Worauf es wirklich ankommt...

Beim Standortwettbewerb. Am Karriereweg. Beim Führen von Menschen. Und im Leben. Darüber unterhalten wir uns mit Josef Kinast, Siemens-Niederlassungsleiter in Linz, der zwar seit 33 Jahren nicht die Firma gewechselt hat, wohl aber mehrmals den Job - er ist ständig in Bewegung und scheut Veränderungen nicht. Nur an einem hält er konsequent fest: an seinen Prinzipien. Die verrät er uns in dem sehr persönlichen Gespräch, das eigentlich ein kurzes Interview zum Thema „Wertschöpfung in Oberösterreich“ hätte werden sollen.

Doch wenn man den Oberösterreich-Chef des führenden Technologieunternehmens danach fragt, wie es ihm gelingen mag, sowohl am Weltmarkt als auch am Wirtschaftsstandort Oberösterreich einiges voranzutreiben, dann kommt man nicht darum herum, über den Menschen Josef Kinast zu sprechen. Denn im harten Wettbewerbskampf kommt es wohl vor allem auf die Führungsqualität an. Die hat sich der gebürtige Mostviertler schon in sehr jungen Jahren angeeignet. „Ich bin als Ältester von sieben Kindern am Bauernhof aufgewachsen. Und wenn man im August, während alle anderen Kinder im Schwimmbad sind, seine Geschwister zum Kartoffelklauben motivieren soll, dann lernt man alle Tricks der Motivation“, sagt er und lacht. Geprägt habe ihn aber auch die Zeit im Internat, wo man „Disziplin und Überleben lernt.“ Von den anfänglich 52 Schülern traten nur 16 zur Matura an. Josef Kinast war einer davon, danach studierte er JUS in Wien. Und wieder motivierte er nicht nur sich selbst, sondern ein ganzes Team. „Ich war hochschulpolitisch tätig und hab viel Verantwortung übernommen – man lernt, auch ohne Geld, einiges in Bewegung zu bringen“, erzählt der Siemens-Chef in Linz. Somit haben wir schon das erste Prinzip von Josef Kinast entdeckt: „Wer nicht gestaltet, wird gestaltet.“ Daran hielt er auch schon 1983 bei seinem Eintritt in die Siemens AG Österreich fest.

Vertrauen

„Ich hab die Wurzeln des Unternehmens kennengelernt, habe circa alle fünf Jahre den Job gewechselt ohne das Unternehmen zu wechseln. Das ist ja das Schöne an so einem großen Konzern: Man kann immer wieder neue Herausforderungen annehmen, ohne die Firma wechseln zu müssen“, sagt Kinast. Angst vorm Sprung ins kalte Wasser hatte er dabei nie – er sammelte Erfahrungen im Ausland und er stellte sich auch schwierigen Führungsaufgaben. Dabei setzte er schon früh auf innovative Ansätze in Richtung Flexibilisierung. „Ein Mitarbeiter im Einkauf wollte kündigen, weil er so eine lange Anreise nach Wien hatte. Das war aber ein wirklich guter Einkäufer“, erinnert sich Kinast. Also ermöglichte er ihm, einen Telearbeitsplatz einzurichten und an einigen Tagen von zuhause aus zu arbeiten. 1996 ein noch völlig unbekanntes Terrain. „Dieser Mann ist heute immer noch einer der besten Mitarbeiter.“ Immer wieder war und ist es ihm auch ein Anliegen, Frauen vor dem sogenannten Karriereknick zu bewahren und er ermutigt sie, rascher ins Berufsleben zurückzukehren. Möglich macht er das mit der im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem WIFI Oberösterreich eröffneten Krabbelstube für Siemens Kinder und auch mit Homeoffice-Arbeitsplätzen. Dabei gehe es vor allem um die Vertrauenskultur – womit wir beim nächsten Prinzip angekommen sind: „Man erkennt die Leistung der Leute an ihren Ergebnissen.“ Wie sie diese erreichen und wo sie arbeiten, sei egal – sofern es die Aufgabe zulässt. „Man muss vertrauen können. Ich kann nicht hinter jedem herlaufen und darum bin ich so allergisch gegen übertriebene Aufzeichnungen und Formalismus, denn diese sind nicht zwingend wertschöpfend“, sagt Kinast. Und was, wenn das Vertrauen von manchen ausgenutzt werde? „Das kann passieren, aber man kommt immer darauf. Und dann bin ich entschlossen und konsequent.“

Verantwortung

Schreien hört man dann den Verantwortlichen für 1.400 Mitarbeitern dennoch nicht, das sei nicht seine Art. Was nicht heißt, dass er still ist. Im Gegenteil – das Kommunizieren mit den Mitarbeitern zähle zu den wichtigsten Aufgaben einer Führungskraft, so Kinast. „Medienberichte, die ja jederzeit online verfügbar sind, können bei den Mitarbeitern für Verunsicherung sorgen. Da ist es umso wichtiger, bei den Menschen vor Ort zu sein und sie aufzuklären.“ Denn viele würden sich vor Dingen fürchten, die sie gar nicht betreffen. Mitarbeiterveranstaltungen, die Klarheit schaffen sollen, stehen daher immer wieder auf der Tagesordnung bei Siemens in Linz. „Man muss die Ängste der Mitarbeiter ernst nehmen und diese diskutieren. Man muss als Führungskraft aber auch Optimismus ausstrahlen, Lösungen aufzeigen und die Sorge vor Veränderungen nehmen können“, erklärt Kinast. Er selbst sieht Veränderungen nie als Bedrohung, sondern als Chance. Wer gute Produkte hat und ständig an deren Weiterentwicklung arbeitet, der kann diese Chance nutzen. „Es ist natürlich das Beste, wenn man sagen kann, dass die Auftragslage gut und die Auslastung gegeben ist“, so Kinast weiter. Dass es ein permanenter Kampf ist, am Standort wettbewerbsfähig zu bleiben, verheimlicht er aber ebenso nicht vor seinen Mitarbeitern. Denn sein Prinzip Nummer Drei lautet: Die Wahrheit ist zumutbar. „Ich nehme die Verantwortung für die 1400 Mitarbeiter sehr ernst und es ist einfach spannend, hier für den Standort Oberösterreich international zu kämpfen.“

Wie groß ihm dieses Anliegen ist, erkennt man auch an seinen zahlreichen ehrenamtlichen Funktionen in Oberösterreich. Unter anderem ist Kinast Vorstandsmitglied der Industriellenvereinigung, Beiratssprecher von Clusterland OÖ und Aufsichtsrat-Mitglied der Business Upper Austria. „Nicht nur in Oberösterreich, in ganz Österreich müssen wir aufpassen, dass wir den internationalen Anschluss nicht verlieren. Wir müssen die Rahmenbedingungen verbessern durch Bürokratieabbau, Flexibilisierung der Arbeitszeitregelugen und Innovationen im Infrastrukturausbau“, erklärt Kinast. Die Chancen stünden seiner Meinung nach gut. Was er vor allem den leistungsbereiten Menschen und auch der guten Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Unternehmen zuschreibt. „Die Leitbetriebe arbeiten bei Innovationen sehr eng mit den mittelständischen Unternehmen zusammen und treten gemeinsam am Weltmarkt auf.“ Damit sei man hierzulande gerade beim Thema Industrie 4.0 auf einem guten Weg und daher der Standort für die Zukunft gerüstet. Dass in mittelständischen Unternehmen die Angst vor Veränderungen und damit die Scheu vor Kooperationen groß sei, sieht Kinast als Vorurteil. „All diese Unternehmen stehen im intensiven Wettbewerb weltweit, da wird man zu seinem Glück auch gezwungen. Sonst hat man keine Chance, zu bestehen.“

Neugierde

Um bestehen zu können, braucht es auch hochqualifizierte Mitarbeiter. Der Kampf um diese wird immer größer. „Wir brauchen bei Siemens exzellente Menschen auf allen Ebenen der Ausbildung – eine Mischung aus Facharbeitern, HTL-Absolventen und auch Akademikern. Aber, das ist klar zu sagen, wir brauchen nicht nur Akademiker“, ist Kinast überzeugt. Facharbeiter zu finden, sei in Oberösterreich derzeit schwierig. Die Nachfrage ist groß, die demografische Entwicklung macht es noch schwieriger. Siemens investiert bereits sehr viel in Richtung Facharbeiter-Ausbildung und geht auch Kooperationen mit HTL-Absolventen ein, um sie mit Praxis-Plätzen ans Unternehmen zu binden. „Aber es ist eine ständige Herausforderung, die richtigen Personen am Markt zu finden.„Vielen fehle die Bereitschaft, internationale Erfahrungen zu sammeln. Gerade bei Siemens Oberösterreich gäbe es spannende Exportmärkte wie China, USA und Mexiko, wo man etwa als Projektleiter für bestimmte Zeit tätig sein kann. Er selbst habe die internationale Vernetzung von Siemens immer geschätzt: „Wenn man aus dem kleinen Mostviertel kommt und dann die große weite Welt kennen lernt, ist das ein großes Geschenk.“ Diese Neugierde wünscht er auch anderen jungen Menschen. „Man nimmt so viel mit aus dem Ausland und lernt erst dann, seine Heimat zu schätzen.“

Seit fünf Jahren schätzt Josef Kinast nun auch den Standort Oberösterreich – zumindest die Wochentage verbringt er hier, am Wochenende kehrt er zurück nach Wien, wo er gemeinsam mit seiner Frau wohnt. „Die Kommunikationswege zwischen den Unternehmensvertretern, der Politik und der Wissenschaft sind hier sehr kurz, das ist nicht selbstverständlich“, sagt er. Es mache ihm großen Spaß, für den Standort zu arbeiten, weil: „Siemens ist mit vielen seiner auch in Oberösterreich entwickelten und erzeugten Produkte und Lösungen am Weltmarkt vertreten – vor allem mit Automatisierungslösungen für die Automotive- und Luftfahrtindustrie sowie Transformatoren.“ Welche wirtschaftliche Bedeutung ein Weltkonzern wie Siemens für den Standort Oberösterreich hat, sei der Gesellschaft meist gar nicht bewusst. „Man weiß, dass Siemens ein internationales Unternehmen ist – dass es aber zusätzliche Wertschöpfung in Oberösterreich schafft, geht oft unter“, so Kinast. 427 Millionen Euro Umsatz, sei aber nur eine nackte Zahl. Hinzu komme noch die Wertschöpfung bei anderen Firmen: „Durch unser Einkaufsvolumen von rund 265 Millionen Euro bei insgesamt fast 1.800 oberösterreichischen Unternehmen sichern wir eine Vielzahl von Arbeitsplätzen.“ Auf die Frage, wie sicher der Standort in Linz sei, antwortet Kinast: „Siemens Oberösterreich gibt es seit mehr als 110 Jahren – ich bin natürlich kein Hellseher, aber es gibt keine Anzeichen, dass der Standort gefährdet sein könnte.“

Wertschätzung

Er werde sich jedenfalls zu 100 Prozent für Siemens in Oberösterreich einsetzen. Und das mit zwei weiteren Lebensprinzipien. Zum einen: Begib dich nie in Abhängigkeiten, egal von wem. Und zum anderen: Behandle deine Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und generell alle so, wie du selbst behandelt werden möchtest. „Dann geht alles sehr einfach – im beruflichen wie auch im privaten Leben“, sagt Josef Kinast mit Nachdruck. Doch dann runzelt er die Stirn, überlegt kurz und fügt schließlich schmunzelnd hinzu: „Wobei ich Sie gerade ganz und gar nicht so behandle wie ich behandelt werden möchte ... weil ich Ihnen viel zu viel erzähle. Wie wollen Sie denn daraus einen Artikel machen?“_

Gedanken.

Respekt habe ich vor _der Leistung von Menschen. Und nicht vor deren Titel.

Das Leben ist _viel zu kurz, um sich immer nur in ausgetretenen Pfaden zu bewegen. Deshalb soll man immer neugierig bleiben. Denn: Nichts ist spannender als die Zukunft.

Wütend macht mich _engstirniges, kleinkariertes Denken. Ich verstehe nicht, warum sich manche Menschen das Leben gegenseitig so schwer machen, egal ob in Politik oder Wirtschaft.

Am Ende bleiben _nicht die Zahlen, die man abgeliefert hat. Die sind vergessen, sobald das Geschäftsjahr vorbei ist. Was bleibt, sind die Häuser, die man gebaut hat und vor allem die Menschen, die man gefördert oder geprägt hat. Das ist meine Motivation.

Im Nachhinein hätte ich _vielleicht manchmal andere Prioritäten setzen können, als meine beiden Töchter noch Kinder waren. Ich habe am Wochenende immer viel Zeit mit ihnen verbracht, aber während der Woche war ich viel unterwegs. Was man da oft verpasst, merkt man erst im Nachhinein. Deshalb sag ich zu meinen Mitarbeitern immer: Kümmert euch um eure Kinder! Egal ob Vater oder Mutter. Es gibt nicht nur die Firma, sondern auch ein privates Umfeld. Darauf muss man rechtzeitig schauen, denn sonst steht man am Ende des Berufslebens vor dem Nichts.

#Ähnliche Artikel

Was wäre, wenn …

… sich der Fachkräftemangel noch weiter intensivieren würde? Wenn wir aufgrund der sich verändernden Rahmenbedingungen am Arbeitsmarkt unseren Status als Wohlstandsgesellschaft aufgeben müssten? Oder wenn Künstliche Intelligenzunsere Arbeitskraft ablösen würde?Wir haben Gerhard Straßer, Landesgeschäftsführer des AMS Oberösterreich, zum beruflichen und privaten Philosophieren eingeladen und sehr persönliche Einblicke erhalten.

Wenn dich die Alpha-Gal-Zecke beißt

Angenommen, man steht hoch oben auf dem Gipfel, links und rechts fallen die Felswände steil hinab – und die Höhenangst packt einen im Genick. Die beste Strategie dagegen? Unten bleiben natürlich, würden die meisten antworten. Doch was wäre, wenn das Hinaufkraxeln ein Teil der Problemlösung wäre, auch wenn man der Angst ins Auge blicken müsste? Über die Superkraft der Gefühle. Die einen dazu bringen können, Berge zu besteigen – und das Klima zu retten.

Ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Einmal mehr sammelt Offisy-Gründerin Stefanie Schauer Spenden zugunsten des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF). Durch den Verkauf von handgemachten Armbändern und Ohrringen von Maschalina soll Frauen, denen Gewalt widerfahren ist, schnell und unbürokratisch geholfen werden.

„Wir stellen die richtigen Fragen und hören aufmerksam zu“

Manchmal braucht es Wegbegleiter:innen, die einen dabei unterstützen, neue Pfade zu betreten oder überhaupt wieder auf Schiene zu kommen – sowohl im Privatleben als auch im beruflichen Kontext. Letzterer hat mittlerweile auch in Österreich eine immer größer werdende Beratungsvielfalt zu bieten. Von der Werbeagentur und der Steuerberatung über den Software-Provider bis hin zur Rechtsanwaltskanzlei: Expert:innen erzählen uns, was ihre Beratungsbranchen auszeichnet.

„Vielfalt ist immer eine Bereicherung“

Bei IBM iX ist so einiges vielfältig: von den Standorten über die Kundschaft bis hin zu den Mitarbeitenden. Für Markus Dietrich, Geschäftsführer für Düsseldorf, Österreich und Kroatien, ist ganz klar: Diversität wird immer mehr zum Differenzierungsmerkmal von Unternehmen und trägt maßgeblich zu deren Erfolg bei. Was sein Unternehmen tut, um am Puls der Zeit zu bleiben, und warum Diversität und Inklusion dabei eine zentrale Rolle spielen, erzählt er im Gespräch.

Digitale Transformation. Aber anders.

München, 1994. Mit der Gründung der mgm technology partners schafft CEO Hamarz Mehmanesh das Fundament für die heute international tätige Unternehmensgruppe aus Technologie- und Beratungsexpert:innen. In den vergangenen 28 Jahren hat sich vieles getan: Inzwischen beschäftigt mgm über 900 Mitarbeitende an 19 (inter-)nationalen Standorten. Und obwohl man den Kinderschuhen längst entwachsen ist, spricht Thomas Brugger, Geschäftsführer der mgm consulting partners austria mit Sitz in Salzburg, gerade im ausklingenden Jahr von Aufbruchstimmung.

Über Quiet Quitting – und das beste Rezept, damit es nicht so weit kommt

Brennst du noch für deine Arbeit oder „quiet quittest“ du schon? Was haben eine überlastete Sekretärin, der bei der Beförderung übergangene Assistent oder die unterforderte Spitzenlogistikerin gemeinsam? Sie haben in ihrer Arbeit auf den ersten Gang zurückgeschaltet – statt auf der Überholspur zu bleiben. Rechtsexpertin Florina Thenmayer über die vielfältigen Gründe von Quiet Quitting sowie sieben Zutaten, die das Feuer der Begeisterung in den Job zurückbringen.

Gelebte Regio-genial-ität

Sei es dank der traditionellen Brettl-jausen auf der Alm, der modernen Gastrokonzepte mit internationalen Einflüssen oder der klassischen Haubenküche – durch sie wird Öster-reich zu einem echten Genussland. Was dabei nicht fehlen darf, sind hochwertige Zutaten und Lebensmittel, am besten aus heimischer Herstellung. Und wo sind diese zu finden? Wir haben uns umgesehen und festgestellt: Geniale und regionale Konzepte lebt man …

„Ich denke groß“

Wenn Kreativität und Digitalisierung aufeinandertreffen, dann kann sie entstehen: Innovation. Ein gutes Beispiel dafür ist die Plattform MedYouCate, die beim Caesar Werbepreis in der Kategorie „Digital Innovation“ mit Gold prämiert wurde. Dahinter steckt Matthias Reichl. Und sein Vater. Und der Antrieb, große Ziele zu erreichen.

„Alle sollen Spaß bei der Arbeit haben“

Veränderung: Diese zeigt sich bei Sirocco, Teil der SCHAKO Group, nicht nur durch den Wechsel in der Geschäftsleitung. Die neue Führungskraft, Roger Hafenscherer, möchte die Vielfalt und Buntheit seines Teams am Standort Wien-Liesing weiterhin ausbauen. Dass seine Sparte als männlich dominiert gilt, hindert ihn nicht daran. Mit sozial kompetentem Auftreten, wechselseitiger Wertschätzung und Freude am Job möchte er schneller an dieses Ziel.

So gelingt Workation

Am Morgen in La Palma zu den ersten Sonnenstrahlen hinaus und mit dem Bike auf den Berg – bevor das Teammeeting in Wien beginnt. Durch Workation lassen sich Freizeit und Beruf theoretisch besser vereinen als je zuvor, doch gelingt es auch in der Realität? Eine gute Antwort darauf hat Chief Operating Officer Nina Schwab, die die Mischung aus Arbeiten und Urlaub regelmäßig in ihren Alltag einbaut. Und so nebenbei an Mountainbikerennen teilnimmt, surft und neue Kulturen kennenlernt.

„Wir brauchen geistige und körperliche Mobilität“

Nur drei Stunden Schlaf. Ein Ziehen im Nacken, Kopfschmerzen und dann ist da noch dieser Druck auf den Schultern. Aber wer hat in so herausfordernden Zeiten schon Zeit, einen Termin für eine Vorsorgeuntersuchung auszumachen? Ein fataler Fehler, wie Mediziner Josef Macher, Geschäftsführer der Klinik Diakonissen in Linz, warnt. Im Podcastinterview erzählt er, wie wir mit einfachen Mitteln tagtäglich trotz vollem Terminkalender Krankheiten vorbeugen können.

Muckibude war gestern

John Reed steht für eine Symbiose aus Fitness, Kunst und Lifestyle. In Wien eröffnete der weltweit 44. Standort der Kette – in der ehemaligen Zentrale der Bank Creditanstalt. Mitglieder können in vergoldeten Tresorräumen und zu DJ-Livemusik trainieren – oder im Wellnessbereich entspannen.

Innovationstreiber Schutzrechte

Seit mehr als 40 Jahren beschäftigt sich ABP Patent Network mit Sitz in Windischgarsten mit Patent- und Markenrecherchen sowie Gebührenzahlungen für die Aufrechterhaltung von Schutzrechten. USP ist die Spezialsoftware uptoIP, eine intelligente Plattform zur Verwaltung, Weiterentwicklung und Monitoring von Wettbewerbern. Die zielgerichtete Suche nach technologieähnlichen Schutzrechten kann zum Innovationstreiber für Unternehmen werden.

„Die Junge Wirtschaft Oberösterreich steht für Mut und Tatendrang“

Bei der Jungen Wirtschaft OÖ tut sich einiges: Der Jungunternehmerpreis ging im Juni über die Bühne und zeichnete Vorbilder der Selbstständigkeit aus. Die neue Initiative #UnternehmenUmwelt zeigt auf, welchen Beitrag junge Unternehmer:innen für eine lebenswerte Zukunft leisten. Und die Lange Nacht der Startups Ende September verspricht geballte Gründer:innenpower.

Gelebte Diversität

Die Vielfalt in unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft ist so präsent wie nie zuvor. Es geht also darum, wie mit ihr umgegangen wird. Und dafür gibt es viele spannende Möglichkeiten! Wir haben uns bei heimischen Vorzeigeunternehmen umgehört und Inspirationen geholt.

Unternehmerin seit der Kindheit

Stefanie Schauer lebt ihren Traum – den Traum vom Unternehmertum. Neben einer eigenen Werbeagentur gründete sie 2014 das Softwareunternehmen Offisy, das sie trotz einiger Rückschläge mit eisernem Durchhaltevermögen zu einem erfolgreichen Unternehmen aufbaute.