Wer die nächste Generation erreichen will, …
… muss ihre Sprache sprechen. Sieben Prozent. Das ist die Zahl, die eine der größten Herausforderungen im Recruiting offenlegt. Denn nur sieben Prozent aller Arbeitskräfte sind aktiv auf Jobsuche. Wer also ausschließlich auf klassische Stellenanzeigen setzt, erreicht damit gerade mal einen Bruchteil des Marktes. Die anderen? Scrollen gerade durch Instagram. Checken LinkedIn zwischen zwei Meetings. Verbringen durchschnittlich 2,5 Stunden täglich auf Social Media. Und stoßen dabei auf Stelleninserate von MACHERjobs.
Social Media ist gekommen, um zu bleiben. Wenn man so will, gilt das für so manche im Kollegium wiederum nicht. Fast ein Drittel der Arbeitskräfte in Österreich hält die Augen offen, sprich: Diese sind grundsätzlich bereit für einen Jobwechsel. Wenn das Angebot stimmt. Wenn ein Unternehmen sie überzeugt. Das Problem: Klassische Stellenausschreibungen erreichen diese Menschen meist nicht. Es müssen daher die Jobs zu den Talenten kommen, nicht umgekehrt. Denn gerade bei Führungspositionen, spezialisierten Fachkräften oder Jobs, die Eigeninitiative und Gestaltungswillen erfordern, suchen die Besten nicht aktiv. Sie sind bereits gut positioniert, verdienen ordentlich, haben ein funktionierendes Arbeitsumfeld. Warum sollten sie jeden Tag Jobportale durchforsten?
Die Frage nach ihrer Social-Media-Nutzung erübrigt sich hingegen zunehmend. Allein bei der Generation Z, die in absehbarer Zeit die Babyboomer zahlenmäßig auf dem Arbeitsmarkt ablösen wird, sind rund 97 Prozent längst auf Social Media unterwegs. Und während sich der Arbeitsmarkt generell etwas entspannt, bleibt es für besondere Positionen schwierig, die richtigen Persönlichkeiten zu finden. Die Anzahl an geeigneten Bewerbern ist je nach gesuchter Rolle nach wie vor überschaubar.
Wenn Social-Media-Agenturen billiger sind als Headhunter
Die Konsequenz? Unternehmen werden kreativ. Manche beauftragen Social-Media-Agenturen, um auf neuen Wegen nach geeigneten Leuten zu fischen – kostspielig. Andere setzen auf Headhunter – noch kostspieliger. Und beide Ansätze haben eines gemeinsam: Sie beweisen, dass es Ideen braucht, die über die klassische Jobausschreibung hinausgehen. Eine davon ist MACHERjobs.at. Das Prinzip dahinter ist einfach: Statt zu warten, dass die richtigen Menschen zufällig über eine Stellenanzeige stolpern, werden die Jobs dorthin gebracht, wo sich diese Menschen ohnehin aufhalten: Instagram, LinkedIn, Google Ad – zielgruppenspezifisch, messbar. Das Ergebnis: weniger Aufwand, mehr passende Bewerbungen.
Die Plattform kombiniert dabei mehrere Ansätze: Ein KI-basiertes System sorgt dafür, dass inserierte Jobs automatisch auf verschiedenen Social-Media-Plattformen den optimalen Bewerberinnen und Bewerbern nähergebracht werden. Gleichzeitig werden sie in der eigenen Community gepusht – Menschen, die bereits durch die Magazine, Social-Media-Kanäle, Podcasts und Events von DIE MACHER erreicht werden.
Wenn der Lebenslauf zum Profil wird
Auch für Jobsuchende ändert sich etwas. Statt standardisierter Bewerbungsunterlagen erstellen diese ein digitales Profil, das mehr zeigt als nur bisherige Stationen. Ein Tool, das mit wenigen Klicks aussagekräftige Profile ermöglicht und für Unternehmen relevant ist. Das Prinzip funktioniert in beide Richtungen: Jobsuchende können aktiv nach Stellen suchen. Oder sie werden von Arbeitgebern kontaktiert, die ihr Profil entdeckt haben. Der Unterschied zu klassischen Portalen? Die Schwelle ist niedriger, der Prozess schneller und die Wahrscheinlichkeit höher, dass beide Seiten tatsächlich zusammenpassen._
#FrischerWind am Arbeitsmarkt
7 % suchen aktiv nach einem Job
29 % sind offen für Neues
64 % sind (vorerst) nicht wechselbereit
97 % der Gen Z ist auf Social Media
0 % Interesse an klassischen Bewerbungsprozessen
100 % Erwartung an dynamischen Content
Redaktion
- David Bauer
Fotos
Gettyimages / skynesher