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 Knochenschraube statt Metallimplantat –  surgebright verändert die Chirurgie und Orthopädie
Schon gewusst

Knochenschraube statt Metallimplantat – surgebright verändert die Chirurgie und Orthopädie

20. April 2022

Knochenschraube statt Metallimplantat –  surgebright verändert die Chirurgie und Orthopädie

Was geschieht nach einem komplizierten Knochenbruch? Man wird operiert und die Knochen werden mit Metall fixiert. Je nach Verletzung dauert es bis zu eineinhalb Jahre Regenerationszeit, bis man die Implantate wieder entfernen kann. Was den nächsten Krankenstand nach sich zieht. Dieser Umstand war dem Orthopäden Klaus Pastl ein Dorn im Auge. Der Linzer Mediziner entwickelte „Shark Screw®“, ein Transplantat aus menschlichem Knochen, das die zweite Operation unnötig macht, weil die „Knochenschraube“ zum Teil des Körpers wird.

Die Schraube, die Teil des Körpers wird

Innerhalb von zwei Wochen wachsen Gefäße in das Transplantat ein. Osteozyten und Osteoblasten, die so genannten „Knochenzellen“, bauen die Schraube so um, dass sie nach ein bis zwei Jahren im Röntgen nicht mehr sichtbar ist. Selbst die Knochendichte passt sich im Lauf der Zeit an die örtliche Belastung an, wird härter. Der Körper unterscheidet nicht, ob er gerade die Shark Screw® oder den eigenen Knochen umbaut. Er sieht beides als gleich an. „Das ist ein wesentlicher Unterschied zu Metallen und Kunststoffen, die jahrelange Fremdkörperreaktionen nach sich ziehen können.“

Alles begann in den 90ern mit einer Frage

„Ist es möglich, Knochenbrüche, Sehnenrisse oder Arthrose ohne Metallimplantate zu behandeln?“ Klaus Pastl begann schon ab den 1990er Jahren zu überlegen, wie man die Knochenheilung bestmöglich unterstützen könnte. Mit der Erfahrung von mehr als 10.000 Operationen ausgestattet, sah der erfahrene Mediziner immer wieder ähnliche Probleme – und nicht alles ließ sich mit Metall oder Titan behandeln. Er begann zu forschen und mit Hilfe von erfolgreichen Kooperationen, wie etwa mit der TU Graz, wurde die perfekt gefräste Knochenschraube Realität. 2016 gründete er mit seinen beiden Söhnen Lukas und Thomas Pastl in Lichtenberg das MedTech-Start-up surgebright. Nun produziert Patsl gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Zell- und Gewebeersatz (DIZG) in Berlin die innovativen Schrauben aus menschlichem Knochengewebe. Rund 3000 wurden in Österreich schon erfolgreich eingesetzt, jetzt arbeitet man an der internationalen Vermarktung.

Große Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten

Neben Knochenbrüchen, Bänder- und Sehnenrissen an Hand, Schulter, Knie, Ellbogen oder Fuß zählen auch Knochenfehlstellungen, wie zum Beispiel der Hallux valgus, sowie Abnutzungserscheinungen wie bei der Arthrose, zu den Haupteinsatzgebieten der mittlerweile preisgekrönten Shark Screw®. Das Team um Klaus Pastl gewann neben dem Phönix Business Award 2017, den Patentstaatspreis in Silber und – mit dem Houska Preis in Bronze – den größten Forschungspreis Österreichs.

(c) surgebright

Forschen an der Knochenheilkunde der Zukunft.

Wir sind davon überzeugt, dass menschliches Gewebe das beste Material ist, um Knochenbrüche, Fehlstellungen oder Arthrose operativ zu behandeln.

Dr. Klaus Pastl

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Redaktion
Sonja Wöhrenschimmel-Wahl
Erschienen
20.4.2022
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