Die meisten geben nach einer Absage auf. Julia Klinglmüller macht auch nach der fünften weiter. So denkt eine Visionärin. So handelt eine Frau, die mit 29 Jahren plötzlich an der Spitze von zehn Fachmarktzentren stand
Zwei Tage vor Weihnachten stirbt ihr Vater. Kurz darauf übernimmt Julia die ziwa Group. Allein. Als wohl einzige Frau in Österreich, die sowohl Eigentümerin als auch Geschäftsführerin einer Fachmarktzentrengruppe ist. Zehn Jahre später sitzt Julia bei uns im Podcaststudio. Zwei Kinder hat sie in der Zwischenzeit bekommen. 4.000 Solarpaneele installiert. Bürgerenergiegemeinschaften gegründet. Fast Charger gebaut. Und ihre Fachmärkte zu dem gemacht, was sie heute sind: mehr als Shoppingzonen. Energiequellen. Nahversorger. Orte mit Aufenthaltsqualität.
Im Gespräch mit Susanna Winkelhofer erzählt Julia Klinglmüller, wie sie nach Meetings im Auto saß und weinte. Wie sie lernte, in einer Männerbranche Respekt zu erkämpfen. Und warum ein Zitat von Paulo Coelho sie täglich daran erinnert, den Hafen zu verlassen.
In dieser Folge erfährst du:
Wie Julia nach der sechsten Absage einen „unmöglichen” Deal schaffte
Wie sich Kundenbedürfnisse verändern
Weshalb Julia 4.000 PV-Paneele kaufte, obwohl alle es für verrückt hielten
Wie sie skeptische Bürgermeister davon überzeugte, dass Shoppingcenter Energieprobleme lösen können
Was es bedeutet, mit 29 ein Unternehmen zu übernehmen – und gleichzeitig zu trauern
Wie man als Mutter zweier Kinder Unternehmerin bleibt, ohne sich selbst zu verlieren
Warum Mut und Beharrlichkeit wichtiger sind als Perfektion
Ein Gespräch über Visionen, Solardächer und die Kunst, nach der fünften Absage weiterzumachen.
Mehr über Julia Klinglmüller und die ziwa Group
Antje Wolm
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