UAR IN:VENT: Vernetzung für mehr Innovationskraft
Der Wettbewerb um Innovation hat sich spürbar verschärft. Technologische Entwicklungen, globale Dynamiken und steigende Anforderungen aus Wirtschaft und Industrie machen deutlich: Tempo wird zu einem entscheidenden Faktor. Das UAR Innovation Network setzt dabei auf eine zentrale Stärke des Forschungsnetzwerks – Kooperation.
Mit dem UAR IN:VENT fand in der voestalpine Stahlwelt die erste Vernetzungsveranstaltung des UAR Innovation Network statt. Rund 180 Expert:innen aus 16 anwendungsorientierten Forschungszentren kamen zusammen, um neue Verbindungen zu schaffen, Kompetenzen sichtbar zu machen und konkrete Kooperationen anzustoßen. Unter dem Leitsatz „Innovation beschleunigen. Wirkung entfalten.“ stand der persönliche Austausch im Mittelpunkt.
Das UAR Innovation Network unterstützt Unternehmen – von Start-ups über Klein- und Mittelbetriebe bis hin zu Industriekonzernen – bei der Umsetzung ihrer Innovationsvorhaben. Um das Potenzial des Netzwerks noch gezielter zu aktivieren, wurde das UAR IN:VENT ins Leben gerufen. Das Format schafft Raum für intensiven Austausch, neue Perspektiven und konkrete Projektansätze. Der Dialog zwischen Forscher:innen wird damit zu einem wichtigen Hebel, um technologische Entwicklungen rascher in wirtschaftliche und industrielle Anwendung zu bringen.
Gleichzeitig stärkt das Format auch die Identifikation der Forschenden mit dem gesamten Netzwerk. Das UAR IN:VENT macht sichtbar, dass sie Teil eines großen, schlagkräftigen Forschungsverbunds sind, der weit über die eigene Organisation hinaus Wirkung entfaltet. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, Kolleg:innen aus anderen Zentren persönlich kennenzulernen, gemeinsame Stärken zu erkennen und ein stärkeres Wir-Gefühl zu entwickeln. Gerade in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld ist dieses Netzwerkbewusstsein ein zentraler Faktor: Die großen Herausforderungen und Chancen der Zukunft lassen sich am wirkungsvollsten gemeinsam adressieren.
Kooperation und Schlüsseltechnologien im Fokus
In Topic Sprints arbeiteten die Teilnehmer:innen an Thementischen an zentralen Zukunftsfeldern des Standorts. Die Themen reichten von internationaler Forschungs- und Förderlandschaft über Kreislaufwirtschaft und Advanced Materials bis hin zu Digitalisierung, Engineering in der Industrie sowie Künstlicher Intelligenz und Industrial AI .
Nicht nur die Arbeitsgruppen, auch die Pitches der Forschungseinrichtungen zeigten wie breit die Kompetenzen im UAR Innovation Network aufgestellt sind – und wie groß das Potenzial ist, wenn unterschiedliche Forschungsschwerpunkte gezielt miteinander verbunden werden.
INFOBOX
Transfer und Wirkung stärken
Für die Upper Austrian Research GmbH (UAR), die Forschungsleitgesellschaft des Landes Oberösterreich, ist das Format UAR IN:VENT ein konsequenter Schritt, um die Zusammenarbeit im Netzwerk weiterzuentwickeln.
„Die großen Herausforderungen im Forschungssystem lassen sich nur gemeinsam lösen. Es braucht neue Formen der Zusammenarbeit, eine noch stärkere Vernetzung und einen klaren Fokus auf Transfer und Wirkung. Das UAR IN:VENT ist ein wichtiger Schritt, um diese Ansätze gemeinsam im UAR Innovation Network zu verankern und die Innovationskraft des Netzwerks nachhaltig zu stärken“, sagt UAR-Geschäftsführer DI Dr. Wilfried Enzenhofer, MBA.
Neben dem fachlichen Austausch standen auch Fragen der Innovationskultur im Mittelpunkt. Impulse von Unternehmer und Autor Ali Mahlodji sowie von „Failure Enthusiast“ Dejan Stojanovic verdeutlichten, dass Innovationskraft nicht allein durch Technologie entsteht. Entscheidend sind auch interdisziplinäres Zusammenarbeiten, unternehmerisches Denken und eine offene Wissenskultur.
Mit dem UAR IN:VENT setzt das UAR Innovation Network ein klares Signal: Oberösterreich stärkt seine Forschungs- und Innovationskraft durch gezielte Vernetzung, strategische Schlüsseltechnologien und einen konsequenten Fokus auf Wirkung. Innovation soll noch schneller in die Praxis gebracht werden – als Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit von Wirtschaft, Industrie und Standort.
Redaktion
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Fotos
cityfoto/PELZL Roland


