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„Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts!“

Mit diesem Zitat von Arthur Schopenhauer regt Chris „The ROC“ Rohrhofer gerne zum Nachdenken an. Seine Mission: „Menschen für ein nachhaltiges, gesundes und geiles Leben zu begeistern.“ Der Fitnessenthusiast ist mit seiner Marke ROC-Sports für Biosportnahrung selbst erfolgreicher Unternehmer. Und teilt fünf Learnings, um gesunde Geschäfte mit einem gesunden Körper zu verbinden.

#1 Ziele klar definieren

Wie sehe ich in zehn Jahren aus? Wie fühle ich mich dabei? Und kann ich dann noch meinen Alltag bewerkstelligen? „All das sind Fragen, die man sich trotz oder gerade wegen eines stressigen Alltags stellen und beantworten sollte.“ In seinem Mentoringprogramm betreut Chris unter anderem wirtschaftlich erfolgreiche Menschen, die nicht selten beim Schuhebinden schnell außer Atem geraten. „Kleine Momente und Emotionen wie diese sind typisch im Alltag. Aber auch meist Anlass dazu, dass Menschen etwas ändern wollen.“ Was dabei hilft? „Sich selbst konkret als die Person auszuarbeiten, die man werden möchte.“

#2 Prioritäten richtig setzen

„Ich habe keine Zeit für Sport oder eine gesunde Ernährung.“ Na, ertappt? Dann hat Chris „leider“ das perfekte Gegenargument, aber auch einen passenden Ratschlag: „Uns allen stehen täglich 24 Stunden zur Verfügung – wie wir diese nutzen, ist ganz uns selbst überlassen.“ Prioritäten setzen, das eigene Wohlbefinden bedenken, empfiehlt der Experte. „Selbst der größte wirtschaftliche Erfolg bringt nichts, wenn dafür Raubbau am eigenen Körper nötig ist und die Gesundheit auf dem Spiel steht.“

#3 Lernen, wie man einen Elefanten isst

Nein, es geht natürlich nicht darum, ein bis zu sechs Tonnen schweres Tier direkt aus der Savanne auf den Teller zu packen. „Sondern darum, zu verstehen, dass auch die längste Reise mit dem ersten Schritt beginnt und dann die Summe vieler kleiner Schritte ist.“ Einen Tag nach der Unternehmensgründung bereits 100 Mitarbeitende zu beschäftigen, sei schließlich auch unrealistisch. „Viele denken jedoch, man müsse für echten Erfolg sofort 100 Prozent in der Ernährung und im Training liefern. Dabei reicht es meist, wenn man diese nach dem Paretoprinzip in den Alltag integriert. Ein guter Richtwert: 20 Prozent des Aufwandes sorgen für 80 Prozent der Ergebnisse.“

#4 Proaktiv statt reaktiv handeln

„Schon am Morgen quillt das Mailpostfach über, man hetzt von Termin zu Termin und am Abend zieht einen der Kühlschrank magisch an. Der Alltagstrott ist für die meisten die größte Hürde zu einem gesünderen Lebensstil.“ Das Zepter selbst in die Hand nehmen, nicht nur reagieren, rät der Experte. „Am Wochenende nehme ich mir bewusst Zeit dafür, meine kommende Woche zu planen. Dabei geht es gar nicht darum, jede Minute einzeln durchzutakten. Aber ich mache mir Gedanken darüber, was und wo ich trotz vieler Termine essen kann und wann ich mir Zeit für den Sport nehme.“

#5 Es gibt keine Abkürzungen

„Für regelmäßiges Training und eine gesunde Ernährungsroutine gilt dasselbe wie für wirtschaftlichen Erfolg: Es gibt keine Zauberpille!“ Im Alter von 16 Jahren ist auch Chris auf einen „Bauchmuskel-Gürtel“ reingefallen, wie er mit einem Schmunzeln gesteht. „Das ist derselbe Irrglaube wie jener, über Nacht reich werden zu können. Für Erfolg gibt es keine Abkürzungen.“_

Schon gewußt?

In unserem Podcast spricht Chris Rohrhofer gemeinsam mit Dagmar Doppler, Beraterin bei KGG und UBG, über die Gründung seines Unternehmens und darüber, wie er dabei unterstützt wurde.

Das Interview zum Anhören. #103 Dagmar Doppler & Chris Rohrhofer

Wie Startup- und Unternehmensfinan-zierung auf Augenhöhe gelingt.

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