10 Jahre Kepler Uniklinikum: Innovation, Spitzenmedizin und Meilensteine
Als das Kepler Universitätsklinikum zum Jahreswechsel 2015/2016 gegründet wurde, begann eine neue Ära der medizinischen Versorgung in Oberösterreich. Drei traditionsreiche Häuser – das AKh Linz, die Landes- Frauen- und Kinderklinik sowie die Landes-Nervenklinik Wagner Jauregg – wuchsen zu einer gemeinsamen Institution zusammen – ein Schritt, der nicht nur organisatorische, sondern auch kulturelle Herausforderungen mit sich brachte. Heute, zehn Jahre später, blickt das Kepler Universitätsklinikum auf eine Dekade zurück, die von medizinischen Innovationen, technologischem Fortschritt und einer konsequenten Weiterentwicklung geprägt war. Im vergangenen Jahrzehnt wurden Spitzenmedizin, Forschung und Lehre miteinander verknüpft – stets mit dem Menschen als zentralem Mittelpunkt.
„Oberösterreich steht für Leistung, Innovation und hohe Lebensqualität. Dazu gehört auch eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau. Die Gründung des Kepler Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät war deshalb eine historische Zukunftsentscheidung für unser Bundesland. Vor zehn Jahren wurde aus drei traditionsreichen Häusern eine gemeinsame Vision. Heute ist daraus ein Universitätsklinikum entstanden, das Spitzenmedizin, Forschung und Lehre auf beeindruckende Weise verbindet. Das KUK steht für medizinische Exzellenz, Innovationskraft und Menschlichkeit. Die Leistungen der vergangenen zehn Jahre – von modernster Robotik und Künstlicher Intelligenz über neue Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bis hin zur Ausbildung der Ärztinnen und Ärzte von morgen – zeigen eindrucksvoll, welche Dynamik dieser Standort entwickelt hat. Mein besonderer Dank gilt den mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie sorgen Tag für Tag dafür, dass die Menschen in Oberösterreich medizinisch auf höchstem Niveau versorgt werden. Das KUK ist heute ein Aushängeschild unseres Gesundheitsstandortes und ein wichtiger Garant dafür, dass Oberösterreich auch in Zukunft zu den führenden Medizin- und Forschungsregionen Europas zählt“, sagt LH Mag. Thomas Stelzer.
„Ich durfte die Entstehung des Kepler Universitätsklinikums von Beginn an mitverfolgen. Umso mehr erfüllt es mich mit Stolz zu sehen, wie aus drei Standorten ein modernes Universitätsklinikum mit einer starken gemeinsamen Identität geworden ist – getragen von engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Tag für Tag Großartiges für die Gesundheit der Menschen in Oberösterreich leisten. Das Kepler Universitätsklinikum ist heute weit mehr als ein Krankenhaus. Es ist ein Ort der Hoffnung, an dem Spitzenmedizin auf Menschlichkeit trifft – und ein beeindruckendes Beispiel dafür, was entstehen kann, wenn Menschen gemeinsam über sich hinauswachsen“, erklärt LH-Stv.in Mag.a Christine Haberlander, Gesundheitslandesrätin.
„Das Kepler Universitätsklinikum steht für eine Versorgung, die medizinische Exzellenz mit Innovation und Empathie verbindet. Dank des Engagements aller Kolleginnen und Kollegen konnte durch zukunftsweisende Universitätsmedizin unseren Landsleuten Diagnosemöglichkeiten und Therapien eröffnet werden, die davor nicht zur Verfügung standen. Ohne das Land Oberösterreich als Träger und Erhalter des Uniklinikums wäre das nicht möglich gewesen. Dafür bedanken wir uns bei Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander. Gemeinsam blicken wir auf eine Zukunft, in der universitäre Spitzenversorgung, Lehre und Forschung Hand in Hand gehen – für das Wohl unserer Patientinnen und Patienten“, freuen sich Geschäftsführer Univ.-Prof. Dr. Meinhard Lukas und die Kollegiale Führung mit dem Kaufmännischen Direktor Mag. Günther Dorfinger, MBA, dem Ärztlichen Direktor Priv.-Doz. Dr. Karl-Heinz Stadlbauer und Pflegedirektorin Simone Pammer, MBA.
Highlights der letzten 10 Jahre
Breites Spektrum an medizinischer Versorgung
Das Kepler Universitätsklinikum vereint nahezu alle medizinischen Fachrichtungen unter einem Dach – von der Allgemein- und Viszeralchirurgie bis hin zum Zentralen Radiologie Institut. Diese fachliche Vielfalt ermöglicht eine umfassende und optimal abgestimmte Versorgung selbst komplexester Erkrankungen. Wie wichtig dies ist, zeigte sich nicht zuletzt bei der Bewältigung der Covid-Pandemie, bei der Univ.-Prof. Dr. Bernd Lamprecht und Univ.-Prof. Dr. Jens Meier – zwei Experten des Kepler Uniklinikums – zentrale Rollen einnahmen.
Spezialisierte Kompetenzzentren – etwa das Allergie Zentrum oder Organzentren wie das Lungenkrebs oder das Leber Zentrum – bündeln Expertise aus verschiedenen Disziplinen und garantieren eine Behandlung auf höchstem Niveau.
Spezialisierte Ambulanzen – etwa in der Neurologie mit Angeboten für Schlaganfall, Bewegungsstörungen oder Multiple Sklerose oder die innovative PflegeexpertInnen-Ambulanz – ermöglichen eine gezielte Diagnostik und individuelle Betreuung.
Patientinnen und Patienten im Fokus
Für Patientinnen und Patienten bedeutet die Entwicklung des Kepler Universitätsklinikums vor allem eines: universitäre Medizin als optimale Ergänzung zur bestehenden sehr guten, wohnortnahen Gesundheitsversorgung in Oberösterreich. Durch die enge Zusammenarbeit unterschiedlichster Fachrichtungen sowie die Bündelung spezialisierter Zentren profitieren sie von kurzen Wegen, schnelleren Diagnosen und abgestimmten Therapieentscheidungen – speziell bei komplexen Erkrankungen. Modernste Technologien, innovative Behandlungsmethoden und die Verzahnung von Forschung und klinischer Praxis ermöglichen den frühzeitigen Zugang zu neuesten Therapien und erhöhen die Behandlungsqualität nachhaltig. Gleichzeitig sorgen moderne Infrastruktur und digitale Prozesse für Komfort und Sicherheit im gesamten Behandlungsverlauf – mit dem Ziel, die bestmögliche medizinische Versorgung möglichst nahe am individuellen Bedarf der Patientinnen und Patienten zu gewährleisten.
Hybrid-OP-Säle und modernste Robotik
Bereits 2017 setzte das Kepler Universitätsklinikum mit der Eröffnung eines der modernsten Hybrid-OP-Säle Österreichs neue Maßstäbe. Der Hightech-OP ermöglicht kardiologische und herzchirurgische Eingriffe mit roboterbasierter Bildgebung und steht für Qualität und Sicherheit auf höchstem Niveau.
Der Neuromed Campus hat sich im vergangenen Jahrzehnt mit der mittlerweile größten Neurochirurgie Österreichs zu einem internationalen neuromedizinischen Zentrum entwickelt. 2020 wurde hier der erste rein neurochirurgische Hybrid-OPs Österreichs eröffnet – eine Innovation, die seither komplexe Eingriffe an den Blutgefäßen des Gehirns noch sicherer und präziser macht. Mit dem Mazor-Roboter, einem weiteren Hightech-System für Wirbelsäuleneingriffe, steht auch an diesem Standort ein hochmodernes robotisches Assistenzsystem zur Verfügung.
Herzeingriffe im modernen Hybrid-OP
Dieses gliedert sich nahtlos ein die 2021 gestartete Robotik-Offensive im Kepler Uniklinikum ein, die sich in den Folgejahren fortsetzte: Mit dem MAKO-OP-Roboter für Gelenkersatz und dem Da-Vinci-System für minimalinvasive Eingriffe in Chirurgie, Gynäkologie und Urologie begann eine neue Ära der Präzisionsmedizin. Im Herbst 2024 kam erstmals in Oberösterreich ein Roboter bei der Implantation eines Cochlea-Hörimplantates zum Einsatz.

Digitalisierung und der Einsatz von KI als Schlüssel zur Zukunft
Mit der standortübergreifenden IT-Migration wurde eine der größten Digitalisierungsinitiativen im österreichischen Gesundheitswesen umgesetzt – ein Beweis für die Komplexität der Integration dreier Kliniken. Allein am Med Campus IV. mussten, um das neue Krankenhaus-Informationssystem (KIS) in Betrieb nehmen zu können, 1,4 Millionen Behandlungsfälle, 7 Millionen Befunddokumente, 500.000 Radiologie-Bilder und 175.000 Diagnosen in das neue System übertragen werden. Darauf aufbauend konnten weitere zentrale IT-Projekte realisiert werden:
Die elektronische Fieberkurve (ELFI) ermöglicht eine durchgängige digitale Dokumentation und optimiert klinische Entscheidungsprozesse. Ergänzend kommt zunehmend Künstliche Intelligenz zum Einsatz – in der Bildanalyse oder zur Unterstützung medizinischer Diagnosen. Beispiele dafür sind ein gemeinsames Forschungsprojekt mit der Harvard Medical School, die KI-gestützte Analyse von Daten im Bereich der Intensivmedizin oder die Untersuchung von Muttermalen mit dem KI-gestützten 3D-Scanner im Bereich der Dermatologie – ein Gerät, von dem österreichweit lediglich drei Stück im Einsatz sind.
Spitzenmedizin von Beginn an
Auch in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen jeder Altersgruppe setzt das Kepler Universitätsklinikum laufend neue Maßstäbe. Dies beginnt bereits vor der Geburt mit der österreichweit einzigartigen Expertise in der sogenannten fetomaternalen Medizin. Fetomaternale Medizin ist auf die Diagnose, Abklärung und Behandlung von Fehlbildungen und Wachstumsstörungen ungeborener Kinder spezialisiert. Bisher wurden mehr als 13.000 Eingriffe aller Art im Mutterleib durchgeführt, dazu zählen Fruchtwasser- und Mutterkuchenpunktionen, Nabelschnurpunktionen und fetalchirurgische Eingriffe. Das Kinderherz Zentrum Linz stellt europaweit das größte Zentrum für pränatale Herzeingriffe mit bisher mehr als 270 intrauterinen Herzeingriffen dar. Dabei werden bei ungeborenen Kindern ab der 22. Schwangerschaftswoche Herzklappen aufgedehnt oder wiedereröffnet oder auch Stents zum Offenhalten von lebensnotwendigen Herzstrukturen eingesetzt.
An der Klinik für Kinderkardiologie werden schon vor der Geburt komplexe Herzfehler und Rhythmusstörungen abgeklärt und gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Fetomaternaler Medizin und Kinderherzchirurgie behandelt. Für Herzkatheteruntersuchungen und Interventionen steht ein hochmodernes Herzkatheterlabor mit 3D-Bildgebung zur Verfügung. Bei ca. 70 % der Untersuchungen erfolgen therapeutische Eingriffe, wie z. B. Verschlüsse von Scheidewanddefekten im Herzen.
Zur perfekten Vorbereitung von chirurgischen Eingriffen am Kinderherzen wird bei schwierigen Fällen mit einer 3D-Rekonstruktion des kindlichen Herzens die Diagnose, die Planung und die OP-Vorbereitung optimiert. Damit kann die komplexe Anatomie von kindlichen Herzfehlern in einer räumlichen Dimension optimal dargestellt werden, um die bestmögliche individuelle OP-Strategie festzulegen.
Mit dem Perinatal Zentrum, das 2023 österreichweit erstmalig mit „periZert“ ausgezeichnet wurde, setzt das Uniklinikum auch nach der Geburt Maßstäbe in der Versorgung von Kindern und deren Müttern. Diese Zertifizierung unterstreicht die hohe Qualität sowie die umfassende, interdisziplinäre Betreuung von Mutter und Kind am Kepler Universitätsklinikum.
Ein Frühchen sicher gehalten im Brutkasten
Gleichzeitig dokumentiert sie die konsequente Ausrichtung des Hauses an höchsten Qualitätsstandards in der Perinatalmedizin. Teil dieses Konzeptes ist auch eine Muttermilchbank, mit der das Kepler Universitätsklinikum Vorreiter in Oberösterreich war. Ein weiterer Schwerpunkt im Bereich der Kinder- und Jugendheilkunde bzw. der Kinder- Jugendchirurgie ist die Spezialisierung auf seltene Erkrankungen – ein Bereich, in dem Forschung und Versorgung eng Hand in Hand gehen.
Expertise rund ums Herz…
Neben der hohen Expertise im Kinderherz Zentrum gelang am 21. Jänner 2019 auch in der Erwachsenen-Herzchirurgie ein Meilenstein: erstmals in Oberösterreich wurde von Spezialisten des Kepler Uniklinikums ein Kunstherz implantiert. Im Sinne einer konsequenten Weiterentwicklung wurde mit Jahresbeginn 2020 das Universitäre Herz Zentrum Oberösterreich gegründet – eine Einrichtung, die Herz-Patientinnen und -Patienten seither umfassend und interdisziplinär betreut. Bereits zuvor setzte das Kepler Universitätsklinikum international anerkannte Impulse in der Rhythmustherapie – so wurde hier einer der ersten sondenlosen Herzschrittmacher implantiert und die Technologie seither konsequent weiterentwickelt. Auch im Bereich der interventionellen und minimalinvasiven Herzmedizin werden laufend neue Maßstäbe gesetzt: Von kathetergestützten Herzklappeneingriffen bis hin zu komplexen Ablationsverfahren und modernen Hybrid‑OP‑Eingriffen an der Aorta ermöglicht das Zusammenspiel der Disziplinen hochpräzise und schonende Therapien selbst bei komplexen Erkrankungen. Im Bereich der Kardiologie treibt das Uniklinikum auch die Entwicklung telemedizinischer Angebote konsequent voran. Diese ermöglichen eine ortsunabhängige Betreuung insbesondere in der Nachsorge. Das entlastet sowohl die Betroffenen durch mehr Sicherheit und Wegersparnisse als auch die ambulanten Strukturen.
… und um die Psyche
Mit der Zusammenführung der Kliniken für Psychiatrie 1 und 2 entstand die größte psychiatrische Klinik des Landes für Patientinnen und Patienten aus Linz, Linz-Land und dem Mühlviertel. Mit dem neuen Psychiatrischen Versorgungszentrum, das kürzlich eröffnet wurde, entstand zudem eine zentrale Erstanlaufstelle, inklusive optimierter Infrastruktur. Durch die Bündelung zentraler Angebote – von der Erstaufnahme über spezialisierte Ambulanzen bis hin zur Übergangspflege – ermöglicht das neue Zentrum erstmals eine durchgängige, koordinierte Versorgung aus einer Hand. Gleichzeitig sorgen klare Strukturen, kurze Wege und abgestimmte Abläufe für eine rasche Abklärung und individuell zugeschnittene Behandlungswege. Ergänzt wird dieses Angebot durch ein breites therapeutisches Spektrum, das von stationärer und tagesklinischer Betreuung bis hin zu spezialisierten ambulanten Angeboten reicht und neben medizinischer Behandlung auch Psychotherapie, Sozialarbeit sowie innovative Therapieformen umfasst – stets mit einem ganzheitlichen, biopsychosozialen Ansatz.
Personalisierte Medizin: Therapie nach Maß
Am Kepler Universitätsklinikum spielt die personalisierte Medizin eine zunehmend zentrale Rolle. Für Menschen mit Krebserkrankungen werden im Rahmen interdisziplinärer Tumorboards individuelle Therapiestrategien festgelegt. Ergänzend ermöglicht die moderne Diagnostik durch die Analyse genetischer Veränderungen eine zielgerichtete Behandlung. Darüber hinaus profitieren Patientinnen und Patienten von einer engen Verzahnung von klinischer Versorgung und Forschung: Durch die Teilnahme an klinischen Studien erhalten sie frühzeitig Zugang zu innovativen Therapien und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Auch in anderen Fachbereichen zeigt sich dieser Ansatz: In der Orthopädie werden Implantate und Eingriffe mithilfe von 3D‑Technologien individuell geplant, während in der Neurologie moderne Monitoring‑ und KI‑Systeme die personalisierte Betreuung unterstützen. Gleichzeitig werden durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedenster Fachrichtungen individuelle Krankheitsverläufe ganzheitlich betrachtet und Therapien noch präziser auf die einzelnen Betroffenen abgestimmt. Im Rahmen der Forschungsinitiative „Personalisierte Technische Medizin“ treibt das Kepler Universitätsklinikum in enger Kooperation mit der Johannes Kepler Universität Linz und weiteren Partnern die Entwicklung maßgeschneiderter Präventions-, Diagnose- und Therapieformen aktiv voran. Ziel ist es, innovative Technologien und medizinisches Know-how so zu verbinden, dass Diagnosen früher gestellt, Therapien individueller angepasst und Behandlungsergebnisse nachhaltig verbessert werden können.
Infrastruktur: Start für Kinderzentrum und Zentralküche inklusive Restaurant für Mitarbeitende
Vergangenes Jahr konnte die Generalsanierung der Bauten A und B am Med Campus abgeschlossen – ein Kraftakt, der nur dank hervorragender Zusammenarbeit gelang. In den acht Jahren Bauzeit wurden sämtliche Stationen und Ambulanzen auf den neuesten Stand gebracht. Da die Arbeiten im laufenden Betrieb stattfanden, mussten rund 35 Stationsübersiedlungen gemeistert werden – eine logistische Herausforderung, die durch professionelle Teamarbeit sehr erfolgreich bewältigt wurde. Mit der umfassenden Modernisierung wurden nicht nur bauliche Strukturen erneuert, sondern auch Arbeitsabläufe optimiert und die Voraussetzungen für eine zeitgemäße, interdisziplinäre Patientinnen-/Patientenversorgung weiter verbessert. Gleichzeitig profitieren Patientinnen, Patienten und Mitarbeitende von deutlich gesteigerter Aufenthalts- und Arbeitsqualität.
Ein weiterer bedeutender Schritt ist der geplante Bau des neuen Kinderzentrums: Dieses wird modernste medizinische Infrastruktur mit neuen Raumkonzepten für Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige verbinden. Ergänzt wird das Projekt durch eine leistungsfähige Zentralküche sowie ein modernes Restaurant für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das die Aufenthaltsqualität und Attraktivität des Klinikums weiter steigert.
v. l.: Katja Janovits und Laura Spreitzer (Konditorinnen), Mag. Günther Dorfinger, MBA (Kaufmännischer Direktor), Univ.-Prof. Dr. Meinhard Lukas (Geschäftsführer), Mag. Thomas Stelzer (Landeshauptmann), Dr. Tilman Königswieser, MPH (Vorsitzender der Geschäftsführung, OÖG), Mag.a Christine Haberlander (LH-Stv.in, Gesundheitslandesrätin), Priv.-Doz. Dr. Karl-Heinz Stadlbauer (Ärztlicher Direktor), Simone Pammer, MBA (Pflegedirektorin
Eröffnung der Medizinischen Fakultät
Am 13. September 2021 rückten Versorgung, Lehre und Forschung mit der Eröffnung des neuen Lehr- und Forschungsgebäudes der Medizinischen Fakultät Linz auch räumlich eng zusammen. Die Gliederung in vier eigenständige Baukörper (Labor, Bibliothek, Lehre, Verwaltung) ermöglicht eine optimale Struktur für jeden Bereich. Die Ärztinnen und Ärzte von morgen profitieren von einem praxisorientierten, forschungsgeleiteten Studium, die Patientinnen und Patienten von universitärer Spitzenmedizin und die Forschenden von einer hochmodernen Infrastruktur mit direkter Anbindung an das Kepler Universitätsklinikum.
Lehre und Forschung
Mit dem kontinuierlichen Ausbau der medizinischen Lehre und einer immer stärkeren Verknüpfung mit der klinischen Praxis hat sich die medizinische Fakultät der JKU gemeinsam mit dem Kepler Universitätsklinikum als vierten öffentlicher Ausbildungsstandort neben Wien, Innsbruck und Graz etabliert. Gleichzeitig unterstreicht die herausragende Forschungsleistung – etwa durch international beachtete Publikationen – die hohe wissenschaftliche Kompetenz des Hauses. Bedeutende Erfolge in der Einwerbung von Drittmitteln stärken die Innovationskraft zusätzlich und ermöglichen die rasche Umsetzung neuer Erkenntnisse in die Patientenversorgung. Gerade in der Kindermedizin etwa kommt der Forschung ein besonderer Stellenwert zu: Sie ist entscheidend, um Therapien kontinuierlich weiterzuentwickeln sowie jungen Patientinnen und Patienten die bestmöglichen Zukunftsperspektiven zu eröffnen.
Hochqualitative Ausbildung mit Herz
INFOBOX
#wir sind KUK – gemeinsam stark
Neben den medizinischen und wissenschaftlichen Errungenschaften hat das Kepler Universitätsklinikum im zurückliegenden Jahrzehnt auch eine gemeinsame Identität entwickelt und die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden spürbar verbessert. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wurde durch den Ausbau der Kinderbetreuung und eine Sommerkinderbetreuung erleichtert. Unterschiedliche Dienstrechte wurden harmonisiert, flexible Arbeitszeitmodelle eingeführt, Weiterbildung und Karrierewege etabliert sowie Initiativen zur Gesundheitsförderung gesetzt. All das macht das Klinikum zu einem attraktiven Arbeitgeber, wie Auszeichnungen in diesem Bereich zeigen. Die vergangenen zehn Jahre haben gezeigt, wie stark das Klinikum zusammengewachsen ist, geprägt von Respekt, einem offenen Miteinander und der gemeinsamen Überzeugung, das Arbeitsumfeld für alle Mitarbeitenden stetig zu verbessern.
10 Jahre Kepler Universitätsklinikum – Zahlen, die sich sehen lassen können
- 815.000 stationäre Patientinnen und Patienten
- 3,1 Mio. ambulante Patientinnen und Patienten
- 32.000 Geburten (36.700 Babys)
- 255.000 Operationen
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