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Schon gewusst

Unter Strom

29. Januar 2020

Unter Strom
29.01.

Nach Platzierungen auf den Rängen 18 und 11 ist Maximilian Günther im dritten Rennen der diesjährigen Formel-E-Saison der ganz große Coup gelungen. In Santiago, Chile, konnte er vor knapp zwei Wochen seinen ersten Formel-E-Sieg einfahren. Mit 22 Jahren ist er nun der jüngste Gewinner der Rennserie. „Der Sieg beim Santiago E-Prix ist für mich bislang der größte Erfolg meiner Karriere“, so Günther. Damit katapultierte er sich direkt auf Platz 4 der aktuellen Meisterschaft. Der gebürtige Bayer mit österreichischer Mutter geht in seiner zweiten Saison für das Team von BMW i Andretti Motorsport an den Start: „Der erste Sieg war ein wichtiger Schritt und natürlich wollen wir in dieser Saison weitere Highlights dieser Art setzen. Für mich geht es aber in erster Linie darum, dass wir uns als Team kontinuierlich verbessern.“

Titel-Rennen um Europa

Das kommende vierte Rennen in Rom (4.4.) markiert den Beginn der European Races, für die auch heuer wieder die voestalpine als Partner zu Seite steht. Nach Rom folgen Rennen auf den Stadtkursen von Paris (18.4.), Berlin (21.6.) und London (25./26.7.), wo ein Doppelrennen an zwei hintereinander folgenden Tagen stattfindet. Dabei sind die fünf europäischen Rennen so etwas wie eine Meisterschaft in der Meisterschaft. Der Fahrer mit den meisten Punkten aus den Europa-Rennen wird nämlich mit dem voestalpine European Races Award ausgezeichnet, einer speziell aus dem 3D-Druck hergestellten Trophäe.

„Die voestalpine ist seit vielen Jahren Automobilzulieferer auf höchstem Niveau und alle unsere Kunden engagieren sich in dieser Rennserie. Hier, im voestalpine-Werk in Linz, werden Elektrobänder hergestellt, die in vielen Elektromotoren verbaut sind. Für uns ist Elektromobilität ein Markt der Zukunft, der viele Chancen bietet“, erklärt voestalpine-CEO Herbert Eibensteiner das Formel-E-Engagement des Technologiekonzerns. In der sechsten Saison der Rennserie geht die Partnerschaft bereits in die zweite Runde. „Es fasziniert mich, dass die Formel E in die Städte geht. Sie geht in die Städte und damit dorthin, wo die Menschen, vor allem auch viele junge Menschen, sind und begeistert diese für Elektromobilität“, so Eibensteiner.

Zukunft der Formel E

Der Zukunft der vollelektrischen Rennserie blickt auch Maximilian Günther äußerst zuversichtlich entgegen: „Das Konzept der Formel E ist extrem modern. Durch die Zusatzpower, die wir aktivieren können, kommt es zu vielen Überholmanövern, wodurch für Action auf der Strecke gesorgt ist. Die Zusatzpower muss aber natürlich auch strategisch eingesetzt werden. Das System der Rennserie ist sehr cool und sehr zeitgemäß.“ In Summe wirkt sich das äußerst positiv auf die Entwicklung des Wettbewerbs aus: „Ich bin mir sicher, dass es mit der Formel E auch in den nächsten Jahren weiter nach oben geht. Die Serie geht mit so vielen Automobilherstellern an der Start, wie keine zweite und gehört bereits heute zu den drei größten Rennserien der Welt“, so Günther. Seine eigene Zukunft sieht der bodenständige Bayer ebenfalls in der Formel E: „Mittelfristig ist der Gewinn der Meisterschaft ganz klar mein Ziel.“

v.l.n.r.: voestalpine-CEO Herbert Eibensteiner und Maximilian Günther

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Redaktion
Daniel Schöppl
Fotos
voestalpine AG
Erschienen
29.1.2020
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