Tradition oder Innovation? Beides!

Nichts spiegelt die Geschichte und den Zeitgeist eines Landes besser als seine Kultur. Doch was hat ein erfolgreicher Wirtschaftsstandort mit kultureller Vielfalt zu tun? Ziemlich viel, wie uns Thomas Stelzer, Landeshauptmann von Oberösterreich, Margot Nazzal, Leiterin der Direktion Kultur und Gesellschaft des Landes Oberösterreich, und Joachim Haindl-Grutsch, Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Oberösterreich, im Interview erklären.

Was wäre ein Leben ohne Kultur? Ohne Museen, Veranstaltungen, Konzerte? Ohne Theater oder Vernissagen? Ohne überwältigende Eindrücke, Gänsehautfeeling und ja, Emotionen, die unsere Gedanken stimulieren? Es wäre grau und still –wie uns die Lockdowns in den letzten eineinhalb Jahren gezeigt haben. Denn Kultur belebt, bewegt und beflügelt. Auch die Wirtschaft. Und umgekehrt.

Welche Bedeutung hat Kultur für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich?

NAZZALKultur ist sehr wichtig für Oberösterreich als Wirtschaftsstandort, da sie nicht nur innerhalb des Landes verbindet, sondern auch Türöffner über die Grenzen hinaus ist. Kultur macht das Leben in einer Region lebenswert, belebt den Tourismus und die Menschen, die in der Region leben. Man konnte im Anschluss an die Lockdowns sehen, wie gut Kunst- und Kulturangebote vonseiten des Publikums angenommen wurden. Es gibt Studien, die belegen, dass der volkswirtschaftliche Nutzen gegeben ist, wenn man in Kunst und Kultur investiert. Der gesamte Kunst- und Kulturbereich schafft Innovation, Kreativität und letztlich auch Arbeitsplätze.

HAINDL-GRUTSCHEin erfolgreicher Wirtschaftsstandort benötigt viele Rahmenbedingungen. Eine wichtige Facette ist dabei eine hochwertige kulturelle Infrastruktur, die zu einem internationalen Standort dazugehört. Wir haben viele internationale Forscher und Manager, die sich bei ihrer Standortwahl auch daran orientieren, wo es viele interessante Freizeit- und Kulturangebote gibt. Ich bin ein großer Fan der Synergien, die sich zwischen einer internationalen Wirtschaft und einem breitgefächerten Kulturangebot ergeben. Diese Effekte gibt es, weil unsere Gesellschaft und unser Wohlstand von Kreativität getrieben werden. Dazu braucht es diese gegenseitige Befruchtung aus verschiedenen Wissensbereichen. Ein Beispiel: Wenn ich drei Maschinenbauingenieure in einen Raum sperre, werden diese weniger innovativ sein, als wenn ich einen Ingenieur, einen Architekten und einen Künstler zusammenarbeiten lasse.

In welchen Regionen Oberösterreichs finden sich viele kulturelle Angebote, wo gibt es Ihrer Meinung nach dringend Aufholbedarf?

NAZZALDie kulturellen und künstlerischen Angebote verteilen sich im ganzen Bundesland. Es gibt auch viele Beispiele für das Zusammenspiel zwischen Kunst und Industrie: Unternehmen unterstützen Kunstschaffende und ihre Projekte, arbeiten mit Kunstschaffenden zusammen und engagieren sich in unterschiedlichen Formen für ein vielfältiges kulturelles und künstlerisches Leben.

HAINDL-GRUTSCHIn Oberösterreich gibt es flächendeckend viele kulturelle Möglichkeiten. Linz hat im Vergleich zu den anderen Landeshauptstädten eine herausragende Stellung und steht stärker für moderne, digitale Kunst, was gut zum Hightech-Industrieland Oberösterreich passt.

In Linz hat man 2009 gesehen, welche großen Chancen ein Kulturhauptstadtjahr für eine Stadt bringen kann. Worauf kommt es an, dass diese Chancen 2024 auch in Bad Ischl und in der Region Salzkammergut genutzt werden?

STELZEREs ist eine Riesenchance für die Region, die ohnehin schon weltbekannt ist. Das Salzkammergut ist ein Aushängeschild für Oberösterreich, aber auch für die Steiermark, die mit uns gemeinsam das Kulturhauptstadtjahr feiert. Indem eine ganze Region diesen Titel trägt, haben wir die Chance, europaweit aufzuzeigen, was uns auszeichnet: Ein dichtes Netzwerk an kultureller und künstlerischer Innovation, das die Entwicklung des Landes prägend vorantreibt – was sich in einem spannenden Programm ausdrücken wird. 2024 kommt in Oberösterreich außerdem das große Brucknerjahr dazu, das möchten wir auch nutzen, um die Musik des Weltmusikers Anton Bruckner in den Mittelpunkt zu stellen. Es wird also ein kulturell vielfältiges Jahr werden, in dem wir uns gut abstimmen und Synergien zwischen dem Kulturhauptstadtjahr und dem Brucknerjahr schaffen werden.

NAZZALDass mit Bad Ischl im Salzkammergut 2024 zum zweiten Mal eine oberösterreichische Region Kulturhauptstadt wird, zeigt, wie viel kulturelles Potential Oberösterreich hat. Es ist ein Experiment, dass eine ganze Region Kulturhauptstadt werden kann, worauf ich mich sehr freue, weil es auch international Aufmerksamkeit erregen wird.

Was bedeutet ein lebhafter Kulturstandort für die Gesellschaft unseres Landes und in welche Richtung hat sich Kunst während der Coronakrise verändert?

NAZZALDie Kunst lehrt uns, sich mit neuen Dingen auseinanderzusetzen, zu reflektieren, aber auch neue Zugänge zu Themenstellungen zu finden. Gerade in Oberösterreich ist die Vielfalt sehr groß, von den Unesco-Weltkulturerben bis hin zu innovativen Festivals. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei, was großartig ist! Gerade in der Pandemie und den Lockdowns konnte man erleben, wie ein Leben ohne die Bereicherung von Kunst- und Kulturveranstaltungen wäre. Doch das Gute ist: Viele Künstler nutzten auch hier neue, digitale und innovative Möglichkeiten, um sichtbar zu bleiben. Aktuell setzen sich Kunst- und Kulturschaffende mit den Themen der Coronakrise auseinander: Lockdown, Einsamkeit und plötzliche Einschränkungen im Alltagsleben. Die endgültigen Auswirkungen der Pandemie auf Kunstprojekte und -themen wird man aber wahrscheinlich erst in ein paar Jahren sehen können.

HAINDL-GRUTSCHKultur bedeutet Wissensarbeit. Und Wissensarbeit sowie Kompetenzerwerb sind mit ökonomischer Stärke und Wohlstand verbunden. Ein international orientierter Standort wie Oberösterreich braucht ein hochwertiges Kulturangebot.

STELZERMan hat sehr gut gesehen, warum Oberösterreich immer darauf gesetzt hat, dass wir auch ein Land voller Kultur sind. Es gibt Dinge im Leben, die man nicht messen oder beschreiben kann, die aber trotzdem wichtig für uns sind: die Gefühle, das Erfinden, die Kreativität. Und dafür braucht es etwas, das uns stärkt und antreibt, und das kann Kultur ganz einfach. Wir möchten alle eine positive Lebensführung haben und eine spannende Auseinandersetzung mit Kultur, Musik, bildender Kunst und dergleichen schafft die Grundlage dafür._

AUSBLICK

Kulturhauptstadt 2024

Bad Ischl und das Salzkammergut werden 2024 Österreichs Beitrag zum Europäischen Kulturhauptstadtjahr neben Bodø (Norwegen) und Tartu (Estland). Die Geschäfte werden von Elisabeth Schweeger (künstlerische Geschäftsführerin) und Manuela Reichert (kaufmännische Geschäftsführerin) geleitet. Das Kernkonzept basiert auf den Elementen Salz und Wasser. Diese beiden Elemente sind nicht nur für alle Menschen lebensnotwendig, sondern auch für das Salzkammergut wesentlich. Über Jahrhunderte haben Salz und Wasser die Region und ihre Menschen geformt und geprägt. Davon ausgehend wurden vier Programmlinien entworfen: Macht der Tradition, Kraft der Gegenkultur, Auswirkungen des (Hyper-)Tourismus und Durst auf Rückzug.

AUSBLICK

01 Fashiongipfel in Bad Ischl. Temporäre Ausstellung „Dirndl. Tradition goes Fashion“ im Marmorschlössl im Kaiserpark in Bad Ischl.

02 „Voll Humor und wunderfein". Bilder von Carl Kronberger als Maler der biedermeierlichen Idylle im Mühlviertler Schlossmuseum FreistadtDauer der Ausstellung_bis 30. Oktober.

03 Musiksommer Bad Schallerbach. An vier verschiedenen Locations rund um Bad Schallerbach heißt es heuer wieder „Bühne frei!“ für 300 nationale und internationale Künstler beim „Festival für zeitlos elegante Kultur“. Und das weit über die Sommermonate hinaus.

04 Picknicken in der Vitalwelt. Feine regionale Spezialitäten und Schmankerl unter den Mostbäumen genießen.

05 Landesausstellung 2021 „Arbeit - Wohlstand - Macht“. Aufstieg und Krise, Kampf und Rebellion, großer Luxus und kleine Freuden, Industrialisierung und Innovation. Die Oberösterreichische Landesausstellung zeigt bis 7. November 2021 am Beispiel der Stadt Steyr die Entwicklung unserer Gesellschaft vom Mittelalter bis in die Gegenwart an den drei Standorten Museum Arbeitswelt, Innerberger Stadel und Schloss Lamberg. Passend dazu: Das Nachtwächter Dine-around. Bei einem kulinarischen Rundgang mit Steyrer Nachwächtern wird man zu Überraschungsorten geführt.

06 Kulinarische und lukullische Reise nach St. Florian. Die Sonderausstellung „IMMER. NOCH. DA.“ im Stift St. Florian – „950 Jahre Stift & Florianer Sängerknaben“ – ist bis Oktober von Donnerstag bis Montag jeweils von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Eine spannende Auseinandersetzung mit Kultur, Musik, bildender Kunst und dergleichen schafft die Grundlage für eine positive Lebensführung.

Thomas Stelzer Landeshauptmann Oberösterreich

Die Kunst lehrt uns, sich mit neuen Dingen auseinanderzusetzen, zu reflektieren, aber auch neue Zugänge zu Themenstellungen zu finden.

Margot Nazzal Leiterin, Direktion Kultur und Gesellschaft

Ein international orientierter Standort wie Oberösterreich braucht ein hochwertiges Kulturangebot.

Joachim Haindl-Grutsch Geschäftsführer, Industriellenvereinigung Oberösterreich

#Ähnliche Artikel

„Politiker zu sein ist mein Traumjob“

„Eine gute und gerechte Welt für alle Menschen ist möglich.“ Seit dem 10. November 2022 ist Michael Lindner Landesrat in Oberösterreich. Wir haben ihn am ersten Tag seiner Amtszeit besucht und gefragt, welche Weichen er als Landesrat neu stellen will. Über einen Politiker, der seinen Beruf als Traumjob bezeichnet und lieber Windräder in der Landschaft sieht als brennende Wälder in den Nachrichten.

Die Zukunft beginnt am Land

Von Klima über Krieg bis Teuerung – wie geht die Landwirtschaft mit den aktuellen Veränderungen um? Im Gespräch mit Oberösterreichs Agrarlandesrätin Michaela Langer-Weninger über eine herausfordernde Realität, der sich die Bäuerinnen und Bauern gerade stellen müssen. Die – trotz aller Schwere – völlig neue Zukunftschancen in sich birgt. In denen die Akteur:innen auf dem Feld eine noch wichtigere Versorgungsrolle in der Gesellschaft einnehmen werden.

„Wir lassen die Menschen in diesen Zeiten nicht allein“

Österreich, 1997. In seiner Geburtsstadt Linz tritt Thomas Stelzer in den oberösterreichischen Landtag ein – rund 20 Jahre später wird er zum Landeshauptmann gewählt. Sei es durch die Finanz- oder die Asylkrise, die er in seiner politischen Laufbahn überwindet – Herausforderungen dieser Art sind kein Neuland mehr für ihn. Weniger wurden sie zuletzt jedoch auch nicht. Im Gegenteil. Denn wieder einmal lautet die Frage: Wie führt man ein Land aus der Krise? Im persönlichen Gespräch mit Landeshauptmann Thomas Stelzer.

„Wir fallen im internationalen Vergleich zurück“

Einen langfristigen Wohlstandsverlust, ausgelöst durch fehlende Innovation, befürchtet NEOS Oberösterreich. Statistiken würden eine absteigende Attraktivität Oberösterreichs für Neugründer:innen belegen. Als Gründe sieht Landessprecher Felix Eypeltauer unter anderem fehlendes Risikokapital und eine zu hohe Abgabenlast. Im Interview spricht er von Fehlern der Regierung – und Lösungsansätzen.

PR

Neues Team dreht am Rad der Zeit

Seit Jahren sind sie bereits als erfolgreiche Unternehmer:innen im Einsatz. Als neu gewählter Vorstand der Jungen Wirtschaft wollen Landesvorsitzender Michael Wimmer und sein Team den Fokus unter anderem auf nachhaltige Entwicklung setzen.

„Sich abzuschotten funktioniert auf Dauer nicht“

Turbulent: So lässt sich die außenwirtschaftliche Lage der letzten Jahre in nur einem Wort wohl am besten beschreiben. Als Exportkaiser begegnet das Produktionsland Oberösterreich durch den Ukrainekrieg und die Coronakrise ständig neuen Herausforderungen. Im Interview spricht Landeshauptmann Thomas Stelzer darüber, worauf es in unsicheren Zeiten ankommt und ob man den Wohlstand auch in Zukunft sichern kann.

„Zeit mit der Familie ist unersetzbar“

Erst kürzlich wurde Landeshauptmann-Stellvertreter und Familienreferent Manfred Haimbuchner (FPÖ) zum zweiten Mal Vater. Wir haben mit ihm gesprochen, warum Väterkarenz für viele Männer kein Thema ist und welche Anreize geschaffen werden müssen, um Familie und Beruf besser vereinbaren zu können.

Die nächsten sechs Jahre

Alles gleich geblieben in Oberösterreich nach der Landtagswahl im September? Nicht ganz. Zwar wird das Land weiterhin von Schwarz-Blau regiert, neue Gesichter und mehr Farben gibt es dennoch. Und neue Ideen. Aber wie können die – trotz hartnäckig andauernder Pandemie – umgesetzt werden? Wir fragen bei Landeshauptmann Thomas Stelzer und bei den beiden neuen ÖVP-Landesräten Michaela Langer-Weninger und Wolfgang Hattmannsdorfer nach.

„Ökonomie und Ökologie sind Turbozwillinge“

Auch in Pandemiezeiten? Oberösterreich ist als attraktiver Wirtschaftsstandort bekannt. Wie aber beeinflusst die Coronakrise nachhaltige Entwicklungen im Land? Markus Achleitner, Oberösterreichs Wirtschaftslandesrat, im Interview.

Politiker mit Augenmass

Herwig Mahr beschreibt sich selbst als einen Politiker mit Augenmaß, für den Fairness an oberster Stelle steht. Das freiheitliche Urgestein ist seit über 30 Jahren politisch aktiv – bereits seit mehr als einem Jahrzehnt sitzt er im oberösterreichischen Landtag. Weshalb er in seiner Freizeit unter anderem ausgerechnet Kamerunschafe züchtet? So viel hat er uns verraten: Erst wollte er keine, aber nach einer ausführlichen Unterhaltung über die wolligen Tiere wollten ihm diese nicht mehr aus dem Kopf gehen. Im Interview nimmt uns der Politiker, Unternehmer und nicht zuletzt Naturliebhaber mit auf einige Gedankensprünge.

„Gesundheitsberufe sind kein 08/15-Job“

Landeshauptmann-Stellvertreterin und Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander möchte für Oberösterreich „die stärkste Gesundheitsversorgung anstreben“, wie sie im Interview erzählt. Was es dazu braucht? Top Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Gesundheitswesen.

Wie sexy kann ein Wirtschaftsstandort sein?

Und was ist es, das Oberösterreich als Wirtschaftsstandort so hot macht? Die hervorragende Infrastruktur und die hohe Lebens- und Freizeitqualität zum Beispiel. Und die begünstigte geografische Lage obendrauf. Wir schauen uns an, wie hier Innovationen und Startups entstehen, Talente entdeckt und gefördert werden und wie man gutes Networking betreibt.

Oberösterreich, wohin geht’s …

… bei den wegweisenden Themen, die die Zukunft des Landes mitgestalten? Wie kommen wir gestärkt aus der Krise? Welche neuen Ideen bieten sich an, welche Chancen tun sich auf? Im Interview sprechen die Experten des Regionalmanagements Oberösterreich (RMOÖ) über die entscheidenden Stellschrauben, an denen wir für ein am Puls der Zeit bleibendes Oberösterreich drehen müssen. Wohin geht’s also …

„Unsere Länder verbindet mehr als nur die Donau“

Zu Besuch bei den Bayern. Als Teil einer Oberösterreich-Delegation haben wir uns gemeinsam mit Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner und WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer auf den Weg zu unseren Nachbarn gemacht. Das Ziel der Reise? Die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Bayern und Oberösterreich weiter zu intensivieren.

(Aus-)Blick … über Linz und in die Zukunft Oberösterreichs

Der Wirtschaftsmotor brummt, der Arbeitsmarkt floriert – Oberösterreich ist wieder auf der Überholspur und auf dem besten Weg zur Spitzenregion in Europa. Beim Interview auf dem Pöstlingberg spricht Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner über den Raketenstart des Landes aus der Krise heraus. Sein Ausblick in die Zukunft Oberösterreichs wird durch die fantastische Aussicht über Linz abgerundet.

„Oberösterreich muss sich international positionieren“

Oberösterreich ist das Wirtschaftsbundesland Nummer eins in Österreich. Für Landeshauptmann Thomas Stelzer ist das noch lange kein Grund, sich auf Lorbeeren auszuruhen – stattdessen denkt er über die Landesgrenzen hinaus. Wir fragen ihn, wie es uns gelingen kann, auf dem internationalen Parkett mitzuhalten, welche Trends auf dem Weg dorthin entscheidend sein werden und wo wir schon heute vielversprechende Chancen ergreifen.

Willkommen zum Bewerbungsgespräch!

Zum Bewerbungsgespräch der etwas anderen Art. Denn dieses Mal geht es nicht um eine klassische Arbeitsstelle, die vergeben wird. Es geht um Ihre Stimme, die Sie – jedenfalls dann, wenn Sie in Oberösterreich wahlberechtigt sind – an eine Partei vergeben können. Die Spitzenkandidaten dieser Parteien haben sich unseren Fragen gestellt. Den Bewerbungsfragen sozusagen. Und wer bekommt bei der Landtagswahl am 26. September Ihre Zusage, also Ihre Stimme? Eine Entscheidungshilfe.

„Jung, engagiert und im richtigen Ausmaß frech“

So beschreibt Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer sein Team. Warum es engagiert sein muss, ist klar: Am 26. September ist Landtagswahl, man hat sich in der Oberösterreichischen Volkspartei zum Ziel gesetzt, ein „noch stärkerer Erster“ zu werden. Jung trifft’s wohl auch, das Durchschnittsalter im Team ist 34. Und frech? Lesen Sie selbst …