Auf Stimmenfang zur neuen TU

„Es geht nicht darum, ein Silicon Valley im Minimundus-Format zu machen“, erklärt JKU-Rektor Meinhard Lukas in seinem Statement zur geplanten Technischen Universität in Oberösterreich – ein Alleinstellungsmerkmal muss her. Noch während der aktuellen Regierungsperiode soll die neue Uni mit Digitalisierungsschwerpunkt die ersten Studenten begrüßen. Höchste Zeit, um bei der „Basis“ nachzufragen – Schüler, Studenten, Absolventen und ein Direktor über ihre Wünsche an die neue Bildungsstätte.

Den Schwerpunkt auf Digitalisierung zu setzen ist wichtig.

Alexander Hochholzer Student, TU Graz

Alexander Hochhozer

Alter_ 23

Aktueller Studiengang an der TU Graz_ Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen – Maschinenbau

Was müsste Ihnen die TU in Oberösterreich bieten, damit Sie dort studieren würden?

HOCHHOLZERNeben modernen Forschungseinrichtungen braucht es natürlich das entsprechende Lehrpersonal, das im internationalen Vergleich gut abschneidet. Außerdem braucht es passende Rahmenbedingungen wie Sportkurse, günstige Studentenwohnungen und Ausgehmöglichkeiten.

Wie sollte sich die TU OÖ von der TU Graz abgrenzen?

HOCHHOLZERDen Schwerpunkt auf Digitalisierung zu setzen ist wichtig. Außerdem wäre es gut, wenn sich die neue TU gut in den Wirtschaftsraum Oberösterreich einfügt. Die TU Graz hat im Maschinenbaustudium ihren Schwerpunkt auf die Automobilindustrie gelegt, weil es in der Steiermark viele Unternehmen in diesem Bereich gibt. Das könnte die TU in Oberösterreich ähnlich machen.

Was würden Sie sich vom neuen Campus wünschen?

HOCHHOLZERNatürlich muss er technisch gut ausgestattet sein. Er sollte aber auch für die Studenten angenehm gestaltet sein: ein einziger, großer Campus, auf dem alle Gebäude an einem Ort sind. Und der Campus muss gut an die öffentlichen Verkehrsmittel angebunden sein.

Für die neue TU würde ich mir „modernere“ Studiengänge wünschen, die zum Beispiel einen Schwerpunkt auf Energie- und Umwelttechnik, Umweltverfahrenstechnik oder Rohstoffingenieurwesen setzen.

Johanna Pirchner Studentin, TU Graz

Johanna Pirchner

Alter_ 21

Aktueller Studiengang an der TU Graz_ Bachelorstudium Molekularbiologie, NAWI Graz

Was müsste Ihnen die TU in Oberösterreich bieten, damit Sie dort studieren würden?

PIRCHNERToll wäre, wenn von Anfang an interessante Kooperationen mit Firmen und Partnerunis möglich wären. Außerdem sollten ausreichend Plätze in Werkstätten und Laboren zur Verfügung stehen, sodass man im Studium kein Semester damit verschwenden muss, auf eine freie Stelle zu warten.

Wie sollte sich die TU OÖ von der TU Graz abgrenzen?

PIRCHNERDie Technische Universität in Graz bietet sehr traditionelle Studiengänge wie Maschinenbau, Bauingeneurwesen oder Elek-

trotechnik an. Für die neue TU würde ich mir „modernere“ Studiengänge wünschen, die zum Beispiel einen Schwerpunkt auf Energie- und Umwelttechnik, Umweltverfahrenstechnik oder Rohstoffingenieurwesen setzen.

Was würden Sie sich vom neuen Campus wünschen?

PIRCHNERGerade für Gruppenarbeiten sind Lernplätze wichtig, aber auch für Einzelne sollten ausreichend Computer, Drucker und Scanner zur Verfügung stehen. Für die Lernpausen braucht es eine schöne Grünfläche und eine Mensa mit ausgewogenen Mahlzeiten, die auch Optionen für Veganer und Vegetarierer bietet.

Wenn die Hochschulen eng zusammenarbeiten, können interessante neue Inhalte entstehen.

Marko Radulovic Absolvent, TU Wien

Marko Radulovic

Alter_ 30

An der TU Wien absolviert_ Bachelor- und Masterstudiengang in Verfahrenstechnik

Was hätte Ihnen eine TU in Oberösterreich bieten müssen, um hier zu studieren?

RADULOVICIch wollte unbedingt ein interdisziplinäres Studium machen. Die TU Wien hat mit Verfahrenstechnik ein komplettes Bachelor- und Masterstudium angeboten, das Maschinenbau mit Chemie verbindet und dabei einen eigenen Schwerpunkt setzt. Das hat es in Oberösterreich nicht gegeben.

Was sollte das Alleinstellungsmerkmal der neuen Uni sein?

RADULOVICOberösterreich hat bereits einige Hochschulen mit technischen Schwerpunkten. Die neue TU sollte nicht nur versuchen, Lücken aufzufüllen, sondern bestehende Fachrichtungen zusammenführen und in Kombination weiter vertiefen. Vor allem in Oberösterreich gibt es großes Potential für interdisziplinäre Ansätze. Wenn die Hochschulen eng zusammenarbeiten, können interessante neue Inhalte entstehen.

Was würden Sie sich vom neuen Campus wünschen?

RADULOVICDer Campus muss modern und technisch auf dem aktuellsten Stand sein – immerhin ist er ein Aushängeschild für die Universität. Außerdem sollten ausreichend Lernbereiche vorhanden sein. Während meiner Studienzeit war das vor allem während Prüfungsphasen nicht immer der Fall. Und natürlich benötigt der neue Campus auch einen Bereich, wo die Studenten feiern können.

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