Ein Jahr nach der „Strategie FH Oberösterreich 2040″ folgt der nächste große Schritt: Die Fachhochschule positioniert sich international neu und bekommt einen neuen Namen – UAP, University of Applied Sciences Upper Austria.
Im Jahr 2025 wurde die „Strategie FH Oberösterreich 2040″ präsentiert. Rund 365 Tage später folgt nun die internationale Neupositionierung der Hochschule. Wirtschafts- und Forschungslandesrat Markus Achleitner sieht darin einen konsequenten nächsten Schritt: „Vor rund einem Jahr haben wir mit der ‚Strategie FH Oberösterreich 2040′ einen klaren Zukunftskompass vorgestellt. Nun setzen wir den nächsten großen Entwicklungsschritt und positionieren die Hochschule im internationalen Wettbewerb neu.”
Hintergrund ist der wachsende Bedarf an Fachkräften: Der Fachkräftemonitor zeigt laut Achleitner, dass Oberösterreich bis 2040 rund 151.000 Fachkräfte fehlen werden. Diesen Bedarf könne man nicht allein mit heimischen Potenzialen decken. Im Studienjahr 2025/26 kamen von insgesamt 5.716 Studierenden bereits mehr als 1.100 aus dem Ausland. Eine international verständliche Marke soll die Sichtbarkeit der Hochschule im weltweiten Wettbewerb um Studierende und Forschende erhöhen.
Der neue Name UAP – University of Applied Sciences Upper Austria steht laut Pressemitteilung für zwei Kernbegriffe: Das „U” für University im internationalen Sprachgebrauch, das „AP” für Applied – angewandtes Wissen, das in Unternehmen, Forschung und Gesellschaft wirksam wird. Die Einführung des neuen Markenbilds ist mit Jänner 2027 vorgesehen.
Mit der Neupositionierung wird auch das Profil der vier Fakultäten geschärft:
Hochschulpräsident Michael Rabl betont die Doppelstrategie aus Studierendenorientierung und anwendungsorientierter Forschung. Ein neues Student Support Center soll künftig internationale Studierende bei Studienorganisation, Wellbeing und Karriereplanung unterstützen. Bereits heute lernen rund 90 internationale Studieninteressierte im Programm „Pre-Placement Deutsch” über „Berlitz on Demand” schon im Heimatland Deutsch. Ab 2027 bietet die FH außerdem eine österreichweit gültige Studienberechtigungsprüfung an, die auch Personen ohne facheinschlägige Vorbildung den Hochschulzugang ermöglicht.
Kaufmännische Geschäftsführerin Isolde Perndl verweist auf bereits erzielte Umsetzungserfolge – von schlankeren Organisationsstrukturen bis zu nachhaltigen Infrastrukturmaßnahmen wie dem Ausbau von Photovoltaikanlagen. Auch für Mitarbeitende gibt es Neuerungen: Mit dem Gesundheitsprojekt „Connected4Health” und einer neuen Kooperation mit dem Universitätssportinstitut (USI), die ab sofort zusätzliche Sportkurse in Linz und Wels bietet, will die FH Wohlbefinden und Bindung von Talenten stärken.
Charlotte Guggenberger / Land OÖ
Leyrer + Graf feiert im Jahr 2026 ihr 100-jähriges Bestehen und blickt auf ein Jahrhundert erfolgreicher Unternehmensentwicklung zurück. Gleichzeitig setzt
Nach rund 23 Monaten Umbauzeit präsentiert sich die voestalpine Stahlwelt am Standort Linz ab Juni 2026 vollständig neu. Der gesamte
Markus Umfahrer wird Partner im Notariat Dr. Michael Umfahrer Das Notariat Dr. Michael Umfahrer stellt sich für die Zukunft breiter