Sitzen sie noch oder stehen sie schon?

"Ich kann die besten Maschinen kaufen. Aber wenn diese von einem Team bedient werden, das nicht gesund, motiviert und mit Freude an der Arbeit ist, dann kommt nichts dabei raus", sagt Andre Gröschel, Geschäftsführer der Linzer Firma Nemak. Er hat erkannt, was immer mehr Studien bezeugen: Ein ergonomisch ausgerichteter Arbeitsplatz bedeutet nicht nur weniger Krankenstände und zufriedenere Mitarbeiter, sondern gleichzeitig auch höhere und bessere Produktivität.

Fünf Minuten nach halb sieben. Doris Breuer fährt ihren Computer runter, streckt sich seufzend und steht nach fast acht Stunden permanentem Sitzen von ihrem Schreibtischsessel auf. Ihr Kopf brummt, ihre Augen brennen, ihr Rücken schmerzt, als würde sich jemand ausdauernd mit einer Säge daran zu schaffen machen. Mit einer ziemlich großen Säge. Kurz darauf lässt sie sich erschöpft in den Autositz plumpsen und fährt nach Hause. Während sie sich durch den Abendverkehr schlängelt, kommt ihr der frustrierende Gedanke, dass sie heute eigentlich nichts erledigt hat. Acht Stunden am Schreibtisch! Und das war alles? In ihrer Erinnerung sind nur die vielen Fragen ihrer Kollegen, die sie ihr immer wieder zwischendurch gestellt haben, das eine oder andere Telefongespräch, dieser unangenehme Luftzug von der Klimaanlage direkt über ihrem Kopf und dieses nerventötende Geräusch des Kopiergerätes. „Ist der Arbeitsplatz nicht ergonomisch und individuell angepasst, ist der Mitarbeiter ständig gefordert, all diese peripheren Einflüsse auszublenden. Und das reduziert seine eigentliche Arbeitsleistung“, weiß Herbert Truetsch,Geschäftsführer des Linzer Büromöbelherstellers LEU- WICO. Zuhause angekommen holt sich Doris Breuer schnell ein paar Happen aus dem Kühlschrank, schaltet den Fernseher ein und lässt sich dann völlig erledigt auf das Sofa fallen.

Bewegend

Doris Breuer ist kein Einzelfall. Eine von „fit2work“ initiierte Studie bestätigt, dass ein Drittel der Österreicher unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen am Arbeitsplatz leidet. Zu den häufigsten Beschwerden zählen Rückenschmerzen, Nacken- und Schulterschmerzen sowie Augenprobleme und Kopfschmerzen, hinzu kommt das Gefühl der Erschöpfung. Nicht verwunderlich für Arbeitsmediziner Johannes Gerlinger: „Unser Körper ist auf Bewegung ausgelegt! Ideal wäre es, wenn man mehrere Kilometer pro Tag gehend zurücklegen würde. Das lange Sitzen am Schreibtisch ist unnatürlich und führt zu Zwangshaltungen.“ Die Folge sind nicht nur Verspannungen und Schmerzen im Rückenbereich. „Durch den Bewegungsmangel kommt es außerdem zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit an Bluthochdruck, Übergewicht und Verdauungsproblemen.“ Um Folgeschäden zu vermeiden, sei es wichtig, Arbeitsplätze ergonomisch zu gestalten. Doch was bedeutet das? „Gesund ist eine abwechslungsreiche Arbeit, die im Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Gehen erfolgt. Arbeitstisch, Tastatur, und Monitor sind optimal auf den Mitarbeiter eingestellt, der Monitor blendet nicht, die Geräuschentwicklung stört die Konzentration nicht“, so Gerlinger, der überzeugt davon ist, dass nur ein zufriedener Mitarbeiter zum Er- folg des Unternehmens beitragen kann.

„Stehung“ statt Sitzung

„Bewegte Mitarbeiter bewegen mehr“, das ist auch das Motto von Wolfgang Miniberger, ehemaliger Geschäftsführer von LEUWICO und Experte in Sachen

Ergonomie. Er plädiert daher zu höhenverstellbaren Schreibtischen. „Der Wechsel zwischen Stehen und Sitzen ist nicht nur gesund für den Bewegungsapparat, sondern fördert auch die Einsatzbereitschaft und Aktivität der Mitarbeiter. Im Stehen können Sie wesentlich konzentrierter arbeiten, weil Sie beim Stehen in Bewegung sind, dadurch wird die Herzkreislauftätigkeit angeregt und Sie ermüden nicht so schnell“, so Miniberger. Höhenverstellbare Schreibtische gibt es in allen Größen und Designs, sogar große Besprechungstische können mit einem Handgriff hochgefahren werden – und so kann aus einer schwunglosen Sitzung eine dynamische „Stehung“ werden. Miniberger rät aber unbedingt zu einem manuell höhenverstellbaren Tisch – jene, die motorisch betrieben werden, würden im Alltag nur selten genutzt werden. Gemeinsam mit seinem Nachfolger Herbert Truetsch bezeichnet er sich als Missionar in Sachen Ergonomie. Es gehe ihm nicht nur darum, einen Tisch, einen Schreibtischsessel oder eine Lichtquelle zu verkaufen. Die vierzig Jahre Erfahrung im Bereich Ergonomie haben ihm gezeigt, dass jeder Arbeitsplatz individuell zu betrachten ist. Bevor er mit einem Kunden überhaupt über mögliche Möbel spricht, macht er eine sogenannte Bedarfserhebung und schaut sich vor Ort an, wie man den Arbeitsplatz oft schon mit einfachsten Mitteln verbes- sern kann. „Es geht darum, ein ergonomisches Wohlfühlumfeld zu schaffen und nicht darum, einen Raum mit Möbeln zu füllen“, erklärt Truetsch. Das Bewusstsein für die große Bedeutung dieses Wohlfühlambientes sei zwar gewachsen, aber es gebe immer noch Firmenchefs, die eine ganz andere Mei- nung vertreten. „Die sagen wortwörtlich: Die Mitarbeiter sind zum Arbeiten da, wozu sollen die’s gemütlich haben?“ sagt Miniberger und schüttelt den Kopf.

Andre Gröschel vom Gießerei-Betrieb Nemak ist entrüstet über so eine Hal- tung. „Der Fachkräftemangel ist eine Entwicklung, die sich seit Jahren deutlich abzeichnet. Wer das noch nicht bemerkt hat, der stellt sich blind!“ 470 Mitarbeiter arbeiten am Standort Linz unter seiner Führung – und zwar hochmotiviert. Das behauptet Gröschel nicht nur selbst, dafür sprechen auch die Zahlen des Linzer Betriebes der Nemak Gruppe. „Wir haben 34 Werke weltweit, Österreich ist das Konzernleitwerk. Und das, obwohl wir die höchsten Lohnkos- ten haben. Das bedeutet, wir müssen in allen anderen Faktoren – ob das Qua- lität oder Innovation ist - perfekt sein. Das muss laufen wie ein Uhrwerk. Es kommt auf das Team an – nur wenn die Mitarbeiter körperlich und geistig funktionieren, wenn es ihnen gut geht, dann haben wir eine top-effiziente Produktion.“

Motivationsfaktor Wertschätzung

Gerd Bauer (Name von der Red. geändert) ist ein Teil dieses Teams bei Nemak. Er sitzt zwei Büros weiter von Geschäftsführer Gröschel. Wobei er eigentlich gerade steht (Stichwort höhenverstellbarer Schreibtisch) und an einer technischen Entwicklung tüftelt. Nach Feierabend trifft er sich mit ein paar Kollegen zum Tischtennisspielen im eigens dafür umfunktionierten Raum im Firmengebäude von Nemak. Er könnte aber auch den Fitnessraum aufsuchen, an einer Fitnessstunde teilnehmen oder bei einer Shiatsu-Behandlung oder Massage entspannen – all diese Möglichkeiten bietet Gröschel seinen Mitarbeitern. Nach einem intensiven Arbeitstag fühlt sich Gerd Bauer weder ausgelaugt noch erschöpft. Er fühlt sich ganz einfach fit und gesund. Da ist aber noch etwas, ein ganz spezielles Gefühl. Das Gefühl, wertgeschätzt zu werden. „Ein Mitarbeiter soll spüren, hier wird auf mich geachtet, mein Arbeitsplatz ist angemessen auf mich eingerichtet“, erklärt Gröschel und führt uns stolz durch die Produktionshallen, wo er ebenso auf höhenverstellbare Schraubstöcke und Hebehilfen setzt. Mit all diesen Maß- nahmen möchte er sein Ziel erreichen, dass seine Mitarbeiter morgens mit guter Laune in die Firma kommen und Spaß an der Arbeit haben. „Das Business, in dem wir sind, ist hart genug, der hohe Termin- und Kostendruck ist enorm. Wer in der Automotive Industrie derart erfolgreich sein will, der braucht hochmotivierte Mitarbeiter“, so der Geschäftsführer, der ursprünglich aus Deutschland kommt und internationale Erfahrungen gesammelt hat. Ein gutes Betriebsklima sei für ihn das höchste Gut, das es zu schützen gilt. „Alles, was wir zur Gesundhaltung des Teams machen können, setzen wir um.“

Langfristiger Nutzen

Die Gleichung ist also einfach. Mitarbeiter, die sich wohl und wertgeschätzt fühlen, bedeuten mehr Leistung. Stellt sich nun die Frage, wie hoch die Rechnung tatsächlich ist. „Ich werde ganz schwer eine Rechnung aufstellen können, mit der ich ausdrücke: Das sind die 100.000 Euro, die mich die ergonomische Einrichtung gekostet hat und das ist der Gegenwert. Diese Rechnung fange ich gar nicht an“, sagt Gröschel. Wolfgang Miniberger kennt die Rechnung: „Ein guter manuell verstellbarer Tisch kostet um die 500 Euro mehr als ein Standardtisch. Aber wenn ein Mitarbeiter einen Tag ausfällt oder wegen Rückenschmerzen in Krankenstand geht, kostet das auch circa 300 Euro pro Tag. Und wenn der Mitarbeiter immer schlimmere Beschwerden bekommt oder drei Wochen auf Kur fährt, dann erkennt man, wie schnell sich so eine Investition lohnt.“ Wichtig sei, die Ge- samtsituation zu betrachten. Genau das passiere aber im Alltag selten. Er spüre dennoch deutlich, dass immer mehr Firmeninhaber beginnen, langfristig und nachhaltiger zu denken und mehr in die Mitarbeiter investieren wollen.

Alter Trend neu umgesetzt

Zurück ins Büro von Doris Breuer. Ein neuer Arbeitstag, ein neuer Versuch, sämtliche Störquellen auszublenden und sich auf die Arbeitsaufgaben zu kon- zentrieren. Die müden Augen locken sie in die Teeküche, wo sie sich einen Kaffee macht. Man könnte es Pause nennen, in Wahrheit passiert in einer Teeküche aber viel mehr. „Erstens kommt der Körper durch das Gehen und Stehen in Bewegung, das weckt den Geist. Zweitens trifft man hier zumeist auf andere Kollegen und nicht selten kommt es vor, dass in einer Teeküche die besten Ideen geboren werden“, erzählt Miniberger. Die- sem Phänomen widmet sich die moderne Büroarchitektur – die sogenannten Lounge-Bereiche sind eine Renaissance der früheren Teeküche. „Das sind Kommunikationszentren, die zum Kreativsein einladen, weil sie eine willkommene Abwechslung zum Schreibtisch sind“, so der Ergonomie-Experte. Als Doris Breuer zurück in ihr Büro geht, trifft sie auf Herrn Truetsch, der gerade dabei ist, den Arbeitsplatz unter die Lupe zu neh- men. Ihr Firmenchef habe beschlossen, sämtliche Arbeitsplätze ergonomisch auszurichten, erklärt er der jungen Mit- arbeiterin. „Klingt gut“, denkt sie sich. Und noch bevor irgendeine Veränderung an ihrem Arbeitsplatz passiert, spürt sie eine Veränderung in sich. Das gute Gefühl, dass ihrem Arbeitgeber etwas daran liegt, dass sie sich wohlfühlt._

Tipp

Ergonomie und Design

Moderne Büromöbel für alle Unternehmensbereiche inklusive individueller Beratung für eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung gibt es bei LEUWICO in Linz.

LEUWICO

Büroeinrichtungen GmbH

4020 Linz, Landwiedstraße 23,

T 0732 6717930

office@leuwico.at

www.leuwico.at

www.leuwico.com

#Ähnliche Artikel

Wo Herzblut spürbar wird

Rund 88 Prozent der heimischen Firmen sind in Familienhand. Rechnet man die Ein-Personen-Unternehmen weg, sind es mit 51 Prozent immer noch mehr als die Hälfte. Die Bandbreite reicht vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum weltweit tätigen Großkonzern. Ein kurzer Einblick.

Familie – immer noch am wichtigsten?

Nach ihrer Gründung 1999 feiert die OÖ Familienkarte heuer 20-jähriges Bestehen – zusammen mit 1.700 Partnerbetrieben und 150.000 Familienkarteninhabern. Zahlen, die sich sehen lassen können, findet Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner. Auch die Familien- und Wertestudie 2019 des Meinungsforschungsinstitutes IMAS International belegt die Wichtigkeit der Familie für Österreicher – und eine gesellschaftliche Verunsicherung.

Wie kann der Sozialstaat in Zukunft finanziert werden?

Demografischer Wandel, medizinischer Fortschritt, wachsende Ungleichheiten – wie kann man zukünftige Herausforderungen meistern, um soziale Absicherung zu garantieren? Thomas Stelzer, Landeshauptmann von Oberösterreich, Birgit Gerstorfer, oberösterreichische Soziallandesrätin, Erhard Prugger, Abteilungsleiter Sozialpolitik Wirtschaftskammer Oberösterreich, und Axel Greiner, Präsident der Industriellenvereinigung Oberösterreich, geben Antworten auf aktuelle Fragen über das Sozialsystem der Zukunft.

„Macht das nicht!“

Familienunternehmen sind das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft. Es wird aber nicht einfacher für sie. Warum und wie man sich gegen die zunehmenden Herausforderungen stemmt, berichten vier Mitglieder und ein Experte für Familienunternehmen. Eine Gesprächsrunde mit Berater Christian Fuchs, Bauunternehmer Karl Hasenöhrl, Elisabeth Forstenlechner vom gleichnamigen Perger Installationsbetrieb, Clemens Malina-Altzinger von den Reform-Werken Wels sowie Gunther Herbsthofer vom gleichnamigen Linzer Installationsbetrieb.

Bühne frei!

Und plötzlich ist da nichts mehr. Nichts anderes. Das Handy vibriert in der Tasche? Unbemerkt. Jeder Gedanke, der eben noch so wichtig war, wird weggeschoben. Was links, rechts, über oder unter einem passiert – irrelevant. Die ganze Aufmerksamkeit ist nach vorne gerichtet. Auf diesen einen Menschen. Der die Bühne für sich einnimmt, als wäre sie sein Wohnzimmer. Der Blickkontakt aufnimmt, als würde er ein Vier-Augen-Gespräch führen.

Wie man seine Besucher in den Bann zieht

Handy-Apps, Fernsehwerbung, Newsletter, Liveticker, mit Plakaten zugepflasterte Straßen. Man buhlt um die Aufmerksamkeit von Menschen. Wie gelingt es im digitalen Zeitalter, einen bleibenden Eindruck im realen Leben zu hinterlassen, der beim nächsten Griff zum Smartphone auch noch bestehen bleibt?

Adieu, Tristesse!

Langeweile zerstört mehr Karrieren als Stress. Umso wichtiger ist es, die richtige Balance zwischen Begräbnisstimmung und Kasperltheater zu finden und die Mitarbeiter bei guter Laune zu halten – mit den passenden Aufgaben, Entwicklungsmöglichkeiten und einer wohldosierten Portion Humor.

PR

Von Kollegen lernen

Obamas Social-Media-Expertin Laura Miller. Claude Silver, Chief Heart Officer von der US-Agentur VaynerMedia, die mit den größten Marken der Welt arbeitet. Oder Ryan A. Bell, Social-Media-Spezialist der ersten Stunde, der nach Jobs beim Flash-Spezialisten SanDisk und der US-amerikanischen Profiliga im American Football NFL nun für die Nasa tätig ist – die Speakerliste bei der von der Onlinemarketing-Agentur Pulpmedia organisierten Veranstaltungsreihe „pulp.rocks“ kann sich sehen lassen. Und das war noch lange nicht alles.

Vom Auftrumpfen, Aufsteigen und Aufs-Gaspedal-Treten

Ein energievoller Vorstandsdirektor mit einem Faible für zeitlose Kartenspiele, eine Jungmutter mit dem Gespür für wertschätzende Kommunikation, eine Chief Performance Officer als Turbo für den weltgrößten Ziegelproduzenten, ein bodenständiger Vertriebsleiter, der ein menschelndes Filialnetz zimmert, und ein Mühlviertler, der in Wien doppelt Gas gibt: Fünf neue Führungskräfte zeigen, worauf es bei der Karriere ankommt – den richtigen Umgang mit Menschen.

Und es hat Klick gemacht.

Schon mal was vom Goldenen Schnitt gehört? Oder vom roten Punkt und der blauen Stunde? Und davon, dass man Regeln manchmal bewusst brechen sollte? Ein Interview mit Wilfried Eichlseder, dem Rektor der Montanuniversität Leoben, ist ein bisschen wie ein Crashkurs in Fotografie. Und eine abenteuerliche Reise in die Zukunft.

Wo Kinder die Karriere fördern

Traditionelle Rollenbilder und unflexible Arbeitsmodelle erschweren nach wie vor die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mutige Vorreiterunternehmen zeigen, wie man die rechtlichen Möglichkeiten sinnvoll nutzt, neue Freiräume schafft und dadurch langfristig die Motivation und Loyalität der Mitarbeiter gewinnt.

Die ersten 100 Tage

Wenn die Karriere so etwas wie eine Bergtour ist, dann ist die neue Führungsposition wohl der Gipfel. Oben angekommen, erst mal die Füße hochlagern und die frische Bergluft genießen? Keine gute Idee. Wer ganz oben ist, kann auch verdammt tief fallen. Wie der Start als neue Führungskraft gelingt, wie man sich Respekt erarbeitet, Vertrauen aufbaut und warum das Bedürfnis nach Harmonie hier fehl am Platz ist.

„Das Ziel vor Augen“

49 Jahre nach Arnold Schwarzenegger holte der Steyrer Fabian Mayr 2016 als dritter Österreicher den Titel Mister Universe. Der Preis für eine der höchsten Auszeichnungen im Bodybuilding war hoch. In einem Vortrag der Kepler Society, dem Alumniclub der Johannes Kepler Uni Linz, erklärt der 28-Jährige, wie man sich zu außergewöhnlichen Leistungen motiviert.

„In der Natur bekommt man den Kopf frei“

Auf diesem Kleinod mit Wiesen und Wäldern, Bächen und Auen lässt es sich gut aushalten. Und auftanken. Für Herwig Mahr, FPÖ-Klubobmann und Unternehmer, ist sein Augrundstück Kraft- und Energiequelle für seinen politischen und unternehmerischen Alltag.

Mit dem richtigen Gefühl

Im Job arbeiten die beiden täglich zusammen. Am Herd, oder besser gesagt am Griller, sind die Herren noch nie gemeinsam gestanden. Und doch funktioniert es reibungslos miteinander. Denn Florian Hütthaler, Eigentümer des gleichnamigen Schwanenstädter Fleischverarbeiters, und Tierarzt Dominik Eckl, der sich im Familienunternehmen um den Aufbau der Tierwohl-Marke kümmert, sind es gewohnt, mit Neuem umzugehen. Das Erfolgsrezept dazu bekommen wir von den zwei Machern am Griller im Hause Hütthaler.

„Ein unglaubliches Land quasi vor der Haustüre“

Als neuer Honorarkonsul der Russischen Föderation für Oberösterreich will Wolfgang Mayer, Geschäftsleiter für Unternehmenskommunikation, Marketing und Sponsoring bei Backaldrin, die Zusammenarbeit der beiden Länder vertiefen. Im Interview spricht er über seine neuen Aufgaben, die Möglichkeiten des Wirtschaftsstandortes Russland und warum er ein gesteuertes „Russland-Bashing“ in den Medien sieht.

Ein zeitloses Haus der vereinten Kontraste

Unter dem Dach des traditionsreichen Maximilianhofs in Altmünster*bündeln eine Marketingagentur, eine Rechtsanwaltskanzlei und ein Immobilienbüro ihre Kräfte. Welches Image ein historisches Gemäuer transportiert, welche Rolle die familiäre Verbindung der Geschäftsführer spielt und welche Vorteile das Aufeinandertreffen unterschiedlichster Arbeits- und Denkweisen bietet.

Belegte Brötchen waren gestern

Die Good Karma Gastro ist in Linz als Betreiber des Teichwerks, der Sandburg oder der Bar Neuf nicht gerade unbekannt. Das jüngste Projekt der vier Gründer: das „kreativste Catering der Stadt. Motto: gerne traditionell, aber nie 08/15. Da werden die Gastro-Utensilien statt im Fachhandel schon mal im Baumarkt eingekauft.