30 Minuten, Ein Euro.

Um das Linzer Budget 2013 zu sanieren, wurden die Parkgebühren in der Kurzparkzone von bisher 50 Cent je angefangener halben Stunde auf einen Euro erhöht. Zum Vergleich: in Wels oder Steyr kostet das Parken nur halb so viel. Zu teuer oder notwendig? Wir haben nachgefragt.

Petra Strobl

Centerleitung Arkade Linz

Die Erhöhung der Parkgebühren ist für den Linzer Zentralraum sehr nachteilig.

Ich finde die Erhöhung der Parkgebühren schon sehr schade. Gerade für den Linzer Zentralbereich, wo viele Leute mit dem Auto anreisen, ist das sehr nachteilig. Wenn man beispielweise etwas spontan in der Stadt erledigen muss und nicht die Möglichkeit hat, auf den öffentlichen Verkehr zurückzugreifen, erhöht sich der Kostenfaktor doch wesentlich. Unsere Gastronomen erzählen uns, dass viele Kunden über dieses Thema reden. Viele überlegen sich jetzt, ob es sich wirklich noch lohnt spontan in die Stadt hineinzufahren um etwa nur einen Kaffee trinken zu gehen. Die Kosten machen sich eben doch bemerkbar.

Egon Fister

Geschäftsleiter EYBL Megastore Linz

Geschäfte, die kostenlose Parkangebote anbieten, bekommen dadurch einen leichten Vorteil.

Grundsätzlich sind erhöhte Parkgebühren für Kaufleute immer schlecht, weil sie Kaufkraft abziehen. Wir als Eybl haben natürlich den Vorteil, dass für unsere Kunden ein Parkhaus zur Verfügung steht, wo wir die Gebühren rückvergüten. Generell aber ist eine Parkerhöhung für die Stadt – noch dazu eine Verdoppelung – nicht kauffördernd, das ist meine persönliche Meinung. Geschäfte, die kostenlose Parkangebote anbieten, bekommen dadurch sicher einen leichten Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Aber generell für die Stadt Linz als Wirtschaftsstandort war das aus meiner Sicht keine gute Entscheidung.

Johann Mayr

Finanzstadtrat

Die Parkgebührenerhöhung hat überhaupt keine Auswirkungen auf die Frequenz der Linzer Innenstadt.

Ich glaube, dass die Erhöhung der Parkgebühren überhaupt keine Auswirkungen auf die Frequenz in der Innenstadt hat. Schließlich ist die Linzer Innenstadt nach der Mariahilferstraße die wirtschaftlich beste Handelszone. Ungefähr die Hälfte der Kurzparkplätze sind ohnehin bereits in Tiefgaragen, und dort muss man mindestens einen Euro und 30 Cent zahlen. Bei Überlegungen, ob man in die Stadt fährt oder nicht, haben die Menschen völlig andere Motive. Da kommt die Höhe der Parkgebühren vielleicht an 167. Stelle. Teilweise wird mit den Argumenten ein politisches Spiel betrieben. Was den Vergleich mit Enns und Steyr betrifft: man muss bei Städten immer das Gesamtbild vergleichen, und das gesamte Leistungsangebot. Zum Beispiel: Wie viele Krabbelstubenplätze gibt es, oder wie lang ist die Wartezeit für einen Seniorenheimplatz.

#Ähnliche Artikel

Wie kommt man denn auf sowas?

Produktentwicklung ist nicht mehr die Domäne verschrobener Forscher. Die [Admonter Holzindustrie](https://admonter.com/) zeigt, wie der Prozess lebendig und offen gestaltet werden kann – und wie wichtig es ist, Potential zu erkennen.

Folge dem Trend!

Innovative Produkte erfüllen ein neues Kundenbedürfnis – theoretisch klar, doch wie sieht das in der Umsetzung aus? Jürgen Schmeller weiß, wie aus abstrakten Wünschen konkrete Neuerungen werden.

Die Zukunft zeichnen

Kundenerwartungen, Konkurrenzdruck, technologische Innovationen– moderne Märkte entwickeln sich oft rasend schnell weiter. Es gilt, zahlreichen Anforderungen gerecht zu werden. Das Team von b3d visual communication geht mit Geduld, Mut und Wille zur Veränderung an diese Aufgabe heran.

Der Bergsee im Garten

Kristallklar, erfrischend und ohne chemische Reinigung: Karl Sailer zeigt mit seinen Naturpools alternative Wege im Poolbau auf – ohne Komfortverlust.

Ein Pool für die Ewigkeit

Die [Firma Polytherm](https://www.polytherm.at/) ist auf Pools aus Edelstahl spezialisiert – langlebig, stylisch und praktisch. Geschäftsführer Hermann Weissenecker spricht über neue Trends im Poolbau.

PR

...Wir# brauchen diese Talente!! Unternehmensprofil: FILL

„Wer die beste Lösung sucht, entwickelt gemeinsam mit Fill seine Zukunft.“ Das ist die Mission des international tätigen Maschinen- und Anlagenbauunternehmens in Gurten im Innviertel. Zur Umsetzung der innovativen Projekte sind unterschiedlichste Kompetenzen gefragt. Die Mitarbeiter genießen sehr viel Freiraum, bekommen aber auch die notwendige Unterstützung, um sich in der jeweiligen Disziplin fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.

PR

...Wir# brauchen diese Talente!! Unternehmensprofil: Österreichische Post

Die Österreichische Post ist der landesweit führende Logistik- und Postdienstleister. So wie sich die österreichische Bevölkerung und Wirtschaft auf die flächendeckende und zuverlässige Versorgung mit Postdienstleistungen verlassen kann, so können das auch die Mitarbeiter. Selbst in schwierigen Zeiten wie der aktuellen Pandemie hält man hier zu seiner wichtigsten Ressource: den Menschen mit ihren Talenten.

Pick your choice!

Lehre, Studium oder doch FH? Vor dieser Frage stehen die meisten irgendwann auf ihrem Karriereweg. Die richtige Entscheidung zu treffen ist gar nicht so einfach, prägt sie doch das restliche Leben. Dabei könnte man diese Entscheidung eigentlich viel gelassener treffen. Denn: Es kommt gar nicht darauf an, was man macht. Es kommt darauf an, wie man es macht! Egal ob Lehre, Studium oder FH – diese zehn Persönlichkeiten zeigen, dass ein erfülltes Berufsleben eine Frage der Bereitschaft ist.

Jobs mit Zukunft

Wie werden wir in Zukunft arbeiten? Und vor allem: Welche Jobs werden gefragt sein? Fortschreitende Digitalisierung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz gelten als zukunftsträchtig Themen am Arbeitsmarkt. Doch auch in anderen Branchen werden dringend Arbeitskräfte benötigt. Wir haben uns umgehört. Und spannende Antworten erhalten.

Gekommen, um zu bleiben: hybride Events

Warten auf bessere Zeiten? Warten auf die alte Normalität? Keine Option. Jedenfalls nicht für die Tagungsbranche in Oberösterreich. Hier hat man sich neu erfunden. Und vieles davon wird auch nach der Pandemie auf der (digitalen und analogen) Bildfläche bleiben.

5G-Roboter unterstützt im Seniorenzentrum

Seit Juni hat das Seniorenzentrum Spallerhof in Linz einen neuen Mitarbeiter. Was daran besonders sein soll? Er ist nicht menschlich: „Dieser Gesundheitsroboter ist die erste Echt-Anwendung von 5G in Österreich“, verkündet Erich Haider, Generaldirektor der [Linz AG](https://www.linzag.at/). Dass ausgerechnet Senioren zum „First Mover“ bei der 5G-Technologie werden, haben wohl die wenigsten erwartet.

X, Y, Z und BOOM!

Im Arbeitsleben prallen Generationenwelten aufeinander. Und diese lassen viele spannende Chancen für Unternehmen entstehen. Wenn man versteht, wie sie ticken.

Talentfrei? Gibt es nicht!!

Was fällt Ihnen leicht? Bei welcher Tätigkeit vergeht für Sie die Zeit wie im Flug? Und bei welcher Sache, die Sie stundenlang ausführen, denken Sie sich: „Hey, ich habe mehr Energie als davor!“? Voilà, Sie haben soeben Ihr Talent entdeckt, meint Keynote-Speaker und Unternehmer Ali Mahlodji. In zwei Unternehmen – ÖAMTC und Aspöck Systems – haben wir uns umgesehen, wie dort Mitarbeiter ihre Talente einsetzen.

40 Fragen rund ums Bewerbungsgespräch

Die Einladung zum Vorstellungsgespräch ist eingetrudelt? Gratulation! Der Traumjob ist bereits ein großes Stück näher. Zum Feiern ist es aber noch zu früh – Vorbereitung ist jetzt angesagt. Nun gilt es noch einmal richtig zu punkten und Fettnäpfchen zu vermeiden. Mit diesen Fragen wird die Unterschrift am Dienstvertrag nur noch zur Formalität.

PR

Raiffeisenlandesbank Oberösterreich. Sicherer Arbeitsplatz mit Wohlfühlfaktor.

Die Nähe zum Kunden und die damit verbundene besondere Kundenorientierung sowie die Vorreiterrolle in Sachen Digitalisierung machen die Raiffeisenlandesbank OÖ gemeinsam mit den oberösterreichischen Raiffeisenbanken zur digitalen Regionalbank. Wir begleiten unsere Kunden quer durch alle Zielgruppen als verlässlicher und kompetenter Bank-Partner, wollen Schrittmacher bei Innovationen sein und mit kundenfreundlichen Lösungen die Zukunft des Bankgeschäfts sowie unseres Unternehmens aktiv gestalten.

Hallo, ich bin WERNA!

Sie können mich aber auch beim ganzen Namen nennen: Gütesiegel für wertschätzende und nachhaltige Arbeitgeber. Ins Leben gerufen haben mich vier Personalexperten aus unterschiedlichen Branchen. Ihre Motivation dahinter: einen Beitrag zu leisten, dass sich die Arbeitswelt positiv weiterentwickelt.

„Es ist nie zu spät, neue Wege einzuschlagen“

Die Coronakrise hat den Arbeitsmarkt schwer getroffen und sorgt für hohe Arbeitslosigkeit. Gefordert ist jetzt nicht nur das Sozialsystem, sondern auch die Betroffenen selbst. Denn die Wartezeit, bis die Wirtschaft wieder anläuft und Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, kann produktiv genutzt werden. Das AMS hat einige Tipps parat.