„Ich hab‘ in den Spiegel geschaut und beschlossen: jetzt oder nie!“

Die Schwarze Soldatenfliegenlarve als Abfallentsorger und Rohstofflieferant, eine europaweite Lösung für digitale Signaturen, eine Wärmebatterie, die das Heizen emissionsfrei machen soll, und ein neues Verfahren zur Erkennung von Bauteil-Fehlern: Mit diesen Ansätzen wollen heimische Startups den Markt revolutionieren.

Insektianer

Die Larven der Schwarzen Soldatenfliege ernähren sich von organischen Abfällen wie zum Beispiel Obst und Gemüse. Für Philip Pauer ist das Insekt nicht nur die Lösung für ein gigantisches Problem – die Verwertung von Lebensmittelabfällen in Europa – sondern durch die Umwandlung dieser in wertvolle Rohstoffe auch eine gewaltige Chance für den europäischen Wirtschaftsstandort. „Ich habe mich intensiv mit organischer Abfall- und Kreislaufwirtschaft beschäftigt, da dies einer der weltweit größten Klimatreiber ist, denn Methan ist 25-mal schädlicher als CO2“, sagt Pauer.

In Südamerika, wo die Soldatenfliege beheimatet ist, erkundigt er sich nach industriellen Nutzungsmöglichkeiten und der Anbindung des Potentials an Industrie 4.0. „Ich wurde belächelt. Die Larve wird zwar in diesen Regionen wirtschaftlich auf verschiedenste Arten genutzt, aber nicht im industriellen Maßstab“, erklärt er. Er beschließt, das zu ändern – mit dem Ziel, die Abfall- und Kreislaufwirtschaft auf neue Beine zu stellen.

Hätte Philip Pauer auf sein Umfeld gehört, gäbe es sein Unternehmen Insektianer heute sicher nicht. „Jeder hat mich gefragt, ob ich verrückt bin“, erinnert sich Philip Pauer. Es ist März 2020: Corona kommt in Europa an, die Welt wird heruntergefahren. Der frühere Unternehmensberater und Finanzdienstleistungsexperte beschließt zu diesem Zeitpunkt, sein Startup zu gründen. „Ich bin um fünf Uhr morgens aufgestanden. Beim Zähneputzen habe ich in den Spiegel geschaut und beschlossen: entweder jetzt oder nie“, erinnert er sich. Insgesamt investiert er eine siebenstellige Summe an Eigenkapital.

Wir wollen Einhorn-Status sowie eine erreichen.

Philip Pauer Gründer, Insektianer

Zweieinhalb Jahre später wird Pauer nicht mehr für verrückt gehalten. Das Unternehmen umfasst ein Team von mehr als 30 Personen, am 14.000 Quadratmeter großen Standort in Wels werden täglich knapp zehn Tonnen Lebensmittelreste umgewandelt. Das funktioniert in einem teilautomatisierten Vertical-Indoor-Farming-Prozess mit einem fast vollständig digitalisierten System, das selbst entwickelt wurde. „Die erwachsenen Fliegen paaren sich, legen Eier und sterben kurz danach in einem 1,5 Kubikmeter großen Käfig, die geschlüpften Larven werden mit einem speziellen Futter kurz gemästet und anschließend sechs bis zehn Tage mit Lebensmittelresten gefüttert“, sagt Pauer. In den Hallen wird für die optimalen Wachstumsbedingungen tropisches Klima mit 70 bis 80 Prozent Luftfeuchtigkeit simuliert, dies mit spezieller energiesparender Wärmetauschtechnik. Die Larven sowie die toten Fliegen werden vollständig verarbeitet: aus den Ausscheidungen der Larve, dem Kot, wird hochwertiger Dünger, aus der Larve selbst wird hochwertiges Protein für die Tierfutterindustrie gewonnen. Öle und Fette der Larven gehen an die Biodiesel-, Kosmetik- und Pharmaindustrie. Besonders wertvoll ist das gewonnene Chitin, das industriell auf verschiedenste Arten genutzt wird. „Bisher war Asien Marktführer, der Rohstoff ist in Europa enorm gefragt. Zukünftig können wir ihn mitten in Wels herstellen“, erklärt der Gründer. Überdies forscht das Unternehmen an der Speicherung sowie Verwertung von Ammoniak und Methan, welches zu grünem Wasserstoff wird.

Erst ein großes Ausbaumodul am Standort Wels ist aktiv, bis 2024 werden viele weitere dazukommen. Dann können am Tag 100 Tonnen Lebensmittelreste verwertet werden. Das Ziel des Scale-ups? „Wir wollen Weltmarktführer werden, damit neue Abfall- und Verwertungsstandards schaffen und in den nächsten drei Jahren Einhorn-Status erreichen“, sagt Pauer. Klingt abermals verrückt? Derzeit würde das starke Wachstum nur durch den Fachkräftemangel und teils behördliche Genehmigungen verlangsamt. „Wir sind in Gesprächen mit Regierungsvertretern anderer Länder, die an unserem Unternehmenskonzept interessiert sind und bekommen unzählige Anfragen von Unternehmen zur Reststoff-Zulieferung sowie den produzierten Rohstoffen. Zusätzlich substituieren wir mit in diesem neuen Kreislauf Produkte sowie Rohstoffe aus der globalen Linearwirtschaft, was so viel heißt, dass wir jährlich hunderttausende Tonnen CO2 einsparen werden“, sagt der Gründer.

v.l. Philip Pauer, Philip Thaler

Sproof

Das Salzburger Startup Sproof bietet eine europaweite All-in-one-Lösung für digitale Signaturen an. „Wir ermöglichen es, unkompliziert Dokumente zu unterschreiben und Unterschriften einzuholen“, sagt Gründer Clemens Brunner. Die Idee dafür entstand bei Forschungsprojekten am Zentrum für sichere Energieinformatik, wo Brunner auch seinem Mitgründer Fabian Knirsch begegnete. Die beiden entwickeln die Idee weiter und lernen den dritten Gründer Erich Höpoldseder kennen, der Vertriebs-Know-how mitbringt. „Irgendwann sind wir zum Startup-Center der FH gegangen und haben beschlossen, einfach durchzustarten“, erinnert sich Brunner. Nach der Gründung 2020 wurde 2021 eine sechsstellige Investmentrunde realisiert, um das Wachstum zu beschleunigen. Derzeit arbeiten etwa 25 Personen für das Unternehmen.

Datenschutz hat für uns höchste Priorität.

Clemens Brunner Gründer, Sproof

Sproof ist stark auf die europäische Gesetzgebung fokussiert. „Daher kann unsere Lösung im gesamten EU-Rechtsraum sicher und bedenkenlos eingesetzt werden“, erklärt Brunner. Jede:r Bürger:in kann eine qualifizierte Unterschrift bekommen. „Damit wird es ermöglicht, grenzüberschreitend und DSGVO-konform elektronische Unterschriften einzuholen“, sagt Knirsch. Durch das Tool des Unternehmens kann sofort, zeit- und ortsunabhängig, unterschrieben werden. „Das ist eine große Zeit- und damit Geldersparnis für unsere Kunden“, erklärt Brunner. Das Startup bietet auch Freemium-Lösungen an, mit denen das Tool gratis mit eingeschränktem Zugang genutzt werden kann. „Eine unserer Stärken ist es, dass sich Unternehmen nicht groß vorbereiten müssen – unsere Lösung ist schnell einsetzbar, läuft über den Browser, es braucht keine Expert:innen für die Integration“, erklärt Knirsch. Als eine wichtige Mission bezeichnen die Gründer das Thema Datenschutz. „Das ist kein Add-on bei uns, sondern hat höchste Priorität“, sagt Brunner. Diese Sicherheit würde besonders bei staatlichen Kunden und im Bankbereich geschätzt.

Österreich ist – was digitale Signaturen betrifft – europaweit einer der Vorreiter. „Dadurch, dass das Login bei Finanzonline oder dem digitalen Impfzertifikat über digitale Signaturen funktioniert, haben viele Bürger:innen bereits eine digitale Identität“, erklärt Brunner. In Deutschland ist man noch nicht so weit – dort würde die Nachfrage nach der Sproof-Lösung genau deswegen stark steigen. Die Gründer haben eine technische Infrastruktur geschaffen, mit der die Lösung in ganz Europa angeboten werden kann.

v.l. Clemens Brunner, Fabian Knirsch

Green Soul Technologies

Das thermochemische Speichersystem von Green Soul Technologies sammelt überschüssige Energie aus den Sommermonaten und macht sie im Winter für die Heizung von Wohnraum nutzbar. Die Idee für diese Wärmebatterie kommt Bernhard König, als er 2019 eine Runde auf einer Messe in Hannover dreht. „Ich bin bei einem Stand zum Stehen gekommen, wo ein kleiner thermochemischer Speicher für eine Automobilanwendung präsentiert wurde. Die Tatsache, dass man mit einem kompakten System so viel an Energie speichern kann, hat mich sofort fasziniert“, sagt er. Daheim, in einem kleinen Bauernhäusl im Mühlviertel, verwendet er in den Wintermonaten Heizöl oder Holz für die Wärmegewinnung. König: „Ich war auf der Suche nach nachhaltigeren Lösungen.“ Er beginnt zu recherchieren, geht schließlich in Bildungskarenz und analysiert verschiedene Materialien. „Es hat eine Weile gedauert, den richtigen Reaktanten für die Batterie zu finden. Er befindet sich nicht am energetischen Maximum, ist dafür aber günstig und unbedenklich, was die Umwelt betrifft“, erklärt der Gründer. Sein technischer Hintergrund: Ein Mechatronikstudium an der JKU, danach entwickelt er Messtechnik für Hochöfen in der Stahlindustrie, bis zur Bildungskarenz leitete er in einem Comet-Kompetenzzentrum die Abteilung für numerische Analyse und Digitalisierung.

Die Umwelt ist für König besonders wichtig. Das System funktioniert emissionsfrei. 2021 gründet er das Einzelunternehmen, Anfang 2022 sichert er sich eine Förderung des Landes Oberösterreich, das die Entwicklung des Prototypen finanziert. „Auch Inkubatoren wie tech2b waren in der Gründungsphase sehr wertvoll für mich“, sagt König.

Unser Ziel ist es, das Heizen emissionsfrei zu machen.

Bernhard König Gründer, Green Soul Technologies

Der Proof of Concept funktioniert bereits, derzeit werden die Leistungsdaten des Prototyps getestet. Darauf warten auch alle potentiellen strategischen Partner, die für Green Soul Technologies infrage kommen, um das Produkt auf den Markt zu bringen. Das ist mit Ende 2023 geplant. „Die Rückmeldungen sind bisher sehr gut, viele Unternehmen sind auf der Suche nach ähnlichen Lösungen“, sagt König. Derzeit arbeitet er noch alleine am Projekt, plant aber, bald den ersten Mitarbeiter einzustellen. „Etwas unterschätzt habe ich das ganze Drumherum; das Anmelden für Awards, Förderungen beantragen und Medienarbeit verschlingen viel Zeit. Als Gründer ist man Mädchen für alles“, sagt er, „für die Hauptaufgabe, das Forschen am System, bleiben vielleicht 50 Prozent der Zeit übrig.“ Als ersten Schritt will Green Soul Technologies Wärmespeicher für Einfamilienhäuser und zur Unterstützung von Luftwärmepumpen anbieten, später dann größere Systeme für Mikrowärmenetzwerke, für die sich mehrere Haushalte zusammenschließen. „Ziel ist es, die Heiztechnik, das Heizen, emissionsfrei zu machen. Und zwar nicht nur bilanziell emissionsfrei“, sagt der Gründer. Zuerst in Österreich, danach im DACH- und schließlich im gesamten EU-Raum.

Voidsy

Die Thermografie – ein Verfahren zur Anzeige der Oberflächentemperatur von Objekten – schaffte es in den vergangenen Jahren aus dem Labor und ist in der Industrie angekommen. „Das Potential ist aber noch lange nicht ausgeschöpft – das haben die Forschungsergebnisse und das Feedback von Unternehmen gezeigt“, sagt Voidsy-CEO Holger Plasser, „wir haben uns überlegt, wie man ein Produkt auf den Markt bringen kann, das sehr niederschwellig verwendbar und skalierbar ist.“ Gemeinsam bei einem Brainstorming mit Co-Founder und CTO Günther Mayr im Klosterhof – bei einem Bier, um die Kreativität anzuregen – entsteht die Idee für das Startup. Voidsy beschäftigt sich mit der Entwicklung und dem Vertrieb eines photothermischen Tomografiesystems. Es funktioniert wie eine Art Röntgen (ohne gefährliche Strahlung) für Bauteile. „Wir erwärmen die Oberfläche von Objekten. Nachdem Energie von außen nach innen transportiert wird, können Lufteinschlüsse oder Verklebungsfehler erkannt werden, wenn diese Wärmestromausbreitung dadurch gestört wird“, erklärt Mayr. Der USP des Startups: Das Temperaturfeld wird in ein Wellenfeld umgerechnet, mit dem aus den Temperaturdaten dreidimensional das Innere des Bauteils rekonstruiert wird. Mit dem neuen Verfahren soll die Inspektion von Fehlern um bis zu 80 Prozent schneller und gleichzeitig kostengünstiger ausgeführt werden als bisher. Bisher mussten etwa Compositbauteile mit einem Kontaktgel versehen und einem Ultraschallsensor abgefahren werden.

Besonders für die Luftfahrtindustrie dürfte die neue Technologie interessant werden. „Im Automotivbereich wird nur stichprobenartig getestet, in der Luftfahrt muss aber jedes sicherheitskritische Bauteil genau geprüft werden, das macht den Markt für uns gut planbar“, sagt Plasser. Auch bei Drohnenanwendungen mit typischerweise dünnen Verkleidungen sei die Voidsy-Methode deutlich im Vorteil.

Besonders interessant ist unser Ansatz für die Luftfahrtindustrie.

Holger Plasser Gründer, Voidsy

Derzeit läuft die Entwicklung des Prototyps, eines etwa 20 mal 45 Zentimeter großen Kästchens mit zwei optischen Anregungsquellen und einem Infrarotdetektor. Anfang 2023 soll das Produkt bei der ersten Kundschaft in Testbetrieb gehen. Die Produktion eines Hardwareprodukts sei besonders herausfordernd. „Hardware ist nie so skalierbar, wie es Investor:innen gerne hätten – auf den ersten Blick ist das Bauen eines physischen Produkts für viele deswegen ein Millionengrab“, sagt Plasser. Die Entwicklung ohne AWS-Förderungen und Unterstützungen in der Vorgründungsphase durch tech2b wäre daher nicht möglich gewesen. Man sei auf Landes- und Bundesebene „extrem gut“ unterstützt worden. Langfristig haben die Gründer trotz Hardwareprodukt eine Vision, wie die Skalierbarkeit gelingen soll. „Wir wollen, dass andere Hersteller das Gerät entsprechend unserer Auslegung bauen, wir es als Produkt zertifizieren und unsere Software zum Einsatz kommt“, sagt Plasser._

v.l. Günther Mayr, Gregor Thummerer, Holger Plasser, Gernot Mayr

Wir sind für dich da …

… egal ob du an einer Geschäftsidee bastelst oder dein Startup einen Schritt weiterbringen möchtest. Als Pate bei deiner Unternehmensgründung oder als Trainer für deinen wirtschaftlichen Erfolg, wir unterstützen dich.

Wir sind der OÖ Inkubator für Gründungsvorhaben und betreuen bereits seit 20 Jahren jährlich über 40 Startups in den Bereichen Technologie, Kreativwirtschaft, Hardware, MedTech und Tourismus. Bist du bereit für eine aufregende Reise als Entrepreneur:in?

Wir sind startklar und gespannt auf dich: startup@tech2b.at

#4 Gründertipps vom Gründerservice der WKOÖ

#1 Schnell und viel Feedback zur Idee einholen – von Freund:innen, Partner:innen und anderen Unternehmer:innen.

#2 Bei der Finanzierung immer einen Puffer einplanen. Oft dauert es länger und kostet mehr, als man denkt.

#3 Entscheidender als die Idee sind immer die Menschen. Daher auch in sich selbst investieren. Wichtig sind Erholungspausen, Arbeitsteilung und Weiterbildung.

#4 Gut geplant ist besser gegründet, daher sich vorab Zeit für einen Businessplan nehmen.

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