3 Vorsätze, die geblieben sind.
Und alle übrigens inspiriert von unseren beiden MACH ES!-Podcasts.
Okay, manchmal sind’s nur fünfzehn, manchmal auch nur zehn Minuten. Aber wenn mir vor einem Jahr jemand gesagt hätte, dass ich zweimal täglich dasitzen und nichts tun soll – außer ein Mantra denken –, ich hätte meine Augen verdreht. Und dann hab ich von Transzendentaler Meditation gehört. Von 700 wissenschaftlichen Studien. Von einem vierten Bewusstseinszustand, der „ruhevolle Wachheit“ genannt wird. Es ist – wie Günther und Barbara erklären – ein Zustand, in dem unser Geist ganz von selbst nach innen geht. Manchmal messbar tiefer als im Tiefschlaf. Und das nur durch ein Mantra – einen bedeutungslosen Wortklang, der den Gedanken etwas gibt, worauf sie sich konzentrieren, bis der Geist – fast wie von alleine – immer stiller wird.
>> Was das bringt? Stress baut sich ab. Schlaf verbessert sich. Denkleistung steigt. Blutdruck sinkt. Das erklärt wohl, warum vom CEO bis zum Hollywoodstar immer mehr auf TM schwören.
Christian Redl ist dreizehnfacher Weltrekordhalter im Freitauchen. Und Autor des Buches „Breath to Success. Mehr Ruhe, mehr Kraft, mehr Erfolg“. Positive Gedanken verbrauchen weniger Sauerstoff als negative, hat er herausgefunden. Das ist keine Esoterik, das ist messbar. Wenn Christian an positive Dinge denkt, sinkt sein Puls. Je niedriger der Puls, desto langsamer der Sauerstoffverbrauch. Und das kann man selbst ausprobieren: Wer mit positiven Gedanken untertaucht, kann länger unter Wasser bleiben als mit Gedanken wie „Oh Gott, wie lange soll ich das noch aushalten?“. Das funktioniert übrigens auch beim Abtauchen in ein Projekt, ich hab’s ausprobiert.
>> Und dann hat er uns noch etwas gezeigt. Eine Atemtechnik, die man in jeder Situation anwenden kann. Einatmen. Und dann doppelt so lange ausatmen. Beim Ausatmen verlangsamt sich der Herzschlag. Die Nervosität sinkt. Der Kopf wird frei. Vor dem Gespräch, vor der Entscheidung, vor dem Moment, vor dem Auftritt.
Wir reden immer darüber, was wir essen sollen. Was gesund ist. Was wir weglassen müssen. Zucker. Gluten. Alkohol. Die Liste ist lang. Das schlechte Gewissen groß. Dr. Alexandra Knauer erklärt in zwei Podcastfolgen, dass es keineswegs nur um das WAS geht. Es geht ums WIE. Wie wir essen. Wie wir kauen. Wie wir uns beim Essen fühlen. Wie wir Pausen machen.
Eine bunte Bowl klingt gesund. Ist sie vielleicht auch. Aber wenn wir den Reis, den Salat, die Karotten, den Sellerie, die Mango, den Tofu nebenbei reinstopfen und kaum kauen, dann ist der Darm schlicht überfordert. Es kommt zu Gärungsprozessen. Völlegefühl. Und manchmal sogar zu einer nicht-alkoholischen Fettleber. Bei Menschen, die glauben, sie ernähren sich gerade besonders gut.
>> Mein neuer Gamechanger: Kauen. Langsam. Pausen zwischen den Mahlzeiten. Atmen – wirklich atmen –, damit der Vagusnerv aktiviert wird und die Verdauung in Gang kommt. Das klingt banal. Aber genau das vergessen wir. In diesem Sinne: Mahlzeit!_
Antje Wolm, MMH
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