Die Mittagspause wird übersprungen, das Meeting wartet schon. Abends scrollt man müde durch Social Media, statt wirklich abzuschalten. Pausen gelten in unserer Leistungsgesellschaft noch immer als Luxus oder gar als Schwäche. Dabei zeigt die Forschung längst: Unser Gehirn braucht regelmäßige Auszeiten nicht nur zum Durchatmen, sondern um zu verarbeiten, zu regenerieren und kreativ zu werden. Genau dann entstehen die besten Ideen.
In dieser Folge sprechen wir mit Karin Brandstetter, Arbeitspsychologin bei IBG in Wien, über die Wissenschaft hinter der Pause: über Konzentrationsspannen, Erholungsforschung und den niederländischen Lifestyle-Trend des Niksen, also der Kunst des bewussten Nichtstuns. Sie zeigt uns, warum Pausen kein Zeichen von Schwäche sind, sondern der Schlüssel zu nachhaltiger Leistungsfähigkeit und mentaler Gesundheit.
In dieser Folge erfährst du:
warum unser Gehirn nach spätestens 90 Minuten eine Pause braucht
was es mit dem Burnout-Loop und Fitness-Loop auf sich hat
wie das Default Mode Network im Gehirn Kreativität und Problemlösung fördert
welche inneren Antreiber uns am Pausenmachen hindern und wie wir sie erkennen und überwinden
wie Mikropausen, Kurzpausen, Mittagspause und Urlaub optimal gestaltet werden können
und was Unternehmen und Führungskräfte tun können, um eine echte Pausenkultur zu etablieren
Eine Episode für alle, die wissen, dass Pausen wichtig wären und sie trotzdem ständig überspringen. Es wird Zeit, das zu ändern – unser Gehirn wird es uns danken!
IBG // Antje Wolm
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