Heute vernetzt der Cluster über 140 Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und öffentliche Akteure und trägt wesentlich dazu bei, dass rund 80 Prozent der österreichischen Mikroelektronik-Wertschöpfung in Kärnten und der Steiermark entstehen.
Beim Pressegespräch in Villach diskutierten Kärntens Landeshauptmann Daniel Fellner, der steirische Wirtschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer, Villachs Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig, Stefanie Rud, CEO von Ortner Reinraumtechnik, Matthias Pirs, Director Corporate Affairs bei AT&S, sowie Robert Gfrerer, CEO des SILICON ALPS Clusters, über die Erfolgsbilanz der vergangenen zehn Jahre und die Zukunftsperspektiven des Technologie- und Wirtschaftsstandorts Südösterreich.
Im Mittelpunkt standen die erfolgreiche Zusammenarbeit von Wirtschaft, Forschung und Politik, die internationale Sichtbarkeit des Standorts sowie die Bedeutung von Mikroelektronik und ESBS als Schlüsseltechnologien für Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Beschäftigung. Gleichzeitig richtete sich der Blick auf Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, Halbleitertechnologien, Advanced Packaging, Photonik und Quantentechnologien.
Seit 2022 wurden gemeinsam mit Unternehmen 15 FTEI-Projekte umgesetzt und rund 13,5 Millionen Euro an EU-Fördermitteln in die Region geholt. Mit dem Austrian Chips Competence Center AT-C³ koordiniert der Cluster zudem Österreichs zentrale Anlaufstelle für Halbleiter- und Mikroelektronik-Innovationen.
„Die vergangenen zehn Jahre waren geprägt vom Aufbau eines starken Innovationsökosystems. Heute verbinden wir Unternehmen, Forschung, Bildung und Politik und machen aus Zukunftstechnologien konkrete Innovationen und Wertschöpfung. Mit den geplanten Regions of Excellence bietet der gerade publizierte EU Chips Act 2.0 zusätzliche Chancen, Südösterreich als führende Halbleiterregion Europas weiter zu stärken“, sagt Robert Gfrerer, CEO des SILICON ALPS Clusters und Vorsitzender der Silicon Europe Alliance.
Als Mitinitiator der Silicon Europe Alliance ist SILICON ALPS heute Teil eines europäischen Netzwerks von 14 Elektronikclustern mit mehr als 3.000 Unternehmen und Forschungspartnern und positioniert Südösterreich als eine der führenden Hightech-Regionen Europas.