Weisse Götter oder schwarze Schafe?

Lange galt der Beruf des Arztes als einer der angesagtesten und damit beliebtesten Berufe. Hat der vermeintliche Traumberuf durch schwierige Rahmenbedingungen wie schlecht bezahlte Überstunden und überbordende Bürokratie an Glanz verloren? Immerhin mangelt es im ganzen Land an Fach- und Turnusärzten. Die neue Medizin-Fakultät in Linz soll nun mehr Ärzte nach Oberösterreich bringen - aber nicht nur das. Sie soll auch der heimischen Wirtschaft einiges bringen.

Als sich Daniela Gattringer 1993 dafür entscheidet, Medizin zu studieren, ist für die gebürtige Linzerin klar, dass sie dafür nach Wien geht. Heute, 21 Jahre später, wäre ihre Entscheidung wohl anders ausgefallen. „Ich sehe keinen Grund, der dagegen gesprochen hätte, in Linz zu studieren“, sagt Daniela Gattringer, die mittlerweile die Abteilung Physikalische Medizin und Rehabilitation am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz leitet. Ohnehin hätte sie es sehr begrüßt, wenn der Lehrbetrieb in kleinerem Rahmen abgehalten worden wäre. „Damals war das ein großer Massenbetrieb. Für ein Praktikum musste man sich quasi schon um fünf in der Früh anstellen, die Hörsäle waren überfüllt, wir mussten auf den Stufen sitzen“, erinnert sie sich an ihre Studienzeit. Ihre Facharztausbildung absolvierte sie danach in Deutschland, kam aber anschließend wieder zurück nach Linz, um zunächst eine Stelle als Oberärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation am AKH Linz zu übernehmen. „Damals gab es noch keinen Ärztemangel, man musste sich aktiv um jede Stelle bemühen“, so die 38-Jährige. Der Bedarf an Leistungen der Physikalischen Medizin und Rehabilitation ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Viele Patienten leiden an einer therapiebedürftigen Beeinträchtigung von Körperfunktionen - eine Folge der demographischen Entwicklung unserer Gesellschaft. Das ist aber nur ein Beispiel des erhöhten Bedarfs an medizinischer Versorgung. Durch diese demographische Entwicklung gewinnt die Gesundheitsbranche an Bedeutung. So könnte eines Berichtes der Wirtschaftskammer zufolge der gesamte Gesundheitsmarkt auf 67,8 Milliarden Euro im Jahr 2020 wachsen – was eine Steigerung von 121 Prozent im Vergleich zu 2005 wäre.

Diagnose Ärztemangel

Während also die Patienten medizinisch gut versorgt werden, geht’s auch der Wirtschaft gut. Wenn denn genügend Fachkräfte vorhanden sind, die genau diese Versorgung sicherstellen. Die Zahl der fehlenden Spitalsärzte sei in Oberösterreich aber im vergange- nen Jahr wieder angestiegen, so Ge- sundheitsreferent Josef Pühringer. Vor allem der Mangel an Turnusärzten ist massiv hoch – bereits 87 Turnusärzte- stellen sind in Oberösterreich nicht besetzt. Ist die neue Medizinische Fakultät in Linz, die ab Herbst 2014 starten soll, die Lösung des Problems? „Die Uni alleine wird nicht das Problem des Ärztemangels lösen. Es geht ja darum, die fertigen Medizinstudenten im Land zu halten, viele gehen nach der Ausbildung ins Ausland“, weiß Daniela Gattringer. Schätzungen zufolge verlassen jährlich rund 150 promovierte Mediziner unser Land Richtung benachbartes Ausland, um dort ihre Ausbildung und Karriere zu machen. In Deutschland arbeiten bereits über 2.400 österreichische Ärzte. Das Ausland sei nicht ohne Grund verlockend für junge Ärzte, bestätigt auch Ärztekammer-Präsident Peter Niedermoser: „Im internationalen Vergleich sind die Rahmenbedingungen wie Arbeitszeiten, Gehaltsstruktur und Vereinbarkeit mit Familie in Oberösterreich sehr schlecht. Die Medizinuniversität ist ein sehr wichtiger Teil, um vermehrt Ärzte nach Oberösterreich zu bekommen. Aber nicht der einzige. Es bedarf eines Paketes an Maßnahmen, um den Medizinstandort Oberösterreich wieder attraktiv zu machen.“

Schwachstelle Rahmenbedingungen

Und das ist dringend notwendig. Denn einer vom Bundesministerium für Gesundheit in Auftrag gegebenen Studie zufolge, wird der Bedarf an Ärzten bis zum Jahr 2030 um rund 16 Prozent höher sein als im Jahr 2010. Diese Studie prognostiziert in sechzehn Jahren einen ungedeckten Bedarf an fast 7.700 Ärzten. „Es ist ein Wettbewerb entbrannt. Also werden jene Länder Ärzte bekommen, die die besten Rahmenbedingungen bieten“, sagt Peter Niedermoser. Die Abteilung Gesundheit der oberösterreichischen Landesregierung reagiert darauf mit Maßnahmen wie Vorbereitungskursen für Maturanten für die Eignungstests an den bestehenden Medizinunis, Habilitationsstipendien für Ärzte als Anreiz, sich in Oberösterreich weiterzubilden und niederzulassen, eine Verbesserung der Gehaltssituation vor allem bei Jungmedizinern sowie Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

So sehr das Ausland auch locken mag, Oberösterreich verfügt dennoch über namhafte Spitzenmediziner in vielen Fachbereichen. Einer von ihnen ist Georg Huemer, Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie. Anfangs war es sein Traum, in Amerika Karriere zu machen. „Aber je mehr ich die Bedingungen woanders kenne, umso mehr schätze ich Österreich. Man darf nicht vergessen, dass es immer leichter ist, dort Fuß zu fassen und etwas zu bewegen, wo man seine Wurzeln hat“, erzählt Huemer. Der Dozent arbeitet als Leiter des Be- reiches Plastische Chirurgie am AKH Linz und führt jeweils eine Ordination in Linz und in Wien. Der Weg dorthin war aber nicht immer ein einfacher.

„Ohne harte Arbeit geht’s nicht. Egal ob es Abend oder Wochenende ist, wer etwas erreichen will, der muss weit mehr als die Norm leisten“, ist Huemer überzeugt. Da stimmt ihm Kollegin Daniela Gattringer zu: „Wichtig für den Erfolg ist Zielstrebigkeit. Schluss- endlich ist alles eine Mischung aus Talent, Glück und viel Fleiß.“

Rezept Fleiß und Durchhaltevermögen

Gabriele Sachs vereint wohl ebenso all diese Eigenschaften perfekt. Denn sie hat es – wie allerdings noch sehr wenige Medizinerinnen – ganz an die Spitze geschafft. Seit 2012 ist sie die ärztliche Direktorin der Landes-Nervenklinik Wagner Jauregg in Linz. „Die guten Karrieren ergeben sich immer Schritt für Schritt, wenn man mit Vergnügen und Kraft hineingeht.“ Diese Kraft werden auch die ersten Studenten der Medizinfakultät in Linz brauchen, denn Medizin ist ein sehr lernintensives Fach. „Man muss bereit sein, sich Unmengen an Wissen anzueignen“, weiß Georg M. Huemer. „Medizin ist eine Wissenschaft, die sich immer weiterentwickelt und nicht nur ein handwerklich routinemäßiges Ausüben von einmal Gelerntem“, ergänzt Gabriele Sachs. Die Bereitschaft zum kritischen Rückfragen und lebenslangen Lernen sei daher unerlässlich. Wer also eine Karriere als Mediziner anstrebt, der braucht neben naturwissenschaftlichem Interesse, Durchhaltevermögen, Fleiß, Talent und der Fähigkeit, sich für die richtige Fachrichtung zu entscheiden, auch einen ausgeprägten Innovationsgedanken. „Man muss den Drang haben, Methoden weiterzuentwickeln und sie zu verbessern“, sagt Huemer. Als Chirurg sei es zudem wichtig, eine gewisse manuelle Geschicklichkeit mitzubringen. Der Eignungstest für das Medizinstudium sei hingegen, so Huemer, nicht wirklich die Antwort auf die Frage: Bin ich geeignet, Arzt zu werden oder nicht? „Dieser Test ist zwar eine gewisse Vorbereitung auf das lernintensive Studium, aber wer ihn besteht, ist nicht gleichzeitig ein guter Arzt – umgekehrt wäre jemand, der ihn nicht besteht, vielleicht kein schlechter Mediziner“, so der Chirurg. Auch Ärztekammer- Präsident Peter Niedermoser sieht den Test eher kritisch: „Beim Test werden Dinge abgeprüft wie räumliches Sehen und Zusammenhänge verstehen. Ein guter Mediziner muss aber nicht nur in diesen Bereichen gut sein. Es geht auch um Empathie, damit man sich in andere Menschen hineinversetzen kann.“

Therapie: Synergien nutzen

Am 4. Juli findet heuer der schriftliche Aufnahmetest für das Medizinstudium statt – die JKU Linz rechnet mit fünf bis sechs Mal so vielen Anmeldungen wie Studienplätze zur Verfügung stehen, also mit circa 300 bis 360 Anmeldungen. Die Schwerpunkte der Medizinischen Fakultät in Linz werden die Klinische Altersforschung sowie die Versorgungsforschung sein. „Die besondere Chance für Oberösterreich liegt im hohen technologischen und innovativen Potential“, sagt Gabriele Sachs. Als Ärztliche Direktorin der Landes-Nervenklinik bekommt auch sie den Ärztemangel zu spüren: „Wir sind natürlich in einem Wettbewerb um die besten Köpfe mit Österreich, der Schweiz und Deutschland.“ Es gehe daher darum, gute Arbeitsbedingungen zu schaffen. „Aber auch darum, dass man neugierige Köpfe motiviert, für die medizinische Fakultät nach Linz zu kommen, um dort etwas Innovatives und Einzigartiges aufzubauen. Ich bin optimistisch“, sagt Sachs. Sie ist überzeugt, dass der Standort Oberösterreich sehr profitieren wird von der neuen Fakultät. „Oberösterreich hat viele Spitäler, die sich jetzt schon weit über den Status eines reinen Versorgungskrankenhauses hinaus entwickelt haben.“ Außerdem hält sie es für möglich, eine moderne, innovative Medizinfakultät zu begründen, die auch insgesamt in Österreich von Vorteil sein kann, wo man moderne Strategien in der Ausbildung, in der Forschung und in der Patientenversorgung wirklich erproben kann.

Die Vorteile eines Universitätskrankenhauses werden aber nicht nur die Patienten spüren. „Sondern auch Hersteller medizinnaher und medizintechnischer Produkte sowie der Forschungsstandort. Dadurch schaffen wir regionales Wirtschaftswachstum und regionale Arbeitsplätze“, so Wirtschaftslandesrat Michael Strugl. Es sei davon auszugehen, dass sich durch die zusätzliche Fakultät neue Firmen im Bereich der medizinnahen Forschung ansiedeln und somit zusätzliche Arbeitsplätze entstehen werden. Wer also den Aufnahmetest zum Studium der Humanmedizin im Juli nicht schafft, dem bleiben noch viele andere Möglichkeiten, um in Oberösterreich eine Karriere im Gesundheits- und Medizinbereich zu starten._

Georg M. Huemer

Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am AKH Linz, Privat-Ordination in Linz und Wien, Dozent

Für Naturwissenschaft hat sich der gebürtige Linzer immer schon interessiert, da war ein Medizinstudium naheliegend. Auch dass er Chirurg werden möchte, war ihm schnell klar, die Spezialisierung auf Plastische Chirurgie passierte zufällig: „Ein Praktikum während des Studiums in diesem Bereich war wie eine Erkenntnis für mich.“ Und damit bewies er auch das Talent, sich für das richtige Fach zu entscheiden, denn die manuelle Arbeit liegt ihm: „Als Plastischer Chirurg braucht man eine Liebe zum Detail, Geduld und Mut. Aber auch eine gewisse Demut vor der Arbeit, Draufgängertum ist nicht angebracht.“ Neben all diesen Voraussetzungen bringt Georg Huemer noch etwas Wesentliches mit: Einen ungeheuren Innovationsgeist, welcher ihm schon einige Auszeichnungen einbrachte.

Das Wichtigste sei ihm aber die Freude an seinem Beruf. „Ich bin stolz darauf, dass ich als Plastischer Chirurg nicht nur als Schönheitsdoktor wahrgenommen werde.“ In der Rekonstruktiven Chirurgie stehen oft große Operationen am Plan, die auch Großes bewirken können, wie etwa die Wiederherstellung einer funktionsfähigen Hand oder die Rekonstruktion der weiblichen Brust bei Krebspatientinnen. „Eine Brust aus dem Nichts zu formen ist chirurgisch und technisch gesehen sehr viel aufwendiger als zum Beispiel eine Brust zu verjüngen, verkleinern oder vergrößern.“ Die Tatsache, dass auch sehr große Operationen zu seinem Alltag gehören, bringe den Vorteil mit sich, dass ihn kleinere Operationen in keiner Weise stressen und er gelassen in den OP-Saal gehen kann. „Was nicht heißt, dass eine Schönheitsoperation weniger Bedeutung hat“, so Huemer. Man müsse jeden Patienten mit seinem individuellen Problem wichtig nehmen und stets das bestmögliche Ergebnis anstreben. „Plastische Chirurgie wird oft belächelt. Aber Plastische Chirurgie heißt, Lebensqualität zurückgeben oder steigern. Das ist doch eines der schönsten Dinge, die man machen kann!“

Ein so hohes medizinisches Niveau erreiche man aber nur durch immensen Einsatz. Eine Sieben-Tage-Woche ist für den Linzer also nichts Ungewöhnliches – neben seinem 40-Stunden-Job am AKH und seiner Arbeit als Dozent führt er auch noch zwei Ordinationen in Linz und Wien. Zeit für seine Familie – Georg Huemer ist Vater von Zwillingen – findet er dennoch. „Die muss man sich einfach nehmen.“

Gabriele Sachs

Ärztliche Direktorin der LNK Wagner Jauregg Linz, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Klinische Psychologin, Psychotherapeutin, Außerordentliche Universitätsprofessorin, Mitglied des Universitätsrates der JKU

Wie wirken Medikamente? Eine Frage, die Gabriele Sachs immer schon interessierte. Ebenso wie die umfassende Behandlung von Erkrankungen in der Nervenheilkunde und die Vielfalt von biologischen, soziologischen und psychologischen Faktoren. Eine gute Voraussetzung für eine Medizinerin und Psychologin. Kommen dann noch Leistung, Neugierde, Engagement und Ausdauer hinzu, ist eine erfolgreiche Karriere fast schon vorprogrammiert. „Ich hatte das Glück, immer eine meinen persönlichen Interessen entsprechende Position zu bekommen. Wesentlich dafür sind folgende Eigenschaften: die Freude an der Tätigkeit, Nachhaltigkeit und Veränderungsbereitschaft. Man muss bereit sein, auf neue Entwicklungsmöglichkeiten einzugehen und festgefahrene Routinen verlassen zu können“, erklärt die gebürtige Julbacherin. Bereit für eine Veränderung war Gabriele Sachs auch 2012, als sie die ärztliche Direktion der LNK Wagner Jauregg übernommen hat. „Wichtig ist in meiner Position Organisationsstrukturen zu optimieren“. Ihr Aufgabengebiet umfasst aber auch die Umsetzung von modernen Therapien und die Definition von Leitlinien für eine gute medizinische Praxis.

Zuvor war Gabriele Sachs leitende Oberärztin an der Station und Ambulanz für Psychotherapie an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Universität Wien. Nun hat sie ihren Lebensmittelpunkt wieder zurück nach Oberösterreich verlegt. Und hier will sie auch einiges bewegen: „Die Landes-Nerven-Klinik hat mich von Anfang an beeindruckt. Hochspezialisierte Abteilungen und modernste Technik gewährleisten eine Patientenversorgung auf dem neuesten Stand der Wissenschaft und Technik. Um dies weiterhin zu ermöglichen ist es mein Ziel, neueste Forschungsergebnisse in den verschiedenen Fachgebieten unter Berücksichtigung der gesundheitsökonomischen Bedingungen in die bestehenden Arbeitsabläufe zu implementieren.“

Lösungsorientiertes Arbeiten mache eine gute Medizinerin aus, so Sachs. Es gehe aber auch darum, sich um eine gute Balance zwischen den wichtigen Dingen im Leben zu bemühen – das Privat- und Berufsleben. „Das bedeutet für mich, die Vielfalt des Lebens zu genießen.“

Daniela Gattringer

Leiterin des Instituts für physikalische Medizin und Rehabilitation am KH der Barmherzigen Schwestern in Linz

„Ich wollte immer etwas mit dem Bewegungsapparat machen – und mit Menschen“, erinnert sich Daniela Gattringer. Schon der Biologie-Unterricht faszinierte sie und ihr Wunsch war es, etwas Positives für den Menschen zu bewirken. Also ein Sozialberuf, der mit Gesundheit zu tun hat. Kein Wunder, dass sie sich für ein Medizin-Studium entschieden hat – so wie übrigens immer mehr Frauen. „Die Medizin wird zunehmend weiblicher, bis ganz nach oben zu den Spitzenpositionen dünnt sich das aber aus“, sagt Gattringer. „Ich hatte aber nie Nachteile dadurch, dass ich eine Frau bin. Ich denke, wenn jemand etwas kann, ein Ziel hat und das auch verfolgt, kann er dieses auch erreichen.“ Dafür ist die gebürtige Linzerin das beste Beispiel. Seit 2012 ist sie Leiterin der Organisationseinheit Physikalische Medizin und Rehabilitation am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern. „Ich war immer sehr zielstrebig. Man muss die Chancen, die sich auftun, aber auch nützen“, so Gattringer.

Leicht war es dennoch nicht immer. „Durchhaltevermögen und eine gewisse Zähheit ist gefordert. Aufgeben ist nicht meine Art.“ Wer an einem Medizinstudium interessiert ist, dem empfiehlt sie, vorweg ein Praktikum zu machen und sich den Krankenhausbetrieb anzusehen. „Zwischen den Vorstellungen und dem, wie die Medizin im Alltag aussieht, gibt es schon Unterschiede.“

Die neue Medizin-Fakultät in Linz

Eine Potenzialanalyse des Gesundheits-Clusters soll zeigen, welche Nutzeneffekte sich durch die Etablierung eines Studiums der Humanmedizin in Linz ergeben:

  • Erhöhung regionaler Wertschöpfung und Schaffung neuer Arbeitsplätze
  • Stärkung des Innovationssystems
  • Ansiedlung neuer Betriebe
  • Sicherung und Weiterentwicklung durch Branchenvielfalt
  • Sicherung und Weiterentwicklung der qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung

Studium der Humanmedizin an der JKU

Das Bachelorstudium Humanmedizin wird in Kooperation mit der Medizinischen Universität Graz abgehalten. Zunächst sind 60 Studienanfänger je Studienjahr geplant, diese Kapazität wird innerhalb von acht Jahren auf 300 Studienanfänger je Studienjahr ausgebaut. Das aufbauende Masterstudium Humanmedizin wird gänzlich an der JKU durchgeführt, umfasst 6 Semester und schließt mit dem akademischen Grad des Dr.med.univ. ab. Das Masterstudium Humanmedizin startet voraussichtlich mit Wintersemester 2017/18.

  • Internet-Anmeldung für das Aufnahmeverfahren: 1. März bis 31. März 2014
  • Schriftlicher Test: 4. Juli 2014 an der JKU Linz Zulassung zum Bachelorstudium (nach bestandenem Aufnahmeverfahren): 25. August bis 12. September 2014

Schwerpunkte der Medizinischen Fakultät Linz

  • Klinische Altersforschung
  • Versorgungsforschung Synergien mit bestehenden Fakultäten
  • Studieninteressierte können sich unter www.jku.at/human- medizin über die laufenden Entwicklungen informieren.

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