„Unsere Mission ist es, die Dinge anders zu machen“

Eine benutzerfreundliche Plattform, die Unternehmen hilft, die eigenen Maschinen zu digitalisieren; die Revolution des Kochboxen-Markts und kompromisslos faire Mode: ein genauer Blick auf einige der spannendsten Startups und ihre Produkte.

Autonoma

Das Jungunternehmen Autonoma unterstützt seine Kunden dabei, die eigenen Maschinen zu digitalisieren. „Unsere Lösung ist generisch und modular, sodass die Kunden selbst ihre Maschinen digital abbilden können“, sagt Gründer Florian Bauernfeind. Die Vorteile liegen auf der Hand: niedrigere Umsetzungskosten, schnelles Feedback durch Testkunden und abteilungsübergreifende Serviceerstellung. Mit der Software des Jungunternehmens könnten etwa Hersteller von Industriemaschinen Kundenplattformen anbieten, durch die die Abnehmer dieser Maschinen genaue Einblicke in die eigenen Produkte bekommen. „Das Buzzwort lautet ‚digitale Services‘ – unser USP ist es, dass unsere Kunden selbst digitale Services ohne externe Umsetzer erstellen können“, erklärt Bauernfeind.

Ursprüngliche Idee weiterentwickelt

Die Ursprünge für die einfache Bedienung der Autonoma-Software liegen in der Gründungsgeschichte des Unternehmens. Denn eigentlich wollte Autonoma zuerst eine Web Plattform für Leute mit Beeinträchtigungen bauen – damit wurde auch ein Gründer-Award gewonnen. An der Idee arbeiteten Bauernfeind und Mitgründer Florian Haslhofer mehrere Jahre nebenbei – besonders intensiv befassten sie sich mit der Benutzerfreundlichkeit. „Leider war der Markt dafür noch nicht da und es war sehr schwierig, einen funktionierenden Business Case aufzubauen“, sagt Bauernfeind. Doch dann lernten die beiden David Gumpinger kennen. „Er hat das Potential unserer Idee erkannt und wir haben beschlossen, unser Produkt professioneller und auf den Industriemarkt zugeschnitten zu entwickeln“, erinnert sich Bauernfeind. In der Gründungs- und Entwicklungsphase bekamen die Gründer tatkräftige Unterstützung. „Wir wurden in das Pre-Scale-up- und Scale-up-Programm von tech2b aufgenommen, außerdem bekamen wir schnell und unkompliziert einen Büroplatz im Techcenter“, sagt Bauernfeind, „diese Vorgänge haben unsere Gründungsgeschwindigkeit deutlich erhöht.“

Unser USP ist es, dass unsere Kunden selbst digitale Zwillinge ihrer Maschinen erstellen können.

Florian Bauernfeind Gründer, Autonoma

Anfang Mai wurde gegründet, das Produkt ist mittlerweile am Markt. 2021 will man noch einige Kunden gewinnen, im Sommer startete ein FFG-finanziertes Forschungsprojekt. Bauernfeind: „Es wird darum gehen, wie die eigenen Daten verifizierbar und transaktionssicher gemacht werden können.“

Holyrecipe

Das junge Wiener Startup hat sich kein geringeres Ziel gesetzt, als den Kochboxen-Markt in Österreich zu revolutionieren. Die Idee dazu entstand bei Robert Leder und Aline Martinek im ersten Lockdown zu Beginn der Coronakrise, als alle Restaurants vorübergehend schließen mussten. „Wir waren schon immer Kochboxen-Fans und haben uns in der Zeit noch mehr davon bestellt. Allerdings ist uns aufgefallen, dass die Rezepte, die sie beinhalten, mit der Zeit langweilig werden, da alles einer Küche entstammt“, erinnert sich Leder. Außerdem erkannten die beiden ein Problem: Während viele Restaurants auf Lieferservice umstellten, war das für andere keine Option – die Qualität mancher Gerichte hätte zu sehr gelitten. „Durch Kochboxen können die Speisen hingegen nach Anleitung und ohne Qualitätsverlust frisch zubereitet und finalisiert werden“, sagt Martinek. Aber auch die fehlende Regionalität am Markt war ihnen ein Dorn im Auge.

Durch Kochboxen können die Speisen nach Anleitung und ohne Qualitätsverlust frisch zubereitet werden.

Aline Martinek Head of Marketing, Holyrecipe

Wir haben 100 Prozent glutenfreie Rezepte von glutenfreien Restaurants.

Robert Leder Founder, Holyrecipe

Seit Juni befindet sich HolyRecipe in einer Soft-Launch-Phase, neun verschiedene Restaurants liefern die Rezepte für einzigartige Gerichte. Aus elf verschiedenen Kochboxen können die Kunden auswählen, eine Box beinhaltet Zutaten und genaue Rezeptanleitung für drei Gerichte à zwei Personen. „Wir haben genau darauf geachtet, dass wir kulinarisch ein breites Feld abdecken und keine ähnlichen Restaurants in unser Sortiment aufnehmen – wir haben für jeden Küchentyp etwas dabei“, sagt Martinek. HolyRecipe bietet zudem auch vegane Kochboxen und bedient die Nische der glutenfreien Gerichte. „Wir haben 100 Prozent glutenfreie Rezepte, aber auch einige vegane Kochboxen“, sagt Leder. Bei den Zutaten wird soweit möglich auf regionale, österreichische Produkte gesetzt, die ersten 10.000 Kochboxen sind schon zu hundert Prozent CO2-neutral. Dies schafft man aufgrund von sogenannten Emissionskompensationsprojekten. Fortlaufend wird nach Alternativen gesucht, wie man möglichst viel Plastik einsparen kann. Beispielsweise durch Graspapier, das 95% Emissionen.

Martinek und Leder sind Quereinsteiger und wollen vor der Gründung keine Erfahrungen in der Gastronomiebranche. Leder war einst der jüngste ÖBB-Lehrlingsausbilder, machte sich aber vor zehn Jahren selbstständig, als er merkte, dass ein normaler Nine-to-five-Job nichts für ihn ist. Seitdem gründete er einige Unternehmen. Martinek arbeitete nach ihrem Wirtschaftsstudium in unterschiedlichen Bereichen von Großkonzernen und half später mit, den Vertrieb für diverse IT-Softwarefirmen aufzubauen. Branchenkenntnisse gibt es vom Gastronomiepartnerunternehmen Culinarius (Medien- und Beratungsagentur der Gastronomie), das investierte und nun 30 Prozent am Startup hält. Leder: „Der Kochboxenmarkt wächst von Tag zu Tag und jeder muss für sich entscheiden, ob er lieber einen Großkonzern mit Zutaten aus dem Ausland unterstützen möchte oder vielleicht lieber doch zu der regionalen Lösung von HolyRecipe greift.“

Übrigens: Alle ihre Geheimnisse müssen die Partnergastronomen von HolyRecipe nicht preisgeben. „Das Rezept ist zwar sehr detailliert, unter den Zutaten findet sich aber manchmal eine Gewürzmischung, deren genaue Zusammensetzung nicht verraten wird“, sagt Martinek.

Vresh / Das Merch

Mit dem Modelabel Vresh und der White-Label-Produktion Das Merch vertreibt Klaus Buchroithner gemeinsam mit Co-Founderin Michaela Gahleitner nachhaltig und fair produzierte Textilien. „Durch Einblicke in die gängigen Praktiken im Textil-Großhandel habe ich gesehen, dass die Textilindustrie komplett verrückt ist – billigste Produktion, zahlreiche Zwischenhändler und schließlich ein Produkt, das relativ teuer beim Konsumenten ankommt. Noch dazu ist die Textilindustrie auf Platz zwei der größten Umweltverschmutzer, gleich nach der Ölindustrie“, sagt Buchroithner.

Unsere Mission war von Anfang an, die Dinge anders zu machen.

Klaus Buchroithner CEO und Founder, Vresh / Das Merch

2012 beschließt er, Vresh zu gründen. „Unsere Mission war von Anfang an, die Dinge anders zu machen“, sagt Buchroithner. Nach vielen Versuchen mit Herstellern und Besuchen wurde Portugal als Hauptproduktionsstandort gewählt. Durch die langjährige Tradition im Textilhandwerk ist Portugal eines der wenigen Ländern in der EU wo noch viele Produktionsbetriebe existieren. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen dort rund 15 Näher, einige Familienbetriebe und zahlreiche Partnerbetriebe. Geachtet wird auf Nachhaltigkeit, Qualität und vor allem auf faire Arbeitsbedingungen und Entlohnung. Produziert wird dort, neben dem eigenen Modelabel, vorwiegend für Künstler, Persönlichkeiten oder Youtuber, die ihre eigene Mode- beziehungsweise Merchandisekollektion anbieten, sowie für Unternehmen die Wert auf Nachhaltigkeit und faire Arbeitsbedingungen legen.

Im vergangenen Jahr erwirtschaftete man erstmals mehr als eine Million Euro Umsatz. „Das ist eine Zahl, die man vielleicht in einen Businessplan reinschreibt. Wenn man dann realisiert, dass dieser Plan so wirklich aufgegangen ist, ist das ein extrem positives Gefühl“, sagt Buchroithner. Beheimatet ist das Unternehmen seit 2019 in der Tabakfabrik, dort werden auch die Onlineshop-Bestellungen verpackt. Bei einem Besuch vor Ort zeigt sich: Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Geschäftsmodell, sondern auch die Überzeugung des Gründers und der Mitarbeiter. „Fast die gesamte Einrichtung unseres Stores wurde upgecycelt, die Möbel haben wir aus einem ehemaligen Gewächshaus gebaut“, sagt Chefdesignerin Gahleitner, „auch für die Mitarbeiter muss Nachhaltigkeit eine Priorität sein.“ Mittlerweile arbeiten sechs Mitarbeiter in Linz, bald sollen es aber mehr sein. Im Herbst wird man einen neuen Online-Produktkonfigurator veröffentlichen, der etwa Unternehmenslogos ausliest und automatisiert Designs vorschlägt. Aber auch die Nachhaltigkeit soll weiter gesteigert werden – man will stärker in das Thema Kreislaufwirtschaft investieren und gleichzeitig die Lebensdauer der Produkte erhöhen.

Außerdem plant Vresh einen offiziellen Standort in Portugal. „Damit rücken wir mit unseren Produzenten noch näher zusammen“, sagt Buchroithner. „Denn die Verbundenheit mit der Textilfabrik ist so tief, dass man sich zu 50 Prozent als portugiesisches Unternehmen sieht.“_

Auch für die Mitarbeiter muss Nachhaltigkeit eine Priorität sein.

Michaela Gahleitner Head of Design, Vresh / Das Merch

Teste deinen Webshop

4 Fragen an …Nicole Wagner

Senior Consultant, Whitebox

01 Worauf achten Sie beim eMystery-Shopping besonders?

WagnerUnsere Tester nehmen Angebote oder Produkte online in Anspruch und bewerten das Einkaufserlebnis. Wir testen alle Prozessschritte in verschiedenen Szenarien: vom Suchen und Finden der Leistung über die Bestellung und Zahlung mit unterschiedlichen Zahlungsmethoden bis hin zur Lieferung der Ware sowie Anfragen an den Support und die Reklamationsbearbeitung inklusive der Rücksendung. Beispielsweise wird erhoben, was passiert, wenn ich eine E-Mail schreibe oder anrufe: Wird mir geholfen? Fühle ich mich wohl? Wirkt der Webshop sicher und seriös auf mich?

02 Wie entsteht ein gutes Einkaufserlebnis?

WagnerDurch eMystery-Shopping erfahren Unternehmen, ob sich Onlinekunden optimal informiert fühlen, ob sie emotional angesprochen werden und inwiefern der Onlineshop insgesamt den Erwartungen der Kunden entspricht. Oft scheitert ein Einkaufsprozess an scheinbaren Kleinigkeiten – beispielsweise, wenn ein Kunde eine wichtige Information nicht sofort findet. eMystery-Shopping liefert Einsichten und ermöglicht es, ein durchdachtes und zum Gesamtauftritt passendes Onlineangebot zu schaffen. Und das führt zu einem gelungenen Einkaufserlebnis.

03 Was sind die häufigsten Fehler, auf die Sie bei Onlineshops immer wieder stoßen?

WagnerDer häufigste Fehler ist, dass Onlineshops vorab nicht aus Kundensicht getestet werden. Oft gehen Händler nach der Durchführung interner Tests und dem Einbau von Analysetools online. Analysetools zeigen zwar genau auf, wann potentielle Kunden die Seite verlassen – warum sie das tun, erfährt man durch Analysetools allerdings nicht. Damit fehlt die Sicht von außen, Feedback von unterschiedlichen Zielgruppen und reale Kundenerfahrungen.

04 Welchen Tipp haben Sie für Startups,die aktuell den Launch eines Onlineshops vorbereiten?

WagnerEine gute Vorbereitung und genügend Zeit für die Testphase einplanen. Mit unterschiedlichen Marktforschungsmethoden die Zielgruppe kennenlernen. Aufgrund zahlreicher Analysetools hat der Stellenwert der qualitativen Marktforschung in diesem Bereich in den letzten Jahren an Bedeutung verloren. Aber nur durch Fokusgruppen, Imageanalysen, Pre-Tests und eMystery-Shoppings ist es möglich, die Zielgruppe genau kennenzulernen – und das ist unglaublich wertvoll für Onlinehändler.

Unsere Tester nehmen Angebote oder Produkte online in Anspruch und bewerten das Einkaufserlebnis.

Nicole Wagner Senior Consultant, Whitebox

Wer spinnt, der gewinnt!

Du hast DIE Idee? Dann bist du bei uns richtig! Wir haben bereits über 280 Ideenspinner erfolgreich zum Markteintritt begleitet. Die Aufnahme in das tech2b-Programm hilft, die Geschäftsidee strukturiert und zielgerichtet zu entwickeln und am Markt umzusetzen.

Konkret werden von uns innovative technologie-, design-orientierte sowie medizintechnische Gründungsvorhaben unterstützt. Neben strategischer Beratung und Mentoring werden eine Infrastruktur, ein umfangreiches Netzwerk und finanzielle Förderung bereitgestellt.

Mehr Infos unter www.tech2b.at.

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