In vielen Branchen wird noch immer parallel gebaut, doppelt investiert, einzeln gedacht. Dabei zeigt sich gerade beim Glasfaserausbau in Oberösterreich: Manchmal ist die strategische Zusammenarbeit der schnellere Weg zum Ziel. Manfred Buchegger, Vertriebsleiter Business Enterprise Sales bei Magenta Telekom erklärt, warum die Entscheidung gegen den eigenen Netzausbau und für die Kooperation mit der BBOÖ Breitband Oberösterreich ein zukunftsfähiges Modell ist – und was sich andere davon abschauen können.
Der Bedarf an stabiler Konnektivität steigt rasant. In Unternehmen, Gemeinden und Schulen. Überall dort, wo digitale Bildung auf smarte Industrieprozesse trifft und Remote Work zur Normalität wird, braucht es mehr als nur Bandbreite. Es braucht Visionen, Vertrauen und Partner, die dieselbe Sprache sprechen. „Es geht nicht darum, alles allein zu machen, sondern darum, das Beste für die Region herauszuholen”, sagt Buchegger.
Er und sein Team haben genau das getan. Statt in Oberösterreich ein eigenes Glasfasernetz hochzuziehen, nutzt Magenta die bestehende Infrastruktur der BBOÖ Breitband Oberösterreich. Statt Hoheitsansprüchen gilt: Vertrauen in einen regionalen Partner, schnelle Kommunikationswege und geteilte Verantwortung. „Wenn zwei Partner dasselbe Ziel verfolgen, braucht es keine langen Abstimmungswege”, erklärt Buchegger. Die ersten Monate der Zusammenarbeit hätten gezeigt: Offenheit und gegenseitiges Vertrauen schlagen komplizierte Verträge. Kurze Wege schlagen perfektionistische Planung.
Die Entscheidung, nicht alles selbst zu bauen, ist mehr als eine Kostenrechnung. Sie ist eine Haltung. Eine, die die Stärken anderer anerkennt. Die BBOÖ kennt die Region, hat die Infrastruktur, versteht die lokalen Strukturen. Magenta bringt nationale Service-Expertise und Kundenzugang mit. Zusammen entsteht etwas, das allein Jahre länger gedauert hätte.
„Die enge Abstimmung mit dem Land Oberösterreich und Breitbandkoordinator Horst Gaigg ist für uns zentral”, betont Buchegger. Auch hier: kein Gegeneinander, sondern ein Miteinander. Fördermanagement, Ausbauprioritäten, Schnittstellen zu Gemeinden – alles wird frühzeitig abgestimmt.
Für die Menschen in Oberösterreich bedeutet das: Unternehmen bekommen schneller Zugang zu stabilem Internet, Schulen können digitale Bildung umsetzen, Familien am Land bleiben verbunden. Nicht irgendwann, sondern jetzt. Das ist vielleicht die eigentliche Lektion: Manchmal ist der schnellste Weg nach vorne nicht der, auf dem man alles selbst trägt. Sondern der, auf dem man anderen vertraut – und gemeinsam weiterkommt._
Magenta
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