Welt-Event im Tennis als Hot-Spot für Business-People

Weltklasse-Damentennis ist seit knapp drei Jahrzehnten in Oberösterreich zuhause: Anfangs als sportlicher, im Laufe der Jahre immer mehr auch als gesellschaftlicher Höhepunkt – in der Stadt Linz im Speziellen mit einer Strahlkraft über die Grenzen Oberösterreichs hinaus.

Mit sportlichen Großereignissen ist Linz in der Gegenwart nicht gerade reichlich gesegnet. Daher trifft man sich beim WTA-Turnier, das heuer zum zweiten Mal den Namen „Upper Austria Ladies Linz“ getragen hat. In der Tips-Arena geben sich täglich bis zu 3.000 Tennisfans ein Stelldichein, und die Gesprächsthemen drehen sich nicht nur um „Spiel, Satz und Sieg“ auf dem Center Court. Sport verbindet bekanntlich, ist ein Teil der Kultur und ein Wirtschaftsfaktor. Freundschaften werden beim Linzer Tennis-Highlight genauso neu geknüpft und vertieft wie geschäftliche Verbindungen, etwa im VIP-Club bei dem schon zur Tradition gewordenen Top-Catering.

„Liebkinder“ von Turnierdirektorin Sandra Reichel sind die alljährlichen Side-Events, die sich nicht nur bei den weltbesten Spielerinnen (Beispiel „Players Party“) größter Beliebtheit erfreuen, sondern auch bei Groß und Klein. So erfreuten sich heuer Kindergartenkinder an einem speziellen Tennistraining, mit Judy Murray (Mutter der Weltstars Andy und Jamie Murray) war die berühmteste Trainerin der Welt zu Gast in Linz. Weitere Höhepunkte waren Ehrungen erfolgreicher Vereine, der Präsidentencocktail sowie der Besuch von mehr als 50 oberösterreichischen Bürgermeistern, die vom Niveau des „Upper Austria Ladies Linz“ fasziniert waren. Und die langjährige Turnierbotschafterin Barbara Schett hatte tolle Auftritte in den ORF-Sendungen „Guten Morgen Österreich“ und „Seitenblicke.“

Das ‚Upper Austria Ladies Linz’ ist zu einem unverrückbaren Leuchtturm für die Stadt Linz und das Land Oberösterreich geworden.

Sandra ReichelTurnierdirektorin, Upper Austria Ladies Linz

Unschätzbarer Werbewert

Zur Freude der Vermarkter-Agentur MatchMaker aus Wels mit Turnierdirektorin Sandra Reichel an der Spitze ist das „Upper Austria Ladies“ schon in kürzester Zeit zur Marke mit einem eigenen Charakter geworden. Ein für die Außendarstellung extrem wichtiger Beweis dafür: Die nationalen wie internationalen Medien berichten vom Linzer Damentennis-Klassiker stets unter dem Titel „Upper Austria Ladies Linz.“ Das ist wohl die beste Bestätigung für die verantwortlichen Politiker, Partner und Sponsoren des mit 250.000 Dollar dotierten Turniers, dass die Investitionen Früchte tragen. Weil TV-Bilder vom WTA-Turnier in mehr als 100 Ländern zu sehen sind, von Europa über Asien bis in die Vereinigten Staaten, bietet sich Firmen die Gelegenheit zu globaler Präsenz. Damentennis ist bekanntlich die bedeutendste Frauensportart der Welt. Und auf dieser Bühne mitzuspielen, rückt Oberösterreich und die heimischen Wirtschaftsunternehmen in eine Dimension mit unschätzbarem Werbewert.

Wie sagte doch Landeshauptmann Thomas Stelzer bei einem Lokalaugenschein in der Tips-Arena? „Die Veranstaltung ‚Upper Austria Ladies Linz‘ bringt Schwung in unser schönes Bundesland und zeigt auch, was die Spielerinnen mit Fleiß, Engagement und hartem Training erreichen können. Ich freue mich ganz besonders, dass in unserer Landeshauptstadt dieses Weltklasse-Damentennis-Turnier stattfindet.“ Die tausenden Fans waren jedenfalls begeistert von den Leistungen der Weltklasse-Spielerinnen, die selbst dann eine Liebeserklärung an Linz abgaben, wenn sie das Turnier vorzeitig verlassen mussten.

Verdienter Applaus

Fazit für Turnierdirektorin Sandra Reichel: Das „Upper Austria Ladies Linz“ ist zu einem unverrückbaren Leuchtturm für die Stadt Linz und das Land Oberösterreich geworden. So sieht es, wie bereits erwähnt, auch die politische Prominenz mit Landeshauptmann Thomas Stelzer, LH-Stv. und Sportreferent Michael Strugl, Bürgermeister Klaus Luger und Vizebürgermeisterin Karin Hörzing an der Spitze. Sie schätzen die weltweite Strahlkraft des WTA-Turniers. „Ja, das ‚Upper Austria Ladies Linz‘ ist unsere Visitenkarte“, sagte Strugl am Sonntag,

14. Oktober 2018, vor dem Finale, ehe er der ersten italienischen Siegerin den verdienten Applaus spendete. Linz-Stammgast und Publikums-Liebling Camila Giorgi ließ sich als Turniersiegerin feiern, bedankte sich artig bei den Fans und versprach: „Ich komme gerne wieder, in Linz fühlen wir uns alle wie zu Hause.“_

#Ähnliche Artikel

Wie gewinnt man internationale Aufmerksamkeit?

Beim Export pro Kopf gehört Österreich nach Zahlen der Wirtschaftskammer zu den weltweit größten zehn Exportländern. Etwa 60.000 Betriebe erzielen Umsätze im Ausland. Und wer seine Produkte oder Leistungen weltweit vermarktet, der will seine Marke und seine Werte der ganzen Welt zeigen. Zum Beispiel als Sponsor eines Sportevents mit internationaler Reichweite. Eines davon ist das jährlich im Herbst stattfindende Damentennisturnier Upper Austria Ladies Linz. Seit beinahe drei Jahrzehnten organisiert die Agentur MatchMaker, allen voran Sandra Reichel, das hochkarätig besetzte WTA-Turnier. Im Interview erzählt sie, worauf es ankommt, um weltweite Präsenz als Sportsponsor zu erreichen.

Im Rampenlicht der Welt

Matchball. Die tschechische Spitzentennisspielerin Barbora Strýcová atmet tief durch, tippt den Ball dreimal leicht auf meinem Center Court auf, richtet den Blick in einer automatisierten Aufschlag-Bewegung auf die Gegnerin und zieht ab. Szenen wie diese sah man bei mir im Oktober in der Linzer Tips Arena häufig. Wer ich bin? Gestatten: Ich bin das traditionelle jährliche Upper Austria Ladies Linz.

Wie die Wirtschaft abheben soll

Für die exportorientierte Wirtschaft Oberösterreichs sind gute Flugverbindungen essentiell. Um den Flughafen Linz wieder attraktiver zu machen, setzen die Eigentümer auf neue Kooperationen und mehr Flugverbindungen.

„Jetzt ist eine gute Zeit zum Gründen“

Zehn Jahre war Florian Gschwandtner das Gesicht des oberösterreichischen Vorzeige-Start-up Runtastic – mit Ende des Jahres verlässt er das Unternehmen. Mit uns spricht er über sein neues Buch „So läuft Start-up“, die Gründungszeit von Runtastic und wohin er nun laufen wird.

Und ab!

Ein Hippie im Geiste, der mit Ende 40 Brillen designt, eine Oberösterreicherin, die das It-Starlet Kim Kardashian und die Oscar-Prominenz mit falschen Wimpern versorgt und zwei junge Architekturstudenten, die einen mit Virtual Reality durch das zukünftige Zuhause führen. Wir haben wieder spannende Start-ups unter die Lupe genommen.

Mehr als nur ein Arbeitsplatz

In Co-Working-Spaces können Jungunternehmer auf vorhandene Infrastruktur zurückgreifen, netzwerken, arbeiten – und fühlen sich im Gegensatz zum Home-Office beim Kaffeetrinken nicht alleine. Weltweit ist das Konzept auf dem Vormarsch. Aber wie arbeitet es sich eigentlich in solchen Büros? Wir haben den „Workspace“ in Wels getestet – der eigentlich kein klassischer Co-Working-Space ist.

Eine Prise Lombardei

Eine 404 Kilometer lange Landesgrenze verbindet Österreich und Italien miteinander. Was die beiden Alpenrepubliken wirklich vereint, ist dabei mehr als die Liebe zur Kulinarik, gutem Kaffee und den umliegenden Berglandschaften. Zwei Nationen, eine Erfolgsgeschichte und wie sie diese weiterschreiben möchten.

Starkicker tanken in Oberösterreich Kraft für die neue Saison

Fußballfans aufgepasst! Im Sommer tummeln sich wieder viele bekannte Profis in Oberösterreich. Vom aktuellen Europa-League-Sieger bis zum griechischen Serienmeister – sie alle holen sich die nötige Frische für das neue Spieljahr bei Trainingscamps in Oberösterreich. Warum eigentlich ausgerechnet hier? Und welche wirtschaftliche Bedeutung haben Buchungen von Spitzenvereinen für das Tourismusland?

„Regionalisierungsträumereien sind der falsche Weg“

Jeder zweite Arbeitsplatz in Oberösterreich ist vom Export abhängig. Über ein Viertel aller österreichischen Ausfuhren stammen aus Oberösterreich, dem führenden Exportbundesland. Doch wie hat sich die Coronakrise auf die Exportwirtschaft ausgewirkt? Und wie gelingt ein erfolgreiches Comeback? Joachim Haindl-Grutsch, Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Oberösterreich, über einen erfolgreichen Restart, Zuversicht und Vertrauen und darüber, warum der Bauernmarkt am Südbahnhof nicht die Weltbevölkerung ernähren kann.

Volle Kraft zurück!

Die Stabilität der österreichischen Wirtschaft steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der starken Exportleistung des Landes. Grenzschließungen und Sonderregelungen hatten den Sektor aber zuletzt fest im Griff. Florian Zeppetzauer, Leiter des Export Centers OÖ, über die aktuellen Herausforderungen der Exportwirtschaft und die Auswirkungen auf die Handelsbeziehungen mit Österreichs wichtigsten Märkten.

Was wollt ihr noch hier?

Viel zu teuer und dann auch noch die ganze Bürokratie. Wohl die zwei größten Kritikpunkte, die gegen den Produktionsstandort Österreich sprechen. Aber was spricht dafür?

Erfolgreich in der Pampa

Es gibt Unternehmen, deren ländliche Wurzeln zu ihrer DNA gehören. Manche arbeiten mit regionalen Rohstoffen und sind allein deshalb mit ihrer Heimat verbunden. Andere sind zwar auf der ganzen Welt zuhause, aber trotzdem am Land daheim. Wir haben zwei Vertreter solcher Unternehmen getroffen.

PR

45 Jahre lang das Mögliche möglich machen

Die Entwicklung des Linzer Flughafens und des Design Centers, die Kulturhauptstadt 2009 und die Internationalisierung der Gäste: Manfred Grubauer hat Oberösterreichs Tourismus über viele Jahre geprägt. Demnächst zieht er sich aus der Wirtschaftskammer zurück – nicht aber aus seiner Rolle als Netzwerker für die Unternehmen.

Acht der schönsten Designhotels

Das Auge isst nicht nur mit. Es reist auch mit. Und entscheidet über Wohlfühlen oder nicht Wohlfühlen. Designhotels setzen aber gar nicht nur auf den Sehsinn – ihr Konzept will alle Sinne ansprechen. Wie das gelingt? Wir haben uns in acht Designhotels umgehört.

„Ein unglaubliches Land quasi vor der Haustüre“

Als neuer Honorarkonsul der Russischen Föderation für Oberösterreich will Wolfgang Mayer, Geschäftsleiter für Unternehmenskommunikation, Marketing und Sponsoring bei Backaldrin, die Zusammenarbeit der beiden Länder vertiefen. Im Interview spricht er über seine neuen Aufgaben, die Möglichkeiten des Wirtschaftsstandortes Russland und warum er ein gesteuertes „Russland-Bashing“ in den Medien sieht.

„Will ich Qualität vor Ort haben, muss ich sie auch nutzen“

Seit Mai 2018 ist Norbert Draskovits als Direktor des Flughafens Linz im Amt. Nach jahrelangem Sinkflug bei den Passagierzahlen soll er das Steuer wieder nach oben reißen – und darf sich über eine Reihe von Teilerfolgen freuen. Mit mehr Flugverbindungen und der Umgestaltung des Passagierterminals will er den Regionalflughafen wieder auf Kurs bringen. Politik, Wirtschaft und Tourismus setzen große Hoffnung in ihn.

08/16

Jus oder Musik? Den sicheren Job als Redakteurin einer renommierten Tageszeitung behalten oder die Welt entdecken? Events wie Helene Fischer-Konzerte veranstalten oder eine Erholungsoase für schwerkranke Kinder managen? Die Firma wie gehabt leiten oder die ganze Familie einpacken und für ein halbes Jahr nach Neuseeland auswandern? Wer keinen 08/15-Weg wählt, der trifft irgendwann im Leben eine verdammt mutige Entscheidung.