Richter Pharma sichert Medikamentenversorgung

Richter Pharma sichert Medikamentenversorgung

Richter Pharma und das Tochterunternehmen Pharma Logistik gehören zur kritischen Infrastruktur in Österreich: Sie tragen Verantwortung dafür, dass auch in Krisenzeiten Medikamente rasch zur Verfügung stehen. Das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Wels erzielte im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 541,6 Millionen Euro.

Richter beschäftigt aktuell 430 Mitarbeiter, 22 Lehrlinge werden in vier Lehrberufen der Pharmabranche ausgebildet. Im vergangenen Jahr wurde vor allem der Standort in Wels ausgebaut – man investierte insgesamt vier Millionen Euro in die Standorte. „Gerade auch in der akuten Phase der Coronakrise hat sich durch die Grenzschließungen gezeigt, wie wichtig es ist, dass Entwicklung, Produktion und Logistik regional verankert sind“, sagt Florian Fritsch, Eigentümer der Richter Pharma AG.

Die Pharma Logistik Austria der Richter Pharma erwirtschaftete im vergangenen Jahr 330 Millionen Euro, der im Vorjahr neu eröffnete Logistikstandort in der Welser Jasminstraße erreichte bereits im ersten Jahr eine Auslastung von mehr als 60 Prozent. Bedeutende Neukunden wie Novartis wurden gewonnen. Auch ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Digitalisierung wurde gegangen: Mit der Dienstleistung Salfero wird gemeinsam mit Patienten, Ärzten und Herstellern daran gearbeitet, die Hürden im Umgang mit Erkrankung und Therapie herauszufinden und die richtigen Maßnahmen für einen bestmöglichen, langfristigen Therapieverlauf zu setzen.

Marktführer ist das Unternehmen im Veterinärbereich. „Als marktführender Veterinärgroßhändler stehen wir in der Verantwortung, die heimischen Tierärzte mit Arzneimittel zu versorgen“, sagt Roland Huemer, CEO der Richter Pharma AG. Huemer: „Und wer hier nun nur an Heimtiere denkt, hat eine zu enge Vorstellung. Denn hier geht es immer auch um Nutztiere in der Landwirtschaft und somit um die Lebensmittelqualität für unsere Bevölkerung.“

Roland Huemer, Vorstandsvorsitzender der Richter Pharma AG