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 ZAT-Startups holen über 4.8 Millionen Euro an Förderungen und Investment nach Leoben
Inkubatorfoto
Schon gewusst

ZAT-Startups holen über 4.8 Millionen Euro an Förderungen und Investment nach Leoben

21. Januar 2026

Die nachhaltigen Startups des Inkubators (ZAT Leoben) der Montanuniversität Leoben und der Stadt Leoben beweisen einmal mehr, welches Innovationspotenzial in der Region Obersteiermark steckt. Im Jahr 2025 konnten fünf ambitionierte Startups und Spin-offs, die am ZAT betreut und begleitet wurden, mehr als 4.8 Millionen Euro an Förderungen und Investitionen für ihre Projekte nach Leoben holen.

Der Fokus der unterstützten Vorhaben liegt auf Zukunftstechnologien in den Bereichen Hightech, Materialien, Nachhaltigkeit und Digitalisierung – mit Lösungen, die nicht nur technologisch, sondern auch gesellschaftlich Wirkung zeigen.

Die Highlights: 2.6 Millionen Euro privates Investment für Fiber Elements

Das ZAT-Startup Fiber Elements schloss eine beeindruckende Seed-Finanzierungsrunde in Millionenhöhe ab, um seine automatisierte Produktion von Basaltfaserkomponenten zu skalieren. Damit will das Team Stahl in der Bauindustrie durch mineralische Verbundstoffe ersetzen, die dreimal so stark, zwei Drittel leichter und mit bis zu 70 % weniger CO₂-Ausstoß verbunden sind. Geleitet wurde die Investmentrunde von LEA Partners und dem Amadeus APEX Technology Fund (https://www.fiber-elements.com/).

2.2 Millionen Euro öffentliche Förderungen

Neben dem Investment wurden weitere vier Teams – MPC2 (https://www.mpc2.at), ACR Materials, Polydecypher und Cairos (http://cairos-energy.com) – durch Förderungen von Bund, Land und EU unterstützt. Die Mittel stammen aus verschiedenen Programmen der FFG, AWS und SFG. Die Projekte reichen von hochspezialisierter Prüftechnologie für metallische Werkstoffe über Deep-Tech-Lösungen bis hin zu KI-basierter Datenanalytik.

Der Inkubator ZAT Leoben fungiert als Impulsgeber

Alle Teams wurden im Rahmen von ZAT-Programmen intensiv betreut und beim Einwerben von Förderungen und Kapital begleitet. Das ZAT ist unter anderem als Green Startup Center Leoben Teil der Green Startupmark, die sich auf nachhaltige Hightech-Gründungen fokussiert.

Ein weiteres Ausrufezeichen setzte das Team ACR Materials, das den 1. Platz beim universitätsweiten Ideenwettbewerb MUL:idea belegte und beim i2B – Businessplanwettbewerb den GreenTech Special Award 2025 erhielt – ein starkes Signal für die Innovationskraft aus dem universitären Umfeld.

Statements

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. mont. Peter Moser, Rektor der Montanuniversität Leoben: „Die aktuellen Erfolge der am ZAT betreuten Startups zeigen eindrucksvoll, wie stark der Transfer von Wissen, Forschung und Innovation an der Montanuniversität Leoben in die Praxis funktioniert. Dass über 4.8 Millionen Euro an Förderungen und Investments in so kurzer Zeit nach Leoben geholt wurden, ist nicht nur ein großer Erfolg für die beteiligten Gründerteams, sondern auch ein starkes Signal für den Standort Obersteiermark.

Wir sehen einmal mehr, wie wichtig Strukturen wie das ZAT und Kooperationen wie die Green Startupmark sind, um unternehmerisches Denken im universitären Umfeld zu fördern. Unsere Aufgabe als Universität ist es, den Gründergeist unserer Studierenden und Forschenden aktiv zu unterstützen – mit Know-how, Infrastruktur und vor allem mit dem nötigen Freiraum für innovative Ideen.“

Landesrat Dipl.-Ing. Willibald Ehrenhöfer: „Die Obersteiermark hat sich zu einem echten Hotspot für innovative Gründungen entwickelt. Dass junge Startups aus Leoben innerhalb weniger Monate über 4.8 Millionen Euro an Förderungen und Investments lukrieren konnten, ist ein starkes Zeichen für die Innovationskraft dieser Region – und auch für die hervorragende Arbeit, die am ZAT Leoben geleistet wird.

Es braucht genau diese mutigen Gründerinnen und Gründer, die mit frischen Ideen, Technologieverständnis und Nachhaltigkeitsfokus die Zukunft unserer Wirtschaft gestalten. Als Land Steiermark setzen wir alles daran, die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern – insbesondere im ländlichen Raum. Denn Innovation darf nicht an Stadtgrenzen enden, sie muss überall dort entstehen können, wo Know-how, Forschung und Unternehmergeist zusammentreffen. Die Obersteiermark zeigt eindrucksvoll, wie das gelingen kann.“

Redaktion

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ZAT/MPC2

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