zum Digital Native. Noch ist nichts verloren, um auf den digitalen Bühnen zu glänzen. Die Experten Karin Schmid (SEO), Daniel Friesenecker (Social Media und Onlinemarketing), Wolfgang Lehner (Smartphonefilm und -fotografie) und Iris Zeppezauer (Rhetorik) wissen, was es braucht, um einen gekonnten digitalen Auftritt hinzulegen.

#1 Wie Sie im Netz gefunden werden

Sie wissen nicht, was Suchmaschinenoptimierung ist? Das sollten Sie aber! SEO ist ein wichtiger Bereich im Entstehungs- und Lebenszyklus Ihrer Unternehmenswebsite und ist ein entscheidender Faktor. Er gibt den Ausschlag, ob Ihr Unternehmen online erfolgreich ist. SEO-Expertin Karin Schmid weiß, worauf es ankommt.

Sie kennen das: Wenn Sie online nach einem Produkt, einem Service oder Informationen suchen, „googeln“ Sie in den meisten Fällen. Kein Wunder, denn die Internetsuchmaschine hat einen weltweiten Marktanteil von über 85 Prozent. Sucht man online nach etwas und weiß dabei ganz genau, von welchem Unternehmen man das möchte, ist es ein Leichtes, die Website zu finden. Aber wie sieht es aus, wenn man planlos auf der Suche ist? Ohne die Marke zu kennen oder sich auf ein Unternehmen festlegen zu wollen? Dann wird es schwieriger. Und genau da beginnt der Wettbewerb um die Top10-Positionen der Googlesuchergebnisse. Schließlich will man gut gefunden werden und User auf die eigene Homepage ziehen. Interessant: Die Klickrate der Position 1 liegt im Durchschnitt bei 32 Prozent, schon Platz 3 wird nur mehr von 10 Prozentder Websiteuser angeklickt. Magere 1,3 Prozent sind es im Durchschnitt, die die zehnte Position öffnen, nur sehr wenige Menschen besuchen die zweite Seite von Google. Was für ein Unterschied! „Rankt man nicht unter den Top 10, verpasst man es, organischen, kostengünstigen und nachhaltigen Traffic auf die Website zu bekommen. Und im Endeffekt die Chance auf neue Kunden und mehr Umsatz“, sagt Karin Schmid, die sich als Freelancerin um SEO- und Googlemaßnahmen annimmt.

Wie wird man gut gefunden?

Eben mit einer Suchmaschinenoptimierung. Dies bedeutet eine Optimierung einer Website für die organische Suche in Suchmaschinen wie Google. Klingt einfach. Ist es aber nicht. „Organisch“ bedeutet, dass keine bezahlte Werbung geschalten wird, um Traffic zu erhalten, sondern die Website so aufgesetzt wird, dass sie unbezahlt in den Toppositionen von Google aufschlägt. Bei der Optimierung spielen viele Dinge eine Rolle: „SEO besteht aus On-Site-Optimierungen, die technischer und inhaltlicher Natur sind, sowie aus Off-Site Optimierungen, die unter anderem Backlinks, also Verlinkungen von anderen Websites, die als Referenz dienen sollen, beinhalten“, sagt Karin Schmid.

SEO - Ein Handwerkszeug

Was sehr technisch mit einem Hauch von Mathematik klingt, ist unter anderem auch Detektivarbeit: „Bei der Suchmaschinenoptimierung ist es wichtig zu verstehen, wonach die Menschen suchen und welche Fragen sie haben. Die Intention des Users steht dabei im Vordergrund und ist einer der wichtigsten Rankingfaktoren. Die Seiten müssen relevant sein und dem User einen Mehrwert bieten oder zu einer Antwort verhelfen. Egal ob sie nach einem Produkt, einem Service oder einfach nach einer Antwort auf eine Frage suchen“, sagt Karin Schmid, die auch gleich zu bedenken gibt: „Suchmaschinenoptimierung braucht Zeit und ist nie wirklich abgeschlossen. Resultate sind manchmal nach Tagen, meist aber erst nach Wochen oder Monaten sichtbar“, sagt die 33-jährige Wienerin, die neben ihrer Freelancertätigkeit bei dem Startup tubics angestellt ist: „Das Herzstück von tubics ist eine YouTube-SEO-Software, die Unternehmen dabei hilft, mehr organische Views auf dem Videoportal zu bekommen. Quasi SEO für YouTube. Da Videos immer mehr an Bedeutung gewinnen, wird die Suchmaschineneintragsoptimierung dafür immer relevanter.“

„SEO braucht Zeit und ist nie wirklich abgeschlossen.“

Karin Schmid freiberufliche SEO und Googleexpertin

Fünf Tipps für SEO

01 Ziele klar definieren – was will ich mit der Website erreichen?

02 SEO-Experten ins Boot holen oder inhouse anstellen

03 Datengetrieben arbeiten

04 Immer den Menschen und dessen Intention im Fokus haben

05 Geduldig sein – SEO braucht Zeit

#Ähnliche Artikel

Ab in die Zeitkapsel!

Helikopter-Geld, Zusammenbruch Lehmann Brothers, ÖVAG-Debakel, Einführung Negativzinsen – wir steigen mit den Vorständen der Volksbank Oberösterreich, Richard Ecker und Andreas Pirkelbauer, in die Zeitkapsel und reisen in die Vergangenheit, machen einen Zwischenstopp in der Gegenwart und landen schließlich im Jahr 2040. Die beiden Banker über Umbrüche in der Brache, Fehlentscheidungen der EZB und Wünsche an die neue Regierung.

Was wäre, wenn …

"Kanzlergattin geht gar nicht“, stellte Eveline Steinberger-Kern fest, als ihr Mann Christian Kern im Mai 2016 Bundeskanzler wurde. Sie wolle sich nicht über den Beruf ihres Mannes definieren. Zwar wurde sie damals der breiten Öffentlichkeit erst so richtig bekannt, aber die beeindruckende Karriere hatte sie auch davor schon gemacht. Was anders gewesen wäre, wenn sie den Karriereweg als Mann gegangen wäre und wie sie auf ein Ibiza-Video mit ihrem Mann reagiert hätte, verrät die 47-jährige Unternehmerin und Mutter bei einer Reihe von „Was wäre, wenn“-Fragen.

Musterschüler Oberösterreich?

In welchen Bereichen ist der oberösterreichische Wirtschaftsstandort Klassenprimus, wo braucht er noch Förderunterricht? Das haben wir Produktionsunternehmen in ganz Oberösterreich gefragt. Landeshauptmann Thomas Stelzer und Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl nehmen zu den Kritikpunkten von Unternehmen und Interessensvertretungen Stellung, zeigen Stärken und Schwächen des Standortes auf und argumentieren die Notwendigkeit des potentiellen Standortentwicklungsgesetzes.

PR

Ausgezeichnet

„It’s up to you!“ Unter diesem Motto hat die Junge Wirtschaft junge erfolgreiche Gründer oder Übernehmer mit dem OÖ. Jungunternehmerpreis 2018 ausgezeichnet. Neun Preisträger in drei Kategorien, die mit neuen Ideen und innovativen Lösungen wichtige Impulse für Oberösterreichs Wirtschaft setzen und zeigen, was mit schöpferischer Kraft sowie unerschütterlichem Willen möglich ist.

Mehr als nur ein Arbeitsplatz

In Co-Working-Spaces können Jungunternehmer auf vorhandene Infrastruktur zurückgreifen, netzwerken, arbeiten – und fühlen sich im Gegensatz zum Home-Office beim Kaffeetrinken nicht alleine. Weltweit ist das Konzept auf dem Vormarsch. Aber wie arbeitet es sich eigentlich in solchen Büros? Wir haben den „Workspace“ in Wels getestet – der eigentlich kein klassischer Co-Working-Space ist.

Die Chancen der Zukunft

Wie arbeiten wir im Jahr 2030? Zwölf Jahre sind nicht die Welt. Stimmt. Was soll 2030 also schon großartig anders sein als heute? Aber denken wir mal zwölf Jahre zurück. Hätten wir damals gedacht, dass Facebook, Google, Amazon und Co plötzlich die Welt regieren werden? Dass wir unser komplettes Leben auf einem sieben mal vierzehn Zentimeter (mehr oder weniger) großen Ding organisieren und permanent mit uns herumschleppen werden? Gar nicht so unwahrscheinlich also, dass wir 2030 ganz anders leben werden als heute.

Abflug!

Die weltweite Anzahl der Flugzeuge wird in den nächsten Jahren stark zunehmen, die zwei großen Flugzeugbauer Airbus und Boeing wollen ihre jährliche Stückzahl von 1.500 auf bis zu 2.300 erhöhen. Gute Aussichten für den Flugzeugzulieferer FACC mit Sitz in Ried im Innkreis, der zu den 20 größten der Welt gehört und bei allen neuen Flugzeugmodellen vertreten ist. Vorstandschef Robert Machtlinger über die dafür notwendigen Vorbereitungen und warum das Staustehen in Großstädten vielleicht schon bald der Vergangenheit angehören könnte.

Elektrosmog und Co. – Können wir uns schützen?

Unsichtbar und überall. Und die Auswirkungen sind für manche von uns deutlich spürbar. Heute schon, oder zukünftig. Nein, die Rede ist zur Abwechslung einmal nicht von der DSGVO. Gemeint sind negative Umwelteinflüsse. Ihre Folgen für uns als Elektrosmogjunkies und Feinstaubkonsumenten und die Notwendigkeit, sich davor zu schützen, erklären uns die Gründer und Geschäftsführer von Symbioceuticals Harmonizer, Jürgen Lueger und Gerald Spiss.

Und ab!

Ein Hippie im Geiste, der mit Ende 40 Brillen designt, eine Oberösterreicherin, die das It-Starlet Kim Kardashian und die Oscar-Prominenz mit falschen Wimpern versorgt und zwei junge Architekturstudenten, die einen mit Virtual Reality durch das zukünftige Zuhause führen. Wir haben wieder spannende Start-ups unter die Lupe genommen.

Wie findet man heraus, welche Idee funktioniert?

Dass Unternehmen mit anderen Betrieben zusammenarbeiten, um sich weiterzuentwickeln, ist kein neues Phänomen. Die Logik des Wissensaustausches gebe es seit Jahrhunderten, sagt Oliver Alexy von der TU München. Was sich jedoch geändert hat, ist die Reichweite und Geschwindigkeit, mit der dieser Austausch passiert. Das wird seit der vierten, disruptiven gesellschaftlichen Revolution „Open Innovation“ genannt. Doch was steckt wirklich dahinter? Wer wendet sie wie an? Und welche Gefahren birgt sie?

Programmierer: Und es gibt sie doch.

Wenige Köpfe sind am Arbeitsmarkt umkämpfter als jene von guten Programmierern. Während schon so manche HR-Abteilung an der Suche nach IT-Fachkräften verzweifelt ist, kann das Linzer Software-Unternehmen Catalysts nicht nur seinen hohen Bedarf an neuen IT-Spezialisten decken, sondern sogar noch welche an Partnerunternehmen weitervermitteln. Möglich macht das eine einzigartige, langfristige Strategie.

Newsadoo investiert in internationales KI-Forschungsprojekt

Rund eine Million Euro stellt das Linzer Medien-Start-up Newsadoo neben dem Tagesgeschäft auf, um die Technologieführerschaft in der automatisierten Analyse und im Matching von Nachrichtenartikeln zu festigen. Am Forschungsprojekt sind neben dem NewsadooEntwicklerteam auch die KI-Experten vom SCCH (Software Competence Center Hagenberg) und RISC beteiligt. Gemeinsam soll das Projekt „TIDE“ (Gezeit) den Newsadoo-Algorithmus „zur innovativsten Newsplattform der Welt“ machen.

Mensch, hilf mir doch mal!

Künstliche Intelligenz ist auch in der Forschung ein heißes Thema. Gerade in Sachen breiter Akzeptanz gibt es noch viel Luft nach oben. Dabei geht es vor allem um ethische Grundsätze – und das fehlende Vertrauen in ihre Einhaltung. Das Projekt AI@Work hat es sich zum Ziel gesetzt, Sicherheitsstandards für die Mensch-Maschine-Interaktion voranzutreiben. Bernhard Moser, Initiator und Koordinator des Projekts, über Teamfähigkeit von Maschinen, Angst vor der menschlichen Bedeutungslosigkeit und Medienkritik.

Analog ist tot. Zumindest totgesagt.

Die Abkehr vom klassischen Fernsehen ist kaum mehr zu stoppen. Und Werbung funktioniert heute sowieso nur mehr digital. Oder? Dietmar Maier, Geschäftsführer von LT1, Jörg Neuhauser und Daniel Frixeder, Geschäftsführer der Werbeagentur Upart, sowie Wolfgang Erlebach, Geschäftsführer des Marketing-IT-Dienstleisters Premedia, über Veränderungen und Chancen durch den digitalen Wandel in der Fernseh- und Medienwelt.

„Wir stemmen das gemeinsam“

Das Familienunternehmen Herbsthofer blickt auf eine 150 Jahre lange Firmengeschichte zurück. Diese handelt von beständigen Werten, großartigen Projekten und tollen Möglichkeiten für Mitarbeiter. Das Kapitel Fachkräftemangel wollen die Brüder Herbsthofer nun neu schreiben.

PR

Digitale Vernetzung

Künstliche Intelligenz, Industrie 4.0, Digitalisierung, Internet der Dinge, Data Science – diese Begriffe prägen derzeit unseren beruflichen und privaten Alltag. Die Montanuniversität Leoben forciert in diesen Bereichen ihre Forschungsaktivitäten.

Der richtige Unternehmens-Dreiklang

Die Unternehmen haben sich in den vergangenen Jahren immer stärker mit Incentives für ihre Mitarbeiter gegenseitig zu übertrumpfen versucht: Firmenhandy und -auto, Teambuildingevents, Fitnesscenter, Bio-Restaurant … Jetzt hat man schön langsam das Limit erreicht – der Fachkräftemangel ist aber stärker als je zuvor und damit der Run auf die besten Köpfe nicht vorbei. Auf Spurensuche bei Experten und Firmen nach einem Ausweg aus diesem Dilemma.