Der oberösterreichische Startup-Inkubator tech2b hat heute acht Unternehmen ausgezeichnet, die sein Incubate-Programm erfolgreich abgeschlossen haben. Von KI-Infrastruktur über Frauengesundheit bis hin zu Gewässerüberwachung – die Bandbreite zeigt, wie vielfältig die Gründerszene im Land ist.
Der jährliche Austrian Startup Monitor bescheinigt Oberösterreich eine Spitzenposition: Mit 7,2 von 10 Punkten erreicht das Bundesland erneut den höchsten Wert bei der Weiterempfehlung unter Gründerinnen und Gründern. Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner sieht darin eine Bestätigung des eingeschlagenen Wegs: „Der Monitor zeigt, dass Oberösterreichs Startups eine hohe Innovationsorientierung, die intensive Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und der Forschung sowie die starke Fokussierung auf Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz und Dateninnovation aufweisen.”
Besonders auffällig: 74 Prozent der oberösterreichischen Startups setzen auf KI und Dateninnovation – ein Spitzenwert im Österreichvergleich. Und 37 Prozent der Gründerinnen und Gründer waren bei ihrer ersten Gründung jünger als 25 Jahre.
Ein aktuelles Beispiel für das Potenzial oberösterreichischer Startups liefert Tractive: Das 2012 gegründete Unternehmen wurde 2026 an den italienischen Technologiekonzern Bending Spoons verkauft, der Kaufpreis wird in der Branche auf mehrere hundert Millionen Euro geschätzt. Für Achleitner ist das mehr als eine Einzelgeschichte: „Wer heute Startups stärkt, stärkt die Innovationskraft, Wertschöpfung und Beschäftigung von morgen in Oberösterreich.”
Hinter vielen dieser Erfolge steckt der Inkubator tech2b. In 24 Jahren hat er 700 Projekte betreut und 375 Unternehmensgründungen begleitet. Geschäftsführer Lukas Keplinger betont den ganzheitlichen Ansatz: „Wir verstehen uns nicht nur als Förderstelle, sondern als aktiver Sparringspartner auf Augenhöhe.” Die Programme reichen von der Frühphase mit „Ideate” über „Activate” und „Incubate” bis hin zu Internationalisierung und Vernetzung mit Leitbetrieben über das Programm „PIER 4″.
Heute wurden acht Unternehmen mit dem tech2b-Diplom ausgezeichnet – drei davon werden von Gründerinnen maßgeblich mitgestaltet. Die Bandbreite reicht von ChangeRadar (Monitoring-Plattform für Veränderungen in Cloud Services) über Diamens (Diagnosetest für Endometriose) und mcp-builder.ai (KI-Infrastruktur für Unternehmen, europäisch gehostet) bis zu morning (KI-gestütztes Karriere-Matching), PelviQueens (digitales Beckenbodentraining), Researchly (Betriebssystem für Beratungsteams), SmartBuoy (Echtzeit-Gewässerüberwachung) und gehgassi (Plattform für Hundebetreuung).
Während anderswo über Bodenverbrauch gestritten wird, liefert Oberösterreich Zahlen: Mit zwei neuen regionalen Grünzonen schützt das Land nun rund 100.000
Zwei Tage, eine Location mit Aussicht und ein Kongress, der zeigt, wohin sich HR-Arbeit gerade bewegt. Am 22. und 23.
Daran erinnern sich wohl all jene, die „Matilda“ von Roald Dahl gelesen haben: dass Mut nicht von der Körpergröße abhängt.