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 3,9 Milliarden Euro für Energie-Infrastruktur in Oberösterreich
Schon gewusst

3,9 Milliarden Euro für Energie-Infrastruktur in Oberösterreich

29. Januar 2026

Landesrat Achleitner: Massiver Ausbau des Strom- und Gasnetzes sichert Versorgung und ermöglicht Energiewende.

Oberösterreich investiert kräftig in die Zukunft der Energieversorgung: In den nächsten zehn Jahren fließen fast 3,9 Milliarden Euro in den Ausbau des Strom- und Gasnetzes. Das gab Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner am Mittwoch in einer Pressekonferenz bekannt.

Energiewende erfordert Netzausbau

“Wer Ja zur Energiewende sagt, muss auch Ja zum Ausbau der Energieinfrastruktur sagen. Denn der massive Ausbau erneuerbarer Energien in Oberösterreich erfordert auch einen intensiven Netzausbau”, betonte Achleitner. Oberösterreich zähle zu den investitionsintensivsten Bundesländern Österreichs im Stromnetzausbau. Dazu kämen noch die Investitionen in den Gasnetzausbau durch die Gas Connect Austria GmbH (WAG-Loop) und der Gasleitungsausbau Sattledt-Ebelsberg durch die Netz Oberösterreich GmbH, “die auch beide ‘Wasserstoff-ready’ gebaut werden”.

“Zusammengefasst kann von einer Gesamtsumme von fast 3,9 Mrd. Euro in den nächsten 10 Jahre ausgegangen werden, die in den Ausbau des Strom- und Gasnetzes durch die Infrastrukturunternehmen APG AG, Netz Oberösterreich GmbH, Linz Netz GmbH und Gas Connect Austria GmbH investiert werden”, unterstrich der Landesrat.

Energielenkungsbeirat diskutiert Ausbauprojekte

“Der Ausbau der Energie-Infrastruktur ist ein wichtiger Faktor für die Versorgungssicherheit in unserem Bundesland. Daher war der Netzausbau auch ein zentrales Thema in der heutigen Sitzung des OÖ. Landesenergielenkungsbeirates”, erklärte Achleitner. Im Rahmen dieses Gremiums mit den wichtigsten Energieversorgern sowie Mitgliedern der Interessensvertretungen wurde über den Stand der aktuellen Netzausbauprojekte in Oberösterreich und die weiteren Schritte informiert und diskutiert.

“Erfreulicherweise ist auch E-Control-Vorstand Dr. Wolfgang Urbantschitsch wieder meiner Einladung gefolgt und hat in dieser Sitzung die Bundessicht eingebracht, insbesondere im Hinblick auf das jüngste beschlossene Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG)”, so der Landesrat.

91 Prozent Ökostrom in Oberösterreich

Die Zahlen sprechen für sich: Bereits 91 Prozent des Stromverbrauchs in Oberösterreich werden aus erneuerbaren Energien erzeugt – deutlich über dem EU-Schnitt von 47 Prozent. Die installierte erneuerbare Erzeugungsleistung ist von 2020 bis 2024 von 2.610 MW auf 4.072 MW gestiegen, ein Plus von 56 Prozent in nur vier Jahren.

Ein wichtiger Meilenstein wurde 2024 erreicht: Oberösterreich wurde zum Strom-Exportland und hat bilanziell 842 GWh Strom exportiert.

“Diese erzielten Zuwächse sind sehr erfreulich, denn sie belegen, dass der Umstieg auf Erneuerbare Energien in Oberösterreich rasch voranschreitet. Zugleich erfordern sie aber auch einen bedarfsgerechten und beschleunigten Netzausbau, der mit dem Ausbau erneuerbarer Energien Schritt hält”, betonte Landesrat Achleitner.

Neues Elektrizitätswirtschaftsgesetz unterstützt Ausbau

“Das im vergangenen Dezember auf Bundesebene beschlossene Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) unterstützt einen bedarfsgerechten und beschleunigten Netzausbau, der mit dem Ausbau erneuerbarer Energien Schritt hält”, so Landesrat Achleitner. Das Gesetz erleichtere unter anderem den Netzanschluss für erneuerbare Anlagen wie Photovoltaik und ziele auf flexiblere Netznutzung ab.

“Besonders erfreulich ist, dass im ElWG auch unsere Forderung aufgegriffen worden ist, durch längere Abschreibedauern für Netzinvestitionen einen Beitrag zu leisten, die finanziellen Belastungen der Netzbetreiber zu senken und so den notwendigen Netzausbau für die Energiewende wirtschaftlich tragbarer zu machen”, unterstrich Achleitner.

Oberösterreich mit niedrigen Netzentgelten

Bei den Stromnetzentgelten für Haushalte weist Oberösterreich den zweitniedrigsten Wert unter den Bundesländern auf und liegt deutlich unter dem Bundesschnitt. Bei den Gasnetzentgelten liegt das Land auf Platz vier und ebenfalls unter dem österreichweiten Durchschnitt.

Milliardeninvestitionen in konkrete Projekte

Zu den großen Ausbauprojekten zählt die 380-kV-Deutschlandleitung vom Netzknoten St. Peter zur Staatsgrenze mit einem Investitionsvolumen von 100 Millionen Euro. Sie soll 2027 in Betrieb gehen und verbindet Windstrom aus Norddeutschland mit den Speicherkraftwerken in den Alpen.

Das Projekt “Sichere Stromversorgung Zentralraum Oberösterreich” schlägt mit 800 Millionen Euro zu Buche. Die Aktivierung von Teilanlagen erfolgt schrittweise ab 2025, die vollständige Inbetriebnahme ist für 2030 geplant.

“Oberösterreich-Batterie” in Ebensee

Ein besonderes Highlight ist das Pumpspeicherkraftwerk Ebensee, in das die Energie AG Oberösterreich 450 Millionen Euro investiert. Diese “Oberösterreich-Batterie” wird die Versorgung von mehr als 280.000 Haushalten mit sauberem Strom sichern. Die Bauarbeiten sind bereits in vollem Gange, unter anderem wurde der Energieableitungsstollen mit einer Länge von 1.200 Metern im Mai 2025 fertiggestellt.

E-Control: Versorgungssicherheit gewährleistet

E-Control-Vorstand Wolfgang Urbantschitsch bestätigte in der Pressekonferenz, dass die Versorgungssicherheit in Österreich nach wie vor gewährleistet ist. “Es gibt kein Problem bei der Gasversorgung, auch wenn aufgrund der niedrigen Temperaturen der Gasspeicherfüllstand im Vergleich zum vergangenen Jahr etwas niedriger ist”, erklärte Urbantschitsch. Mit Stand 24. Jänner seien noch immer 49,89 TWh in den heimischen Gasspeichern eingelagert. “Es ist ausreichend Gas vorhanden, um bis zum Ende der Heizsaison gut durch den Winter zu kommen – auch, wenn die Temperaturen so niedrig bleiben sollten.”

Zum neuen Elektrizitätswirtschaftsgesetz sagte Urbantschitsch: “Das ElWG bringt wichtige Impulse für den Wettbewerb am Strommarkt, setzt technische Innovationen in Gang – beispielsweise beim Thema Flexibilität – und ermöglicht vor allem eine Neugestaltung der Systemnutzungsentgelte, sodass diese künftig verursachungsgerechter verordnet werden können.”

Hunderte Euro Ersparnis durch Tarifvergleich möglich

Urbantschitsch wies auch auf Einsparpotenziale für Konsumenten hin: “Mit einem Tarifvergleich und dem Wechsel des Strom- oder Gaslieferanten können sich Konsument/innen sehr einfach bares Geld sparen.” In Oberösterreich seien bei Strom inklusive Neukunderabatte mit Stand Jänner gut 200 Euro Ersparnis im ersten Jahr möglich, bei Gas sogar knapp 700 Euro. “Ein Vergleich zahlt sich also in jedem Fall aus”, so der E-Control-Vorstand.

Redaktion

  • MMH

Fotos

Land OÖ / Charlotte Guggenberger

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