So sportlich ist Elektromobilität

Man muss nicht unbedingt Benzin im Blut haben, um bei Porsche Linz-Leonding auf Touren zu kommen. Geschäftsführerin Elisabeth Strübl und Porsche-Markenleiter Oliver Hacker wissen, warum man bei Porsche automatisch ins Schwärmen kommt.

Das Autohaus an der Salzburger Straße zählt zu den Traditionsbetrieben in Linz-Leonding. Seit den Fünfzigerjahren werden hier Autos verkauft. Mit viel Bedacht und Leidenschaft. Seit März ist der Name Aveg nun verschwunden und wurde durch Porsche ersetzt. Wie es zur Umfirmierung kam und was die Marke Porsche ausmacht, erzählen Geschäftsführerin Elisabeth Strübl und Porsche-Markenleiter Oliver Hacker im Interview.

Aus Aveg Linz-Leonding wurde Porsche Linz-Leonding. Warum?

Strübl_Wir sind eine Niederlassung der Porsche Inter Auto Gruppe mit über 50 Standorten

in Österreich. Mit der Umfirmierung gehen wir nun neue Wege. Die Einheitlichkeit und der Wiedererkennungswert sind damit für unsere Privat- und Unternehmerkunden quer über Österreich gegeben. Der Name Porsche steht vor allem aber für Sportlichkeit, Schnelligkeit, PS-starke Autos und ein hohes Maß an Kundenorientierung. Das passt zu uns. Geblieben sind die positiven Traditionen der Aveg Linz-Leonding, vor allem das motivierte und kundenorientierte Team.

Und das zu herausfordernden Zeiten. Wie erging es Ihnen während des coronabedingten Shutdowns?

Strübl_Die Werkstatt war, ausgenommen der systemerhaltende Notbetrieb, fast einen Monat geschlossen, der Handel hatte für sechs Wochen zu. So etwas gab es noch nie und ist wirtschaftlich auch nur schwer aufholbar. Es war für mich besonders wichtig, die Arbeitsplätze unserer Mitarbeiter zu sichern und ohne Personalabbau aus der Krise zurückzukommen. Der Werkstattbetrieb ist wieder gut angelaufen, die Entwicklung im Handel gilt es abzuwarten. Aktuell ist ohnehin ein guter Zeitpunkt, um in ein neues Fahrzeug zu investieren. Neben zahlreichen Neuwagen-Aktionen bieten wir auch attraktive Angebote auf unsere Lagerware.

Sie bieten ein breit gefächertes Angebot an Neuwagen, mit der Marke ‚Das Weltauto’ decken Sie den Gebrauchtwagen-Markt ab. Dementsprechend groß ist auch die Zielgruppe?

Strübl_Unser Leistungsangebot richtet sich neben den Sportwagenbegeisterten in Wahrheit an alle Autofahrer. Privatkunden bieten wir beinahe alle Marken des VW-Konzerns an einem Standort – das spart Weg und Zeit. KMU-Kunden und Großabnehmer bekommen mit der Porsche Linz-Leonding Business Class, mit eigener Hotline und Fuhrparkbetreuung, alles aus einer Hand. Als Sportwagenstandort sind wir neben dem exklusiven Porsche-Zentrum für Oberösterreich auch Spezialhändler für die Marke Cupra sowie für alle Audi-Sport-Modelle. Wer also zukünftig einen Audi RS sucht, ist bei uns gut aufgehoben.

Was sind die Trends am Automarkt?

Strübl_Der Trend geht klar in Richtung Elektromobilität und elektrisch kombinierten Antrieben – neben dem Volkswagen e-up, dem Audi e-tron und e-tron Sportback sowie dem Seat Mii und dem Škoda Citigo e, die bereits am Markt positioniert sind, erwarten wir mit den Volkswagen-ID-Modellen, dem Škoda Vision iV, dem Audi Q4 e-tron und dem Seat el-Born leistbare, attraktive und rein elektrisch betriebene Volumensmodelle aus dem Volkswagen-Markenportfolio. Ein echter Hingucker ist seit Beginn des Jahres der Porsche Taycan, der das Produktportfolio auf der Premiumseite abdeckt.

„Der Porsche Taycan ist der Beginn einer neuen Ära. Porsche DNA verpackt in einem Elektrofahrzeug. Mit ihm lässt sich ein Porsche völlig neu erleben.“

Elisabeth Strübl Geschäftsführerin, Porsche Linz-Leonding

#Ähnliche Artikel

Was wäre, wenn …

"Kanzlergattin geht gar nicht“, stellte Eveline Steinberger-Kern fest, als ihr Mann Christian Kern im Mai 2016 Bundeskanzler wurde. Sie wolle sich nicht über den Beruf ihres Mannes definieren. Zwar wurde sie damals der breiten Öffentlichkeit erst so richtig bekannt, aber die beeindruckende Karriere hatte sie auch davor schon gemacht. Was anders gewesen wäre, wenn sie den Karriereweg als Mann gegangen wäre und wie sie auf ein Ibiza-Video mit ihrem Mann reagiert hätte, verrät die 47-jährige Unternehmerin und Mutter bei einer Reihe von „Was wäre, wenn“-Fragen.

Der umtriebige Quereinsteiger

Schlechtes Wetter als Erfolgsfaktor? „Ehrlich gesagt ist mir das Alltagsgeschäft lieber, als wenn 30 Kunden mit Hagelschäden vor der Werkstatt warten.“ Christian Mahrer ist Geschäftsführer von CM-Car und hat sich auf Lack- und Karosseriearbeiten spezialisiert. Unter der Franchisemarke von Lucky Car hat er im Jänner in Leonding, in der Wegscheider Straße 17, seine Werkstatt eröffnet. Beruflich kommt er allerdings aus einer ganz anderen Ecke.

Anders als geplant

Strukturiert, geordnet und lange vorbereitet – so stellt man sich die Übernahme einer Führungsposition vor. Klaus Schörghofer und Harald Föttinger sind die personifizierten Ausnahmen, die berühmte Bestätigung der Regel. Die beiden Führungskräfte erzählen ihre persönliche Geschichte und zeigen, wie schnell sich geplante Situationen unvorhersehbar ändern können.

Scheitern als Teil der Strategie

Für die meisten Menschen sind Misserfolge unangenehm. Was aber, wenn sich langfristige Erfolge erst nach vielen kleinen Rückschlägen einstellen? Darüber könnten Forscher und Regionalmanager Bücher schreiben, mit denen sie ganze Bibliotheken füllen. Welche Talente man mitbringen muss und wie man ticken sollte, um in solchen Berufen erfolgreich zu sein? Forscher des Software Competence Centers Hagenberg und Regionalmanager der oberösterreichischen Regionalentwicklungsagentur RMOÖ berichten.

Alle sagten, das geht nicht...

… dann kam einer, der wusste das nicht und hat‘s gemacht. Es heißt, Menschen brauchen Katastrophen, um zu lernen. Um sich zu wandeln. Klingt beinahe absurd, aber Fakt ist: Ausnahmen sind Vorreiter. Und Krisen sind auch Chancen, wie Chocolatier Josef Zotter selbst schon vor Corona erlebt hat. Nur – was kommt danach? Wie wird die Zukunft aussehen? Das wissen nur wir selbst, wie Zukunftsforscher Harry Gatterer sagt.

Noch mehr Raum für strategische Kreation

Die Linzer Full-Service-Werbeagentur Upart hat sich am neuen Standort in Urfahr eine außergewöhnliche Basis geschaffen. Dabei entstanden die Bereiche Konzentration, Regeneration und Kommunikation als Dreigestirn in der neuen Arbeitswelt.

Familie & Beruf – it’s a match?

Auch wenn die Erwerbsquoten der Frauen in Österreich seit den 1970er-Jahren konstant angestiegen sind, stehen immer noch vor allem Mütter vor der Herausforderung, Familie und Beruf zu vereinbaren. Wie muss ein Sozialsystem aussehen, damit Menschen möglichst ohne finanzielle Nachteile und Diskriminierung frei wählen können? Und wie hat sich das Bewusstsein für das Thema bei den Unternehmen selbst verändert?

08/16

Ein Wakeboarder, der sich seinen Weltmeistertitel mit Eisbaden und veganer Ernährung geholt hat, eine ehemalige Pressesprecherin, die nun Vollzeit-Märchenfee ist, und ein Extrem-Radfahrer, der Geschäftsflugzeuge verkauft. Drei mutige und ungewöhnliche (berufliche) Lebensgeschichten.

Rohstoff: #Bildung

Qualifikation, Ausbildung und Bildung zählen zu den wertvollsten Standortvorteilen Österreichs. Warum sich die Industriellenvereinigung Salzburg dieses Themas besonders annimmt, erklärt Präsident Peter Unterkofler im Gespräch.

„Ein guter Steuerberater ist ein Art Co-PIlot“

500.000. So viele Skitourengeher sind in Österreich im Winter nach Schätzungen der alpinen Vereine unterwegs. Kurt Lassacher ist einer von ihnen. Das Bergaufgehen scheint ihm zu liegen. Auch beruflich hat er nun als Partner und Geschäftsführer der BDO Salzburg einen Gipfel erklommen.

Wissen ist Macht

Bildung ist mehr als die Aneignung von Wissen. Bildung ermächtigt Menschen, sich zu entfalten. Die Fachhochschule Oberösterreich bietet den Studierenden mit derzeit 67 Studiengängen eine Vielfalt an Möglichkeiten. Inklusive Erfolgsgeschichten.

Lehre im Gep(b)äck

Ein Löffel voll Kreativität, ein Schuss Liebe zu Lebensmitteln mit einer Prise für technisches Verständnis, und schon ist die Zutatenliste für eine Bäcker- und Konditorlehre fertig. Wir haben uns bei Backaldrin in Asten umgesehen und dort einen Einblick in den Bäckeralltag erhalten.

2 Länder, 2 Landeshauptleute und wie viele Unterschiede?

So viel gleich mal vorweg: Für einen Rollentausch sind die beiden Landeshauptmänner Thomas Stelzer (Oberösterreich) und Wilfried Haslauer (Salzburg) nicht zu haben. Und das gar nicht deshalb, weil der eine ein Industrie- und der andere ein Tourismusland regieren möchte. Denn so könne man den Unterschied längst nicht (mehr) definieren. Wir haben die beiden Landeshauptleute getrennt voneinander befragt.

Bin ich gut als Führungskraft?

Leadership ist mehr als Mitarbeiterführung. Denn es geht nicht nur um Führung. Die Basis von Leadership sind die richtige Einstellung, Integrität und gelebte Werte. „Leader sind diejenigen, die andere befähigen und stärken“, soll Bill Gates angeblich gesagt haben. Dass man Leadershipkompetenzen stärken kann, sagt Michaela Kreitmayer, Leiterin des Hernstein Instituts, die Führungskräfte auf ihrem Weg zum Erfolg begleitet.

Unternehmen im Liebes(r)aus(ch)

Große Liebe, großer Tag, große Zukunft. Und dann plötzlich: das große Platzen des gemeinsamen Traumes. In fast jedem zweiten Fall scheidet die Ehe in Österreich nicht der Tod, sondern der Scheidungsrichter. Die Gmundner Wirtschafts- und Scheidungsrechtsanwältin Christina Gesswein-Spiessberger erklärt, worauf es bei Scheidungen von Unternehmerehepaaren ankommt.