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 Umdenken erwünscht
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Umdenken erwünscht

14. April 2026

Eins ist klar: Wer Innovation will, muss anders denken. Aber wo beginnt man? Und wie geht das eigentlich, mitten im Businessalltag, zwischen Meetings und nie endenden To-do-Listen? Wir haben zwei gefragt, die davon eine Ahnung haben: Hannes Burger von ABP Anwälte Burger und Partner und Florian Mayer vom JKU Alumni Club. Ihre Antworten zeigen: Anders denken ist eine Entscheidung. Und sie beginnt früher, als man glaubt. Und manchmal lädt sie uns ein, wieder in Kinderschuhe zu treten …

Florian Mayer, sag doch mal …

… was heißt für dich „anders denken“?

Anders denken bedeutet für mich, in gewisser Weise wieder zu denken wie ein Kind: unvoreingenommen sein, ausprobieren, alles hinterfragen, Grenzen testen, groß denken, träumen. Und nicht auf alles hören, was andere sagen.

… wann hast du das letzte Mal deine eigene Perspektive durch eine Begegnung verändert?

An einer Institution wie einer Universität hat man dazu regelmäßig Gelegenheit, sei es im Gespräch mit Forschenden oder mit (vor allem auch internationalen) Studierenden. Jeder bringt eine andere Perspektive mit. Das macht dieses Umfeld so innovativ und unglaublich bereichernd.

… wie entsteht aus Begegnungen tatsächlich Innovation und nicht nur nettes Networking?

Wichtig sind dafür unter anderem ein verbindender Spirit, gemeinsamer Drive und vor allem auch Offenheit und ein gewisser Vertrauensvorschuss. Wer seinem Gegenüber nicht traut und ihm keinen Erfolg gönnt, wird immer nur auf einer oberflächlichen Gesprächsebene bleiben und keine Innovation ermöglichen. Umso wichtiger ist daher ein gegenseitig wohlwollendes Umfeld. 

… was hemmt Innovation am meisten?

Regularien und fehlendes Risikokapital haben auch ihren Beitrag, aber der größte Innovationskiller ist meiner Meinung nach eindeutig immer noch das österreichische Mindset in puncto Risiko, Fehlerkultur und Umgang mit Misserfolgen. 

… welchen Rat gibst du Menschen, die in ihrer Bubble feststecken?

Die eigene Bubble ist nicht per se schlecht, aber gerade in Bezug auf das Thema Innovation kann sie sehr gefährlich sein, weil sie meist sehr homogen denkt. Die Bubble bewusst zu verlassen bedeutet daher eine wertvolle Erweiterung der potentiellen Perspektiven. Mein Rat ist daher, unbedingt unterschiedliche Sparringspartner mit diversem Background zu suchen. Menschen können oft mehr zum eigenen Thema beitragen, als man vermuten würde. Auch die eigene Oma kann ein wertvoller Sparringspartner sein. 

… was wünschst du dir für die Innovationskultur in Oberösterreich?

Weniger Neid und einen positiveren Zugang im Bereich Fehlerkultur und Scheitern.

… was ist dein persönlicher Impuls für alle, die 2026 „anders denken“ wollen?

Wir sind oft sehr festgefahren in unseren Denkmustern, haben das Träumen verlernt, haben Angst vor Fehlern und nehmen vieles als gegeben hin, ohne es zu hinterfragen. Nehmt euch daher hin und wieder einfach einmal ein paar Minuten Zeit, um die aktuelle Aufgabe aus der Perspektive eines kleinen Kindes zu betrachten und euch selbst zu challengen.

Raus aus den eigenen vier Wänden. Raus aus dem eigenen Kopf. Die Gespräche mit Florian und Hannes haben mir gezeigt, wie schnell man in den eigenen Denkmustern festhängt. Im Job als Redakteurin sehe ich dauernd, wie bereichernd es ist, neue Perspektiven zu entdecken, privat bleibe ich dann aber doch gern in meiner Bubble. Mein Vorsatz: öfter mal mit Leuten quatschen, mit denen ich bisher noch nie gesprochen habe. Und schauen, was passiert. Machst du mit?

persönliche Notiz zum Interview von

Zofia

Hannes Burger, sag doch mal …

Ich ermutige dazu, im Frühjahr Innovationspflänzchen zu setzen und über das Jahr zu kultivieren.
Hannes Burger
Managing Partner und Gründer, ABP Anwälte Burger und Partner

… was heißt für dich „anders denken“?

Eine Aufgabe nicht mit bekannten Mitteln zu lösen, sondern einen neuen Lösungsweg zu beschreiten oder einen bekannten Lösungsweg aus einem gänzlich anderen Bereich anzuwenden. Das bildet im Übrigen auch im technischen Bereich die Grundlage einer patentfähigen Erfindung.

… wie bleibt man offen für Neues, wenn man tief in einem Fachgebiet steckt?

Indem man sich geistig und auch konzeptiv mit Dingen außerhalb des eigenen Fachbereichs beschäftigt und die Patente der Mitbewerber oder interessanter Vorbildunternehmen studiert und laufend überwacht (beispielsweise mit uptoIP oder patentbutler.AI). 

… was braucht es, um eine festgefahrene Denkweise zu durchbrechen?

#1 Zeit und Freiraum, um nachzudenken, Konzepte durchzudenken, zu testen und zu erproben

#2 Mut, die neuen Wege zu gehen und auch mal zu scheitern und daraus zu lernen

#3 ein offenes Ohr des Managements, um Ideen überhaupt auf den Tisch bringen zu können

… welche Denkfehler beobachtest du häufig in Innovationsprozessen?

Ganz klar: überbordende Projektorganisation schon in frühen Erfindungsstadien. Das Korsett ist zu eng und die Bereitschaft, in Neues zu investieren, oft zu gering.

… welchen Rat gibst du Unternehmerinnen und Unternehmern, die innovativer werden wollen, aber in Routinen gefangen sind?

Von Beispielen lernen. Workshops zur kreativen Lösungsfindung zu bestehenden und zukünftigen Produkten machen, und auch Dinge versuchen, die man bisher noch nicht gemacht hat. Viele Firmen müssen sich in Zeiten von KI, drastischen Technologieumstellungen und neuen Mitbewerbern komplett neu erfinden. Der Freiraum für kreative Köpfe ist da aber wohl das Wichtigste. Visionen sind nicht schlecht und teuer, sie müssen nur konsequent in die Tat umgesetzt werden.

… was ist dein persönlicher Impuls für alle, die 2026 „anders denken“ wollen?

Ich ermutige dazu, im Frühjahr Innovationspflänzchen zu setzen und über das Jahr zu kultivieren. Dann entstehen tolle Erfindungen. Und hier sollten wir Europäer uns ein Vorbild an China und den USA nehmen und etwas größer denken. Man kann sich auch vorstellen, dass aus den Innovationspflänzchen einmal Mammutbäume werden und nicht nur Zierbäumchen. Es bietet sich auch an, genau in dieser Phase sichere KI-Tools zu nutzen, um die eigene Vorstellungskraft zu fördern._

Schon gewusst?

Mit patentbutler.AI und der IP-Management-Plattform uptoIP hat ABP eine KI-Lösung entwickelt, die Patenttexte automatisch analysiert, relevante Inhalte erkennt und mögliche Überschneidungen sichtbar macht. Das spart viel Zeit bei Recherche und Bewertung und hilft Unternehmen, Innovationen schneller zu erkennen und zu schützen. Innovation par excellence.

Redaktion

  • Zofia Wegrzecka

Fotos

Christian Huber; Burger: AntjeWolm

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