Erfolg geht durch den Magen

Und vor allem durch den Darm. Jedenfalls steht in der traditionellen indischen Heilkunst Ayurveda der Darm als Quelle von Gesundheit oder Krankheit im Mittelpunkt. Aber auch in der Traditionellen Europäischen Medizin spielt der Darm (und dessen Sanierung) eine entscheidende Rolle, um fit zu sein – was ja wiederum die Grundlage für Erfolg ist. Ayurveda-Ernährungs- und Gesundheitstrainerin Katharina Pindeus und Fastenexpertin Elisabeth Rabeder verraten, was der Darm braucht. Die beiden Interviews gibt es als Podcastfolgen.

3 TIPPS für einen gesunden Darm

#1 Fasten als Gesundheitsvorsorge

Fasten hat unzählige positive Effekte auf unseren Körper. Verzichtet man beispielsweise für eine gewisse Zeit auf tierische Produkte, auf Süßes oder auf Genussmittel wie Alkohol oder Kaffee, regulieren sich sowohl die Blutzuckerwerte als auch der Blutdruck. Unser generelles Wohlbefinden verbessert sich und auch eine natürliche Gewichtsbalance setzt ein. „Wir fühlen uns fitter und vitaler, schlafen besser und können gestärkt an die Herausforderungen des Alltags herangehen“, erklärt Elisabeth Rabeder und empfiehlt eine dreiwöchige Reinigungskur mindestens einmal im Jahr oder auch regelmäßige Entlastungstage. Im Ayurveda wird in der sogenannten Fastenwoche Schonkost gegessen, aber dennoch regelmäßig. „Das ist je nach Konstitution verschieden, aber für mich zum Beispiel wäre ein Fasten ohne genügend Nahrung nicht gut. Ich esse in der Fastenwoche dreimal täglich, aber immer gekochte Lebensmittel“, erzählt Katharina Pindeus. Zum Frühstück gibt‘s Porridge mit gekochten Früchten, mittags und abends verzichtet sie auf tierische Produkte, ernährt sich also in der Zeit vegan.

#2 „Du bist, was du verdaust“

Das Sprichwort „Du bist, was du isst“ ist allseits bekannt. „Im Ayurveda nennen wir das ‚Du bist, was du verdaust‘. Soll heißen: Du kannst noch so gesund essen, wenn du‘s nicht gut verdaust, dann bleiben Rückstände im Körper und die können irgendwann zu Schlacken und Giftstoffen führen“, erklärt Pindeus. Ein paar Grundregeln unterstützen die Verdauung: regelmäßig essen; gut kauen; vor allem morgens und abends keine Rohkost essen; während des Essens nicht trinken; keine eiskalten Getränke, sondern am besten immer warme zu sich nehmen. „Es geht darum, das Verdauungsfeuer am Brennen zu lassen – wenn wir es mit Kaltem ablöschen, kann es nicht brennen“, so Pindeus. Um gleich am Morgen die Verdauung anzuregen, empfiehlt sie, abgekochtes Wasser mit Zitrone zu trinken. Aber Vorsicht: Die Zitrone erst ins etwas abgekühlte Wasser geben – „sonst geht wichtiges Vitamin C verloren“.

#3 Die Gedanken verdauen

Wer denkt, nur das Essen gelange in unseren Darm, der irrt. Auch negative Gefühle, belastende Gedanken und zu großer Druck schlagen sich auf unsere Verdauungsorgane. Gute Gespräche, Therapien, Bewegung an der frischen Luft und Routinen wie Meditationen oder Yoga – das alles tut nicht nur der Seele gut, sondern ebenso dem Darm. Auch das Fasten könne, so Rabeder, hier einen wichtigen Beitrag leisten: „Nicht nur auf körperlicher Ebene wird man beim Fasten schnell eine Veränderung merken. Fasten hilft uns auch, in unserem gesamten Sein leichter und freier zu werden“, erklärt die Fastenexpertin. Viele kennen den alltäglichen Druck und Stress aus ihrem Berufs- oder Privatleben. „Wenn der Kopf zu voll ist oder wenn uns beispielsweise Entscheidungen schwerfallen, kann Fasten ein wirksames Werkzeug sein, um Klarheit zu erlangen.“_

Fasten kann zu mehr Klarheit verhelfen.

Elisabeth Rabeder Fastenexpertin und Leiterin des Curhauses der Marienschwestern in Bad Mühllacken

Im Ayurveda ist klar: Der Darm ist die Wurzel aller Gesundheit.

Katharina Pindeus Ayurvedische Ernährungs- und Gesundheitstrainerin und Unternehmerin (Prana For You)
Cover

„Fasten und los geht‘s“

Autor
Elisabeth Rabeder
Verlag
Kneipp Verlag Wien
ISBN
ISBN 978-3-7088-0809-3

Verlosung von 2 Exemplare des Buches. Einfach eine E-Mail schicken mit dem Betreff „Fastenbuch“ an gewinnspiel(at)machermediahouse.at / Einsendeschluss: 4. Mai 2022

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