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 Grüner Stahl, smarte Materialien, neue Arbeitswelten
Die Forschungszentren PCCL, MCL und K1-MET gaben in ihren Forschungslabors in Leoben Einblicke in aktuelle Forschungsarbeiten Hinten v.l.n.r: Wilfried Enzenhofer, UAR, Vizepräsident Alexander Lechner, AK Steiermark, Präsident Andreas Stangl, AK Oberösterreich, Helmut Gotthartsleitner, AK Oberösterreich, Werner Pamminger, Geschäftsführer Business Upper Austria, Werner Ecker, Geschäftsführer MCL, Stefan Schmelzer, AK Steiermark Vorne v.l.n.r.: Susanne Michelic, Wissenschaftliche Geschäftsführung/CSO K1-MET, Elisabeth Ladstätter, Geschäftsführerin PCCL, Sandra Schlögl, Scientific Director PCCL, Elke Kraker, Bereichsleitung Mikroelektronik MCL
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Grüner Stahl, smarte Materialien, neue Arbeitswelten

21. Juli 2026

 AK-Spitze informierte sich im UAR Innovation Network über Zukunftstechnologien für die Industrie von morgen 

Der Präsident der Arbeiterkammer Oberösterreich, Andreas Stangl, und der Vizepräsident der Arbeiterkammer Steiermark, Alexander Lechner, informierten sich bei Forschungszentren des UAR Innovation Network in Leoben über Zukunftstechnologien für die Industrie – von der CO₂-freien Stahlproduktion bis hin zu innovativen Materialien. Der Austausch machte deutlich, welchen Beitrag Forschung zur erfolgreichen Gestaltung des industriellen Wandels und der Arbeitswelt von morgen leistet. 

Die erste Station führte zum Metallurgical Competence Center (K1-MET), einem der international führenden Forschungszentren für energieintensive Produktionsprozesse wie dem Stahlsektor mit Sitz in Linz und Leoben. Im Mittelpunkt stand die Besichtigung der HPSR-Anlage (Hydrogen Plasma Smelting Reduction) am Standort Donawitz von voestalpine. Die von K1-MET entwickelte Pilotanlage untersucht die CO2-freie Herstellung von Rohstahl aus Eisenerzen mit Wasserstoffplasma in einem Prozessschritt und zeigt damit das Potential für die Dekarbonisierung der Stahlindustrie auf. 

Einblicke in die Materialinnovationen von morgen bot das Materials Center Leoben (MCL). Das Forschungszentrum erhielt vor Kurzem die Förderzusage für das neue COMET-Zentrum1 „Integrated Materials Intelligence“ (IMI), an dem die oberösterreichischen Leitbetriebe voestalpine Stahl, AMAG und Linsinger Maschinenbau maßgeblich mitwirken und das Land OÖ beteiligt ist. Ziel des Programms ist es, materialbezogene Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette mithilfe modernster Technologien deutlich zu beschleunigen und sicher zur industriellen Umsetzung zu bringen. 

Innovative Kunststofftechnologien präsentierte das Polymer Competence Center Leoben (PCCL). Das Member of UAR Innovation Network entwickelt neue Polymerlösungen für Anwendungen von der Mobilität bis zur Energieversorgung. Im Fokus standen Kunststoffe für Photovoltaikmodule, Materialien zur frühzeitigen Detektion von Batteriezwischenfällen sowie Metamaterialien für den 3D-Druck. Die vorgestellten Projekte verdeutlichten das Potenzial moderner Polymerforschung für leistungsfähige, sichere und nachhaltige Produkte der Zukunft. 

 „In den beiden industriestärksten Bundesländern Österreichs entscheidet Innovationskraft über die Wettbewerbsfähigkeit von morgen. Der Austausch mit den Arbeiterkammern zeigt, dass Forschung weit über technologische Entwicklungen hinauswirkt und einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung der Arbeitswelt von morgen leistet“, sagt Werner Pamminger, Geschäftsführer der oberösterreichischen Standortagentur Business Upper Austria. 

„Die insgesamt 16 Forschungszentren im UAR Innovation Network verbinden Spitzenforschung mit industrieller Praxis. Gemeinsam mit Unternehmen entstehen Lösungen für die digitale und ökologische Transformation. Gleichzeitig steht der Mensch im Mittelpunkt – mit Innovationen für qualifizierte, sichere und zukunftsfähige Arbeitsplätze“, betont Wilfried Enzenhofer, Geschäftsführer der Upper Austrian Research, die Leitgesellschaft für Forschung des Landes Oberösterreich. 

INFOBOX

Über das UAR Innovation Network 

Das UAR Innovation Network steht für ein Netzwerk hochkarätiger Forschungszentren, die Unternehmen – von Start-ups über Klein- und Mittelbetriebe bis hin zu Industriekonzernen – bei der Realisierung ihrer Innovationsvorhaben tatkräftig unterstützen. Das UAR Innovation Network zählt insgesamt sechzehn Forschungszentren. Die Upper Austrian Research GmbH (UAR), die Leitgesellschaft für Forschung des Landes Oberösterreich, ist an insgesamt zehn der Forschungseinrichtungen im Netzwerk beteiligt (Member of UAR Innovation Network) und wirkt in der Governance weiterer Zentren (Partner of UAR Innovation Network) mit. Der Schwerpunkt der Forschungsarbeit im UAR Innovation Network liegt darauf, die digitale, ökologische und menschenzentrierte Transformation aktiv zu gestalten. In kooperativer Forschung werden Unternehmen dabei unterstützt, große Innovationsthemen aufzugreifen und zukunftsweisende Lösungen zu entwickeln. Das UAR Innovation Network bündelt seine Kernkompetenzen in drei Schlüsselbereichen: intelligente digitale Technologien, smarte und menschenzentrierte Systeme sowie nachhaltige Produktionsprozesse und Materialien. 

www.uar.at

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