Von der Piste auf den Flughafen

Was haben Warteschlangen, langweilige Nachmittage, unpersönliche Kundengeschenke und eine schlechte betriebliche Gesundheit gemeinsam? Sie alle sind entbehrlich – und werden dank heimischer Neugründungen womöglich bald der Vergangenheit angehören. Einige der spannendsten Start-ups des Landes im Überblick.

Pralinamo

Sein Schlüsselerlebnis als Vertriebs- und Marketing-Experte hat René Stuprich vor einigen Jahren. Er sucht nach Geschenken für seine Kunden und entscheidet sich für Pralinen, die er mit individuellen Texten beschriften lässt. Bei seinen ersten Besuchen von Geschäftspartnern interessierten sich diese besonders für das mitgebrachte Geschenk - die persönlichen Pralinen. Er erkennt das Potential und beschließt gemeinsam mit seiner Frau Manuela ein Unternehmen aufzubauen, anfangs nur als Nebenjob, mittlerweile hauptberuflich. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Beziehungen unserer Kunden zu versüßen“ , sagt René Stuprich. Die Firmenkunden verschenken die Pralinen in der Weihnachtszeit an deren Kunden und Mitarbeiter. Aber auch zu anderen besonderen Anlässen während des Jahres, wie individuelle Glückwünsche zu Geburtstagen, als süße Belohnung bei erfolgreich abgeschlossenen Projekten oder als kleines Dankeschön sind die beschrifteten Pralinen sehr beliebt. „Persönliche Wertschätzung gegenüber Mitarbeitern und Kunden spielt in Unternehmen eine immer wichtigere Rolle “, sagt René Stuprich, „leckere Pralinen mit individuellen Wunschtexten sind da eine kreative Möglichkeit, diese zum Ausdruck zu bringen“.

Im Onlineshop können auch Privatkunden Pralinen mit den gewünschten Texten zusammenstellen – dabei wird es nicht selten sehr persönlich. „Zu 50 Prozent geht’s um Herzschmerz-Themen, wöchentlich werden Pralinen für Heiratsanträge bestellt“, sagt Manuela Stuprich. Zukünftig sollen durch die individuellen Pralinenbotschaften noch mehr Unternehmen ihre Mitarbeiter und Kunden wertschätzen, Heiratsanträge gestellt oder Beziehungen gerettet werden. „Wir wollen uns besonders im Firmenbereich in Österreich noch breiter aufstellen, mehr Kunden gewinnen und uns im gesamten deutschsprachigen Raum ausbreiten“, sagt René Stuprich.

"Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Beziehungen unserer Kunden zu versüßen."

René StuprichGründer, Pralinamo

QGo

Es ist DER Klassiker in jedem Supermarkt: Die Schlangen an den Kassen scheinen endlos lang, und nach kurzer Überlegung stellt man sich garantiert immer dort an, wo die Wartezeit schließlich am längsten ist. Auch Skifahrer kennen das Problem. Ein sonniger Tag, der Schnee ist perfekt – nur leider sind die Pisten überfüllt. An der Pistenkreuzung dann die Gretchenfrage: Links oder rechts abbiegen, bei welchem Lift geht es schneller? Im Normalfall entscheidet man sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit falsch.

Dass zumindest diese Gretchenfrage mittlerweile keine mehr ist, verdanken wir Jakob Schröger. Als der heute 27-Jährige im Winter vor drei Jahren mit Freunden auf der Piste unterwegs ist, stehen sie genau vor dem selben Problem. Wo ist die Wartezeit kürzer? Dazu gibt es sicher schon eine App, denkt sich Schröger, sucht im Internet – wird aber nicht fündig. „Wir waren vom Potential unserer Idee überzeugt und haben nach einer längeren Bedenkzeit dann beschlossen, diese Idee einfach selbst umzusetzen.“ Wie viel Potential sie tatsächlich hatte, stellte sich bald heraus. Mittlerweile wurde QGo mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet – Linzer Unternehmen des Jahres 2015, Oberösterreichischer Landespreis für Innovation für das innovativste Geschäftsmodell, zweiter Preis bei der Idea-Challenge 2014 in Helsinki, Sonderpreis der Trend Adventure. Was aber viel wichtiger ist: Bereits zahlreiche Pistenbetreiber kooperieren mit QGo, die App kommt sowohl bei ihnen, als auch bei den Endkunden, also den Skifahrern selbst gut an. Und wie funktioniert das Ganze? Kameras erkennen die Anzahl der Skifahrer, die Informationen werden dann von der Software ausgewertet. „Anfangs haben wir Playmobil-Figuren vor einem weißen Hintergrund aufgestellt und getestet, ob die Kamera die Daten verwerten kann“, erinnert sich Schröger und lacht. Bald starten die ersten Kooperationen mit den Skigebieten, die Rückmeldungen sind gut. „Wir haben relativ schnell zwei Skigebiete gefunden, wo wir herumbasteln und testen konnten“, sagt Schröger.

Nach dem ersten Winter werden die Ergebnisse ausgewertet, das Produkt kommt an. „Die Skigebiete haben gleich gesagt, dass sie weiter mit uns zusammenarbeiten wollen, damit war für uns klar, dass unser Produkt Potential hat“. Mittlerweile geht QGo einen Schritt weiter. Nicht mehr nur die Liftwartezeiten, sondern auch Pistenauslastungen, die Auslastungen der Parkplätze und in Restaurants werden gemessen. „Wir haben ein ganzheitliches Analysesystem für Skigebiete entwickelt“, sagt Schröger. Mittlerweile arbeiten sieben Menschen im Team an QGo, seit Juni sind als strategische Gesellschafter die vier Runtastic-Gründer eingestiegen. Und QGo wird nicht mehr nur im Winter an der Piste eingesetzt. „Wir haben auch in anderen Bereichen Fuß gefasst“, sagt Schröger. So konnte man die Austrian Airlines als Kunde gewinnen – am Flughafen Wien wird ein neues System installiert, das lange Wartezeiten verhindern soll. Und der Gründer sieht noch viel mehr Potentiale, etwa im Tourismus. „Bei Kurzurlauben in Städten wie etwa Paris oder Berlin gibt es noch kein Analysetool für die Warteschlangen vor Museen oder anderen Attraktionen, das wäre auch etwas für uns.“

"Wir haben ein ganzheitliches Analysesystem für Skigebiete entwickelt."

Jakob SchrögerGründer, QGo

Buddyme

„Speedy“ sucht nach einem Yoga-Lehrer, „Juju“ Trainingspartner für den Wings for Live-Run, „David“ will sich mit Mentaltraining, Motivation und digitalem Nomadentum beschäftigen und sucht Gleichgesinnte. Auf Buddyme können Benutzer in ihrer unmittelbaren Umgebung Menschen mit ähnlichen Interessen suchen. Gründer Andreas Viehhauser und Thomas Buchsteiner sind leidenschaftliche Mountainbiker, doch immer hat der übliche Freundeskreis nicht Zeit, und alleine macht alles nur halb so viel Spaß. „Wir haben dann erkannt, dass es noch nichts gibt, womit man seine Hobbys und Interessen mit anderen teilen und sich verabreden kann“, sagt Viehhauser. Zugegeben – Apps und Webseiten zum Verabreden gibt es jede Menge, wie etwa Tinder, Lovoo, Elite-Partner und Co. Buddyme spricht aber eine andere Zielgruppe an. „Wir wollen weniger Leute, die nach Dates suchen, sondern Menschen mit besonderen Hobbys oder Sportler“, sagt Viehhauser. Die beiden wollen eine „lokale Alternative“ zu bisher existenten Social-Media-Plattformen anbieten. Die Interaktion funktioniert nur regional. „Wir besetzen einen Social-Media-Nischenmarkt“, sagt Viehhauser. Etwa 3.000 treue User zählt Buddyme mittlerweile – vorwiegend sind sie in Linz und Graz aktiv.

Werbung gibt es keine auf Buddyme. „Wir wollen nicht die nächste Plattform sein, die davon abhängig ist, 100.000 Benutzer zu bekommen, um dann von den Werbeeinnahmen leben zu können“, sagt Viehhauser. Stattdessen lässt sich die Mitmachbörse bei regionalen Betreibern für Geld integrieren und vermittelt ihnen potentielle Besucher, etwa Kletterhallenbetreibern motivierte Kletterer. Eine Win-Win-Situation. Besonders aktiv seien Austauschstudenten, ausländische Fachkräfte und Aslywerber auf Buddyme. „Sie nutzen die Gelegenheit, Einheimische kennenzulernen und nicht nur in ihrem Umfeld zu bleiben“, sagt Viehhauser.

Mittlerweile investierte der AWS Gründerfonds 50.000 Euro in das Unternehmen. 2016 will Buddyme 10.000 Benutzer sammeln – in den größten Städten Österreichs. „In jeder Stadt soll Leben sein, überall dort soll jemand am Abend noch spontan einen Buddy finden.“

"Wir besetzen einen Social-Media-Nischenmarkt."

Andreas ViehhauserGründer, Buddyme

Moveeffect

Moveeffect ist in vielerlei Hinsicht ein ungewöhnliches Unternehmen. Als wohltätiges und nicht-kommerzielles Start-up will man Menschen durch soziales Engagement zu Sport motivieren. „Wir geben den Leuten das Gefühl, dass der Sport nicht nur ihnen etwas bringt, sondern auch anderen“, sagt Gründer Roman Heinzle. Denn Moveeffect kooperiert mit zahlreichen Unternehmen. Alle sportlichen Aktivitäten der Mitarbeiter werden dokumentiert und sind online abrufbar, für jeden Punkt spendet das Unternehmen eine festgelegte Summe an ein wohltätiges Projekt. Wofür gibt es Punkte? „Für alle möglichen Sportarten, dazu kann noch die Intensität des Trainings bestimmt werden“, sagt Heinzle.

Etwa 30-40 Kunden hat das Start-up bereits gesammelt. Klingt im ersten Moment nicht viel. „Wir legen vor allem Fokus auf größere Unternehmen, die größten unserer Kunden sind etwa IBM in Deutschland, Rewe, Spar“. Alleine IBM beschäftigt etwa 22.000 Mitarbeiter in Deutschland, ist nur ein Teil davon sportlich, kommen große Summen für wohltätige Projekte zusammen.

Nicht nur das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben, ist ein Anreiz. Durch interne Rankings sehen die Angestellten auch, wer im Unternehmen am fleißigsten ist. Was? Der arrogante Vertriebsmitarbeiter aus dem dritten Stock ist schon wieder mehr gelaufen als ich? Das verärgert – und motiviert. Die Folge: Eine Win-Win-Situation. Die Mitarbeiter bleiben gesund und sportlich, davon profitiert auch das Unternehmen, zusätzlich wird für wohltätige Zwecke gesammelt. „Eine Kombination von betrieblicher Gesundheit und Corporate Social Responsibility“, sagt Heinzle.

"Eine Kombination von betrieblicher Gesundheit und Corporate Social Responsibility."

Roman HeinzleGründer, Moveeffect

Animal – The Instinct of Power

Die Idee für ihr Produkt haben sich Raphael Pöhn und Gerald Singer gewissermaßen von einem Kinderspielplatz abgeschaut. Als Pöhn bei einer seiner Joggingrunden ein Klettergerüst für Kinder entdeckt, wird er neidisch. „Ich dachte mir, so was bräuchte ich für mein Fitnesstraining auch“, sagt er, „ich hab’ dann im Internet gesucht und nix Vergleichbares gefunden.“ Der Wirtschaftswissenschaften-Student Pöhn ruft Singer an, der Maschinenbau an der TU Graz studiert. Gemeinsam entwerfen und bauen sie einen Prototyp. Das fertige Fitnessgerät ermöglicht dem Benutzer, seinen Körper mit Dips, Handstand-Variationen und Klimmzügen zu stählen. „Wir haben es im Garten aufgestellt, schon bald wollten Freunde auch eines haben“, erinnert sich Pöhn. Die beiden beschließen, ein Unternehmen zu gründen.

Ein Business-Angel finanziert den zweiten Prototyp, mittlerweile können die Geräte im Webshop bestellt werden. „Unser USP ist die hohe Qualität, alle Einzelteile bestehen zu 100 Prozent aus Edelstahl und werden in Österreich gefertigt“, sagt Pöhn. Der „Elephant“ – so heißt das Sportgerät – sei auch für Laien unkompliziert zusammenzubauen.

Für den Gründer liegen die Vorteile auf der Hand: „Durch das Training im Freien ist man motivierter, hat mehr Energie und Leistungsfähigkeit, das ist nicht mit einem überfüllten Fitnesscenter vergleichbar.“ Darauf bezieht sich auch der Name des Unternehmens: „Animal - The Instinct of Power“. Zielgruppe: Junge, aktive Sportfreaks und sportliche Menschen Anfang 30 bis Anfang 50, die neue Motivation brauchen._

"Unser USP ist die hohe Qualität, alle Einzelteile bestehen zu 100 Prozent aus Edelstahl und werden in Österreich gefertigt."

Raphael PöhnGründer, Animal – The Instinct of Power

Gründen – mit welchem Geld?

Bei Finanzierungen sind die OÖ. Kreditgarantiegesellschaft (KGG) und die OÖ. Unternehmensbeteiligungsgesellschaft (UBG) kompetente Partner. Sie unterstützen Start-ups mit einer kostenlosen Erstberatung und sind auch die richtige Anlaufstelle bei der Vergabe von Mitteln aus dem OÖ. Gründerfonds.

Startkapital_Zwischen 20.000 und 75.000 Euro können beantragt werden – bis zu fünf Jahren nach der Gründung. Die Mittel werden in Form einer stillen Beteiligung übertragen und stammen vom Land Oberösterreich. Braucht das Start-up mehr Kapital, kann die KGG eine Bürgschaft für einen Kredit bei einer Bank übernehmen. Die Bürgschaftskosten für die ersten drei Jahre trägt der OÖ. Gründerfonds.

Für alle Branchen_Grundsätzlich können sich alle Gründer von kleinen Unternehmen für Startkapital aus dem OÖ. Gründerfonds bewerben. Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, beteiligt sich der Fonds für einen Zeitraum zwischen fünf und zehn Jahren am Unternehmen.

Der Vorteil dieser Finanzierungsform ist, dass keine Schulden bei der Bank entstehen. Ist doch ein Kredit notwendig, erhöht sich durch die stille Beteiligung das Eigenkapital – und damit das Rating bei den Banken. Die Kreditkonditionen werden somit günstiger. Unabhängigkeit ist gewährleistet: Auf unternehmerische Entscheidungen wird kein Einfluss genommen.

www.kgg-ubg.at

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