Wissen Sie eigentlich noch, wie man genießt?

Immer mehr Menschen verlernen die Fähigkeit, zu genießen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Rheingold-Instituts für Marktforschung. 46 Prozent der Befragten stimmten zu, dass es ihnen im stressigen Alltag immer seltener gelingt, Genuss zu erleben, bei jungen Menschen lag der Wert sogar noch höher. Geht es Ihnen ähnlich? Höchste Zeit, innezuhalten! Um Ihnen zu helfen, die Genuss-Fähigkeit nicht zu verlieren – oder wieder zu erlernen – stellen wir heimische Unternehmen und ihre Highlights vor, die sich ganz und gar dem Genuss verschrieben haben.

Marc Chocolatier

Marc Chocolatier ist eine relativ junge Marke der Linzer Traditions-Confiserie Isabella. Um die Qualität der eigenen Schokoladenmanufaktur in der Harrachstraße, am OK-Platz, zu unterstreichen, kann man sich vor Ort im Shop davon überzeugen, degustieren und genießen. „Weite Fußwege heißen Qualitätsverlust, das wollen wir vermeiden“, sagt Markus Blöchl, der in dritter Generation den Familienbetrieb führt. Bei Marc Chocolatier wird deswegen an jedem Tag der Woche frische Ware produziert. Lassen Sie sich verführen …

Macarons

Macarons sind ein französisches Mandelgebäck, das in zwölf verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich ist. Die Ober- und Unterschicht besteht aus gebackenem Mandelmehl und sorgt für eine leicht knusprige Konsistenz, die Füllung besteht aus einer weichen Creme, die geradezu auf der Zunge zergeht. „Wir haben uns auf Macarons spezialisiert, weil wir einen französischen Chocolatier in der Manufaktur haben, der Experte dafür ist“, erklärt Blöchl. Das Gebäck ist mittlerweile weit über die Grenzen von Linz sehr angesagt – weil es in dieser Frische- und Qualitätsstufe in der Region sonst wohl nirgends erhältlich ist. „Ich persönlich habe noch niemanden kennen gelernt, der die Macarons nicht liebt“, sagt Blöchl selbstbewusst. Wir stellen da nach ausgiebiger Testung garantiert keine Ausnahme dar.

Marc Chocolatier ist für seine frischen Macarons mittlerweile weit über die Grenzen von Linz bekannt.

Pralinen / Trüffel

Die klassischen Pralinen sind im Vergleich zu den Macarons ein hierzulande viel bekannteres Produkt. Bei Marc Chocolatier werden sie ausschließlich in kleinen Mengen in Handarbeit hergestellt und zu hundert Prozent selbst vertrieben. Jede einzelne Praline scheint ein kleines Kunstwerk zu sein, das langsam im Mund zergeht.

Sammerhof Edelbrände

„Wir sind eine klassische Edelbrandmanufaktur, die sehr klein strukturiert ist“, sagt Geschäftsführer Christian Brunner, der früher eine Linzer Werbeagentur leitete und 2007 den Hof des Schwiegergroßvaters übernahm. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Kirchham bei Vorchdorf. Klassisch ist fast ein Understatement für das Unternehmen: Man vertreibt und produziert etwa 100 verschiedene Sorten an Bränden – neben Klassikern auch in den ausgefallensten Geschmacksrichtungen wie Steinpilz, rote Rübe oder Kirsch-Lorbeer. „Meine große Leidenschaft ist es, aus so vielen verschiedenen Rohstoffen immer das Optimum herauszukitzeln“, sagt Brunner, „überall dort, wo es mühsam wird, wo sich andere nicht hinwagen, wird es spannend.“ Die Produkte stellt er mit hochqualitativen Rohstoffen und ausschließlich so her, wie sie nach eigener Überzeugung am besten werden. „Ich mache alles so, wie ich überzeugt bin, dass es gescheit ist – die Kunden können dann kaufen oder es sein lassen“, sagt er. Die Produkte sind ab Hof und auf www.sammerhof.at

erhältlich.

Traunstein-Gin

Den Traunstein-Gin gibt es in verschiedenen Geschmackvariationen, Wert gelegt wird auf die typischen Wacholderaromen in Zusammenspiel mit frischen Zitrusnoten und weichen, aber intensiven Kräuteraromen. Neben Wacholder befinden sich noch 16 weitere Aromen im Gin, die zusammen einen einzigartigen Geschmack ergeben.

Seeside-Tonic

Der Traunstein-Gin hat es nicht verdient, mit einem industriell hergestellten Tonic gemischt zu werden. Die logische Konsequenz für Brunner: Die Eigenproduktion von Tonic unter der Marke „seeside“ gemeinsam mit Christoph Landershammer. Der Seeside-Tonic kommt komplett ohne Stabilisatoren oder künstliche Geschmackstoffe aus, das unverzichtbare Chinin wird direkt aus der Chinarinde gewonnen, wo es natürlich vorkommt. Um perfekt mit dem Traunstein-Gin zu harmonieren, klingen beim Tonic Zitrusaromen mit – ein Hauch von Lavendel rundet das Geschmackserlebnis ab._

#Ähnliche Artikel

Endlich Stille?

Ein Gründer, der möglicherweise die Heilung für ein weltweit stark verbreitetes Krankheitssymptom gefunden hat, eine Brille, die das eigene Smartphone zum 3D-Display macht, und ein Weinenthusiast, der seine Leidenschaft zum Beruf gemacht hat: drei spannende Gründungsgeschichten im Überblick.

Endlich wieder geniessen

Vielleicht haben wir das Genießen noch nie so genossen. Manche Dinge schätzt man eben erst so richtig, nachdem man sie entbehren musste. Wer also den Genuss ganz bewusst erleben will – beim Essen genauso wie beim Wohlfühlen –, der ist an diesen vier Adressen gut aufgehoben.

Oberösterreich am Ball

Aber wie! Der Lask schafft den Einzug in die Gruppenphase der UEFA Europa League, Landeshauptmann Thomas Stelzer übernimmt den Vorsitz der Landeshauptleutekonferenz für das erste Halbjahr, mit Robert Seeber ist im selben Zeitraum ein Oberösterreicher Präsident des Bundesrates und unser Hoamatland gilt in internationalen Beziehungen als der Wirtschaftsstandort schlechthin. Wortwörtlich ist unser Bundesland dann am 9. Mai am (Oberösterreicher) Ball in Wien.

Wie man den (Team-)Geist im Schloss findet

Das Falkensteiner Schlosshotel Velden. Eigentlich ein Selbstläufer: Lage direkt am Wörthersee, eine traumhafte Symbiose aus Geschichte und Zeitgeist, ein 3.600 Quadratmeter großer Spa-Bereich, modernste Meetingräume, 104 Zimmer und Suiten, zwei Restaurants auf höchstem Niveau, ringsum exklusive Golfplätze, die Nähe zu den Bergen und zu Italien. Von selbst läuft hier aber trotzdem nichts. Denn ohne Mitarbeiter sei auch das schönste Schloss nur ein Konstrukt aus Stein. „Am Ende kommt’s auf ganz andere Dinge an, ob der Gast sich wohlfühlt oder nicht“, sind die beiden Gastgeber Julia und Constantin von Deines überzeugt.

Acht der schönsten Designhotels

Das Auge isst nicht nur mit. Es reist auch mit. Und entscheidet über Wohlfühlen oder nicht Wohlfühlen. Designhotels setzen aber gar nicht nur auf den Sehsinn – ihr Konzept will alle Sinne ansprechen. Wie das gelingt? Wir haben uns in acht Designhotels umgehört.

„Design muss ein Gesamterlebnis sein“

Platz für bis zu 1.500 Teilnehmer, multifunktionale Räume, eine schwimmende Bühne am See, eine mystische Unterwasserwelt als Partylocation, die sogenannte High Flyers Lounge 7 mit Blick in die Berge und auf den See. Und seit kurzem ein neuer Zimmertrakt mit 420 Betten in Designer Rooms. Okay, das wären mal die Fakten. Die sprechen eigentlich für sich. Aber wir wollen jenen sprechen lassen, der dahintersteckt: CEO Peter Gastberger, der gemeinsam mit seiner Tochter Simone Gastberger das Scalaria Event Resort am Wolfgangsee führt.

Belegte Brötchen waren gestern

Die Good Karma Gastro ist in Linz als Betreiber des Teichwerks, der Sandburg oder der Bar Neuf nicht gerade unbekannt. Das jüngste Projekt der vier Gründer: das „kreativste Catering der Stadt. Motto: gerne traditionell, aber nie 08/15. Da werden die Gastro-Utensilien statt im Fachhandel schon mal im Baumarkt eingekauft.

Morgenstund hat Gold im Mund?

Die wichtigste Mahlzeit des Tages mit den wichtigsten Informationen für den Tag kombinieren: Businessmeetings am Morgen werden immer beliebter, die Mitarbeiter wollen den Abend lieber für sich haben. Ein Trend, den das Linzer Restaurant Cubus nutzt. Drei Tage die Woche bietet man seit Kurzem exklusive Frühstücksevents für Unternehmen an.

Wir sind dann mal weg

Wer an Seminare und Tagungen denkt, dem kommen sofort Vorträge und Kaffee in den Sinn. Vielleicht noch die eine oder andere Location, in der vergangene Meetings stattgefunden haben. Dass aber auch Seesaibling, zwanzig Regenschirme, Saunaaufgüsse oder kilometerlange Wolle zum Erfolg einer Veranstaltung beitragen, darauf kommt man selten. Sechs Hotels und ihr Zugang zu einer gelungenen Tagung.

„Mobile Alm-Gemütlichkeit“

Ein einzigartiges Gebäude aus mehr als 5.000 Einzelteilen und 60 Tonnen Altholz, auf- und abbaubar in wenigen Tagen: Mit der Eventalm hat das Linzer Unternehmen Benni Wagner Gastro eine der wohl ungewöhnlichsten Veranstaltungslocations im deutschsprachigen Raum geschaffen.

Innovation trifft Genuss

Ein Ehepaar, das Kaffeekultur nach Österreich holen will, eine einzigartige Technologie, durch die Wasser mit Geschmack angereichert wird, und ein Onlinedienstleister für den rasant wachsenden Gamestreaming-Markt: drei spannende Jungunternehmen aus Oberösterreich.

„In der Natur bekommt man den Kopf frei“

Auf diesem Kleinod mit Wiesen und Wäldern, Bächen und Auen lässt es sich gut aushalten. Und auftanken. Für Herwig Mahr, FPÖ-Klubobmann und Unternehmer, ist sein Augrundstück Kraft- und Energiequelle für seinen politischen und unternehmerischen Alltag.

Darf’s ein bisschen mehr sein?

Wir finden: Es darf. Jedenfalls mehr Genuss und Entschleunigung. Ein bisschen mehr Sport. Mehr Vergnügen. Mehr Leichtigkeit. Und mehr Zeit zu zweit. Hier einige der besten Adressen, an denen Sie dieses „Mehr“ finden.

Im Wald wächst das Team zusammen

Die mächtigen Bäume des Böhmerwalds sind für das Vier-Sterne-Hotel Inns Holz sowohl pittoreske Kulisse als auch herzliche Einladung zum Wandern, Radfahren oder Bogenschießen. Davon profitieren nicht nur die Privatgäste, sondern auch Unternehmen, die mit außergewöhnlichen Seminaren und Firmenevents inmitten des Waldes ihre Mitarbeiter motivieren.

Das Essen? Steht im Kochbuch, Schatzi!

In diesem Fall sind es 72 Essen. Oder besser gesagt: Rezepte. Und diese sind so bunt wie die Persönlichkeiten, die dahinterstecken. Mit seinem neuen OÖ Promi-Charity-Kochbuch möchte Michael Stöttinger über seine Spendenplattform „Hall of Fame“ mindestens 30.000 Euro für die Aktionen „Licht ins Dunkel“ und „Wings for Life“ sammeln.