… warum wir heute noch Pilates machen sollten. Der untere Rücken meldet sich. Der Nacken ist verspannt. Und der Schreibtischstuhl fühlt sich an wie ein Foltergerät. Unsere moderne Lebensweise hinterlässt Spuren. Andrea Furdea, besser bekannt als Atha Deya, kennt den Ausweg aus dieser Spirale. Die Yoga- und Pilateslehrerin erklärt, warum Pilates weit mehr als ein Workout ist. „Es ist eine Investition in uns selbst.“ Und das sind ihre fünf Gründe, warum sich diese Investition lohnt.
#1 Mehr Power
Bei Pilates geht es um jene Muskeln, die unsere Organe schützen, die uns von innen heraus stabilisieren. Das sogenannte Powerhouse – die Tiefenmuskulatur in Bauch, innerem Schenkel und Gesäß – wird beim Pilates so trainiert, wie es im normalen Fitnessstudio nicht passiert. Das Ergebnis? Man fühlt sich „geliftet“, wie Andrea es beschreibt. In die Länge gezogen. Und das ist nicht nur gut für die Wirbelsäule, sondern auch für das Selbstbewusstsein. Wer von innen stark ist, steht anders da. Geht anders. Lebt anders.
#2 Die Atmung verändert alles
Bauchnabel rein und hoch, Rippenbögen schließen, in die Seiten und den Rücken atmen. Klingt kompliziert? Ist es anfangs auch. Aber genau diese bewusste Atmung macht den Unterschied. Sie bringt uns zurück in den Moment, lässt uns spüren, was gerade wirklich passiert. Andrea erklärt: „Sobald die Atmung flach wird, ist das ein Signal, dass etwas nicht stimmt. Pilates lehrt uns, diese Signale wahrzunehmen – und darauf zu reagieren.“ Die Atmung sei der direkteste Weg zu unserem Nervensystem. Und wer sie beherrsche, habe einen Schlüssel zur inneren Ruhe in der Hand.
#3 In 30 Sessions einen neuen Körper
Joseph Pilates hat es vor knapp 100 Jahren versprochen: Nach zehn Sessions fühlst du den Unterschied, nach 20 siehst du ihn, nach 30 hast du einen neuen Körper. Andrea bestätigt: „Das stimmt tatsächlich. Nicht, dass man plötzlich ausgetauscht wird – aber das Körpergefühl verändert sich fundamental. Man sitzt anders am Schreibtisch. Bewegt sich bewusster. Nimmt wahr, wenn etwas nicht passt.“ Zwei Sessions die Woche reichen aus, um wirklich etwas zu bewegen. Einmal im Kurs (zum Beispiel in Atha Deyas Kursen in Linz), einmal online oder ein paar Übungen zu Hause. Es braucht keine Stunden, sondern Regelmäßigkeit. Und die beginnt mit einer Entscheidung: nicht auf Motivation warten, sondern einfach anfangen.
#4 Psyche und Körper im Gleichklang
Was haben Pilates und Psychologie gemeinsam? Mehr, als man denkt. Andrea kombiniert beides bewusst, denn: „Der Körper und der Geist beeinflussen einander ständig. Wer sich körperlich stärkt, stärkt automatisch auch die Psyche. Durch das Training des Powerhouse – unserer Körpermitte – entsteht ein Gefühl von Stabilität, das weit über die Matte hinausgeht.“ Man wirke selbstbewusster auf andere. Und oft ist es gar nicht das Körperliche, das uns zurückhält, sondern unsere Gedanken: „Das schaffe ich nicht.“ Pilates lehrt uns, diese mentalen Blockaden zu erkennen – und zu überwinden.
#5 Überall und jederzeit möglich
Am Flughafen, im Büro, im Wartezimmer – Pilates funktioniert überall. Die einfachste Übung? Beide Füße auf dem Boden, Hände neben dem Körper abstützen, Becken leicht kippen, Bauchnabel rein und hoch, Rippenbögen schließen. Dann einfach „hochwachsen“. Die Sitzbeinhöcker verankern, den Scheitel zur Decke ziehen. Fertig. „So simpel, so wirkungsvoll. Man spürt das Powerhouse sofort. Pilates ist keine Frage von Zeit oder Ort. Es ist eine Frage der Entscheidung: Bin ich bereit, meinem Körper etwas Gutes zu tun?“_
Jennifer Burs
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