Karrieresprung bei Verband der Marktforschung Österreich
VMÖ wählt neuen Vorstand: LINZER MARKTFORSCHUNG NUN STARK VERTRETEN
Langjähriger Branchenexperte kehrt nach sechs Jahren an die Spitze des Verbandes der Marktforschung Österreich zurück
Wien, 21. September 2026 – Der Verband der Marktforschung Österreich (VMÖ) hat bei seiner ordentlichen Mitgliederversammlung am 16. September 2026 in Wien seinen Vorstand für die kommende zweijährige Amtsperiode neu gewählt. Der zur Wahl stehende Vorstand erhielt dabei die einstimmige Zustimmung.
An die Spitze des VMÖ kehrt mit Robert Sobotka ein langjähriger Kenner der österreichischen Markt- und Meinungsforschungsbranche zurück. Sobotka stand dem Verband bereits von 2014 bis 2020 sechs Jahre lang vor und übernimmt nun nach sechsjähriger Pause erneut den Vorsitz.
Sobotka ist geschäftsführender Gesellschafter von Telemark Marketing und verfügt über rund 30 Jahre Erfahrung in der Markt- und Meinungsforschung. Neben seiner früheren Tätigkeit als VMÖ-Vorsitzender war er auch zwei Jahre Vorsitzender des Verbands der Markt und Meinungsforschungs-Institute Österreichs (VdMI).
Marktforschungsmetropole Linz stark vertreten
Der Linzer Branchenexperte Florian Kögl, der den VMÖ in der vergangenen Amtsperiode als Vorsitzender geführt hat, bleibt dem Vorstand weiterhin erhalten. Aufgrund seiner beruflichen Aufgaben zieht er sich aus der ersten Reihe zurück und übernimmt künftig die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden. Kögl ist Gründer von ReDem und Managing Director Europe bei Rep Data. Damit bleibt seine Erfahrung aus der bisherigen Verbandsführung auch im neu gewählten Vorstand erhalten.
Ebenfalls wiedergewählt wurden Harald Blaha vom Linzer Institut Spectra, Robert Fina (FHWN Campus Wieselburg) und Nina Martenson-Zachoval (Wiener Städtische Versicherung). Neu in den Vorstand gewählt wurde die Linzerin Daniela Höllerbauer. Die ehemalige Geschäftsführerin von Whitebox Marktforschung in Linz, ist aktuell als Sales & Growth Consultant Österreich bei horizoom tätig und bringt zusätzliche Perspektiven aus der aktuellen Markt- und Branchenentwicklung in das Vorstandsteam ein. Somit ist die oberösterreichische Hauptstadt mit drei von sechs Personen im neuen VMÖ Vorstand stark vertreten.
Zukunftsthemen stehen im Mittelpunkt In seiner neuen Amtsperiode will der Vorstand den VMÖ insbesondere als Dienstleister, Wissensplattform und Netzwerk für die österreichische Marktforschungsbranche weiterentwickeln. Im Mittelpunkt sollen aktuelle Entwicklungen und Zukunftsthemen der Branche stehen – von Künstlicher Intelligenz und synthetischen Daten bis hin zu neuen Methoden der Datenerhebung.
„Der VMÖ soll eine starke Plattform für alle Menschen sein, die sich professionell mit Markt- und Meinungsforschung beschäftigen“, erklärt der neu gewählte VMÖ-Vorsitzende Robert Sobotka.
„Gerade in einer Zeit, in der KI, synthetische Daten und neue Erhebungsmethoden unsere Branche stark verändern, braucht es Austausch, Orientierung und eine gemeinsame Stimme. Ich freue mich sehr, nach sechs Jahren wieder den Vorsitz zu übernehmen und gemeinsam mit diesem Vorstand die nächsten Schritte für den VMÖ zu gestalten“, so Sobotka weiter. Veranstaltungen, Diskussionen und weitere Fachformate sollen den Austausch innerhalb der Branche fördern und Orientierung bei neuen Entwicklungen bieten. Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit mit anderen Branchenorganisationen weiter intensiviert werden.
Mit der einstimmigen Wahl setzt der VMÖ auf eine Kombination aus Kontinuität und neuen Impulsen. In den kommenden beiden Jahren will der Vorstand den fachlichen Austausch innerhalb der Markt- und Meinungsforschung weiter stärken, relevante Entwicklungen frühzeitig aufgreifen und die Interessen der Branche gegenüber wichtigen Stakeholdern vertreten.
Redaktion
- DIE MACHER
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VMÖ/Fotograf: Gwiss