„Volle Energie für Kundenbedürfnisse“

Noch kundenorientierter, noch näher an den tatsächlichen Bedürfnissen dran: Das will die Energie AG Oberösterreich ab sofort sein. Um das zu ermöglichen, gibt es nun „alles aus einer Hand“: Strom, Gas, Wärme und Internet als eine Produkteinheit. Was das genau bedeutet? Ein Einblick in die Details der neuen Vertriebsstrategie des oberösterreichischen Energie- und Dienstleistungskonzerns.

Energie ist Wärme, Licht, Bewegung, Wachstum. Ohne Energie wäre kein Leben möglich. Und ohne das Wissen um diese Kräfte und deren Verarbeitung zu nutzbaren Quellen gäbe es das moderne Leben nicht. Keine Heizung, keine modernen Fortbewegungsmittel, keine moderne Medizin. Fällt eine dieser Quellen aus, bringt das in der hochtechnisierten Gesellschaft von heute fatale Folgen mit sich. Deshalb ist Verlässlichkeit auf diesem Gebiet das Um und Auf. Bereits vor über 125 Jahren – also zu einer Zeit, als noch Kutschen fuhren, es aber bereits erste Autos gab, als Briefe geschrieben wurden, aber bereits Ferngespräche möglich waren, als die meisten Menschen noch in der Landwirtschaft arbeiteten, es aber bereits viele Fabriken gab – hat die Energie AG Oberösterreich die Relevanz der Energiegewinnung und -verarbeitung für die Weiterentwicklung menschlichen Lebens erkannt. Die Planung einer Dampfzentrale im Salzkammergut zur Versorgung der Region mit Elektrizität steht am Beginn der Geschichte eines Unternehmens, das bis in die Gegenwart hinein beständig an seiner Weiterentwicklung arbeitet.

„Alles aus einer Hand“

Bei allen Maßnahmen und Veränderungen behielt und behält die Energie AG stets den Kunden im Fokus. Wem, wenn nicht ihm, sollte im größten Dienstleistungsunternehmen des Landes die meiste Aufmerksamkeit zuteilwerden? Dies spiegelt sich besonders in der in diesem Frühling beschlossenen und umgesetzten Optimierungsmaßnahme wieder, die ab sofort die Produkte Strom, Gas, Wärme und Telekommunikation in einem Vertrieb vereint und damit vor allem dem Kunden das Leben leichter machen soll. „Wir wollen unsere Kunden noch besser servicieren und einen größeren Mehrwert bieten“, so Michael Baminger und Klaus Dorninger, die Geschäftsführer der neuen Energie AG Vertrieb zum neuen Vertriebsmodell der Energie AG. Unter dem Motto „Alles aus einer Hand“ gibt es ab sofort für alle vier Produkte einen Ansprechpartner in der Region, eine Homepage und eine Telefonnummer. Das bedeutet flexibleren und schnelleren Kundenservice als je zuvor. Zusätzlich wird es zukünftig auch ein Kundenforum geben. Über dieses will die Energie AG mit den Kunden in Dialog treten und gemeinsam an weiteren, direkt an den Bedürfnissen orientierten Entwicklungen arbeiten.

Gelebte Regionalität

Einen wesentlichen Faktor im Zusammenspiel zwischen dem Energielieferanten und seinen Kunden stellt die Präsenz an Ort und Stelle dar. „Wir haben die Chance, unsere regionalen Stärken voll auszuspielen. Denn wir sind die, die vor Ort tätig sind“, so Energie-AG-Generaldirektor Werner Steinecker. Gemeint ist damit Regionalität in gleich mehreren Bereichen. Die beiden Kunden-Callcenter etwa sitzen nicht wie bei vielen anderen Unternehmen tausende Kilometer weit weg, sondern in Linz und Niederwaldkirchen. Ebenfalls unter dem Leitspruch „Gelebte Regionalität“ einzuordnen ist die maßgebliche Beteiligung der Energie AG am fortlaufenden Ausbau der Infrastruktur in den Bereichen Stromerzeugung und Datenübertragung. 43 Wasserkraftwerke in Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark, 46 große Solarkraftwerke und 28 PV-Contractinganlagen tragen bereits zur alternativen Energiegewinnung vor Ort bei, weiters sind in 166 Gemeinden lichtschnelle Datenleitungen entstanden, weitere 36 Projekte werden derzeit gebaut. 100 Prozent aller Haushalte speist die Energie AG bereits mit heimischer Energie, die aus Wasserkraft, Photovoltaik und Wind gewonnen wird. Und mit „ErdgasBio“ liefert der Konzern auch im Bereich Gas einen Teil des Produktes aus dem eigenen Land. Denn „ErdgasBio“ ist Gas vermengt mit veredeltem Biogas aus der Landwirtschaft.

Wir haben die Chance, unsere regionalen Stärken voll auszuspielen. Denn wir sind die, die vor Ort tätig sind.

Werner Steinecker Generaldirektor, Energie AG

Wussten Sie eigentlich, dass …

… der Strom selbst nur ein Drittel jeder Stromrechnung ausmacht? Die beiden anderen Drittel teilen sich laut E-Control auf Netznutzungsgebühren und Steuern und Abgaben auf.

#Ähnliche Artikel

Was Riedersbach im Innviertel mit Frankfurt verbindet

Die Energie AG plant in Riedersbach im Bezirk Braunau einen Rechenzentren-Hub. Passend zum 50. Geburtstag des Internets organisierte das Energieunternehmen eine Reise in die Gigabitcity Frankfurt am Main zum größten Internetknoten der Welt.

Wenn das die alten Römer wüssten …

Sicherlich, die antiken Kulturen waren die Vorreiter ihrer Zeit, die römischen Aquädukte eine architektonische Pionierarbeit. Der Glanz der ewigen Stadt in Sachen Trinkwasserversorgung ist jedoch längst verblasst. In Linz etwa schaffte man in gut 125 Jahren den Sprung vom „schlechten Brunnenwasser“ zu – laut eigenen Angaben – „Europas bestem Trinkwasser“. Das wird mittlerweile vollelektronisch mit Messsonden überwacht und regelmäßig auf Herz und Nieren geprüft. Da würden selbst die alten Römer vor Neid erblassen.

Die Geschichte vom „Heinzi“ und der Energiezukunft

Mit welchen Elektroautos werden wir in Zukunft fahren? Was ist ein selbstheilendes Netz? Und wer ist „Heinzi“, der aus der hauseigenen Ideenwerkstatt der Energie AG, der Soko Innovation, kommt? Energie AG-Generaldirektor Werner Steinecker gibt Einblicke in die Energietrends der Zukunft.

PR

45 Jahre lang das Mögliche möglich machen

Die Entwicklung des Linzer Flughafens und des Design Centers, die Kulturhauptstadt 2009 und die Internationalisierung der Gäste: Manfred Grubauer hat Oberösterreichs Tourismus über viele Jahre geprägt. Demnächst zieht er sich aus der Wirtschaftskammer zurück – nicht aber aus seiner Rolle als Netzwerker für die Unternehmen.

Was wäre, wenn …

"Kanzlergattin geht gar nicht“, stellte Eveline Steinberger-Kern fest, als ihr Mann Christian Kern im Mai 2016 Bundeskanzler wurde. Sie wolle sich nicht über den Beruf ihres Mannes definieren. Zwar wurde sie damals der breiten Öffentlichkeit erst so richtig bekannt, aber die beeindruckende Karriere hatte sie auch davor schon gemacht. Was anders gewesen wäre, wenn sie den Karriereweg als Mann gegangen wäre und wie sie auf ein Ibiza-Video mit ihrem Mann reagiert hätte, verrät die 47-jährige Unternehmerin und Mutter bei einer Reihe von „Was wäre, wenn“-Fragen.

Roboter ante portas

Vor den Toren von Linz hat die Österreichtochter des Roboterbauers Kuka ihre neue Niederlassung bezogen. Das Gebäude bietet mehr Platz, mehr Möglichkeiten und mehr Wohlfühlfaktor, ist CEO Erich Schober überzeugt. Und genau das brauche man, um Mitarbeiter und Kunden zu begeistern.

„Gesetzgeber sollte nicht in Technologieentscheidung eingreifen“

Als Landesdirektor des mitgliederstärksten Mobilitätsclubs in Oberösterreich kommt man heute nicht drum herum, sich mit dem Thema Elektromobilität zu beschäftigen. Dass Harald Großauer neben dem BWL-Magister auch noch Elektrotechniker mit Meisterbrief ist und jahrelang in der Energiewirtschaft tätig war, macht ihn zum idealen Ansprechpartner auf diesem Gebiet.

Gut Ding braucht Weile …

Um 7,2 Millionen Tonnen CO2 sollen die Emissionen im Verkehr bis 2030 gesenkt werden. Das sieht die Klima- und Energiestrategie #mission2030 der Bundesregierung vor. Bis 2050 soll unser Mobilitätssystem komplett aus regenerativen Quellen gespeist werden. Aber wie realistisch ist das aus heutiger Sicht?

PR

Ich b(r)au mir die Welt, wie sie mir gefällt.

Und zwar sozial und ökologisch, bitte schön! Mit einer Nachhaltigkeitsstrategie im Geiste der Vereinten Nationen will die Brau Union Österreich nicht nur theoretisch „eine bessere Welt brauen“ und die beste zukunftsträchtige Bierkultur schaffen. Sie setzt mit Brauwärmeprojekten in Puntigam und Schwechat auch praktische Schritte und zeigt zudem gastronomischen Nachwuchskräften den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol.

Musterschüler Oberösterreich?

In welchen Bereichen ist der oberösterreichische Wirtschaftsstandort Klassenprimus, wo braucht er noch Förderunterricht? Das haben wir Produktionsunternehmen in ganz Oberösterreich gefragt. Landeshauptmann Thomas Stelzer und Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl nehmen zu den Kritikpunkten von Unternehmen und Interessensvertretungen Stellung, zeigen Stärken und Schwächen des Standortes auf und argumentieren die Notwendigkeit des potentiellen Standortentwicklungsgesetzes.

Am Ende der Welt? Im Zentrum der Innovationen!

Wer schon mal mit einem Airbus A380 oder einer Boeing 747 geflogen respektive mit einem Audi, BMW oder Mercedes gefahren ist, hatte bereits Kontakt mit dem größten Aluminiumhersteller Österreichs: Der Amag Austria Metall. Am Standort im oberösterreichischen Ranshofen spricht CEO Helmut Wieser über innovative Ideen, schöpferische Zerstörung und sein großes Vorbild, die Formel 1.

Mehr als nur ein Arbeitsplatz

In Co-Working-Spaces können Jungunternehmer auf vorhandene Infrastruktur zurückgreifen, netzwerken, arbeiten – und fühlen sich im Gegensatz zum Home-Office beim Kaffeetrinken nicht alleine. Weltweit ist das Konzept auf dem Vormarsch. Aber wie arbeitet es sich eigentlich in solchen Büros? Wir haben den „Workspace“ in Wels getestet – der eigentlich kein klassischer Co-Working-Space ist.

Abflug!

Die weltweite Anzahl der Flugzeuge wird in den nächsten Jahren stark zunehmen, die zwei großen Flugzeugbauer Airbus und Boeing wollen ihre jährliche Stückzahl von 1.500 auf bis zu 2.300 erhöhen. Gute Aussichten für den Flugzeugzulieferer FACC mit Sitz in Ried im Innkreis, der zu den 20 größten der Welt gehört und bei allen neuen Flugzeugmodellen vertreten ist. Vorstandschef Robert Machtlinger über die dafür notwendigen Vorbereitungen und warum das Staustehen in Großstädten vielleicht schon bald der Vergangenheit angehören könnte.

"Verkaufen kam nicht in Frage"

Vor rund zweieinhalb Jahren hat Georgia Rohrhofer-Meinhart, die Nichte von Firmengründer Walter Meinhart, die Geschäfte beim österreichischen Marktführer für Kabeln und Leitungen, Meinhart Kabel aus St. Florian, übernommen. Gemeinsam erzählen Onkel und Nichte, warum man immer in Oberösterreich geblieben ist, wie man als studierte Romanistin und Journalistin Geschäftsführerin in der Kabelbranche wird und wie die Übergabe ablief.

44 Unternehmen mit ausgezeichnetem Erfolg

Der Zweite ist immer der erste Verlierer? Falsch. Es kann auch mehrere Gewinner geben. Im Falle von „Österreichs Beste Arbeitgeber“, ausgezeichnet vom Forschungs- und Beratungsnetzwerk „Great Place to Work“, sind es heuer sogar 44. Es sind Unternehmen, die sich nicht selbst als solche bezeichnen, sondern denen ihre eigenen Mitarbeiter so ein gutes Zeugnis ausstellen.

Warum man Brücken baut und (nicht) abreißt

Staus, Baustellen, fehlende Parkplätze – viel Arbeit und große Herausforderungen für den Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner. Im persönlichen Interview lässt er das vergangene Jahr Revue passieren, blickt in das „Brückenbaustellen“- Jahr 2018, erklärt, warum trotz Schuldenbremse das Infrastrukturbudget steigt und man in der Politik – metaphorisch gesehen – immer nur Brücken bauen und nicht abreißen sollte.

Ist das innovativ?

Diese Frage stellt man sich bei Fill Maschinenbau in Gurten ständig. Nur so könne man sich als Unternehmen weiterentwickeln, sagt Geschäftsführer Andreas Fill. Das gehe am besten im Austausch mit anderen Firmen oder Organisationen. Und am liebsten daheim im Innviertel, genauer gesagt in der zum 50-jährigen Firmenjubiläum eröffneten Event-Location, dem Fill Future Dome.