Innovationstreiber Schutzrechte

Seit mehr als 40 Jahren beschäftigt sich ABP Patent Network mit Sitz in Windischgarsten mit Patent- und Markenrecherchen sowie Gebührenzahlungen für die Aufrechterhaltung von Schutzrechten. USP ist die Spezialsoftware uptoIP, eine intelligente Plattform zur Verwaltung, Weiterentwicklung und Monitoring von Wettbewerbern. Die zielgerichtete Suche nach technologieähnlichen Schutzrechten kann zum Innovationstreiber für Unternehmen werden.

Patente schützen das geistige Eigentum von Unternehmen, geben Aufschluss über die Innovationskraft und sind wichtiger Teil des Unternehmenswertes. Heimische KMU besitzen oft hunderte bis tausende Schutzrechte. Im beschaulichen Luftkurort Windischgarsten unterstützen die Patentexpert:innen des ABP Patent Networks Unternehmen im gesamten DACH-Raum bei der Verwaltung ihres möglicherweise wichtigsten Besitzes. „Wir helfen Unternehmen, ihre Schutzrechte zu verwalten, weiterzuentwickeln und die Anmeldung neuer Schutzrechte im Auge zu behalten“, sagt Daniel Holzner, Geschäftsführer der ABP Patent Network.

Schlüssel dafür ist die Spezialsoftware uptoIP. Die Idee dafür entstand schon in den 90er Jahren. „Unternehmensgründer Anton Burger erkannte, dass es im Schutzrechtswesen strukturierte Datenerfassung braucht. Es wurde damals begonnen, auf Großrechnern ein internes Erfassungssystem von Schutzrechte zu verwenden“, sagt Holzner. Die erste Softwaregeneration kam bereits in den 2000er Jahren auf den Markt, mittlerweile wird die dritte Generation der Software vertrieben. Mit uptoIP kann durch Filtereinstellungen das technologische Umfeld einfach beobachtet und gegebenenfalls direkt darauf reagiert werden. „Wir erleichtern die Verwaltung des eigenen geistigen Eigentums, das als wichtiges Asset auch in Jahresabschlüssen enthalten ist. Idealerweise können Unternehmen berechnen, wie hoch der Anteil geistigen Eigentums am Unternehmenserfolg ist und welche ihrer Produkte durch Schutzrechte geschützt sind.“

Unsere Software hilft Unternehmen, ihre Schutzrechte zu verwalten und neue Schutzrechte des Wettbewerbs im Auge zu behalten.

Daniel Holzner Geschäftsführer, ABP Patent Network

Die Verwaltung der internen Kronjuwelen ist sensibel im Hinblick auf Datenhosting und Informationssicherheit – denn Schutzrechte werden zwar veröffentlicht, allerdings erst nach 18 Monaten. Bis dahin ist die Erfindung geschützt und geheim. „Wir legen deswegen größten Wert auf Informationssicherheit, das müssen wir auch als Datenhosts“, sagt Holzner. ABP Patent Network ist daher ISO 27001 zertifiziert.

Wissensverbreiterung durch Patentanalyse

Eine sehr wichtige Funktion von uptoIP liegt in der Marktbeobachtung. „Man kann einerseits den Wettbewerb analysieren und sieht, welche Patente andere Unternehmen beantragt haben“, erklärt Holzner. Jedoch lohne sich nicht nur die Analyse neuer Patente von Wettbewerbern, sondern auch die Suche nach Technologieähnlichkeiten. Holzner: „Wenn etwa ein neues Patent für eine Luftfiltertechnologie in einem Haushaltsgerät angemeldet wird, kann es sein, dass die dahinter stehende Technologie auch für einen Automobilhersteller interessant ist – und man so neue Partner findet, um den eigenen Geschäftserfolg voranzutreiben.“ Eine derartige Analyse führe zu umfassender Wissensverbreiterung und könne auch die eigene Entwicklungsarbeit vorantreiben. uptoIP sei ab der ersten Idee einsetzbar – und nicht erst für große Unternehmen. „Gerade bei Startups zeigt es sich, dass Investor:innen und Businessangels immer früher Wert darauflegen, dass das geistige Eigentum geschützt und verwaltet ist“, sagt der Geschäftsführer.

„Schutzrechtsverwaltung nicht auf lange Bank schieben“

Etwa 150 bis 200 Unternehmen weltweit setzen auf uptoIP, die meisten davon aus dem DACH-Raum. „Wenn man die Niederlassungen unserer Kunden betrachtet, sind wir allerdings weltweit aktiv“, sagt der Geschäftsführer. Mehr als 3.500 Menschen nutzen die Software, die laut dem Geschäftsführer ständig weiterentwickelt wird. „Es geht darum, administrative Schritte weiter zu automatisieren und zu vereinfachen, damit die Schutzrechtsverantwortlichen von Unternehmen mit einem möglichst simplen Tool arbeiten können“, sagt Holzner. Mittelfristig ist auch die Integration von Künstlicher Intelligenz denkbar – um die Bewertung von Schutzrechten zu stützen.

Die Managementsoftware ist nicht das einzige Produkt von ABP. Das Unternehmen bietet seinen Kunden auch an, Recherchen für diese zu übernehmen, damit Entwicklungen und Trends besser genutzt werden können. Außerdem betreut man auf Wunsch das komplette Gebührenhandling an Patent- und Markenämtern weltweit. Holzner rät Unternehmen, das Thema Patentmonitoring und Patentverwaltung nicht auf die lange Bank zu schieben. „Egal in welche Richtung die Zukunft sich entwickelt, der Umgang mit dem geistigen Eigentum wird stets eine wichtige Komponente sein“, sagt er._

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