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 (Arbeits)Zeit für Flexibilisierung!
Schon gewusst

(Arbeits)Zeit für Flexibilisierung!

30. September 2016

(Arbeits)Zeit für Flexibilisierung!

„Das Arbeitsgesetz muss moderner und flexibler werden“, fordert Wirtschaftsbund-Obfrau Doris Hummer als logische Folge einer aktuellen Befragung des Wirtschaftsbunds Oberösterreich. Es sind vor allem zwei Themenbereiche, die den Unternehmern durch Auflagen, Kontrollen und komplizierte Gesetze besonders zu schaffen machen: die komplexe Lohnverrechnung und die unflexiblen Arbeitszeitregelungen. „Wir müssen weg von der starren Fünf-Tage-Woche, hin zu einem flexiblen, bedarfsorientierten Arbeitszeitgesetz! Dieses soll in Zukunft nur mehr die Rahmenbedingungen definieren. Die Details müssen auf Ebene der Betriebe geregelt werden können“, sagt Hummer.

Mehr Flexibilität, aber nicht mehr Arbeit

Konkret fordert der Wirtschaftsbund, dass zukünftig das Arbeitszeitgesetz eine Wochenarbeitszeit (wie jetzt zum Beispiel 38,5 oder 40 Stunden) festlegt, in Ausnahmefällen soll eine wöchentliche Höchstarbeitszeit aber auf 60 Stunden erhöht werden können. Ein Jahresarbeitsmodell soll dabei aber sicherstellen, dass es über einen Durchrechnungszeitraum von 18 Monaten insgesamt zu keiner Mehrarbeit kommt. „Die flexiblere Handhabung der täglichen Normalarbeitszeit wird Arbeitgebern und Arbeitnehmern maßgeblich helfen, individuelle Bedürfnisse besser zu vereinbaren. Ob Elternsprechtag oder Großauftrag – beides muss in einem modernen Arbeitszeitmodell individuell lösbar sein.

„Ob Elternsprechtag oder Großauftrag – beides muss in einem modernen Arbeitszeitmodell individuell lösbar sein.“

Doris HummerObfrau, OÖ Wirtschaftsbund



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Redaktion
Susanna Wurm
Fotos
Jasmina Rahmanovic, Thinkstock
Erschienen
30.9.2016
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