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 Salzburg Wohnbau: Starkes Bauprogramm, Wohnraum für alle Generationen und ressourcenschonendes Bauen
Die Geschäftsführer der Salzburg Wohnbau: Thomas Maierhofer und Georg Grundbichler
Schon gewusst

Salzburg Wohnbau: Starkes Bauprogramm, Wohnraum für alle Generationen und ressourcenschonendes Bauen

28. Mai 2026

Mit einem breiten Bauprogramm, einem kontinuierlich wachsenden Verwaltungsbestand und konsequenten Investitionen in ressourcenschonendes Bauen zieht die Salzburg Wohnbau eine positive Bilanz. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur neue Wohnprojekte, sondern die strategische Weiterentwicklung bestehender Flächen, ressourcenschonendes Bauen und die Überführung innovativer Forschungsansätze in die Praxis.

2025 verzeichnete das Unternehmen 15 Projektstarts mit insgesamt 273 Wohneinheitenund rund 18.900 Quadratmetern Wohnfläche. Das Neubau- und Sanierungsvolumen betrug im vergangenen Jahr 92 Millionen Euro. Für 2026 sind 155 Wohnungsübergaben geplant, was die Kontinuität des Bauprogramms unterstreicht. Rund 70 Prozent aller neu gestarteten Einheiten entfallen auf geförderte Miet- und Mietkaufwohnungen.

Kontinuierliches Wachstum

Der österreichische Immobilienmarkt erholt sich nach einer Phase der Zurückhaltung. Die seit 2025 wirkende, neue Wohnbauförderung hat dabei einen messbaren Impuls gesetzt. „Die Wohnbauförderung hat gemeinsam mit dem stabiler werdenden Zinsmarkt Bewegung in den Markt gebracht. Der Erwerb von Eigenheimen ist für breitere Bevölkerungsschichten wieder realistisch geworden, die Nachfrage nach Eigentumswohnungen ist spürbar gestiegen. Gleichzeitig bleibt die geförderte Mietwohnung mit ihrem preisgedeckelten und inflationsgeschützten Mietzins das meistgefragte Produkt”, sagt Georg Grundbichler, Geschäftsführer der Salzburg Wohnbau.

Mit der Eigenheimsicherung hat die Salzburg Wohnbau ein Modell entwickelt, das insbesondere in Übergangsphasen sowie bei den derzeit ausgeschöpften Mitteln der Wohnbauförderung zusätzliche Sicherheit gibt: Der Kaufpreis wird frühzeitig fixiert, während die endgültige Erwerbsentscheidung später erfolgen kann. Dadurch entstehen Planbarkeit und finanzieller Spielraum zugleich.

Der Verwaltungsbestand wächst kontinuierlich: Ende 2025 betreute die Salzburg Wohnbau bereits 37.700 Einheiten, darunter mehr als 20.000 Wohnungen. Das Wachstum resultiert sowohl aus eigener Bautätigkeit als auch aus steigender externer Nachfrage nach professioneller Hausverwaltung durch die Salzburg Wohnbau. Die Salzburg Wohnbau setzt dabei auf einen hybriden Service aus persönlicher und digitaler Dienstleistung.

Hallein STADT.LAND.LEBEN.: Bestand statt Neufläche

Ein zentrales Beispiel für das Bauen im Bestand ist das Projekt Hallein STADT.LAND.LEBEN. Eines der größten Wohnprojekte der Salzburg Wohnbau entsteht derzeit in Hallein: Auf dem rund 11.000 m² großen ehemaligen Reisinger-Areal entstehen in zwei Bauabschnitten 183 geförderte Wohnungen. Das Besondere ist nicht nur die Größe. Entscheidend dabei: Die Entwicklung erfolgt vollständig auf einer bereits genutzten Fläche – ohne zusätzlichen Bodenverbrauch.

Vorgesehen sind Miet-, Mietkauf- und Eigentumswohnungen in verschiedenen Größen, Einheiten für Generationenwohnen sowie ein Angebot für betreutes Wohnen. Ergänzt wird das Ensemble mit einer Gewerbeeinheit für Dienstleister sowie einem öffentlichen Spielplatz, der auch der Halleiner Bevölkerung offensteht. „Das Projekt Stadt.Land.Leben. zeigt exemplarisch, wie wir künftig bauen wollen: Bestand weiterentwickeln statt neue Flächen versiegeln“, sagt Salzburg Wohnbau-Geschäftsführer Thomas Maierhofer. „Das ist kein Kompromiss, sondern eine strategische Ausrichtung.“

Bereits beim Rückbau der bestehenden Gebäude wurde konsequent auf Ressourcenschonung gesetzt. Über 700 Tonnen Ziegel und rund 3.000 Kubikmeter Altbeton wurden nahezu vollständig recycelt. Rund 30 Prozent der vormals versiegelten Fläche werden in Grünzonen umgewandelt – mit Spielplätzen, Gemeinschaftsgärten und begrünten Aufenthaltsbereichen. Das Projekt bringt damit nicht nur Wohnungen, sondern auch ein Stück Freiraum zurück in die Stadt.

Bestand weiterdenken

Neben Hallein verfolgt die Salzburg Wohnbau weitere Projekte, die den Fokus auf Bestand, Nachnutzung und Ressourcenschonung legen. Mit BILLY UP in der Billrothstraße in Salzburg entwickelte die Salzburg Wohnbau ein weiteres Bestandsprojekt, das im Rahmen der unternehmensinternen Forschungs- und Entwicklungsarbeit entstanden ist. BILLY UP zeigt im Re-Use-Verfahren, was möglich ist, wenn man mit Köpfchen statt mit der Abrissbirne plant. Beim Re-Use-Verfahren wird Bestehendes neu gedacht und Ressourcen gespart. Das Projekt  umfasst 36 Einheiten, bei 16 Wohneinheiten wurden mit einem Roboter gedruckte Nasszellen aus Beton verbaut – die ersten ihrer Art in Österreich. Das spart Material, reduziert Abfall und beschleunigt den Bauprozess. In Kombination mit dem Bestandserhalt werden so über 1000 Tonnen CO₂ eingespart.

Vom Forschungsprojekt zum Standard

Das Forschungsprojekt Reduce25 ist der nächste Schritt einer Innovationslinie, die die Salzburg Wohnbau konsequent weiterentwickelt: über den Einsatz von Recycling-Betonund futureBloc bis hin zur 3D-gedruckten Betondecke. Das Innovationsprojekt Reduce25 hat den Prototypenstatus hinter sich gelassen. In der Salzstadlstraße in Hallein entsteht derzeit das erste mehrgeschoßige Wohnbauprojekt Österreichs mit einer 3D-gedruckten Betondecke. Die bisherigen Ergebnisse sind deutlich messbar: 34 Prozent weniger Betonverbrauch, 26 Prozent weniger Bewehrungsstahl und rund 21 Tonnen weniger CO₂-Ausstoß im Vergleich zu herkömmlichen Bauweisen. Die nächste Zusammenarbeit mit den Projektpartnern ist bereits in Planung. „Für uns geht es nicht mehr um einzelne Prototypen. Unser Ziel ist es, Innovationen in die Serie und damit in den Alltag des Bauens zu bringen“, erklärt Maierhofer. „Das Material, das wir nicht verbrauchen, ist immer das nachhaltigste.“

Digitalisierung in der Hausverwaltung

In der Hausverwaltung erweitert die Salzburg Wohnbau ihre digitalen Dienstleistungen um ein neues Abstimmungstool. „Abstimmungen, Beschlüsse und Zustimmungen können damit unabhängig von Eigentümerversammlungen durchgeführt werden – transparent, nachvollziehbar und rechtssicher. Die Teilnahme ist digital über Smartphone, Tablet oder Computer möglich, auf Wunsch auch weiterhin per Post”, erklärt Grundbichler. Das Abstimmungstool ergänzt die Hausverwaltungsplattform „Alfred“, die bereits von mehr als 50 Prozent der Kundinnen und Kunden regelmäßig genutzt wird.

Der Anspruch der Salzburg Wohnbau ist seit 25 Jahren gleich geblieben: leistbaren Wohnraum schaffen, Bestand weiterentwickeln und Gemeinden wie Bewohner langfristig verlässliche Lösungen bieten.

INFOBOX

Über die Salzburg Wohnbau

Die Salzburg Wohnbau schafft seit 25 Jahren nachhaltigen und leistbaren Wohnraum. Mit mehr als 330  Mitarbeiter:innen ist das Unternehmen einer der größten gemeinnützigen Bauträger der Region und realisiert Projekte in Salzburg und Bayern. Um den Kunden ein breites Leistungsspektrum im Wohnungs- und Kommunalbau anbieten zu können, vereint die Salzburg Wohnbau insgesamt neun Unternehmen. Dazu gehören die Salzburg Wohnbau GmbH, drei gemeinnützige Wohnbaugesellschaften, die Kommunal Service Salzburg, die Salzburg Wohnbaufinanz GmbH, die Baurechts AG und die Wohnbau Bayern sowie die hauseigene Architekturmarke artfield. Ergänzt wird das Netzwerk durch Beteiligungen am Softwareunternehmen WoWis sowie an der Linzer GSA Wohnbauträger GmbH.
Durch die enge Zusammenarbeit innerhalb der Unternehmensgruppe und mit den Beteiligungsunternehmen können Synergien gezielt genutzt und Kompetenzen optimal gebündelt werden.

Redaktion

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