„Am liebsten gebe ich Begeisterung und Know-how weiter“

Das Unternehmen Habra vertreibt Softwareprodukte für Architekten, Baufirmen, Bauträger und Wohnungsgenossenschaften. Und bietet neben der individuellen Optimierung von Programmen auch Weiter- und Ausbildungskurse dafür an. Gründer und Geschäftsführer Reinhard Brandstetter-Haslinger hat seine Leidenschaft für die BIM-Software Archicad zu seinem Beruf gemacht.

In den 90er Jahren, als Brandstetter-Haslinger die HTL-Maturaklasse besucht, werden Bauprojekte von Architekten zwar noch großteils händisch gezeichnet. Computergestütztes Designen beginnt sich aber langsam durchzusetzen. „Ich bin damals durch einen Klassenkollegen erstmals mit der BIM-Software Archicad in Kontakt gekommen und war sofort davon begeistert“, erinnert sich Brandstetter-Haslinger. In den Semesterferien zeichnet er mit dem Programm innerhalb von zweieinhalb Tagen eine komplette Reihenhaussiedlung – zur Visualisierung eines umstrittenen Projekts, das Anrainer verhindern wollten.

Nach dem Zivildienst beginnt Brandstetter-Haslinger beim damaligen Archicad-Distributor A-Null und betreut zahlreiche Archicad-Kunden Für Brandstetter-Haslinger, der davor überlegte, Architekt zu werden, ist diese Zeit ein einschneidender Wendepunkt. „Ich habe gemerkt, wie sehr ich mich für die Software begeistern kann und dass ich meine Begeisterung und mein Wissen für das Produkt gerne an andere weitergebe“, sagt er. Letzteres tut er während des Zivildiensts in der Architekturklasse an der Linzer Kunstuniversität. „Es war skurril damals – die zu unterrichtenden Studierenden waren gefühlt zehn Jahre älter als ich“, sagt er und lacht. Er beginnt nebenbei in einem Architekturbüro zu arbeiten. „Ich habe Geld für meine Selbstständigkeit gespart. Mir war schnell klar, dass ein Angestelltenverhältnis nichts für mich ist“, erinnert sich Brandstetter-Haslinger.

Es war skurril damals – meine Studenten waren gefühlt zehn Jahre älter als ich.

Reinhard Brandstetter-Haslinger Gründer und Geschäftsführer, Habra

1998 gründet er gemeinsam mit Alfred Hagenauer Habra, die beiden übernehmen für den damaligen Archicad-Distributor die Vertriebsgebiete Oberösterreich und Salzburg. Gleichzeitig arbeitet man an Planungsdienstleistungen für Kundenprojekte unterstützend mit, oder übernimmt diese ganz. „Unser größtes Projekt war die Mitarbeit in der Ausführungsplanung der Stahlwelten für die Voestalpine in Zusammenarbeit mit einem Architekturbüro“, sagt Brandstetter-Haslinger. Insgesamt sei die Phase nach der Gründung eine besonders intensive Zeit gewesen. „Die zusätzlichen Aufträge mit der Übernahme von Planungsdienstleistungen waren zwar nicht so gewinnbringend, vom dabei erworbenen Know-how profitieren wir aber auch heute noch massiv“, erklärt der Geschäftsführer.

Einer der größten Archicad-Händler weltweit

Seit damals hat sich einiges verändert. 2010 verlässt Gründungspartner Hagenauer das Unternehmen, welches zur GmbH umgewandelt wird. „Kurz danach ist Andrea Haslinger ins Team gekommen, die zuerst die Buchhaltung übernommen hat, bald darauf aber für Organisation und Vertrieb zuständig wurde und mitverantwortlich dafür ist, dass das ganze Unternehmen heute so gut dasteht“, sagt Brandstetter-Haslinger. Heutzutage ist man für mehr als 1.000 Kunden erster Ansprechpartner für Archicad und ist damit unter den fünfzehn größten Archicad-Händlern weltweit. Kunden sind nicht nur Architekten, Baufirmen, Wohnungsgenossenschaften, sondern auch Behörden und Kammern, die in der ein oder anderen Art mit Hochbau zu tun haben.

Der Vertrieb von Software ist aber nur einer von drei Habra-Schwerpunkten. „Wir optimieren die Software auch für einzelne Büros – etwa, was Abläufe oder Detaileinstellungen betrifft“, sagt Brandstetter-Haslinger. Weiteres Themenfeld sind die Habra Schulungsangebote. Man bietet ein umfangreiches Kursprogramm – von Anfänger- bis hin zu Expertenkursen – für Archicad an. „Eines unserer Angebote ist die sogenannte Fitnesscard – mit der die Möglichkeit zum Besuch aller Kurse zu einem vergleichsweise geringen Fixpreis, innerhalb eines Jahres besteht“, sagt Brandstetter-Haslinger. Erweitert wurde die Habra Produktpalette um den Fitnessblock: Er ermöglicht Unternehmen, ihren Mitarbeitern vergünstigt ein gewisses Kontingent an personenungebundenen Schulungstagen einzukaufen.

Immer wichtiger für die Branche wird BIM (Building Information Modeling), durch das visualisierte Bauprojekte beispielsweise mit zahlreichen technischen und geometrischen Daten versehen werden können. „Einer unserer Mitarbeiter, Julian Hierschläger, ist BIM-Experte und hat eine zertifizierte Trainerausbildung von buildingSMART absolviert“, sagt Brandstetter-Haslinger, „mit ihm werden wir unsere BIM-Schulungen und BIM-Consulting in Zukunft noch weiter ausbauen.“

Man will produktunabhängige BIM-Schulungen anbieten, und auch jene Büros betreuen, die mit Konkurrenzprodukten arbeiten. „Wir planen auch Angebote über die Produktgrenze von Archicad hinaus. Unsere Kunden schätzen es, dass wir nicht nur ein Produkt verkaufen wollen, sondern neutral bleiben und unser Know-how ehrlich weitergeben“, erklärt Brandstetter-Haslinger. Die größte Freude bereite es ihm, wenn ehemalige Schulungsteilnehmer positive Rückmeldungen geben. „Vor Kurzem besuchte eine Mitarbeiterin eines Architektenbüros einen eintägigen Archicad-Auswertungskurs. Beim nächsten Kurs erzählte sie uns voller Stolz, dass sie dank unseres Kurses einen Arbeitsauftrag, der mit Excel wohl Tage gedauert hätte, in nur einer halben Stunde erledigen konnte“, sagt der Habra-Geschäftsführer.

Verein für Archicad-Fans gegründet

Auch wenn Habra mittlerweile BIM-Schulungen für Konkurrenzprodukte anbietet und sein Portfolio erweitert: Der Schwerpunkt des Unternehmens bleibt weiterhin – wie die persönliche Leidenschaft des Geschäftsführers – Archicad. 2001 gründete Brandstetter-Haslinger mit Hagenauer deshalb die „Archicad User Association“. Ziel des Vereins war die Interaktion der Archicad-User. Wobei ein wesentlicher Bestandteil auch hier die Trainerausbildung und Zertifizierung war.

„Ich war vierzehn Jahre lang Präsident dieses Vereins“, sagt Brandstetter-Haslinger, der auch an der Gründung der „Archicad-Winterschool“ beteiligt war. Diese bot Workshops zum Programm- und Know-how-Austausch verbunden mit Skifahren und Kursen an. „Das waren internationale Veranstaltungen mit bis zu 90 TeilnehmernInnen aus unterschiedlichsten Ländern weltweit“, sagt Brandstetter-Haslinger.

Den Verein und die Veranstaltungsserie gibt es heute noch, sie werden mittlerweile von einer internationalen Architektengruppe geleitet. Der Habra Gründer engagiert sich aber auch weiterhin abseits des beruflichen Alltags für die Weiterbildung mit dem Programm – er unterrichtet nach wie vor an der Linzer Kunstuniversität. Die jahrelange Unterrichtstätigkeit an der FH Oberösterreich bei den Bauingenieuren beendete er aber aus zeitlichen Gründen vor einem Jahr. Eines hat sich seit damals aber geändert: Zeit, tagelang eigene Projekte in seinem Lieblingsprogramm zu entwerfen, hat er heute eigentlich nicht mehr. „Ich bin meist nur noch in beratender Funktion tätig“, sagt er. Mit einer Ausnahme: Die Detail- und Ausführungsplanung für sein Einfamilienhaus übernahm er höchstpersönlich – gemeinsam mit seiner Frau._

Meilensteine in der Unternehmensgeschichte

1998_ Gründung von Habra

1999_ Archicad Händlerpartner für OÖ und Salzburg

2001_ Gründung Archicad User Association

2007_ Händlerpartner von Graphisoft (neuer Distributor für Österreich)

2010_ Übernahme der restlichen Anteile von Habra durch Reinhard Brandstetter

2010_ Umwandlung von OG in GmbH

2011_ Andrea Haslinger wird Teil des Unternehmens

2014_ Verleihung des Graphisoft Excellent Sales Award 2013

2016_ Bezug des neuen Büros mit großem Schulungsraum

2021_ Verleihung des Graphisoft Excellent Sales Award 2020

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