Und es geht doch

Nicht perfekt. Nicht ohne einen ständigen Begleiter, der sich „schlechtes Gewissen“ nennt. Und auch nicht ohne den Wechsel zwischen Zerreißprobe und Erfüllung. Aber es kann klappen: Kinder und Karriere gleichzeitig. Fünf erfolgreiche Oberösterreicherinnen machen mit ihren individuellen Lösungen Mut.

Was ist ein versäumter Kundenauftrag gegen ein kaputtes Legoschiff? Es gibt Fragen, die kann man nur selbst beantworten. Egal wie viele Kinderbetreuungsplätze es gibt, egal wie sehr die Gesellschaft es irgendwann akzeptiert, dass Mütter genauso wie Väter Karriere machen können – der Tag wird immer nur 24 Stunden haben. Und wie viele davon den Kindern, wie viele davon dem Job gehören, das ist eine Entscheidung, die wohl nie leicht fallen wird. „Für mich ist die innerfamiliäre Kinderbetreuung der Schlüssel“, sagt Bettina Stelzer-Wögerer. „Wir leben ein sehr traditionelles Familienbild, ein Partner bleibt zu Hause und kümmert sich um das Kind – nur sind die Geschlechter vertauscht“, sagt Doris Hummer. „Zuerst kommt mein Sohn, dann alles andere“, sagt Susanne Peruzzi. „Ich unterscheide mich nicht als Mutter und Karrierefrau. Ich bin immer ein Mensch, der offen für neue Ideen ist und unterstützt, wenn’s eckt. Sowohl als Mutter als auch als Chefin“, sagt Andrea Möslinger. „Meine Kinder sehen mich als Mutter, die zwar nicht immer anwesend ist, aber immer für sie da ist“, sagt Elisabeth Gerlinger. Sie alle haben ihre eigene Lösung gefunden, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Was sie aber alle gemeinsam haben: Die Liebe zur Familie. Und die Leidenschaft für den Beruf. Und die Überzeugung, dass das eine das andere nicht ausschließen muss.

Elisabeth Gerlinger

Georg, 3 Jahre

Zwillinge Florentina und Theresa,

12 Monate

Sie leitet den Familienbetrieb (Lengauer GmbH & CoKG – Kompetenz von Luft bis Wasser) in dritter Generation.

Das Linzer Installationsunternehmen beschäftigt 160 Mitarbeiter.

Wenn der Wecker läutet

Ich stehe meistens eine halbe Stunde vor meinen Kindern auf, um etwas Zeit für mich zu haben.

Prioritäten

Es gibt die Familie, die Firma und mich als Person. Und ich versuche diese drei gleichwertig zu behandeln. Ich habe gesehen, dass es nicht funktioniert, wenn eines davon bevorzugt oder vernachlässigt wird.

Herausforderung

Die größte Herausforderung ist für mich sicher das Zeitmanagement und die Flexibilität, die man braucht, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert. Außerdem erlebe ich immer wieder, dass ich gefragt werde (vor allem von Männern), wer denn wirklich meine Firma führt. Ich mit meinen drei kleinen Kindern kann das ja wohl nicht sein. Auch in der heutigen Zeit sind viele noch der Meinung, dass Karriere für Frauen eh ganz okay ist, aber wenn die Kinder kommen, dann sollen wir das doch bitte den Männern oder Frauen ohne Kinder überlassen. Es ist für mich daher auch eine Herausforderung, zu zeigen und vorzuleben, dass beides gut funktionieren kann.

Haben es Selbständige leichter?

Ja und nein. Ich bin zeitlich etwas flexibler, weil ich sozusagen keine fixen Anwesenheitszeiten habe und so manche Dinge auch abends, telefonisch oder per Mail erledigen kann. Andererseits habe ich keine 8 bis 16 Uhr Arbeitszeit, die Firma ist immer präsent. Und Mutterschutz und Karenz gibt es bei Selbständigen auch nicht in der Form.

Männerrolle

Nachdem mein Mann als Arbeitsmediziner und Gutachter arbeitet, ist er selbständig und kann sich seine Arbeitszeiten flexibler einteilen. Das ist für unser Leben sehr wesentlich. Er unterstützt mich in jeglicher Hinsicht sehr.

Entscheidung

Ich könnte mir nie vorstellen, meine Karriere aufzugeben. Für mich war klar, dass beides gehen kann. Ich habe das auch so vorgelebt bekommen von meinen Eltern.

Mutter, Karrierefrau

Meine Kinder sehen mich als Mutter, die zwar nicht immer anwesend ist, aber immer für sie da ist. Als Karrierefrau bin ich konsequent und zielstrebig und immer bemüht, meine Mitarbeiter gerecht und respektvoll zu behandeln. Als Mutter bin ich nicht immer so konsequent, versuche aber immer gerecht zu sein.

Gepäck für die Kinder

Ich möchte meinen Kindern und vor allem meinen Töchtern mitgeben, dass Kind und Karriere funktioniert. Und das eine das andere nicht ausschließt.

Andrea Möslinger

Kerstin, 18 Jahre

Anja, 17 Jahre (nicht am Bild)

Sarah, 14 Jahre

Seit mehr als 10 Jahren ist sie kaufmännische Geschäftsführerin des Steyrer Forschungsunternehmens Profactor und gestaltet damit die Produktion der Zukunft in Europa mit.

Wenn der Wecker läutet

Unser Morgen ist relativ gut durchorganisiert. In der halbstündigen Autofahrt ins Büro stimme ich mich auf das Tagesgeschäft ein.

Herausforderung

Wie schaffe ich es, 24 Stunden eine Betreuung für die Kinder sicherzustellen? Das ist für mich die größte Hausforderung. Wichtig ist mir auch der Ausgleich zu Beruf, Familie und Haushalt. Die eigene Person braucht auch eine gewisse Zeit und Aufmerksamkeit.

Prioritäten

Für mich hat beides Priorität – die Kinder und die Karriere. Natürlich verschiebt sich das von Zeit zu Zeit. Ich glaube, es ist wichtig, sich bewusst damit auseinanderzusetzen, was im Moment im Vordergrund stehen soll.

Schnupfennasen

Durch flexible Arbeitszeiten und Teleworking kann ich notfalls auch zuhause arbeiten. Und die Großeltern können zum Glück auch einspringen.

Haben es Selbständige leichter?

Ich denke, als Selbständige kann man einiges selbst einteilen, aber der Druck ist sicher gleich groß. Ich habe den Vorteil, dass wir ein gutes Netzwerk in der Firma haben – wir springen gegenseitig füreinander ein.

Liebe Politik!

Natürlich sind Kinderbetreuungsplätze und steuerliche Begünstigungen wichtige Voraussetzungen, aber nicht die Lösung an sich. Vor allem gesellschaftlich muss sich vieles ändern. Männer werden immer noch schräg angeschaut, wenn sie in Karenz sind und berufstätige Mütter als Rabenmütter bezeichnet. Es braucht mehr Verständnis von allen Seiten. Auch in der Schule – berufstätige Mütter können sich nun mal nicht so sehr in der Schule engagieren. Dafür können sie andere wertvolle Dinge einbringen. Ich habe zum Beispiel einen Schnuppertag für die Schule in unserer Firma organisiert.

Entscheidung

Den Beruf für die Kinder aufzugeben wäre mir sehr schwer gefallen. Ein klassisches Hausfrauendasein konnte ich mir nie vorstellen. Ich brauche auch die berufliche Herausforderung. Meine Kinder profitierten aber auch davon. Sie sind heute sehr selbständig.

Mutter, Karrierefrau

Ich beschreibe mich als Mutter und Karrierefrau gar nicht unterschiedlich. Für mich war immer wichtig, dass ich die Dinge, die ich einerseits als Karrierefrau zusammenbringe in adaptierter Form auch zuhause schaffe – wie etwa Zielstrebigkeit, eine gewisse Konsequenz, ein Organisationstalent, Talente erkennen und fördern. Und umgekehrt – meine soziale Kompetenz, die ich als Mutter brauche, setze ich auch in der Firma ein.

Gepäck für die Kinder

Ich möchte ihnen mitgeben, dass sie sich Ziele setzen und diese weiterverfolgen ohne gleich aufzugeben, wenn einmal Hürden im Weg stehen. Ich glaube, wenn man etwas wirklich will, dann findet sich immer ein Weg dorthin. Manchmal ist es aber nicht der einfachste Weg.

Doris Hummer

Felix, 6 Monate

Seit 2009 ist sie Landesrätin für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Frauen und Jugend in der oö. Landesregierung. Vor dem Wechsel in die Politik leitete sie das eigene Marktforschungs-Unternehmen „Whitebox“ und war in leitender Funktion im Familien-unternehmen „Domico“ tätig.

Kinder und Karriere

Auch als Unternehmerin – bevor ich in die Politik geholt wurde – war klar für mich, dass ich Kinder will. Dieses für mich wichtige Lebensziel habe ich auch vorher mit Landeshauptmann Josef Pühringer besprochen.

Prioritäten

Wenn man ein Kind hat, lebt man noch bewusster und macht sich viele Gedanken über die Zukunft. Die letzten drei Jahre hatte ich kein Privatleben, weil ein Quereinstieg in die Politik natürlich am Anfang besondere Anstrengung verlangt. Dieses Privatleben ist jetzt mit meinem Sohn wieder zurückgekehrt. Und das ist gut so.

Herausforderung

Die größte Herausforderung ist für mich, mir nicht zu viele Sorgen zu machen. Ich ertappe mich ständig bei der Überlegung „Wie wird es sein, wenn ...“. Schwer fällt es mir auch, wenn ich nach einem gemeinsamen Wochenende am Montagmorgen das Haus wieder verlasse.

Lösung

Ich weiß, wie gut es meinen beiden Männern zu Hause geht, weil ich alle paar Stunden eine i-message bekomme. Zum Beispiel weiß ich jetzt gerade, dass die beiden einen Spaziergang machen. Rein repräsentative Abend- und Wochenendtermine sind im Moment noch auf ein Minimum beschränkt.

Inspiration

Durch meine private Situation werde ich vermehrt auf die Anliegen von Müttern und Familien angesprochen. Manche von diesen Wünschen kann man schnell umsetzen (etwa ein Stillzimmer im Landhaus). Andere Themen wie flexible qualitätsvolle Kinderbetreuung, die sich am Bedarf der Eltern orientiert, sind für mich jetzt noch greifbarer.

Schnupfennasen

Mein Partner ist in Karenz – er ist also auch bei Felix, wenn er krank ist. Wenn beide krank werden, gibt es zwei Tanten und eine Oma in unmittelbarer Nähe.

Gibt es den richtigen Zeitpunkt für Kinder?

In Oberösterreich soll gelten – jeder Zeitpunkt ist der richtige. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Rahmenbedingungen wie Toleranz der Gesellschaft für unterschiedliche Auszeitmodelle oder Kinderbetreuung dies auch ermöglichen. Damit können sich Frauen jederzeit mit gutem Gewissen für Kinder und Familie entscheiden.

Haben es Selbständige leichter?

Nein, das glaube ich nicht. Es gibt dabei Vor- und Nachteile. Man ist wahrscheinlich flexibler im Zeitmanagement, aber ohne Umsatz kein Einkommen.

Männerrolle

Wir leben ein sehr traditionelles Familienbild, ein Partner bleibt zu Hause und kümmert sich um das Kind – nur sind die Geschlechter vertauscht.

Mutter, Karrierefrau

Ich bin in beidem leidenschaftlich.

Gepäck für die Kinder

Ich möchte Felix alles geben, was er braucht, um zu einem selbstwirksamen glücklichen Menschen zu reifen. Vor allem bedingungslose Liebe, Geborgenheit und ein soziales Wertefundament.

Susanne Peruzzi

Marcus, 2 Jahre

Gemeinsam mit ihrer Mutter Christine Weixelbaumer führt sie die Projektagentur Weixelbaumer KG in Linz und ist als Creative Director für den kreativen Part zuständig. Zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen konnte die Kreativschmiede bereits einholen.

Wenn der Wecker läutet

Unter einer Stunde geht mit Kind gar nichts mehr. Ich stehe also um 6.30 Uhr auf, damit ich um 8 Uhr in der Agentur sein kann.

Kinder und Karriere

Ich habe immer nur das gemacht, was ich am besten kann: meiner Kreativität freien Lauf lassen. Das hat mehr mit wirklicher Berufung zu tun als mit dem Wunsch nach einer steilen Karriere. Der Kinderwunsch hat immer in mir geschlummert. Der späte Zeitpunkt war für mich genau der Richtige. Denn zu einem Kind gehört auch der richtige Mann und Vater.

Prioritäten

Zuerst kommt mein Sohn, dann alles andere. Aber nicht immer, weil man das so will, sondern weil es einfach so ist.

Haben es Selbständige leichter?

Ich glaube, schwerer. Denn wie das Wort schon sagt, ist man selbst und das ständig. Viele Dinge muss man selber machen, die kann man nicht delegieren. Nicht deshalb, weil einem das Delegieren etwa schwer fällt, sondern weil es eben Chefsache ist. Man kann die Arbeit nicht in der Arbeit lassen, sondern nimmt sie immer mit nach Hause.

Lösung

Ich spiele bewusst bestimmte Spiele mit meinem Sohn, bei denen er meine ganze Aufmerksamkeit bekommt. Oder ich mache mit ihm sportliche Aktivitäten – dabei schalte ich am besten ab und werde im Kopf ganz frei. Und mein Sohn bekommt eine Riesenportion frische Luft und viel Spaß ab.

Liebe Politik!

Dass Männer in Karenz gehen ist zwar möglich, aber immer noch sehr selten – sie gelten als Außenseiter. Außerdem finde ich, es sollte nicht immer an finanziellen Mitteln scheitern, warum Frauen oft arbeiten gehen müssen, vor allem die Alleinerzieherinnen, denn das hat nichts mit Karriere zu tun, sondern oft mit dem „über die Runden kommen“. Da gäbe es meiner Meinung nach ein sehr einfaches Konzept: Jede Frau sollte drei Jahre bei den Kindern bleiben können. Die drei Jahre sollen dann einfach hinten bei den Pensionsjahren angehängt werden. Warum sollte eine Frau nicht länger arbeiten können als ein Mann? Frauen werden ja bekanntlich älter als Männer.

Entscheidung

Nein, ich könnte mir nicht vorstellen, meinen Beruf aufzugeben. Denn mein Beruf ist meine Berufung. Ich kann gar nicht damit aufhören. Ich brauche es, mich künstlerisch auszudrücken, es ist Teil meines Lebens. Wie auch mein Sohn ein wichtiger Teil meines Lebens geworden ist.

Mutter, Karrierefrau

Mein Sohn wird sicher einmal sagen, er hat eine ganz besondere Mutti. Eine, die alles mit viel Phantasie macht. Karrierefrau? Hm ... ich mache gerade Karriere als Mutter, das ist eindeutig der schwierigere Job!

Gepäck für die Kinder

Ich möchte Marcus mitgeben, dass er an sich und seine Ideen glaubt. Und noch etwas: Es ist nicht wichtig, wie viel man in seinem Beruf verdient – es ist wichtiger, wie viel man für ihn bezahlt.

Bettina Stelzer-Wögerer

Lukas, 13 Jahre

Lena, 8 Jahre

Seit 2010 hat sie die Geschäftsführung von ihrem Vater übernommen und führt damit das Steyrer Tischlerei-Unternehmen mit rund 30 Mitarbeitern, das sich auf die Planung und Einrichtung von Gastronomie und Hotellerie spezialisiert hat.

Kinder und Karriere

Ich bin immer davon ausgegangen, eine berufstätige Mutter zu werden. Vermutlich deshalb, weil mir meine Mutter als Selbständige dieses Bild auch immer vorgelebt hat.

Prioritäten

Kinder verändern den Blickwinkel. Was einem vorher besonders wichtig erscheint, tritt unweigerlich in den Hintergrund, sobald man zu Hause ankommt. Die großen und kleinen Erlebnisse, Bedürfnisse und Sorgen der Kinder bestimmen dann die Themen. Und das ist gut so. Das erdet in gewisser Weise.

Herausforderung

Die größte Herausforderung neben einem gut geplanten und organisierten Zeitmanagement ist der Kampf mit dem schlechten Gewissen, dass etwa einer der beiden Bereiche zu kurz kommen könnte.

Lösung

Für mich ist die innerfamiliäre Kinderbetreuung der Schlüssel. Die Kinder im Familienverband betreut zu wissen erleichtert einiges.

Gibt es den richtigen Zeitpunkt

für Kinder?

Im Nachhinein betrachtet war für mich die Geburt unserer Kinder zum richtigen Zeitpunkt. Ich war 28 Jahre alt beim ersten Kind und hatte im Berufsleben noch nicht die Verantwortung wie heute. Ich bin somit in beiden Bereichen mit den Jahren gewachsen.

Männerrolle

Mein Mann ist durch sein berufliches Engagement zeitlich sehr gebunden, versucht aber, die verbleibende Zeit mit der Familie auch wirklich zu nützen. Auch für ihn gilt, wenn es darauf ankommt, ist er da.

Liebe Politik!

Es könnten die Rahmenbedingungen wie zum Beispiel Kinderbetreuungszeiten in den Betreuungseinrichtungen natürlich noch flexibler, noch länger gestaltet werden. Doch ich glaube, dass die Politik eines nicht kann und soll: Den Müttern die Entscheidung abnehmen, wie viel sie von der gemeinsamen Zeit mit ihren Kindern dem Beruf zuordnen. Genauso sollte es nicht sein, dass durch eine generelle Ganztagsbetreuung die Kinder aus der familiären Nachmittagsbetreuung genommen werden, wenn das den Vorstellungen der Familie widerspricht. Eigenverantwortung ist also gefragt!

Entscheidung

Jede Frau sollte selbst entscheiden, wie sie die Mutterrolle leben möchte. Ich würde mir diesbezüglich kein Urteil anmaßen.

Mutter, Karrierefrau

Ich sehe mich als Mutter, die vor allem die Kinder, ihre Interessen und deren Entwicklungsmöglichkeiten in den Mittelpunkt stellt und versucht, all ihre Anlagen zu fördern. Ich sehe mich nicht als Karrierefrau, sondern als jemand, der mit der nötigen Zielstrebigkeit an seine Aufgaben herangeht und dabei versucht, den Blick aufs Wesentliche und die Menschlichkeit nicht zu verlieren. Und daran auch Freude hat.

Gepäck für die Kinder

Ich möchte meinen Kindern für die Zukunft mitgeben, dass sie mit Freude und verantwortungsbewusst durchs Leben gehen und die Sicherheit haben, dass sie sich auf ihre Familie hundertprozentig verlassen können._

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