In einem gemeinsamen Projekt begleiten Esterhazy, das AMS Burgenland und der Verein Rettet das Kind junge Menschen mit Unterstützungsbedarf bei der Berufsausbildung. Im Juni 2026 konnte ein Meilenstein für das Projekt verzeichnet werden: Der erste Teilnehmer, Florian, schloss dieses im Zuge seiner Ausbildung im Schloss Lackenbach mit einer praxisorientierten Prüfung erfolgreich ab.
Seit 2024 bietet das Projekt WIBA – WirtschaftsIntegrative BerufsAusbildung jungen Menschen mit Unterstützungsbedarf der Zielgruppe AF25 im Schloss Lackenbach die Möglichkeit, im Rahmen einer praxisnahen Teilqualifizierung den Beruf des Garten- und Grünflächengestalters zu erlernen. Diese schrittweise Vorbereitung auf das Arbeitsleben wird von der Esterhazy Betriebe AG, dem AMS Burgenland und dem Verein Rettet das Kind getragen.
Zeichen für Inklusion und Chancengleichheit
Inhalt des Projekts sind die praxisnahe Unterstützung der Teilnehmenden entsprechend ihren individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen direkt am Ausbildungsplatz und Hilfestellung beim Erwerb aller für ihre Tätigkeit relevanten Kompetenzen. Die finanzielle Absicherung des Projekts erfolgt durch das AMS Burgenland. „Das Besondere am Projekt WIBA ist die enge Zusammenarbeit zwischen sozialer Begleitung, Betrieb und Ausbildung vor Ort. Das AMS Burgenland investiert im laufenden Projektjahr rund 140.000 Euro in diese Maßnahme und setzt damit ein klares Zeichen für Inklusion und Chancengleichheit am Arbeitsmarkt“, erklärt Jutta Mohl , Leiterin des AMS Oberpullendorf. Sie betont zugleich, dass dies ein starkes Beispiel dafür darstelle, wie individuelle Förderung und betriebliche Praxis erfolgreich zusammenwirken können.
Praxisnahe Ausbildung bei Esterhazy
Neben der Aneignung von fachlichem Wissen lernen die jungen Menschen betriebliche Abläufe kennen und stärken ihre sozialen Kompetenzen. „Mit seinem vielfältigen Leistungsspektrum bietet Esterhazy jungen Menschen in vielen Bereichen Praktikums- und Ausbildungsmöglichkeiten. Die Zusammenarbeit mit dem AMS und dem Verein Rettet das Kind stellt auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Bereicherung dar, da sie jungen Menschen bei ihrem Weg auf der Berufsausbildung unterstützen und zugleich von ihren besonderen Fähigkeiten lernen“, erklärt Michael Gröschl, Vorstand der Esterhazy Betriebe AG.
Talente sichtbar machen
Während Mitarbeitende der Esterhazy Betriebe Ansprechpartner in fachlichen Belangen sind, unterstützt Rettet das Kind vor allem bei organisatorischen Abläufen – von der Erstellung individueller Ausbildungspläne bis zum erfolgreichen Abschluss. „Wir sind dankbar und stolz, bei diesem Projekt mit dem AMS und Esterhazy zwei starke Partner an unserer Seite zu haben, die an unsere Idee glauben. Florians Geschichte steht beispielhaft für gelungene Inklusion in Ausbildung und Arbeitswelt. Sie zeigt, wie wichtig es ist, Chancen zu schaffen, individuelle Stärken zu fördern und Menschen die Möglichkeit zu geben, ihren eigenen Weg erfolgreich zu gehen – als Grundstein für ein selbstbestimmtes Leben“, so Vanessa Wild , Fachbereichsleitung der Beruflichen Inklusion bei Rettet das Kind.
Innovativer Ansatz – gelungene Kooperation
Alle Beteiligten sind stolz auf das Erreichte und überzeugt, dass die Geschichte von Florian, dem ersten Absolventen, beispielhaft für gelungene Inklusion in Ausbildung und Arbeitswelt steht. Der Projektansatz und die Kooperation haben sich in der Praxis für alle Partnerinnen und Partnern bewährt. Sie zeigen zugleich, dass sich auf diese Weise für junge Menschen neue Perspektiven eröffnen und die Ausbildung ihnen Unterstützung dabei bietet, ihren eigenen Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu finden.
Andreas Hafenscher
Das Startup Complex Pharmaceuticals baut derzeit in Traiskirchen bei Wien ein modernes Produktions- und Verpackungszentrum für die pharmazeutische Sekundärherstellung. Nun
Franz Kastner GmbH erweitert Geschäftsführung und setzt auf Tradition, Innovation und nachhaltiges Wachstum Die Franz Kastner GmbH, Spezialist für Lebkuchen,
Oberösterreich hat 31 Windräder. Niederösterreich 823. Stefan Kaineder, Energie- und Umweltlandesrat, erklärt, warum das so ist, was es für den