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 Eine Choreografie zwischen vier Gebäuden
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Eine Choreografie zwischen vier Gebäuden

30. März 2026

Das neu entstandene Quadrill in Linz ist mehr als nur ein Immobilienprojekt. Der vierteilige Gebäudekomplex verbindet Arbeit, Wohnen und Leben und ist eine Vision von einem Stadtteil, der aufblüht. Ralph Lagler, Bereichsleiter Immobilien bei der Bodner Gruppe, die den Bau vor Kurzem fertiggestellt hat, nimmt uns auf eine Führung hinter die Kulissen mit und erzählt uns, was ihn an dem Projekt so fasziniert.

Es ist ein kalter, aber sonniger Tag, als wir Ralph Lagler vor dem Braulokal Liesl in Linz treffen. Von dort nimmt er uns mit auf eine Tour durch das gesamte Areal des Quadrills. „Heute werden Sie noch einen besonderen Ausblick genießen“, sagt der Bereichsleiter Immobilien bei der Bodner Gruppe und deutet auf den imposanten Turm hinter der historischen Tabakfabrik. Erstaunlich, wie entspannt er angesichts des imposanten Bauprojekts ist.

Das Quadrill. Schon der Name klingt nach Bewegung, nach Dialog. Vier Gebäude – Memphis, Boston, Virginia und der namensgebende Quadrill Tower –, die miteinander kommunizieren wie Tänzer einer Quadrille. Es ist kein Zufall, dass drei der Namen auch alte Tabakmarken sind. Ein Augenzwinkern an die Geschichte des Ortes.

Ein Stadtteil entsteht

Während wir über das Behrensband spazieren – jene verbindende Ebene im ersten Obergeschoss, die alle vier Gebäude zusammenhält –, wird schnell klar: Hier ist nichts dem Zufall überlassen. „Wir wollten keinen Gebäudekomplex schaffen, sondern einen Ort, an dem Menschen gerne Zeit verbringen“, erklärt Lagler. Seine Augen leuchten, wenn er von den konsumfreien Außenräumen spricht, von den Grünflächen, die zum Verweilen einladen, von den Community-Spaces, in denen sich Bewohnerinnen und Bewohner, Büroangestellte und Hotelgäste begegnen können.

Das Konzept erinnert an Peter Behrens, den legendären Gestalter, der Anfang des 20. Jahrhunderts für die Tabakfabrik ein Corporate-Identity-Konzept entwickelte, das seiner Zeit weit voraus war. Diese Tradition setzt die Bodner Gruppe konsequent fort: Vom Dach bis zum Erdgeschoss zieht sich ein durchdachtes Gestaltungskonzept, bei dem jedes der vier Häuser seinen eigenen Charakter, seine eigene Farbe behält und gleichzeitig Teil eines großen Ganzen bleibt. Mit eben jenem Konzept konnte sie sich vor einigen Jahren beim Wettbewerb der Stadt Linz durchsetzen.

Der Aufzug gleitet fast lautlos nach oben. Lagler erklärt nebenbei das ausgeklügelte Erschließungssystem: Drei Besucheraufzüge und ein Lastenaufzug für das Arcotel Tabakfabrik, vier weitere für die Büroflächen, zwei zusätzliche für die barrierefreie Anbindung (Tiefgarage bis Behrensband). „Jedes Gebäude funktioniert autark“, betont er. „Man könnte den Tower theoretisch herausziehen und woanders hinstellen – er würde eigenständig funktionieren.“

Ein Immobilienprojekt ist gelungen, wenn es sich im städtischen Bewusstsein verankert hat.
Ralph Lagler
Bereichsleiter Immobilien, Bodner Gruppe

Der Blick von oben

Im 27. Stock angekommen, verschlägt es uns kurz die Sprache. Die Sonnenterrasse, Laglers persönlicher Lieblingsort, bietet einen imposanten Panoramablick über Linz. Die Donau schlängelt sich silbern durch die Stadt, im Hintergrund erheben sich die Hügel des Mühlviertels. Dass diese Terrasse überhaupt nutzbar ist, verdankt Sie einem architektonischen Kniff: Die Fassade wurde außen herumgezogen, um Windschutz zu schaffen. 

Von hier oben wird auch die fünfte Fassade sichtbar: die Dächer der vier Gebäude. Jedes architektonisch gestaltet, mit Spielplätzen auf den Wohnbauten, mit unterschiedlichen Farben und Strukturen. „Das nimmt man von unten gar nicht wahr“, sagt Lagler, „aber es gehört zum Konzept: von oben bis unten durchdacht.“

Der 109 Meter hohe Quadrill Tower ist nun das höchste
Hotel- und Bürogebäude Österreichs außerhalb Wiens. Der 360-Grad-Ausblick vom 27. Stock auf Linz war der Wow-Moment auf unserer Führung durch das Quadrill. Anlässlich unserer Sommerausgabe dürfen wir dort ein Event veranstalten. Ich weiß jetzt schon: Das wird ein wortwörtliches HIGHlight!

persönliche Notiz zum Interview von

Melanie

Krisen als Begleiter

Als wir später im modernen Fitnessstudio „Anytime Fitness“ stehen – auch ein Highlight mit seinen bodentiefen Fenstern und Blick auf die Tabakfabrik –, kommt Lagler auf die Herausforderungen zu sprechen. Seit 2018 läuft das Projekt, und es hat alle Krisen der letzten Jahre mitgenommen: Corona, Materialengpässe, Inflation, Lieferkettenprobleme.

„Die lange Laufzeit war definitiv die größte Herausforderung“, sagt er nachdenklich. Dann, nach einer kurzen Pause: „Aber wir haben es gemeistert. Im Team.“

Dieser Teamgedanke zieht sich durch das gesamte Gespräch. Lagler, der seit 2013 bei der Bodner Gruppe ist, spricht von Zusammenarbeit, von gemeinsamen Zielen, von dem Willen, etwas zu schaffen, das bleibt. „Ein Immobilienprojekt ist für mich dann gelungen, wenn es sich im städtischen Bewusstsein verankert hat.“ Es gehe ihm nicht um Quadratmeter oder Renditen, es gehe um Identität.

Mehr als Wohnen und Arbeiten

Die Österreichzentrale der Brau Union hat sich im Quadrill angesiedelt. Das Arcotel Tabakfabrik betreibt nicht nur Zimmer im Tower, sondern auch 1.000 Quadratmeter Konferenzfläche – für Businessmeetings, Bälle und gesellschaftliche Events. In den Wohnungen von Memphis und Boston lebt man mit Blick auf die historische Tabakfabrik. Auf den Dächern spielen Kinder, während ihre Eltern in den Grünräumen entspannen oder sich in der Skybar auf einen Drink
treffen.

Wie wird das Quadrill in zehn Jahren aussehen? „Es soll immer noch gut besucht sein. Ein Stadtteil, den die Linzerinnen und Linzer auch für die Freizeit nutzen.“ Nicht nur Durchgangsort, nicht nur Arbeits- oder Wohnraum, sondern ein Ort zum Leben. Ein Blick zurück auf die vier Gebäude zeigt: Sie stehen dort wie Tänzer auf einer Bühne. Verschränkt, miteinander im Dialog, jedes mit eigenem Charakter und doch ein harmonisches Ganzes. Die Bodner Gruppe hat hier nicht einfach gebaut. Sie hat choreografiert. Und wenn man Ralph Lagler zuhört, spürt man: Diese Choreografie ist noch lange nicht zu Ende._

Facts facts facts

4-teiliges Gebäudeensemble als moderner Arbeits-, Wohn- und Lebensraum

3.000 m² Handelsfläche, davon 1.000 m² für Gastronomie

18.000 m² Bürofläche

8.400 m² Wohnfläche

Grundwasser sorgt für CO₂-neutrale Heizung des gesamten Areals, eine PV-Anlage produziert jenen Strom, der für die Grundwassernutzung benötigt wird.

Redaktion

  • Melanie Kashofer

Fotos

Antje Wolm, Gregor Hartl Photography

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