Wo Anton Bruckner auch gerne gewohnt hätte …

Wo früher Musiker und Künstler ausgebildet wurden, entstehen nun fünf verschiedene Wohnungstypen auf 31 Stockwerken – vom Microflat bis zum Penthouse. Bis vor kurzem stand hier noch die ehemalige Bruckneruni, 2020 soll das neueste, exklusive Projekt von City Wohnbau fertig sein. Ein Blick in die Glaskugel verrät, wie Familien mit Kindern, Singles und Personen im Ruhestand zukünftig im Bruckner Tower in Linz-Urfahr wohnen werden. Wer weiß, vielleicht wäre Anton Bruckner gerne einer von ihnen gewesen.

Familie mit Kindern

Die ersten Sonnenstrahlen des Tages sind am Horizont erkennbar und glitzern auf der Donau. Das Ehepaar F. ist bereits auf und genießt den ersten Kaffee des Tages auf dem Balkon ihrer 100 Quadratmeter großen Vier-Zimmer-Wohnung im 20. Stock des Bruckner Tower. Gleich ist es sieben Uhr: Die Pflicht ruft. Herr F. macht sich mit der nahe gelegenen Straßenbahn in der Wildbergstraße auf den Weg zur Arbeit in die Innenstadt, Frau F. weckt die beiden Kinder und macht sie fertig für den hauseigenen Kindergarten. Diese Annehmlichkeit schätzt Familie F. sehr: Nicht überall hat man den Luxus eines Kindergartens und einer Schule im eigenen Hochhaus. Keine langwierigen Autofahrten im Stau, sondern nur mit dem Lift in den ersten Stock fahren, wo sich die Kinder bereits auf ihre Spielecke freuen. Auch hier gibt es keinen Stau, mit insgesamt vier Liften muss Frau F. nie lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Während sich die Kleinen im Kindergarten austoben, kann sie die Einkäufe erledigen und Mittagessen kochen. Moment, wir schreiben das Jahr 2020… bei Familie F. ist es umgekehrt. Frau F. ist in die Arbeit gefahren, Herr F. kümmert sich um den Haushalt. Zunächst muss er sich aber entscheiden, wo er einkaufen möchte, denn er hat nicht nur einen Supermarkt in der Nähe zur Auswahl, sondern gleich mehrere innerhalb weniger Gehminuten. So muss er auch nicht lange schwer schleppen, wobei ihm der freundliche Portier (oder die freundliche Portier-Dame) immer behilflich ist, die Tür öffnet und ihm den Aufzug holt. Am Nachmittag geht Herr F. gerne mit seinen Kindern eine Runde im nördlich ausgerichteten Park neben dem Bruckner Tower spazieren und kann einmal so richtig durchschnaufen, während sich seine Kleinen am Spielplatz austoben. Am Abend folgt meist dasselbe Ritual wie in der Früh, das Herr und Frau F. immer wieder genießen: Sobald die Kinder im Bett sind, lassen sie gerne ihren Tag auf dem Balkon ausklingen.

Single

Für S. ist es genau das Richtige, er herrscht wie ein kleiner König über sein 35 Quadratmeter großes Reich des 1-Zimmer-Microflat. Als Single ist für S. diese Wohnung ideal: Er braucht nicht viele Möbel und der Haushalt ist schnell gemacht. Was ihn vor allem beeindruckt, ist nicht nur die außergewöhnliche Architektur des Towers, sondern auch die großen, hohen Fensterflächen. Und der Stromverbrauch mit der Niedrigstenergiebauweise hält sich auch in Grenzen. Zudem schätzt er im Sommer die Fußbodenkühlung, im Winter die Fußbodenheizung. Durch die Lage mitten im Herzen von Linz hat er nicht weit zu seiner Arbeit in der Stadt und auch essenstechnisch muss er nicht lange vorplanen: Drei Supermärkte sind in unmittelbarer Nähe seiner Wohnung im dritten Stock des Bruckner Tower. Auch Shoppen ist kein Problem: die Urfahraner Hauptstraße im Norden von Linz ist zu Fuß erreichbar, die am stärksten frequentierte Linzer Einkaufsstraße, die Landstraße, ist mit der Straßenbahn in Windeseile erreicht. Diese befindet sich lediglich vier bis acht Minuten von seinem kleinen Domizil entfernt. Und bestellt er sich aus Zeitgründen doch einmal etwas online, nimmt der Portier für S. die Packerl entgegen, die er sich gemütlich abholen kann. S. lädt als Junggeselle auch gerne Freunde zu sich ein, die freundlich in der Lobby vom hauseigenen Portier empfangen werden. Bei stadttypischem Ausblick im dritten Stock lässt sich der Tag in geselliger Runde perfekt abrunden.

Person im Ruhestand

Die Rosen blühen schon herrlich im 31. Stock etwa 90 Meter über dem Boden mit fantastischem Rund-um-Blick über Linz und die Donau. P. hat sich auch einen Pool neben dem kleinen Rosenbeet auf seinem Dachgarten bauen lassen. Nach seiner beruflichen Laufbahn wollte der langgediente Manager unbedingt ein eigenes Penthouse mit Pool. Das Team von City Wohnbau hat ihm diesen Traum erfüllt, für solche speziellen Anliegen sind sie Experten. Nach ein paar erfrischenden Runden im Pool genießt P. seinen Kaffee mit Blick auf das Brucknerhaus, das wenige Minuten von seinem Penthouse entfernt liegt. Am Abend will er ein Konzert des Bruckner Orchesters besuchen. Und irgendwie weht der musikalische Geist durch die Gemäuer des Bruckner Tower im Linzer Stadtteil Urfahr an der Donau, wo bisher Musiker von Weltruhm ausgebildet wurden. Vorher will er aber noch mit seinem Lieblingsbuch im direkt angrenzenden Park Kraft tanken. Er hat sich diese Investition in sein Penthouse sorgfältig durchgerechnet, denn, – und das muss P. zugeben – billig ist es natürlich nicht. Aber mit Zahlen jonglieren war schon immer sein großes Steckenpferd. Und somit fiel die Entscheidung für das neueste City Wohnbau-Projekt auch vor dem Hintergrund als Investmentanlage. So sollen seine Enkel später auch noch etwas davon haben._

Bruckner Tower

AllgemeinesDer Tower befindet sich im Herzen von Linz-Urfahr in der Wildbergstraße in unmittelbarer Nähe der Urfahraner Hauptstraße, des Mühlkreisbahnhofs, der Tabakfabrik, der Donaulände, des Urfix, der Landstraße, des Ars Electronica Centers und des Brucknerhauses.

AusstattungDie Wohnungen verfügen über große, hohe Fensterflächen mit Außenjalousien, Balkon, Wohnraumlüftung, Fußbodenkühlung mit einer Kühldecke ab dem 28. Obergeschoß, Fußbodenheizung, Parkettböden, Videosprechanlage und Designarmaturen. Sie sind in Niedrigstenergiebauweise mit einem Heizwärmebedarf von 17 Kilowattstunden pro Quadratmeter pro Jahr gebaut und barrierefrei.

Wohnungstypen

1-Zimmer-Microflats (32 bis 35 m2, ab 160.000 Euro), 2-Zimmer-Wohnungen (46 bis 55 m2, ab 250.000 Euro), 3-Zimmer-Wohnungen (68 bis 118 m2, ab 330.000 Euro), 4-Zimmer-Wohnungen (90 bis 139 m2, ab 500.000 Euro), Penthäuser mit Dachgarten etwa 90 Meter über dem Boden im 30. und 31. Stock (Preis auf Anfrage).

BesonderesAuf insgesamt 31 Geschossen befinden sich Wohnungen, Penthäuser sowie in den ersten beiden Stockwerken eine Schule und ein Kindergarten. In der Lobby gibt es für Gäste einen eigenen Wartebereich und einen Portier.

#Ähnliche Artikel

Wenn Einhörner baden gehen

Es sind oft kuriose Wünsche, welche die Geschäftsführerin von City Wohnbau in Linz, Anne Pömer-Letzbor, ihren Kunden erfüllt. Solange es baurechtlich erlaubt ist, mache sie das aber gerne. Denn in Zeiten von Grundstücksknappheit und Niedrigzinsen könne man sich am besten durch exklusive Bauprojekte und eine gute Kundenbetreuung von der Konkurrenz abheben. Das ist das berühmte Tüpfelchen auf dem i, oder in diesem Fall: der Glitter auf dem Einhorn.

Zukunft des Wohnens

Das römische Haus betrat man meist durch das Badezimmer. Ehepaare im französischen Hochadel hatten immer getrennte Wohntrakte und die unterschiedlichen Räume waren nur durch Türen, nicht durch Gänge, getrennt. Wohnideen orientieren sich immer an den Grundideen der Gesellschaft und sind demnach ein Zeichen für die gesellschaftliche Entwicklung. Modulares Wohnen, Cohousing, Smart Living, Gesundheit und Nachhaltigkeit sind Stichworte für die Zukunft des Wohnens.

Swimmingpool oder Naturteich? Living-Pool!

Beim Traum vom eigenen Garten gehört für viele auch eine Bademöglichkeit dazu. Für viele Gartenbesitzer stellt sich da die Frage: Swimmingpool oder Schwimmteich? Mit dem von der Firma Biotop entwickelten Living-Pool gibt es nun eine Alternative. „Freiraum Gärtner von Eden“ aus Alkoven ist einer der lizenzierten Partner, die Living-Pools anbieten und wurde 2017 für das beste Design aller in Europa gebauten Living-Pools ausgezeichnet. Eigentümerin Alexandra Zauner über die Realisierung von Gartenträumen.

„Wir sind Gewohnheitsmenschen und wollen keine Veränderungen“

Vergleicht man den heimischen Immobilienmarkt mit anderen in Europa, würden wir in einem gelobten Land leben. Gleichzeitig gebe es aber auch bei uns noch einiges an Verbesserungspotential, sind sich Real360 Immobilien-Geschäftsführer Achim Harrer, Konsumentenschützerin Ulrike Weiß und Mario Zoidl, Geschäftsführer VKB-Immobilien und Fachgruppenobmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder Oberösterreichs, einig. Und auch bei den vorgeschlagenen Maßnahmen ist man gar nicht so weit auseinander.

Wie wohnt man heute?

Werte wandeln sich. Und werden durch Kunst, Kultur und Architektur gespiegelt – seit Jahrtausenden. Doch welchen Stellenwert hat das Wohnen heute? „Einen viel größeren als noch vor einigen Jahren“, meint Klaus Hoflehner, Geschäftsführer von Hoflehner Interiors. Denn neben Ästhetik und Design schätzt man heute an den eigenen vier Wänden vor allem eines: Ruhe, Gemütlichkeit und Rückzug.

„How to …?“

Wie vermarktet man erfolgreich Immobilien? Welche Qualitäten muss ein Gewerbeobjekt mitbringen? Achim Harrer, Gewerbeimmobilienexperte von Real 360, spricht beim Rundgang durch zwei Neubauobjekte über Mieterwünsche, Hausaufgaben eines Immobilienmaklers und welche Vermarktungsqualitäten man mitbringen sollte.

Was die Zukunft bringt …

Was passiert,wenn man Experten aus sämtlichen Bereichen des Bauens und Wohnens in die Glaskugel schauen lässt? Man bekommt Antworten auf Fragen wie: Warum werden im Bad Wasserhähne zu Wasserfälle und warum sollten Büros Balkone haben? Wie sorgt man mit Camping-Sesseln für mehr Emotionen in der Arbeitswelt und welche Herausforderungen warten beim Ladenbau? Ein Überblick über Trends beim privaten Wohnen, im Arbeits- und Einkaufsbereich.

Geförderter Wohnbau: Quo vadis?

Wohnen mit Blick auf den Attersee. Dank der im Seengebiet tätigen gemeinnützigen Wohnbauvereinigung GSG ist das auch für Menschen mit kleineren Brieftaschen noch möglich. In Zeiten der Niedrigzinsphase und engen gesetzlichen Rahmenbedingungen werde das aber immer schwieriger. Geschäftsführer Stefan Haubenwallner darüber, wie die GSG den gestiegenen Anforderungen nachkommt und welche Steuerungen es von Seiten der Politik für die Zukunft braucht.

„Ja, wir schaffen das!“

Mit diesem Leitsatz scheut Bob der Baumeister keine noch so große bauliche Herausforderung. In der realen Welt ein Haus zu bauen ist jedoch kein Zeichentrickfilm. Es muss allerdings auch kein Horrorfilm werden. Jedenfalls dann nicht, wenn man vorab die richtigen Experten befragt, worauf man wirklich achten muss und auf welche Herausforderungen man sich einstellen sollte. Dafür haben wir wertvolle Tipps eingeholt, damit jeder Häuslbauer sagen kann: „Ja, ich schaffe das!“

PR

außergeWOHNlich – Die neuen Top-Objekte

Obwohl die Immobilienpreise steigen, herrschen dank der Niedrigzinsphase gute Voraussetzungen für eine Investition. Immer häufiger wird dafür im Internet nach einer passenden Immobilie gesucht.

Nachhaltig muss nicht teuer sein

Die private Baugesellschaft wert.bau will mit ihrem „all-in99“-Konzept Wohnen leistbarer machen. Weil die Grundstücke nicht gekauft, sondern gepachtet werden und die Gebäude aus vorgefertigten, einheitlichen Bauelementen bestehen, sinke die Miete um bis zu 20 Prozent. Nachhaltig sind auch die Gebäude selbst: Die Häuser werden in ökologischer und klimaschonender Massivholzbauweise errichtet.

Oberösterreich aufgetischt

Linzer Torte, Selchfleisch und Knödel – die Dreifaltigkeit der oberösterreichischen Küche. Richtig interessant wird es aber erst abseits dieser Klassiker. Denn im Land ob der Enns ist man äußerst emsig, wenn es um ungewöhnliche Lebensmittel geht.

Acht der schönsten Designhotels

Das Auge isst nicht nur mit. Es reist auch mit. Und entscheidet über Wohlfühlen oder nicht Wohlfühlen. Designhotels setzen aber gar nicht nur auf den Sehsinn – ihr Konzept will alle Sinne ansprechen. Wie das gelingt? Wir haben uns in acht Designhotels umgehört.

Von großen Versäumnissen und smarten Baustellen

Experten aus der Bau- und Immobilienwirtschaft geben einen Einblick in die aktuellen Themen und Herausforderungen der Branche: Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Christoph Karer (KPMG Austria), Bauunternehmer Karl Hasenöhrl (Firmengruppe Hasenöhrl), Immobilienentwickler Michael Gesswein (Maximilianhof Immobilien) und Rechtsanwalt Manuel Traxler (Gesswein-Spiessberger Traxler Rechtsanwälte).

Was Papst Benedikt XVI. mit dem Mühlviertel verbindet

Die ersten Pflanzen kultivierte Bernhard Reingruber als kleiner Bub unter seinem Schaukelgerüst. Mit dieser Menge würde er nun nicht mehr weit kommen. Mittlerweile gestaltet er mit seinem Unternehmen Florale Ästhetik verschiedenste Räumlichkeiten im deutschsprachigen Raum – darunter Events mit bis zu 2.500 Besuchern. Den Großteil der Pflanzen dafür baut er auf vierzehn Hektar selbst an. Welche davon er kürzlich für ein Dinner von sechs Staatsoberhäuptern verwendete und warum sich sein Kunststudium doppelt gelohnt hat, erzählt er bei einem faszinierenden Rundgang.

„Geschenkt wurde mir nichts‘‘

Mit dem Einstieg von Anne Pömer-Letzbor in die väterliche Unternehmensgruppe hat keiner gerechnet. „Ich am wenigsten“, erzählt die Immobilienentwicklerin. Mittlerweile hat die 36- Jährige zwei eigene Unternehmen und zwei der zuletzt größten in Linz entstandenen Hochhäuser entwickelt. Ein Porträt über eine Frau mit Power.